Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 
Erfolgreich in unsicheren Zeiten 

Erfolgreich in unsicheren Zeiten 

Erfolgreich in unsicheren Zeiten 

Fr die Deutsche Bank sind Unabhngigkeit und stringente regulato 
rische Vorgaben kein Gegensatz. Gerade in Zeiten gravierender 
Vernderungen geben stabile Rahmenbedingungen Sicherheit und 
schaffen Handlungsspielraum. Hohe soziale Kosten stren jedoch 
das gesamtwirtschaftliche Optimum. Wir konnten im vergangenen 
Jahr beweisen, dass tief gehender Wandel durchaus groe Chancen 
bietet. 

Als berlegener Gewinner der Krise fhlen wir uns nicht. Dennoch 
haben wir aufgrund unserer Marktstrke, unseres verantwortungs bewussten 
raschen Handelns und unserer motivierten, von Vielfalt 
geprgten Belegschaft heute eine deutlich solidere Position als zuvor. 
Und darauf sind wir stolz. 

ber unser Jahresthema Erfolgreich in unsicheren 
Zeiten sprachen wir mit unserem Aktionr Patrick 
Lemmens, Portfolio Manager, Robeco Institutional 
Asset Management B.V., Rotterdam (Seite 20 / 21); 
unserer Kundin Emma Quinn, Head of Dealing 

 Australien und Neuseeland, AllianceBernstein, 
Sydney (Seite 34 / 35); unserem Mitarbeiter Maurice 
Robinson, registrar services GmbH, Frankfurt am 
Main (Seite 58 / 59); und Chennupati Vidya, Vasavya 
Mahila Mandali (VMM), Vijayawada (Seite 64 / 65). 

Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

Ergebnis je Aktie (basic)1 3,07  7,21  
Ergebnis je Aktie (verwssert)1 2,92  6,94  
Ausstehende Aktien (basic, Durchschnitt), in Mio1 753 689 
Ausstehende Aktien (verwssert, Durchschnitt), in Mio1 791 717 
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 5,5 % 14,6 % 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 9,5 % 15,3 % 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 9,6 % 15,1 % 
Nettovermgen je ausstehende Stammaktie (basic) 2 52,38  52,65  
Aufwand-Ertrag-Relation 3 81,6 % 72,0 % 
Personalaufwandsquote 4 44,4 % 40,5 % 
Sachaufwandsquote 5 37,3 % 31,5 % 

in Mio  2010 2009 
Ertrge insgesamt 28 567 27 952 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 1 274 2 630 
Zinsunabhngige Aufwendungen insgesamt 23 318 20 120 
Ergebnis vor Steuern 3 975 5 202 
Jahresberschuss/ Jahresfehlbetrag () 2 330 4 958 
in Mrd  31.12.2010 31.12.2009 
Bilanzsumme 1 906 1 501 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Eigenkapital 48,8 36,6 
Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente 6 8,7 % 8,7 % 
Tier-1-Kapitalquote7 12,3 % 12,6 % 
Anzahl 31.12.2010 31.12.2009 
Niederlassungen 3 083 1 964 
davon in Deutschland 2 087 961 
Mitarbeiter (in Vollzeitkrfte umgerechnet) 102 062 77 053 
davon in Deutschland 49 265 27 321 
Langfristrating 31.12.2010 31.12.2009 
Moodys Investors Service Aa3 Aa1 
Standard & Poors A+ A+ 
Fitch Ratings AA AA 

1Die Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien (basic und verwssert) wurde fr alle Perioden vor dem 6. Oktober 2010 angepasst, um den Eff ekt der 
Bonuskomponente von Bezugsrechten, die im Rahmen der Kapitalerhhung ausgegeben wurden, zu bercksichtigen 

2Nettovermgen je ausstehende Stammaktie (basic) ergibt sich durch Division des den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbaren Eigenkapitals durch die 
Anzahl der ausstehenden Stammaktien (basic, beide zum Bilanzstichtag) 

3Prozentualer Anteil der zinsunabhngigen Aufwendungen insgesamt am Zinsberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschft plus zinsunabhngige Ertrge. 

4Prozentualer Anteil des Personalaufwands am Zinsberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschft plus zinsunabhngige Ertrge 

5Prozentualer Anteil des zinsunabhngigen Sachaufwands, der sich aus den zinsunabhngigen Aufwendungen abzglich Personalaufwand zusammensetzt 
am Zinsberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschft plus zinsunabhngige Ertrge 

6Die Kapitalquoten setzen das jeweilige Kapital in Beziehung zu den Risikoaktiva fr das Kredit-, Markt- und operationelle Risiko. Die Tier-1-Kapitalquote 
enthlt keine bergangsposten gem  64h Absatz 3 KWG 

7Die Tier-1-Kapitalquote setzt das Tier-1-Kapital in Beziehung zu den Risikoaktiva fr das Kredit-, Markt- und operationelle Risiko. Das Tier-1-Kapital enthlt 
keine bergangsposten gem  64h Absatz 3 KWG 


/ 
Fakten 


Die Deutsche Bank-Aktie 

Wissenswertes ber die Deutsche Bank-Aktie 

Gesamtrendite (Total Return) 1 im Jahresverlauf 11,72 % 
Anteil am Aktienumsatz (Xetra) 1 6,80 % 
Durchschnittlicher Brsenumsatz pro Tag 2 8,0 Mio Aktien 
Aktienkurs hchst 3 55,11  
Aktienkurs tiefst 3 35,93  
Dividende je Aktie (fr 2010 vorgeschlagen) 0,75  
Per 31.12.2010 

Ausgegebene Aktien 
Ausstehende Aktien 
Grundkapital 
Marktkapitalisierung 
Aktienkurs 4 
Gewicht im DAX 
Gewicht im STOXX 50 

929 499 640 
919 062 360 
2 379 519 078,40  
36,34 Mrd  
39,10  
5,99 % 
1,38 % 


Wertpapierkennung 
Deutsche Brse New York Stock Exchange 
Emissionsart Namensaktie Emissionsart Global Registered Share 
Symbol DBK Whrung US-$ 
WKN 514000 Symbol DB 
ISIN DE0005140008 CINS D 18190898 
Reuters DBKGn. DE Bloomberg DBK GR 

1Auf der Basis von Xetra 
2 Orderbuchstatistik (Xetra) 
3Zu Vergleichszwecken wurden die Aktienkurse fr alle Perioden vor dem 6. Oktober 2010 angepasst, um den Effekt der Bezugsrechtsemission im Rahmen 

der Kapitalerhhung zu bercksichtigen 
4 Xetra-Schlusskurs 


Inhalt 

Inhalt 

01 
Der Deutsche Bank-Konzern 


Unternehmensprofil und berblick  23 

Investitionen in die Zukunft 

Corporate Governance  27 

Fundament fr langfristigen Erfolg 

Im Interesse unserer Partner  29 

Stark fr unsere Aktionre, Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft 

02 
Zielgruppen 

Aktionre  37 

Reibungslose Kapitalerhhung in Rekordhhe 

Kunden  Corporate & Investment Bank  41 

Wettbewerbsposition ausgebaut 

Kunden  Private Clients and Asset Management  46 

Positiver Trend fortgesetzt 

Kunden  Corporate Investments  51 

Beteiligung an Deutscher Postbank AG 
in Unternehmensbereich Private & Business Clients transferiert 

Kunden  Zentrale Infrastruktur  52 

Fhrungsinstrument des Vorstands 

Mitarbeiter  53 

Zuwachs durch Akquisitionen 

Gesellschaft  56 

Soziales Kapital schaffen 

03  
Konzernabschluss/ Auszge 


Gewinn-und-Verlust-Rechnung  61 
Bilanz  62 
Der Konzern im Fnfjahresvergleich  63 

04 
Weitere Informationen 

Glossar  67 
Impressum / Publikationen  71 
Wichtige Termine  72 


Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 


Dr. Josef Ackermann 
Vorsitzender des Vorstands und des 
Group Executive Committee 

2010 war fr die Deutsche Bank ein ganz besonderes Jahr. 
Es war ein Jahr der Investitionen und des Wandels, in dem wir 
unsere Wettbewerbsposition deutlich verbessert haben. Die 
Bank ist heute in vielerlei Hinsicht strker als vor der Krise und 
hervorragend fr neues Wachstum positioniert. 

Die Weltwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr zunehmend 
erholt. Das Schlimmste ist berstanden  aber wir sind noch 
nicht ber den Berg. Die Wachstumsimpulse kamen hauptschlich 
aus den Schwellenlndern in Asien und Lateinamerika. 
Die Erholung in den meisten Industrielndern verlief dagegen 
langsam. In den USA wirken sich die notwendige Bereinigung 
auf den Immobilienmrkten und die hohe Verschul dung nach 
wie vor belastend aus. In der Eurozone sind erhebliche Ungleichgewichte 
zu beobachten: einerseits konjunkturelle und 
strukturelle Probleme in einigen sogenannten Peripherie staaten, 
andererseits eine mit 3,6 % krftig wachsende Wirtschaft in 
unserem Heimatmarkt Deutschland. 

Vor diesem Hintergrund beliefen sich die Gesamtertrge der Bank 
im Jahr 2010 auf 28,6 Mrd . Dies sind mit die hchsten Ertrge, 
die wir jemals erzielt haben. Das berichtete Jahresergebnis vor 


Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Steuern in Hhe von 4 Mrd  war durch Sondereff ekte belastet: 
Ohne deren Bercksichtigung aus den drei Akquisitionen Postbank, 
Teilen der ABN AMRO und Sal. Oppenheim / BHF-BANK 
htte das Ergebnis vor Steuern bei 6,5 Mrd  gelegen  ver glichen 
mit 5,2 Mrd  im Vorjahr. Bezge man darber hinaus auch spezielle 
Investitionen und Sondereffekte wie Abschreibungen ein, 
htte das Ergebnis vor Steuern 2010 ber 7 Mrd  betragen. 

Fr unsere Konzernbereiche Corporate & Investment Bank ( CIB ) 
sowie Private Clients and Asset Management ( PCAM ) zusammengenommen 
beluft sich das Ergebnis vor Steuern  bereinigt 
um Akquisitionseffekte  auf 7,2 Mrd . Damit befinden wir uns 
schon in Sichtweite der fr unsere operativen Geschfts einheiten 
2011 anvisierten 10 Mrd . 

CIB erzielte einen Gewinn vor Steuern von 6,0 Mrd . Dies ist das 
zweitbeste Ergebnis des Bereichs in der Geschichte der Bank. 

Unser Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities 
( CB & S ) hat im abgelaufenen Jahr einen Gewinn vor Steuern von 
5,1 Mrd  erwirtschaftet. Konsequenter Kundenfokus und sprbare 
Fortschritte bei der Integration des Bereichs haben zu dieser 
erfreulichen Leistung beigetragen. Sie ist umso beein druc kender, 
als sie bei deutlich reduzierten Risiken erbracht wurde, die Staatsschuldenkrise 
die Finanzmrkte belastet und in der Wirtschaft 
fr Zurckhaltung bei Kapitalmanahmen, Fusionen und bernahmen 
gesorgt hat. 

Die Ertrge im Zins- und Geldmarktgeschft haben sich erwartungsgem 
normalisiert. Im Anleihegeschft fhren wir in 
Europa die Rangliste der besten Bondhuser an. Weltweit stehen 
wir auf Platz zwei und sind zudem die einzige Bank in der Spitzengruppe 
der drei Besten, die ihren Marktanteil ausbauen konnte. 
Das Devisengeschft verlief weiterhin sehr erfreulich auf dem 
hohen Niveau des Vorjahres. Hier sind wir nunmehr schon im 
sechs ten Jahr in Folge global die Nummer eins. Im Handel mit 
Kreditprodukten und im Geschft mit Rohstoff en haben wir 
hhere Ertrge erzielt. Im Aktiengeschft hat sich der Schwung 
nach der Neuausrichtung des Derivategeschfts fortgesetzt. 


Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Auch im Emissions- und Beratungsgeschft knnen wir groe 
Erfolge vermelden. Hier haben wir erstmals unser lange verfolgtes 
strategisches Ziel erreicht und gehren nun zu den besten fnf 
Banken der Welt. Keine andere Bank hat im vergangenen Jahr 
hier mehr Marktanteile hinzugewonnen als die Deutsche Bank. 

Im M & A-Geschft haben wir unseren Marktanteil fast verdop


pelt und liegen nun  gemessen an den Provisionseinnahmen  

auf Rang fnf der Weltrangliste. 

Im Unternehmensbereich Global Transaction Banking haben die 

anhaltend niedrigen Zinsen das Ergebnis belastet. Das Ergebnis 

vor Steuern erreichte 905 Mio  und wurde durch Sonderfakto


ren beeinflusst. Im Cash Management konnten wir unseren 

Platz Nummer eins im Euro-Clearing und unter den fhrenden 

US-Dollar-Clearinghusern festigen. 

Der Konzernbereich PCAM hat 2010 den positiven Trend aus 

dem Vorjahr fortgesetzt und ein Ergebnis vor Steuern in Hhe von 
1 Mrd  erwirtschaftet. 

Im Gewinn vor Steuern von Asset and Wealth Management in 
Hhe von 100 Mio  sind Nettobelastungen im Zusammenhang 
mit Sal. Oppenheim / BHF-BANK in Hhe von 368 Mio  bereits 
verkraftet. Dieser Unternehmensbereich hat vor allem von gestie 
genen erfolgs- und volumenabhngigen Provisionen sowie 
der gnstigen Marktentwicklung profitiert. Gerade in unsicheren 
Zeiten schtzen die Kunden eine sichere, verlssliche und 
kompetente Bank wie die Deutsche Bank. Asset and Wealth 
Management wird mit einer weiteren Erholung der Mrkte sein 
Ergebnis noch erheblich steigern knnen. 

Unser Unternehmensbereich Private & Business Clients ( PBC ) 
konnte mit 890 Mio  seinen Gewinn gegenber dem Vorjahr fast 
verdoppeln. Dabei wirkten sich die 2009 eingeleiteten Effizienzmanahmen 
positiv aus. Besonders aber trugen das bessere 
Kreditumfeld, hhere Margen sowie der Anstieg der Provisionseinnahmen 
im Brokeragegeschft und erstmals auch die 
Postbank zu dem guten Ergebnis bei. 


Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor ist unser Risiko- und 
Kapital management. Fr Ende 2010 weisen wir trotz Konsolidierung 
von Sal. Oppenheim, ABN AMRO und Postbank eine Tier-1Kapital 
quote von 12,3 % und eine Tier-1-Kernkapitalquote von 8,7 % 
aus. Mit der grten Kapitalerhhung in der Ge schich te der Bank 
konnten wir sowohl die Finanzierung der Postbank-bernah me 
sicherstellen als auch unsere Kapital basis im Hinblick auf die 
verschrften Anforderungen des Basel-III-Regimes weiter strken. 
Aus heutiger Sicht rechnen wir damit, dass wir die fr 2019 vorgesehenen 
Basel-III-Solvenzquoten bereits 2013 erfllen knnen. 
Dazu werden wir mit unserem Kapital diszipliniert um gehen, 
eine angemessene Aus schttungs politik betreiben und zugleich 
unseren Wachstumsinitiativen Rechnung tragen. 

Diesem Ziel dient auch unser Dividendenvorschlag: Im Einvernehmen 
schlagen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung 
fr das Geschftsjahr 2010 eine Dividende von 0,75  
pro Aktie vor. Das ist derselbe Betrag wie im Vorjahr, allerdings 
bezogen auf eine um 50 % vergrerte Kapitalbasis. 

Dass wir die grte Kapitalerhhung in der Geschichte der Bank 

so reibungslos durchfhren konnten, ist ein klarer Vertrauens


beweis in die zuknftige Wertentwicklung der Deutschen Bank. 

Und dafr mchte ich mich an dieser Stelle im Namen der ge


samten Bank bei Ihnen allen nochmals ausdrcklich bedanken. 
Wir werden alles tun, um die Erwartungen zu erfllen, die Sie, 

unsere Aktionrinnen und Aktionre, mit Ihrem Engagement 

verbinden. 

Unsere Bank ist heute rund um die Welt angesehen wie nie zuvor. 

Bei Reputation und Markenstrke nehmen wir Spitzenpltze ein. 

Auch dies erffnet uns neue Chancen fr die Zukunft. Wir stehen 

zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung. 2010 haben wir fast 
100 Mio  dafr eingesetzt, weltweit Projekte in den Bereichen 

Bildung, Nachhaltigkeit, Soziales und Kunst zu frdern. Wir be


trachten diese Investitionen in die Gesellschaft als Investitionen 

in unsere eigene Zukunft. 


Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Das Jahr 2010 hat einmal mehr die Strke unseres Geschfts


modells mit seiner diversifizierten Geschftsstruktur unter Beweis 

gestellt. In vielen Produktkategorien erbringen wir Spitzenleistungen 
und erhielten dafr eine Flle von Auszeichnungen. Die 

renommierte Fachzeitschrift International Financing Review hat 

der Deutschen Bank krzlich zum dritten Mal nach 2003 und 
2005 die begehrteste Auszeichnung der Branche, Bank of the 
Year, verliehen. Darauf sind wir auerordentlich stolz. 

2011 wird nun das Jahr, in dem wir unsere starke, zukunfts orientierte 
Aufstellung am Markt voll ausspielen wollen, fr die wir 2010 
mit der Umsetzung der Phase 4 unserer Management agenda 
die Basis gelegt haben. Auch wenn Konjunktur und Finanzmrkte 
und damit das Umfeld, in dem sich unsere Kunden und wir uns 
bewegen, weiterhin mit Unwgbarkeiten behaftet bleiben  die 
Prioritten sind klar. 

Erstens: Unsere Investmentbank hat bewiesen, dauerhaft hervorragende 
Ergebnisse liefern zu knnen  und sie schafft das auch 
mit einem konservativeren Risikoprofil. 

Zweitens: Erfolgreiche Akquisitionen in Deutschland und Europa 
erweitern unser Privatkunden- und Asset-Management-Geschft. 
Wir profitieren von einem ausgewogeneren Ertragsmix, einer 
geringeren Ertragsvolatilitt sowie von einer besseren Liquiditt 
und breiteren Refinanzierungsmglichkeiten. Mit dem Kauf der 
renommierten Privatbank Sal. Oppenheim haben wir die Fhrungsposition 
im inlndischen Markt fr Vermgensverwaltung 
verbessert. 

Die bernahme der Postbank ist die konsequente Fortsetzung 
unserer Strategie, die sogenannten stabilen Geschftsbereiche 
weiter zu strken. Mit ihr bauen wir unser Privatkundengeschft 
zu einer soliden zweiten Sule neben dem Investment Banking 
aus. Deutsche Bank und Postbank ergnzen sich auf ideale Weise: 
Sie sprechen unterschiedliche Kundengruppen an. Auch als Teil 
des Deutsche Bank-Konzerns wird die Postbank beim Kunden 
aber die etablierte, eigenstndige Marke bleiben, die sie schon 
immer war. 


Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Deutsche Bank Brief des Vorstandsvorsitzenden 

Wir sind  drittens  voll im Plan, 2011 in Asien Ertrge und 
Gewinne gegenber 2008 zu verdoppeln. Schlielich erwarten 
wir  viertens  aus der Integration unserer Investmentbank 
und der Konsolidierung der Postbank erhebliche Synergien 
sowie aus der Neube lebung unserer Leistungskultur betrchtliche 
Effi zienzgewinne. 

Die Deutsche Bank ist fr die Zukunft sehr gut aufgestellt. Natrlich 
ist meinen Kollegen und mir bewusst, dass wir auch in 
diesem Jahr auf Herausforderungen und Unwgbarkeiten treffen 
werden. Aber die Vorarbeit des vergangenen Jahres und der 
Schwung der dabei erzielten Erfolge werden uns zum Ziel fhren, 
wenn sich uns nicht unerwartet groe Hindernisse in den Weg 
stellen. Wir werden uns auch 2011 mit aller Kraft fr die Interessen 
unserer Aktionre, Kunden, Mitarbeiter und der Gesellschaft 
einsetzen. 

Mit freundlichen Gren 


Dr. Josef Ackermann 
Vorsitzender des Vorstands und 
des Group Executive Committee 

Frankfurt am Main, im Mrz 2011 


Deutsche Bank Group Executive Committee 

Deutsche Bank Group Executive Committee 

Group Executive Committee


 1 Stefan Krause, *1962 

Vorstandsmitglied seit 2008. 
Chief Financial Offi cer, verantwortlich 
fr Finanzen, Steuern, Corporate 
Insurance, Investor Relations und Abteilung 
fr Konzernentwicklung ( AfK ).

 2 Rainer Neske, *1964 

Vorstandsmitglied seit 2009. 
Head of Private & Business Clients.


 3 Dr. Josef Ackermann, *1948 

Vorstandsmitglied seit 1996. 
Vorsitzender des Vorstands und des Group 
Executive Committee, verantwortlich fr 
Asset and Wealth Management, Corporate 
Investments, Kommunikation & Gesellschaftliche 
Verantwortung, Volkswirtschaftliche 
Abteilung / DB Research und Revision.

 4 Hermann-Josef Lamberti, *1956 

Vorstandsmitglied seit 1999. 
Chief Operating Offi cer, verantwortlich fr 
Personal, Informationstechnologie, 
Operations und Prozessmanagement, 
Gebude- und Flchenmanagement 
sowie Einkauf. 


5 Kevin Parker, *1959 

Head of Asset Management.

 6 Seth Waugh, *1958 
Chief Executive Offi cer Deutsche Bank 
Americas.

 7 Dr. Hugo Bnziger, *1956 

Vorstandsmitglied seit 2006. 
Chief Risk Offi cer, verantwortlich fr 
Risikomanagement, Recht, Compliance, 
Unternehmenssicherheit, Treasury und 
Corporate Governance. 


8 Werner Steinmller, *1954 

Head of Global Transaction Banking.

 9 Anshuman Jain, *1963 

Vorstandsmitglied seit 2009. 
Head of the Corporate & Investment Bank.


 10 Robert Rankin, *1963 
Chief Executive Officer 
Deutsche Bank Asien / Pazifik (ohne Japan).

 11 Pierre de Weck, *1950 

Head of Private Wealth Management.

 12 Jrgen Fitschen, *1948 

Vorstandsmitglied seit 2009. 
Head of Regional Management weltweit. 
Vorsitzender des Management 
Committee Deutschland. 


1  2  3  4  7  9  12 
Mitglieder des Vorstands der 
Deutschen Bank AG. 


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10 11 12 
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Jahresbericht 2010 

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4 
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6 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Bericht des Aufsichtsrats 



Dr. Clemens Brsig 

Vorsitzender des Aufsichtsrats 

Im Jahr 2010 hat sich das wirtschaftliche Umfeld ber unsere ursprnglichen Erwartungen 
hinaus weiter stabilisiert. Insbesondere unser Heimatmarkt Deutschland hat 
davon profitiert. In den wichtigsten Schwellenlndern in Lateinamerika und Asien 
setzte sich das Wachstum fort. In der Eurozone wirkten sich straffere fi skalpolitische 
Manahmen und strukturelle Anpassungen belastend auf einige Lnder aus. Weiterhin 
gibt es Unsicherheiten ber die Stabilitt des Finanzsystems, die angesichts der 
zu hohen Staatsverschuldungen an den Kapitalmrkten fr groe Schwankungen 
sorgten. Darber hinaus konkretisieren sich die neuen regulatorischen Anforder ungen 
nach der Krise. Das jngst von der G20 gebilligte Regelwerk Basel III ist jedoch 
erst der Anfang. 

Fr die Deutsche Bank war 2010 ein Jahr der Investitionen, in dem wir den Wandel 
vorangetrieben und unsere Wettbewerbsposition deutlich verbessert haben. Die Bank 
ist heute in vielerlei Hinsicht strker als vor der Krise und hervorragend fr neues 
Wachstum positioniert. Mit der bernahme von Teilen der ABN AMRO Bank in den 
Niederlanden sowie von Sal. Oppenheim und der Postbank in Deutschland wurde die 
Marktprsenz erheblich ausgebaut. Die Bank verbessert damit zugleich die Ertragskraft 
besonders im Privat- und Mittelstandskundengeschft und ergnzt das weltweit 
erfolgreiche Investment Banking durch eine zweite starke Ertragssule. 

Gleichzeitig hat sie die Kapitalbasis gestrkt. Aufgrund des gut gewhlten Zeitpunkts 
konnte die Kapitalerhhung mit einem Bruttoemissionserls von 10,2 Mrd Euro im 
September sehr erfolgreich durchgefhrt werden, um die entscheidende Phase der 
bernahme der Postbank einzuleiten. Die Kapitalkraft der Bank hat fr Vorstand und 
Aufsichtsrat auch in der Zukunft weiterhin hohe Prioritt. Dies haben wir wie auch 
schon bei unserem Vorschlag im Vorjahr bei dem diesjhrigen Dividendenvorschlag 
bercksichtigt. Die Integration der Postbank wird die Bank neben den neuen regulatorischen 
Vorgaben weiterhin vor groe Herausforderungen stellen. Wir danken dem 
Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich fr ihren groen 
persnlichen Einsatz. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Auch im Jahr 2010 haben wir uns mit zahlreichen gesetzlichen und regulatorischen 
nderungen befasst. Eingehend behandelten wir im Berichtsjahr die wirtschaftliche 
und finanzielle Entwicklung der Bank, ihr Umfeld, das Risikosystem, die Planung und 
das interne Kontrollsystem sowie die Vernderungen des Vergtungssystems fr den 
Vorstand. Ausfhrlich errterten wir mit dem Vorstand die Strategie und die weitere 
Umsetzung der Manahmen von Phase4 der Managementagenda. Der Vorstand 
unterrichtete uns regelmig, zeitnah und umfassend ber die Geschftspolitik und 
andere grundstzliche Fragen der Unternehmensfhrung und -planung, die fi nanzielle 
Entwicklung und Ertragslage der Bank, das Risiko-, Liquiditts- und Kapitalmanagement 
der Bank sowie ber Geschfte und Ereignisse, die fr die Bank von erheblicher 
Bedeutung waren. Wir haben den Vorstand beraten und seine Geschftsfhrung 
berwacht. Bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung waren wir eingebunden. 
Wichtige Themen und anstehende Entscheidungen wurden zudem in regelmigen 
Gesprchen zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorsitzenden 
des Vorstands errtert. Zwischen den Sitzungen wurden wir ber wichtige Vorgnge 
schriftlich informiert. Beschlsse wurden, soweit zwischen den Sitzungen erforderlich, 
im Umlaufverfahren herbeigefhrt. 

Sitzungen des Aufsichtsrats 

Im Geschftsjahr 2010 haben neun Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden. 

In der ersten Sitzung des Jahres am 3.Februar 2010 errterten wir die Geschftsentwicklung 
im Jahr 2009, die Eckdaten des Jahresabschlusses 2009 und den Plan-Ist-
Vergleich 2009. Den Dividendenvorschlag fr das Jahr 2009 sowie die Unternehmensplanung 
fr die Jahre 2010 bis 2012 haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen. 
Auerdem errterten wir den Prfungsbericht von PricewaterhouseCoopers zur Ordnungsmigkeit 
der Geschftsorganisation des Bereichs Corporate Security sowie 
den Corporate-Governance-Bericht und die Erklrung zur Unternehmensfhrung. Wir 
beschlossen, dass Herr Dr. Brsig und Herr Dr. Eick im Geschftsbericht als Finanzexperten 
nach deutschem und US-amerikanischem Recht benannt werden und prften 
die Unabhngigkeit der Mitglieder des Prfungsausschusses. Schlielich beschlossen 
wir eine Fassungsnderung der Satzung und nach umfassender Errterung auf Empfehlung 
des Prsidialausschusses die Neustrukturierung der Vorstandsvergtung. 

In zwei weiteren Sitzungen am 10. Februar und 18. Februar 2010 errterten wir die 
Bemessungsgrundlagen der variablen Vorstandsvergtung fr das Geschftsjahr 
2009 unter anderem nach den Vorschriften des Gesetzes zur Angemessenheit der 
Vorstandsvergtung (VorstAG) und legten die Vorstandsvergtung anschlieend 
unter Einbindung externer, unabhngiger Rechts- und Vergtungsberater unter 
Bercksichtigung der Empfehlungen des Prsidialausschusses fest. 

In der Bilanzsitzung am 12. Mrz 2010 billigten wir auf Empfehlung des Prfungsausschusses 
und nach Errterung mit dem Abschlussprfer den Konzern- und Jahresabschluss 
2009. Ferner wurde der Compliance- und Antigeldwschebericht vorgestellt 
und eine mgliche Aufstockung unserer Beteiligung an der Hua Xia Bank in China 
errtert. Herr Lamberti informierte uns ber die Vergtungsstrukturen und -praktiken 
der Bank (Vergtungsbericht) nach den neuen Anforderungen der Bundesanstalt fr 
Finanzdienstleistungsaufsicht. ber die wichtigsten Risikopositionen und das Risikomanagement 
im Konzern wurden wir ebenfalls eingehend unterrichtet. Vernderungen 
in den Regional Advisory Boards und den Bezirksbeirten in Deutschland wurden uns 
vorgestellt und die Beschlussvorschlge fr die Tagesordnung der Hauptversammlung 
2010 verabschiedet. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

In der Sitzung am Tag vor der Hauptversammlung errterten wir den Ablauf der Hauptversammlung 
und die angekndigten Gegenantrge sowie den Stand der Rechtsstreitigkeiten 
im Zusammenhang mit den Hauptversammlungen der Jahre 2004 bis 2009. 
Soweit erforderlich, wurden Beschlsse gefasst. Auerdem berichtete Herr Dr. Ackermann 
zusammenfassend ber das Engagement der Bank in Griechenland und die 
weitere Vorgensweise. 

In einer auerordentlichen Sitzung am 15.Juni 2010 nahmen wir den Wunsch von 
Herrn Cohrs, sein Vorstandsmandat zum 30. September 2010 niederzulegen, zur 
Kenntnis und stimmten der Beendigung seines Anstellungsverhltnisses auf Basis 
bestimmter Eckdaten grundstzlich zu. Auerdem stimmten wir den daraus resultierenden 
Anpassungen im Geschftsverteilungsplan fr den Vorstand auf Vorschlag 

des Prsidialausschusses grundstzlich zu. Herr Dr. Ackermann informierte uns 
ber die vorgesehenen Stresstests fr Finanzinstitute. 

In der Sitzung am 27. Juli 2010 wurden wir ber die Entwicklung der Bank im ersten 
Halbjahr unterrichtet. Aufgrund der von der Regierungskommission im Mai 2010 
beschlossenen Ergnzungen im Deutschen Corporate Governance Kodex wurden 
Anpassungen in den Geschftsordnungen des Aufsichtsrats, des Prsidial- und 

des Nominierungsausschusses mit dem Ziel beschlossen, smtliche neuen Kodex


empfehlungen umzusetzen. Auerdem stimmten wir einer Anpassung der Planbe


dingungen fr im Jahr 2010 ausgegebene Restricted Incentive und Equity Awards 

der Vorstandsmitglieder zu. Herr Lamberti berichtete uns ber die IT-Infrastruktur 

der Bank, die GTO Governance sowie die weiteren Herausforderungen fr die Bankenbranche. 
Herr Krause stellte die strategischen und finanziellen Ziele des Programms 
zur Reduzierung der Komplexitt vor und gab Fortschrittsberichte zur Integration von 
Sal. Oppenheim und dem von der ABN AMRO Bank bernommenen Firmenkundengeschft 
in den Niederlanden. Auerdem stimmten wir dem Beschluss des Vorstands, 

im Rahmen einer Kapitalerhhung der Hua Xia Bank in China unsere Beteiligung auf 
19,99 % aufzustocken, und dem Vorschlag des Prsidialausschusses hinsichtlich der 
Vertragsbeendigung mit Herrn Cohrs zu. 

In einer auerordentlichen Sitzung am 12.September 2010 stimmten wir auf Vorschlag 
des Prsidialausschusses den Beschlssen des Vorstands vom selben Tag zur Abgabe 
eines ffentlichen bernahmeangebots an die Aktionre der Deutschen Postbank AG 
und zur Erhhung des Grundkapitals der Bank zu. 

In der letzten Sitzung des Jahres am 27. Oktober 2010 wurden wir ber die geschftliche 
Entwicklung im dritten Quartal und den Stand des bernahmeangebots an die 
Aktionre der Deutschen Postbank AG unterrichtet. Wir errterten ausfhrlich mit 
dem Vorstand die strategische Weiterentwicklung der Bank mit den entsprechenden 
Zielen und geplanten Manahmen. Herr Lamberti stellte uns den Personalbericht der 
Deutschen Bank vor. Darber hinaus wurden Anpassungen in der Geschftsordnung 
fr den Vorstand einschlielich des Geschftsverteilungsplans sowie in der Geschftsordnung 
fr den Prfungsausschuss aufgrund der neuen Mindestanforderungen an 
die Compliance-Funktion errtert und beschlossen. Schlielich haben wir die Ziele fr 
die Zusammensetzung des Aufsichtsrats festgelegt. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Ausschsse des Aufsichtsrats 

Der Prsidialausschuss tagte im Berichtszeitraum zehnmal. Auerdem fanden zwei 
Telefonkonferenzen statt. Zwischen den Sitzungen besprach der Vorsitzende des Pr


sidialausschusses mit den Ausschussmitgliedern regelmig Themen von besonderer 
Bedeutung. Der Ausschuss befasste sich insbesondere mit den neuen gesetzlichen 
und regulatorischen Anforderungen an die Vorstandsvergtung und deren Umsetzung, 

der Vorbereitung zur Festlegung der variablen Vergtung fr das Geschftsjahr 2009, 
mit Fragen zur Nachfolgeplanung sowie der Beendigung der Vorstandsbestellung von 
Herrn Cohrs. Erforderliche Anpassungen in den Geschftsordnungen des Vorstands, 

des Aufsichtsrats und seiner Ausschsse sowie im Geschftsverteilungsplan fr den 
Vorstand wurden ebenfalls thematisiert. Zudem bereitete der Prsidialausschuss 
Beschlsse des Aufsichtsrats vor und stimmte der bernahme von Nebenttigkeiten 

sowie Mandaten von Vorstandsmitgliedern bei anderen Unternehmen zu. Auerdem 
hat er aufgrund einer entsprechenden Ermchtigung des Aufsichtsrats der fi nalen 
Ausgestaltung der Kapitalerhhung der Bank zugestimmt. Schlielich behandelte er 

die Umsetzung der neuen Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate 

Governance Kodex. 

Der Risikoausschuss befasste sich in sechs Sitzungen mit den nach Gesetz und Satzung 
vorlagepflichtigen Engagements der Bank und erteilte sofern erforderlich seine 
Zustimmung. Der Ausschuss befasste sich mit Kredit-, Liquiditts-, Lnder-, Markt-
und operationellen Risiken sowie Rechts- und Reputationsrisiken. Ausfhrlich errterte 
er die Risikosituation der Bank, die Entwicklungen der Staatsfinanzkrisen in Europa 
sowie deren Auswirkungen auf die Bank. Neben der Entwicklung der Risiken in den 
Bereichen Leveraged Finance, gewerbliche Immobilienfinanzierung und Monoline-
Versicherer wurden auch die Auswirkungen der neuen aufsichtsrechtlichen Regeln 
auf die Bank und deren Risikopositionen eingehend diskutiert. Des Weiteren standen 
die Risikotragfhigkeit, das heit das Verhltnis von Kapitalbedarf zu verfgbarem 
Kapital (ICAAP-Berichterstattung), einschlielich einer Gegenberstellung der konomischen 
Risiken zum Risikodeckungspotenzial und dessen konsequente Verankerung 
im Risikomanagement sowie die Entwicklung der Refinanzierungs- und Liquidittslage 
der Bank im Mittelpunkt. Ferner wurden globale Branchenportfolios nach einem 
festgelegten Plan vorgestellt und eingehend besprochen. 

Der Prfungsausschuss tagte 2010 sechsmal. Vertreter des Abschlussprfers nahmen 
regelmig teil. Gegenstand der Sitzungen waren die Prfung des Jahres- und des 
Konzernabschlusses 2009, die Quartalsabschlsse, die Berichte 20-F und 6-K fr die 
US-amerikanische Securities and Exchange Commission ( SEC) sowie die Zwischenberichte. 
Der Ausschuss befasste sich mit dem Vorschlag zur Wahl des Abschlussprfers 
fr das Geschftsjahr 2010, erteilte den Prfungsauftrag, legte Prfungsschwerpunkte 
fest, beschloss die Vergtung des Abschlussprfers und berprfte dessen 
Unabhngig keit nach den Anforderungen des Deutschen Corporate Governance 
Kodex sowie den Vorschriften des US-amerikanischen Public Company Accounting 
Oversight Board ( PCAOB). Der Prfungsausschuss ist wie in den Vorjahren davon 
berzeugt, dass beim Abschlussprfer keine Interessenkonflikte vorliegen. Er hat 
ausfhrlich berprft, inwiefern unsere internen Kontrollsysteme den Vorgaben des 
Sarbanes-Oxley Act ent sprechen. Von der Wirksamkeit des internen Kontroll-, des 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Risikomanagement- und des internen Revisionssystems hat er sich berzeugt und 
den Rechnungs legungs prozess berwacht. Soweit erforderlich, wurden Beschlsse 
gefasst oder dem Aufsichtsrat Empfehlungen zur Beschlussfassung gegeben. 
Regelmig wurde dem Prfungsausschuss ber die Beauftragung von Wirtschaftsprfungsgesellschaften 
einschlielich des Abschlussprfers mit prfungsfremden 
Auftrgen, ber die Arbeit der internen Revision und Fragen der Compliance, ber 
Rechts- und Reputations risiken sowie ber Sonderprfungen und wesentliche Beanstandungen 
von Aufsichtsbehrden berichtet. Der Jahresplan der internen Revision wurde 
zustimmend zur Kenntnis genommen. Beschwerden in Bezug auf das Rechnungs wesen, 
die internen Prfverfahren zur Rechnungslegung und zu Fragen der Abschlussprfung 
wurden dem Prfungsausschuss nicht angezeigt. In der letzten Sitzung des Jahres lie 
er sich die Schwerpunktthemen des bevorstehenden Jahresabschlusses 2010 vom 
Vorstand und vom Abschlussprfer erlutern. Hierzu gehrten insbesondere die 
Erstkonsolidierungen der Deutschen Postbank AG, der Sal. Oppenheim und von Teilen 
der ABN AMRO Bank in den Niederlanden, die prfungsvorbereitenden Manahmen 
zum Jahresabschluss und die Prfungsschwerpunkte nach  30 KWG. Auerdem wurde 
ihm ber die Ablsung von IAS 39 und die Einfhrung von IFRS 9 fr Finanzinstrumente 
sowie die erfolgten Schritte und weiteren Planungen des Programms zur Reduzierung 
der Komplexitt berichtet. 

Im Nominierungsausschuss fanden zwei Besprechungen zu Nachfolgefragen im Aufsichtsrat 
statt. 

Sitzungen des nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes gebildeten Vermittlungsausschusses 
waren im Jahr 2010 nicht erforderlich. 

Die Vorsitzenden der Ausschsse berichteten dem Aufsichtsrat regelmig ber die 
Arbeit der Ausschsse. 

Alle Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen im Jahr 2010 an den Sitzungen des Aufsichtsrats 
und der Ausschsse mit nur wenigen Ausnahmen (durchschnittliche Prsenz: 
95 %) teil. 

Corporate Governance 

Die Umsetzung der neuen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance 
Kodex wurde in den Sitzungen des Aufsichtsrats und des Prsidialausschusses im 
Juli 2010 errtert. Der Aufsichtsrat beschloss, alle neuen Empfehlungen des Kodex 
umzusetzen, und passte die Geschftsordnungen des Aufsichtsrats, des Prsidial-
und des Nominierungsausschusses sowie des Vorstands, soweit erforderlich, 
entsprechend an. 

Der Prsidialausschuss und der Aufsichtsrat befassten sich ferner in mehreren Sitz 
ungen mit der Umsetzung der neuen Regelungen zur Vorstandsvergtung. Der 
Aufsichtsrat beschloss zur berprfung der Struktur der Vorstandsvergtung sowie 
der Angemessenheit der variablen Vergtung fr das Geschftsjahr 2010 je einen 
unabhngigen Rechts- und Vergtungsberater zu mandatieren. 

Auerdem haben wir in der Sitzung im Oktober 2010 auf Vorschlag des Prsidialausschusses 
gem Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex die Ziele fr 
die Zusammensetzung des Aufsichtsrats festgelegt. Siehe Seiten 375 ff. des Corporate-Governance-
Berichts im Finanzbericht 2010. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Wie im Oktober 2009 beschlossen, wurden im Frhjahr 2010 sowohl im Plenum als 
auch im Prsidial-, Prfungs- und Risikoausschuss Effi zienzprfungen mit unternehmensspezifischen 
Fragebgen durchgefhrt und die Ergebnisse in den anschlieenden 
Sitzungen im Detail prsentiert und errtert. Wir sind der Auff assung, dass 
die Arbeit des Aufsichtsrats effizient erfolgt und ein hoher Standard erreicht wurde. 
Anregungen und Manahmen, die in der letzten Effi zienzprfung des Aufsichtsrats 
vorgeschlagen wurden, sind wirkungsvoll umgesetzt worden und haben zu einer 
weiteren Steigerung der Effizienz der Aufsichtsrats- und Ausschussttigkeit gefhrt. 
Darber hinaus wurden erste Anregungen aus den Effi zienzprfungen im Jahr 2010 
bereits realisiert. 

Wir haben festgestellt, dass dem Aufsichtsrat eine nach unserer Einschtzung ausreichende 
Anzahl unabhngiger Mitglieder angehrt. Auerdem haben wir festgestellt, 
dass alle Mitglieder des Prfungsausschusses gem Section 407 der Ausfhrungsbestimmungen 
der Securities and Exchange Commission ( SEC) zum Sarbanes-Oxley 
Act 2002 unabhngig sind. Als Finanzexperten im Prfungsausschuss wurden nach 
den Vorschriften der SEC sowie nach  107 Abs.4 und 100 Abs.5 AktG Herr Dr. Brsig 
und Herr Dr. Eick benannt. 

Die Entsprechenserklrung nach  161 Aktiengesetz, die Aufsichtsrat und Vorstand 
zuletzt im Oktober 2009 abgegeben und im Januar 2010 aktualisiert hatten, wurde in 
der Aufsichtsratssitzung am 27. Oktober 2010 erneuert. Die Deutsche Bank AG entspricht 
allen Empfehlungen der Kodexfassung vom 26. Mai 2010 ohne Ausnahmen. 

Eine zusammenfassende Darstellung der Corporate Governance der Bank einschlielich 
des Wortlauts der Entsprechenserklrung vom 27. Oktober 2010 ist im Finanzbericht 
2010 Seiten 375 ff. und auf unserer Homepage im Internet unter http: //www. 
deutsche-bank.de/ ir / de/ content/ corporate_governance.htm verff entlicht. Dort 
finden sich auch die Geschftsordnungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschsse 
sowie die des Vorstands in der jeweils aktuellen Fassung. 

Aus- und Fortbildungsmanahmen 

Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen die fr ihre Aufgaben erforderlichen Aus- und 
Fortbildungsmanahmen eigenverantwortlich wahr. Sie wurden dabei von der 
Deutschen Bank angemessen untersttzt. Die im Jahr 2010 neu in den Aufsichtsrat 
eingetretenen Mitglieder erhielten auf den individuellen Kenntnisstand zugeschnittene 
Einfhrungen, ein Informationspaket sowie Angebote fr interne und externe 
Fortbildungsmanahmen, von denen Gebrauch gemacht wurde. Alle Mitglieder des 
Aufsichtsrats wurden im Rahmen eines Workshops durch einen externen Rechtsanwalt 
ber die rechtlichen Grundlagen der Aufsichtsratsttigkeit informiert. Auerdem 
wurde ihnen von einem weiteren externen Rechtsanwalt ber die Verantwortung und 
Aufgaben des Aufsichtsrats berichtet. Es fanden im Berichtsjahr zwei interne Workshops 
mit den Mitgliedern des Risikoausschusses zu den Themen Kredit-, Markt- und 
operationelle Risiken sowie zum Modell des konomischen Kapitals ( ICAAP) statt. 
Die Mitglieder des Prfungsausschusses errterten mit Mitarbeitern der Finance-
Abteilung und des Abschlussprfers neue Vorschriften zur Rechnungslegung und zur 
Bilanzierung. Zustzlich wurden die Mitglieder des Aufsichtsrats ber neue Entwicklungen 
auf dem Gebiet der Corporate Governance informiert. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Interessenkonflikte und deren Behandlung 

Der Risikoausschuss befasste sich mit den nach  15 des Gesetzes ber das Kreditwesen 
( KWG) erforderlichen Kreditgenehmigungen. Dabei nahmen diejenigen Aufsichtsratsmitglieder 
an der Errterung und Abstimmung nicht teil, die zum Zeitpunkt der 
Be schlsse Mitglieder der Organe des betreffenden Kreditnehmers oder aus anderen 
Grnden einem mglichen Interessenkonflikt ausgesetzt waren. 

Herr Prof. Kagermann nahm im September 2010 an der Abstimmung und der Diskussion 
zur Abgabe eines ffentlichen bernahmeangebots an die Aktionre der Deutschen 
Postbank AG aufgrund seiner Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Deutschen Post AG 
und eines damit verbundenen mglichen Interessenkonflikts nicht teil. 

Gelegentlich bestanden bei einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern latente Interessenkonflikte. 
So waren im Berichtszeitraum Frau Frster und Frau Ruck als Arbeitnehmervertreterinnen 
auch Mitglied des Aufsichtsrats der Deutsche Bank Privat- und Geschftskunden 
AG. Sie haben an Beratungen und Abstimmungen zu den entsprechenden 
Themen, die sich aus ihrer Ttigkeit ergaben, wie z.B. Beschlsse nach  32 MitbestG, 
nicht teilgenommen. Besonderer weiterer Manahmen im Hinblick auf diese latenten 
und lediglich punktuellen Interessenkonflikte bedurfte es nicht. 

Rechtsstreitigkeiten 

Der Aufsichtsrat informierte sich wie in den Vorjahren regelmig ber wichtige Rechtsstreitigkeiten 
und beriet ber die weitere Vorgehensweise. Hierzu zhlten die Anfechtungsund 
Auskunftsklagen im Zusammenhang mit den Hauptversammlungen 2004, 2005, 
2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 sowie die Verfahren Dr. Kirch und KGL Pool GmbH 
gegen die Deutsche Bank und gegen Dr. Breuer. Die am 29. Mai 2008 durch die Hauptversammlung 
erfolgte Wahl der Anteilseignervertreter wurde von mehreren Aktionren 
angefochten. Das Verfahren liegt derzeit dem Bundesgerichtshof vor, der ber die 
Zulassung der Revision gegen das klageabweisende Urteil des OLG Frankfurt am Main 
entscheiden wird. 

Darber hinaus lieen wir uns fortlaufend im Aufsichtsrat sowie detailliert im Prfungsund 
Risikoausschuss ber bedeutende Rechtsstreitigkeiten berichten. 

Jahresabschluss 

Die Buchfhrung, der Jahresabschluss mit Lagebericht fr das Jahr 2010 sowie der 
Konzernabschluss mit Erluterungen (Notes) und der Konzernlagebericht fr das Jahr 
2010 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprfer gewhlten KPMG 
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprfungsgesellschaft geprft worden. Die Prfungen 
haben zu einem jeweils uneingeschrnkten Besttigungsvermerk gefhrt. Der Prfungsausschuss 
hat die Unterlagen zum Jahres- und Konzernabschluss unter Bercksichtigung 
des Prfberichts des Abschlussprfers und im Gesprch mit diesem ausfhrlich 
errtert. Der Vorsitzende des Prfungsausschusses hat uns hierber in der heutigen 
Sitzung des Aufsichtsrats berichtet. Wir haben dem Ergebnis der Prfungen nach Einsicht 
der Berichte des Abschlussprfers und der Jahres- und Konzernabschlussunterlagen 
sowie eingehender Diskussion und auf Empfehlung des Prfungsausschusses 
zugestimmt und festgestellt, dass auch nach dem abschlieenden Ergebnis unserer 
Prfungen Einwendungen nicht zu erheben sind. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss haben 
wir heute gebilligt, der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands 
fr die Gewinnverwendung schlieen wir uns an. 

Personalia 

Herr Cohrs ist mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2010 aus dem Vorstand ausgeschieden. 
Seine Ressortzustndigkeiten wurden von Herrn Jain zustzlich zu seinen 
bestehenden Aufgaben bernommen. 

Vernderungen haben sich auch im Aufsichtsrat ergeben. Herr Wunderlich war bis 
zum 30.Juni 2010 Mitglied des Aufsichtsrats. Er wurde fr den Rest seiner Amtszeit 
durch Herrn Kazmierczak ersetzt. Frau Frster war bis zum 31. Juli 2010 Mitglied des 
Aufsichtsrats. Sie wurde fr den Rest der Amtszeit durch Herrn Viertel ersetzt. 

Wir danken den ausgeschiedenen Mitgliedern fr ihr groes Engagement im Aufsichtsrat 
und fr die konstruktive Begleitung des Unternehmens und des Vorstands whrend 
der vergangenen Jahre. 

Fr den Aufsichtsrat 
Dr. Clemens Brsig 
Vorsitzender 

Frankfurt am Main, 11. Mrz 2011 


Deutsche Bank Aufsichtsrat 

Deutsche Bank Aufsichtsrat 

Aufsichtsrat 

Dr. Clemens Brsig 

Vorsitzender, 
Frankfurt am Main 

Karin Ruck* 

Stellvertretende Vorsitzende, 
Deutsche Bank AG, 
Bad Soden am Taunus 


Wolfgang Bhr* 

Deutsche Bank AG, 
Dsseldorf 

Dr. Karl-Gerhard Eick 

Unternehmensberater, 
KGE Asset Management Consulting Ltd., 
London 

Heidrun Frster* 

bis 31.Juli 2010, 
Deutsche Bank Privat- und 
Geschftskunden AG, 
Berlin 


Alfred Herling* 

Deutsche Bank AG, 
Wuppertal 

Gerd Herzberg* 

Stellvertretender Vorsitzender der ver.di 
Vereinte Dienstleistungs gewerk schaft, 
Hamburg 

Sir Peter Job 

London 

Prof. Dr. Henning Kagermann 

Prsident acatech - Deutsche Akademie 
der Technikwissenschaften, 
Knigs Wusterhausen 

Peter Kazmierczak* 

ab 1.Juli 2010, 
Deutsche Bank AG, 
Herne 

Martina Klee* 

Deutsche Bank AG, 
Frankfurt am Main 

Suzanne Labarge 

Toronto 

Maurice Lvy 

Chairman und Chief Executive 
Offi cer, Publicis Groupe S.A., 
Paris 

Henriette Mark* 

Deutsche Bank AG, 
Mnchen 

Gabriele Platscher* 

Deutsche Bank Privat- und 
Geschftskunden AG, 
Braunschweig 

Dr. Theo Siegert 

Geschftsfhrender Gesellschafter 
der de Haen Carstanjen & Shne, 
Dsseldorf 

Dr. Johannes Teyssen 

Vorsitzender des Vorstands 
der E.ON AG ab 1.Mai 2010, 
Oberding 

Marlehn Thieme* 

Deutsche Bank AG, 
Bad Soden am Taunus 

Tilman Todenhfer 

Persnlich haftender 
Gesellschafter der Robert Bosch 
Industrietreuhand KG, 
Madrid 

Stefan Viertel* 

ab 1.August 2010, 
Deutsche Bank AG, 
Bad Soden am Taunus 

Werner Wenning 

Vorsitzender des Vorstands der 
Bayer AG bis 30. September 2010, 
Leverkusen 

Leo Wunderlich* 

bis 30.Juni 2010, 
Deutsche Bank AG, 
Mannheim 

*Von den Arbeitnehmern in 
Deutschland gewhlt. 

Deutsche Bank Aufsichtsrat 

Deutsche Bank Aufsichtsrat 

Aufsichtsratsausschsse 

Prsidialausschuss 
Dr. Clemens Brsig 
Vorsitzender 
Heidrun Frster* 
bis 31.Juli 2010 
Alfred Herling* 
ab 1.August 2010 
Karin Ruck* 
Tilman Todenhfer 

Vermittlungsausschuss 
Dr. Clemens Brsig 
Vorsitzender 
Wolfgang Bhr* 
Karin Ruck* 
Tilman Todenhfer 

Prfungsausschuss 
Dr. Karl-Gerhard Eick 
Vorsitzender 
Dr. Clemens Brsig 
Sir Peter Job 
Henriette Mark* 
Karin Ruck* 
Marlehn Thieme* 

Risikoausschuss 

Dr. Clemens Brsig 
Vorsitzender 
Sir Peter Job 
Prof. Dr. Henning Kagermann 
Suzanne Labarge 
Ersatzmitglied 
Dr. Theo Siegert 
Ersatzmitglied 

Nominierungsausschuss 

Dr. Clemens Brsig 
Vorsitzender 
Tilman Todenhfer 
Werner Wenning 


*Von den Arbeitnehmern in 
Deutschland gewhlt. 

Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

Patrick Lemmens 

Rotterdam 

Die guten Resultate der Deutschen 
Bank kommen all ihren Stakeholdern 
zugute: den Aktionren, Mitarbeitern, 
Kunden und der Gesellschaft. Unser 
konstruktiver Wunsch ist, dass die 
Bank bei zugleich stabilen und soliden 
Ergebnissen ihre Kosteneffizienz 
wahren kann. 

Patrick Lemmens, 
Portfolio Manager, 
Robeco Institutional Asset Management B.V., 
Rotterdam 



Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 


01 


01 


Unternehmensprofil und berblick  23 

Investitionen in die Zukunft 

Corporate Governance  27 

Fundament fr langfristigen Erfolg 

Im Interesse unserer Partner  29 

Stark fr unsere Aktionre, Kunden, 

Mitarbeiter und die Gesellschaft 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Unternehmensprofil und berblick 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Unternehmensprofil und berblick 

Investitionen in die Zukunft 

Die Deutsche Bank ist eine fhrende globale Investmentbank mit einem bedeutenden 
Privatkundengeschft sowie sich gegenseitig verstrkenden Geschftsfeldern. Sie 
konnte sich mit ihrem diversifizierten Geschftsmodell aus eigener Kraft in der Finanzkrise 
wesentlich besser behaupten als viele ihrer Wettbewerber. Aus dieser Position 
der Strke heraus haben wir 2010 zukunftsweisende strategische Akquisitionen abgeschlossen, 
die sich auch in unserer Auszeichnung als Bank of the Year durch die renommierte 
Fachzeitschrift International Financing Review widerspiegeln. 

Managementstruktur 

Die Aufgaben des Vorstands der Deutschen Bank AG umfassen insbesondere die strategische 
Steuerung, Zuteilung der Ressourcen, Rechnungslegung und Finanz berichterstattung 
sowie das Risikomanagement und die Kontrolle des Konzerns. Der Vorstand 
nimmt seine Fhrungs- und Aufsichtsfunktion, in der ihn die zentrale Infrastruktur 
und ihm zugeordnete Stabs- und Serviceabteilungen untersttzen, auch ber von ihm 
geleitete funktionale Gremien wahr. 

Vorstandsmitglied Anshu Jain hat am 1.Juli 2010 die Zustndigkeit fr Global Banking 
von Michael Cohrs bernommen und ist seitdem alleiniger Leiter des Konzernbe reichs 
Corporate & Investment Bank. Michael Cohrs ist am 30. September 2010 aus dem Vorstand 
ausgeschieden. 

Das Group Executive Committee ( GEC ) besteht aus den Mitgliedern des Vorstands 
sowie den nicht zum Vorstand gehrenden Leitern der Kerngeschftsfelder und der 
Region Americas. Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 wurde der Leiter der asiatisch-
pazifischen Region (ohne Japan) in das Gremium berufen. Seine Ernennung unterstreicht 
die groe Bedeutung dieser Region fr unser knftiges Wachstum. In 
regelmigen Sitzungen analysiert das GEC die Entwicklung der Geschftsbereiche, 
errtert konzernstrategische Fragen und erarbeitet Empfehlungen fr den Vorstand. 
Den Vorsitz im Vorstand und im GEC fhrt Josef Ackermann. 

Managementstruktur 

Funktionale Committees 
Group Executive Committee 
Vorstand 
Business Heads / Regional Heads 
Corporate & 
Investment Bank 
Corporate 
Investments 
Regionale Committees 
Private Clients and 
Asset Management 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Unternehmensprofil und berblick 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Unternehmensprofil und berblick 

Die Deutsche Bank gliedert sich in die Konzernbereiche Corporate & Investment Bank 
( CIB ), Private Clients and Asset Management ( PCAM) sowie Corporate Investments ( CI ). 

Corporate & Investment Bank 

Im Konzernbereich CIB betreiben wir das Kapitalmarktgeschft einschlielich Emission, 
Verkauf und Handel von Kapitalmarktprodukten wie Aktien, Anleihen und anderen 
Wertpapieren, das Beratungs- und Kreditgeschft sowie das Geschft mit Transaktionsdienstleistungen. 
Unsere institutionellen Kunden kommen sowohl aus dem ff entlichen 
Sektor  wie souverne Staaten und supranationale Einrichtungen  als auch 
aus der Privatwirtschaft. Wir betreuen Firmenkunden verschiedenster Gre, von 
mittelstndischen Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen. Der Konzernbereich 
CIB gliedert sich in die Unternehmensbereiche Corporate Banking & Securities 
( CB & S ) und Global Transaction Banking ( GTB). Der Unternehmensbereich CB & S 
besteht aus den Geschftsbereichen Markets und Corporate Finance, die im Deutsche 
Bank-Konzern weltweit das Emissionsgeschft, den Verkauf und Handel von Wertpapieren, 
das Beratungsgeschft bei Fusionen und bernahmen ( M & A ) sowie das 
Corporate-Finance-Geschft abdecken. Zum Unternehmensbereich GTB gehrt unser 
Produktangebot in den Geschftszweigen Cash Management fr Unternehmen und 
Finanzdienstleister, Trade Finance sowie Trust & Securities Services. 

Private Clients and Asset Management 

Der Konzernbereich PCAM ist in die Unternehmensbereiche Asset and Wealth 
Management ( AWM) und Private & Business Clients ( PBC ) gegliedert. Asset and Wealth 
Management umfasst die Geschftsbereiche Asset Management ( AM) und Private 
Wealth Management ( PWM). Im Geschftsbereich AM haben wir das weltweite Fondsgeschft 
fr Privatkunden unter der Marke DWS Investments zusammengefhrt. 
An institutionelle Kunden einschlielich Pensionsfonds und Versicherungen wenden 
wir uns mit einer breiten Produktpalette, die von klassischen bis zu alternativen 
Anlageformen reicht. Der Geschftsbereich PWM betreut vermgende Privatkunden 
und Familien. Dieser sehr anspruchsvollen Kundschaft bieten wir einen ganzheitlichen 
Service, zu dem die individuelle Vermgensverwaltung bis hin zur Beratung bei 
der Nachfolgeplanung und philanthropischen berlegungen gehrt. 

Der Unternehmensbereich PBC richtet sich insbesondere an Privatkunden, Selbststndige 
und kleine bis mittlere Unternehmen, denen wir mit einem breiten Spektrum von 
Bankdienstleistungen wie Kontofhrung, Kredit- und Einlagengeschft sowie Vermgensanlage- 
und Vorsorgeberatung zur Verfgung stehen. Auerhalb Deutschlands ist 
PBC seit Langem in Italien, Spanien, Belgien und Portugal sowie seit einigen Jahren in 
Polen aktiv. Darber hinaus investieren wir gezielt in die aufstrebenden Mrkte China 
und Indien. 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Corporate Investments 

Der Konzernbereich Corporate Investments umfasst unsere globalen Beteiligungen. 

Dies sind im Wesentlichen unsere verbliebenen Industriebeteiligungen, brige Kapital


beteiligungen sowie sonstige finanzielle Vermgenswerte, zu denen bestimmte 

Immo bilien- und Kreditengagements gehren, die nicht Teil unseres Kerngeschfts sind. 

Unsere Strategie  Managementagenda Phase 4 

Im Berichtsjahr haben wir die im Dezember 2009 gestartete Phase 4 unserer Manage


mentagenda konsequent umgesetzt. Sie verfolgt nachstehende Ziele: 

Verbesserung der Profitabilitt und Ergebnisqualitt des Konzernbereichs CIB bei 
zugleich anhaltend hoher Risiko- und Bilanzdisziplin. Durch eine engere Verzahnung 
von Markets, Corporate Finance und Global Transaction Banking knnen wir Ertrags-
wie Kostenvorteile realisieren. Darber hinaus sind wir dabei, das von ABN AMRO 
bernommene Firmenkundengeschft in den Niederlanden einzugliedern und damit 
unser Mittelstandsgeschft auszuweiten. 

Konzentration im Konzernbereich PCAM auf das Kerngeschft und unsere Fhrungsrolle 
im Heimatmarkt. Im Geschftsbereich AM gilt es, die abgeschlossenen effi zienzsteigernden 
und kostensenkenden Manahmen in grere Gewinne und hheres 
Wachstum umzusetzen sowie unsere Strken in Deutschland vermehrt zu nutzen. 
Mit der weit vorangekommenen Eingliederung von Sal. Oppenheim in PWM stellen 
wir unsere Marktfhrerschaft in der Beratung von vermgenden Kunden in Deutschland 
auf ein noch breiteres Fundament. Nach der Erstkonsolidierung der Deutschen 
Postbank im Dezember 2010 kommt nunmehr ihrer Integration im Unternehmensbereich 
PBC Prioritt zu. Die Neuausrichtung des Konzernbereichs PCAM zielt darauf, 
unsere Fhrungsposition im deutschen Privatkundengeschft in voller Breite zu 
festigen und unsere Ertragsstruktur insgesamt ausgewogener zu machen. 

Fokussierung auf Asien, das sich zu der treibenden Kraft fr Wachstum und Dynamik 
weltweit entwickelt hat. Aufbauend auf unserer bereits vorhandenen Ausgangsbasis, 
wollen wir das enorme Potenzial dieser Region noch strker nutzen, um in unserem 
Geschft vor Ort berproportional zuzulegen. Wir streben, je nach Geschftsbereich, 
eine Fhrungsposition unter den ersten drei bis fnf Anbietern an. Dazu nehmen wir 
die notwendigen Investitionen vor und stellen die erforderlichen Ressourcen zur 
Verfgung. 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Neubelebung unserer Leistungskultur. Um die Wirtschaftlichkeit in allen Bereichen 
der Bank zu steigern, behalten wir die Kostendisziplin bei, optimieren die Infrastrukturprozesse 
und reduzieren vermeidbare Komplexitt. Fr Letzteres haben wir 
Effi zienzgewinne in Hhe von 1 Mrd  identifi ziert, die 2012 in vollem Umfang zum 
Tragen kommen sollen. 

Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit unserer Strategie gut gewappnet sind, um 
auch in sich rasch wandelnden Mrkten und unter verschrften aufsichtsrechtlichen 
Rahmenbedingungen erfolgreich zu sein. 

Weltweite Prsenz 

New York 
Tokio 
Dubai 
Singapur 
Frankfurt 
am Main 
London 
Regionale Hauptstandorte 
Hauptstadt des Landes, in dem wir vertreten sind 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Corporate Governance 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Corporate Governance 

Fundament fr langfristigen Erfolg 

Wirkungsvolle Corporate Governance, die hohen internationalen Standards entspricht, 
ist fr uns eine Selbstverstndlichkeit. Wesentliche Grundlagen sind vor allem das 
deutsche Aktiengesetz und der Deutsche Corporate Governance Kodex. Da unsere 
Aktie auch an der New Yorker Brse notiert ist, unterliegen wir zudem den betreffenden 
US-amerikanischen Kapitalmarktgesetzen und Bestimmungen der Securities and 
Exchange Commission ( SEC) sowie der New York Stock Exchange. 

Durch unsere Corporate Governance stellen wir eine verantwortungsbewusste, auf 
nachhaltige Wertschpfung ausgerichtete Leitung und Kontrolle der Deutschen Bank 
sicher. Vier Elemente sind dafr kennzeichnend: gute Beziehungen zu den Aktionren, 
eine effektive Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat, ein am langfristigen 
Erfolg ausgerichtetes Vergtungssystem sowie eine transparente Rechnungslegung 
in Verbindung mit frhzeitiger Berichterstattung. 

Aktionre 

Unsere Aktionre sind per Gesetz an wichtigen Unternehmensentscheidungen wie Satzungsnderungen, 
der Verwendung des Bilanzgewinns, der Ermchtigung zur Ausgabe 
neuer Aktien und wesentlichen Strukturvernderungen beteiligt. Die Deutsche Bank hat 
nur eine einzige Gattung von Aktien, die jeweils eine Stimme verbriefen. Um unseren 
Aktionren die Wahrnehmung ihrer Rechte zu erleichtern, setzen wir bei der Hauptversammlung 
neben der Briefwahl auch elektronische Medien ein. Insbesondere knnen 
Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Deutschen Bank via 
Internet erteilt werden. 

Vorstand 

Der Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung und kontrolliert die 
Konzerngesellschaften. Er sorgt dafr, dass die gesetzlichen Bestimmungen sowie 
unternehmensinternen Richtlinien eingehalten werden, und achtet auf Vielfalt bei 
der Besetzung von Fhrungsfunktionen. Die Mitglieder des Vorstands, die nicht zum 
Vorstand gehrenden Leiter der Kerngeschftsfelder sowie der Deutsche Bank Americas 
und der asiatisch-pazifischen Region (ohne Japan) bilden zusammen das Group 
Executive Committee. Dieses Gremium analysiert die Entwicklung der Geschftsbereiche, 
errtert konzernstrategische Fragen und erarbeitet Empfehlungen fr den 
Vorstand zur abschlieenden Entscheidung. 

Aufsichtsrat 

Der Aufsichtsrat berwacht und bert den Vorstand bei der Geschftsfhrung. Grundlegende 
Entscheidungen, welche die Bank betreffen, bentigen seine Zustimmung. Er 
legt die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands fest, bestellt die Vorstandsmitglieder 
und plant gemeinsam mit dem Vorstand langfristig deren Nachfolge. Jhrlich 
prft der Aufsichtsrat die Effizienz seiner Arbeit. Neben dem gesetzlich zu bildenden Vermittlungsausschuss 
hat der Aufsichtsrat einen Prsidial-, einen Prfungs-, einen Risiko-
sowie einen Nominierungsausschuss eingerichtet. 

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben achtet der Aufsichtsrat auf eine ausgewogene 
Zusammensetzung sowie darauf, dass seine Mitglieder die erforderlichen Kenntnisse 
und Fhigkeiten haben. Ebenso bercksichtigt er den Aspekt der Vielfalt im Vorstand 
und bei Wahlvorschlgen fr den Aufsichtsrat. Angesichts unserer globalen Geschftsaktivitten 
gehrt dem Aufsichtsrat eine angemessene Anzahl von Mitgliedern mit 
langjhriger internationaler Erfahrung an. Auerdem ist in unserem Aufsichtsrat eine 
ausreichende Anzahl unabhngiger Mitglieder vertreten. 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Corporate Governance 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 
Jahresbericht 2010 Corporate Governance 

Die Vergtung unserer Vorstandsmitglieder orientiert sich in erster Linie am lngerfristigen 
Erfolg der Deutschen Bank. Mastab fr die Bemessung der variablen Vergtung 
sind die individuelle Leistung sowie einerseits das Erreichen der geplanten Eigenkapitalrendite 
im Zweijahresdurchschnitt und andererseits unsere Aktienrendite in einem 
dreijhrigen Zeitraum im Verhltnis zum entsprechenden Durchschnittswert einer 
Auswahl vergleichbarer Wettbewerber. Ein Groteil der variablen Vergtung wird aufgeschoben, 
mit Verfallmglichkeit und berwiegend aktienbasiert gewhrt. Die verzgert 
fllige variable Vergtung ist zu einem angemessenen Teil von der nachhaltigen 
Ergebnisentwicklung der Deutschen Bank sowohl positiv als auch negativ abhngig. 

Die Vergtung der Aufsichtsratsmitglieder enthlt eine feste und eine variable Komponente. 
Der variable Teil hngt ab von der Erfllung festgelegter Ziele, von der Dividende 
und dem Gewinn je Aktie im Dreijahresdurchschnitt. Der Vorsitz beziehungsweise seine 
Stellvertretung im Aufsichtsrat sowie der Vorsitz beziehungsweise die Mitgliedschaft 
in einem der Ausschsse werden extra honoriert. 

Die individuelle Vergtung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sowie die Grund 
zge unseres Vergtungssystems sind im Vergtungsbericht verff entlicht. Siehe Finanzbericht 
2010, Seite 128 ff. 

Rechnungslegung 

Anteilseigner und ffentlichkeit werden regelmig durch den jhrlichen Geschftsbericht, 
der den Konzernabschluss enthlt, sowie die Zwischenberichte informiert. 
Unsere Konzernrechnungslegung entspricht den International Financial Reporting 
Standards ( IFRS ). Dies sorgt fr eine hohe Transparenz und internationale Vergleichbarkeit. 


Entsprechenserklrung 

Vorstand und Aufsichtsrat haben am 27. Oktober 2010 die jhrliche Entsprechenserklrung 
gem 161 Aktiengesetz angepasst. Die Deutsche Bank AG entspricht allen 
Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 

26.Mai 2010 ohne Ausnahmen. 
Unser ausfhrlicher Corporate-Governance-Bericht beziehungsweise die Erklrung zur 
Unternehmensfhrung 2010 sowie weitere Dokumente zur Corporate Governance 
der Deutschen Bank wie die Geschftsordnungen fr Vorstand, Aufsichtsrat und seine 
Ausschsse sind im Internet unter 


www.deutsche-bank.de/ corporate-governance abrufbar. 
Wir berprfen unsere Corporate Governance kontinuierlich und passen sie gegebenenfalls 
an. Dabei bercksichtigen wir neue Erfahrungen und gesetzliche Vorgaben 
sowie weiterentwickelte nationale und internationale Standards. 


Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 
Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 
Im Interesse unserer Partner 
Stark fr unsere Aktionre, Kunden, 
Mitarbeiter und die Gesellschaft 
011 
Unsere Partner 
Aktionre 
Die Deutsche Bank hat 2010 zukunftsweisende Investitionen auf den Weg gebracht 
und ihre Ertrags- wie auch Wachstumsstrke bewiesen. Diese Erfolge sind das Ergebnis 
einer hervorragenden Position an den Mrkten, einer umsichtigen geschftspolitischen 
Ausrichtung und einer stabilen Unternehmensstruktur, die von einer Vielfalt talentierter 
Mitarbeiter getragen wird. Davon profitieren Aktionre, Kunden, Mitarbeiter und die 
Gesellschaft. Grafik 01  1 
Kunden 
Aktionre 
Mitarbeiter 
Gesellschaft 
Es liegt im besonderen Interesse unserer Aktionre, die Risikoaktiva weiter zu redu zieren 
und die Eigenkapitalausstattung zu verbessern. Gezielte Akquisitionen tragen 
zur Stabilisierung und Balancierung der Ertragskraft bei. Da die Deutsche Bank weniger 
als viele Wettbewerber durch die Finanzkrise gelitten hat, kann sie direkt an der 
wirtschaftlichen Erholung partizipieren. Das ntzt auch unseren Aktionren. Dies gilt 
ebenso fr unser Engagement zur Schaffung eines leistungsfhigen regulatorischen 
Rahmens, der das Finanzsystem widerstandsfhiger macht, aber Wettbewerbs verzerrungen 
und unntige soziale Kosten vermeidet. 
Kunden 
Unseren Kunden stehen wir als verlsslicher Partner mit einer Flle von bedarfsgerechten 
finanzwirtschaftlichen Lsungen zur Seite. Die Straffung und forcierte Integration 
des Konzernbereichs Corporate & Investment Bank erhhen unsere Servicequalitt 
und das Produktangebot. Mit unserem international konkurrenzfhigen Geschftsmodell 
helfen wir den Kunden, erfolgreich zu sein. Durch die Verbreiterung unseres Privatkundengeschfts 
knnen wir nunmehr allen Kundengruppen in Deutschland ein genau 
passendes Angebot machen. 
Mitarbeiter 
Der Erfolg der Deutschen Bank ist in erster Linie das Verdienst der Mitarbeiter, die sich 
mit Leidenschaft und Kompetenz fr das Unternehmensinteresse einsetzen. Die Vielfalt 
unserer Mitarbeiter empfinden wir als Strke im internen Miteinander genauso wie 
im externen Verhltnis zu den Kunden. Wir investieren grozgig in die fachliche und 
persnliche Frderung der Mitarbeiter. Unsere leistungsorientierten Vergtungsstrukturen 
sind am nachhaltigen Erfolg orientiert und bercksichtigen auch die jngsten 
Erkenntnisse aus der Finanzkrise. 
Gesellschaft 
Den Vertrauensverlust, den viele Banken seit Beginn der Finanzkrise erfahren haben, 
nehmen wir ernst. Als einer der Initiatoren und Erstunterzeichner verpflichtete sich die 
Deutsche Bank 2010 dem Leitbild fr verantwortliches Handeln in der Wirtschaft. 
Damit wollen wir die gesellschaftliche Verantwortung noch entschiedener in unsere 
Geschftspolitik sowie die zugrunde liegenden Prozesse integrieren und sie in unseren 
Entscheidungen bercksichtigen. Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftlichen 
Verantwortung. Darauf kann sich die Gemeinschaft verlassen. Denn wir wissen: Die 
Deutsche Bank kann ohne die Akzeptanz der Gesellschaft, deren Teil sie ist, auf Dauer 
nicht erfolgreich bestehen. 


Deutsche Bank 
01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Jahresbericht 2010 
Im Interesse unserer Partner 

Aktionre 

Kapitalerhhung in Rekordhhe 

Strukturdaten 

2010 2009 

Anzahl 
640 623 586 295 581 938 

Aktionre nach Gruppen in % des Grundkapitals1 Institutionelle (einschlielich Banken) 75 74 71 
Private 25 26 29 

Regionale Aufteilung in % des Grundkapitals1 
Deutschland 47 46 55 
Europische Union (ohne Deutschland) 31 31 25 
Schweiz 6 6 7 
USA 131611 
Andere 312 

Leistungskennzahlen 

2010 2009 2008 

Gesamtrendite der Deutsche Bank-Aktie (Total Return) im Verlauf2 11,7 % 79,4 %  66,8 % 
Durchschnittlicher Brsenumsatz pro Tag ( in Mio Aktien ) 3 8,0 8,4 10,0 
Dividende ( in  ) je Aktie fr Geschftsjahr 0,754 0,75 0,50 

Besondere Projekte 

Kapitalerhhung aus genehmigtem Kapital 
Emissions rekord mit einem Bruttoerls von 10,2 Mrd  vor allem zur bernahme der Deutschen Postbank AG. 
Ausgabe von 308,6 Mio neuen Aktien im Bezugsverhltnis 2 : 1 zum Preis von 33  je Stck. 

Investoren- und Analystenbefragungen 
Wahrnehmungsanalysen bei institutionellen Investoren, um die Attraktivitt der Deutsche Bank-Aktie als Anlageobjekt 
zu messen. Online-Befragung von Investoren und Analysten zur Qualitt der Investor-Relations-Aktivitten. 

1 Angaben gerundet 
2Auf der Basis von Xetra 
3 Orderbuchstatistik (Xetra) 
4Vorschlag fr die Hauptversammlung am 26. Mai 2011 


Deutsche Bank 
01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Jahresbericht 2010 
Im Interesse unserer Partner 

Kunden 

Starke Kundenverbindungen wichtiger denn je 

Strukturdaten 

2010 2009 

Anzahl der Kunden (gerundet) 

Corporate & Investment Bank1 
54 400 41 600 42 600 

Private Clients and Asset Management Private & Business Clients 28 787 000 14 600 000 14 600 000 
davon: Deutsche Postbank AG 14 150 000   
Asset and Wealth Management 
Retail Asset Management2 (Deutschland / Luxemburg) 2 225 000 2 119 000 1 937 000 
davon: in Kooperation 464 000 389 000 230 000 
Institutional Asset Management 2 300 2 300 2 300 
Private Wealth Management 3 79 400 78 0001 92 000 

Leistungskennzahlen 

2010 2009 2008 

Corporate & Investment Bank 
Euromoney Primary Debt Poll, Rang 3 3 1 
Euromoney FX Poll, Rang 1 1 1 
Zahl der Euromoney Awards for Excellence 16 15 21 
Zahl der Risk Awards 5 2 3 
Zahl der IFR Awards 8 7 1 

Private Clients and Asset Management DWS Investments 
Zahl der Fondsauszeichnungen (Wertentwicklung) 
in Europa 76 53 109 
Deutsche Insurance Asset Management 
Award as Best Global Insurance Asset Manager 4 1 1 1 

Besondere Projekte 

Corporate & Investment Bank 
Verstrkte Integration der Corporate & Investment Bank durch straffere Strukturen, besser vernetzte Bereiche und 
hheres Wachstum. 
Abschluss des Erwerbs von Teilen des Firmenkundengeschfts der ABN AMRO in den Niederlanden. 

Private Clients and Asset Management 
Abschluss des Erwerbs der Sal. Oppenheim-Gruppe. 
Hauptsponsor der Green Auction des Auktionshauses Christies im April 2010 in New York, deren Erls von 
1,5 Mio US-$ vier gemeinntzigen Umweltorganisationen zugutekam. 
Mehrheitliche bernahme und Konsolidierung der Deutschen Postbank AG. 
Transfer der Berliner Bank auf die IT-Plattform von Private & Business Clients. 

1 Genderte Zhlweise 
2Einschlielich Kunden, bei denen die Kundenbeziehung durch Kooperationspartner verwaltet wird 
3Anzahl der Kundenbeziehungen ohne Private Client Services (USA), 2010 einschlielich Sal. Oppenheim 
4 Reactions Magazine 


Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Deutsche Bank 01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Mitarbeiter 
Attraktiver Arbeitgeber 
Strukturdaten 
Mitarbeiter (Vollzeitkrfte) 1 
2010 
102 062 
2009 
77 053 
2008 
80 456 

Bereiche Private Clients and Asset Management 51,5 % 39,7 % 40,5 % 
Corporate & Investment Bank 2 15,7 % 18,5 % 18,5 % 
Infrastructure / Regional Management 32,8 % 41,8 % 41,0 % 
Regionen Deutschland 48,3 % 35,5 % 34,7 % 
Europa (ohne Deutschland), 
Naher Osten und Afrika 23,3 % 28,6 % 28,7 % 
Nord- und Sdamerika 11,0 % 14,5 % 15,3 % 
Asien / Pazifik 17,4 % 21,4 % 21,3 % 
Qualifikationen3, 4 Hochschulabschluss 63,9 % 63,5 % 64,0 % 
Hochschulreife 15,5 % 19,1 % 17,3 % 
Sonstige Schulabschlsse 20,6 % 17,4 % 18,7 % 
Alter3, 4 bis 24 Jahre 7,6 % 8,4 % 9,9 % 
25  34 Jahre 34,1 % 35,0 % 35,5 % 
35  44 Jahre 32,7 % 32,2 % 31,7 % 
45  54 Jahre 19,9 % 19,0 % 17,9 % 
ber 54 Jahre 5,8 % 5,4 % 5,0 % 

Leistungskennzahlen4 
Mitarbeiter-Commitment-Index 
Austritte wegen Stellenwechsels 
Weiterbildung (Aufwendungen in Mio ) 
Berufsausbildung (Aufwendungen in Mio ) 
Besondere Projekte 
2010 2009 2008 
74 77 74 
6,6 % 4,8 % 7,3 % 
95 86 114 
41 41 41 
dbAGILE 
Check-up 40+ 
Initiative zur individuellen mittelfristigen Frderung von 60 oberen Fhrungskrften, bei der sich die Mitglieder des 
Group Executive Committee als Mentoren engagieren. 
Kostenloses, umfassendes Gesundheitsvorsorgeprogramm fr alle Mitarbeiter ab dem 40. Lebensjahr in Deutschland, 
an dem bereits 8 700 Mitarbeiter teilgenommen haben. hnliche Programme existieren auch in anderen Lndern. 

1Vollzeitkrfte unter anteiliger Bercksichtigung von Teilzeitarbeitskrften, ohne Auszubildende und Volontre / Praktikanten 
2Einschlielich Corporate Investments 
3Anzahl Mitarbeiter (Kopfzahlen) 
4Ohne Deutsche Postbank 


Deutsche Bank 
01  Der Deutsche Bank-Konzern 

Jahresbericht 2010 
Im Interesse unserer Partner 

Gesellschaft 

Soziales Kapital schaffen 

Strukturdaten 

2010 2009 

Anzahl der Lnder, in denen die Deutsche Bank vertreten ist (einschlielich Off shore-Standorten) 
74 72 72 

Leistungskennzahlen 

in Mio  
2010 2009 2008 

Ausgaben der Deutschen Bank fr gesellschaftliches Engagement 
91,7 74,8 75,9 

davon: 
Deutsche Bank Americas Foundation 6,8 9,5 8,8 
Corporate Citizenship UK 5,1 4,7 4,3 
Deutsche Bank Asia Foundation 3,0 3,7 3,7 

Ausgaben der Stiftungen der Deutschen Bank1 
6,4 6,3 6,4 

Deutsche Bank Stiftung 4,5 4,9 5,0 
Andere Stiftungen 1,9 1,4 1,4 

Gesamt 
98,1 81,1 82,3 

Besondere Projekte 

Zukunftsfhigkeit sichern 
Weltweit erste LEED(Leadership in Energy and Environmental Design)-Zertifizierung in Platin fr die Sanierung eines 
Hochhauses, der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. 

Talente frdern Start des Bildungsprogramms FairTalent, das begabten Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten 
Verhltnissen eine Ausbildung ermglicht, die ihrer tatschlichen Begabung entspricht. 
Chancen erffnen Soforthilfe und langfristiger Wiederaufbau bei den Naturkatastrophen in Haiti, Chile und Pakistan. 
Kreativitt entwickeln Auszeichnung von Wangechi Mutu als Knstlerin des Jahres. 
Engagement beweisen 17 000 Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in ber 3 000 Projekten weltweit. 

1Stiftungen mit eigenem Stiftungskapital 


Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 

Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 

Sydney 


Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

AllianceBernstein und die Deutsche Bank 
haben vieles gemeinsam, nicht zuletzt den 
Stolz auf unser global wie lokal starkes 
Geschft. Diese Qualitten haben uns gerade 
in unsicheren Zeiten gute Dienste geleistet 
und dazu beigetragen, dass aus einer 
Arbeitsbeziehung eine echte Partnerschaft 
geworden ist. 

Emma Quinn, 
Head of Dealing  Australien und Neuseeland, 
AllianceBernstein, 
Sydney 



02 


02 


Aktionre  37 

Reibungslose Kapitalerhhung in Rekordhhe 

Kunden  Corporate & Investment Bank  41 

Wettbewerbsposition ausgebaut 

Kunden  Private Clients and Asset Management  46 

Positiver Trend fortgesetzt 

Kunden  Corporate Investments  51 

Beteiligung an Deutscher Postbank AG 
in Unternehmensbereich Private & Business Clients transferiert 

Kunden  Zentrale Infrastruktur  52 

Fhrungsinstrument des Vorstands 

Mitarbeiter  53 

Zuwachs durch Akquisitionen 

Gesellschaft  56 

Soziales Kapital schaffen 

Aussagen ber die geschftliche Position der Deutschen Bank im Vergleich zu Wettbewerbern beziehungsweise 
zum Markt beruhen grundstzlich auf externen Quellen. Dazu gehren Fachzeitschriften (zum Beispiel 
Euromoney etc.) und spezielle Informationsanbieter (zum Beispiel Thomson Reuters, Dealogic etc.). 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 37 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 37 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

In Mrd  zum Quartalsende 

50 48,8 
41,5 
39,1 
36,6 
38,5 
25 
0 
4Q 1Q 2Q 3Q 4Q 
09 10 10 10 10 

Aktionre 

Reibungslose Kapitalerhhung in Rekordhhe 

Am 12. September 2010 kndigte die Deutsche Bank zur bernahme der Deutschen 
Postbank AG die grte Kapitalerhhung ihrer Geschichte an. Dazu wurde beschlossen, 
in Deutschland und den USA aus genehmigtem Kapital gegen Bareinlagen insgesamt 
308,6 Mio neue, auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stckaktien) 
anzubieten. ber das eingerumte Bezugsrecht konnten unsere Aktionre fr zwei von 
ihnen gehaltene Aktien eine neue erwerben (Bezugsverhltnis 2:1). Der vorgeschriebene 
Wertpapierprospekt mit allen Details wurde am 21. September 2010 verff entlicht. 
Vom 22. September bis zum 5. Oktober 2010 konnten die Aktionre dann ihre Bezugsrechte 
ausben. 

Emissionsrekord 

Die Reaktion unserer Aktionre auf dieses Angebot fiel sehr positiv aus. 306,51 Mio 
neue Deutsche Bank-Aktien wurden zum festgesetzten Bezugspreis von 33  von den 
Inhabern der Bezugsrechte gezeichnet. Die restlichen 2,13 Mio Stck, fr die Aktionre 
ihre Bezugsrechte nicht ausgebt hatten, sind ber die Brse verkauft worden. Insgesamt 
konnten wir alle neu ausgegebenen Deutsche Bank-Aktien platzieren und einen 
Bruttoemissionserls von 10,2 Mrd  erzielen, der damit sogar hher ausfiel als anfnglich 
erwartet. 

Das Grundkapital der Deutschen Bank AG nahm um 790,1 Mio  auf 2379,5 Mio  zu 
und die Zahl der Stckaktien stieg per Jahresende 2010 auf 929499640 (Vorjahr: 
620859015). Die reibungslose Kapitalaufbringung von ber 10 Mrd  in einem besonders 
schwierigen Bankenumfeld unterstreicht das groe Vertrauen unserer Aktionre 
in die zuknftige Entwicklung der Deutschen Bank. Grafik 02  1 

Gestiegene Marktkapitalisierung 

Die Kapitalerhhung trug dazu bei, dass sich unsere Marktkapitalisierung zum Jahresultimo 
auf 36,3 Mrd  ( 2009: 30,7 Mrd ) verbesserte. Das Gewicht unserer Aktie im DAX 
stieg auf 6,0% (Vorjahr: 5,8% ). Der Brsenumsatz im Xetra-Handel lag im Berichtsjahr 
bei 160 Mrd , womit wir den zweiten Rang unter den DAX-Titeln einnahmen. An der 
New Yorker Brse ging 2010 der mengenmige Umsatz in unserer Aktie durchschnittlich 
um 12% zurck. 

Volatile Mrkte 

An den internationalen Brsen setzte sich 2010 die Erholung des vorausgegangenen 
Jahres fort, allerdings deutlich langsamer und mit groen Unterschieden zwischen den 
Lndern. In den ersten Monaten des Berichtsjahres stabilisierte sich die Weltwirtschaft 
weiter und auch die Situation an den Finanzmrkten entspannte sich angesichts einer 
unverndert reichlich bereitgestellten Liquiditt. Die Ausweitung der Schuldenprobleme 
in der Eurozone belastete jedoch bereits im Frhjahr und erneut ab Herbst Stimmung 
wie Aktivitten der Kapitalmarktteilnehmer. Whrend in Deutschland das Wachstum 
der Wirtschaft berdurchschnittlich hoch ausfiel, blieb die Dynamik in vielen anderen 
Industrielndern dahinter zurck. Die strksten Impulse kamen aus den Schwellenlndern 
in Asien und Lateinamerika. Zugleich erhhte sich die Volatilitt an den Finanzmrkten 
durch die immer wieder aufflammenden Diskussionen um die Gefhrdung 
des Euro. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 38 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 38 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

nehmen. Unsere Aktie erffnete das Brsenjahr mit einem Kurs von 45,50 , erreichte 

In Tausend zum Jahresende 

im April bei 55,11  ihr Jahreshoch und lag am Jahresende bei 39,10 . Alle Kursangaben 
sind um den rechnerischen Wert des Bezugsrechts bereinigt worden. Insgesamt 

641 schwchte sich der Kurs im Jahresverlauf um 13% ab. Angesichts der Unsicherheit ber 

586

582 

348 361 

die geplanten aufsichtsrechtlichen Reformen der Bankenbranche sowie ber lnder- 
und sektorspezifische Fiskalabgaben gingen auch die Aktienkurse der meisten 
vergleich baren Wettbewerber deutlich zurck. Dementsprechend bte der STOXX 
Europe Banks im Berichtsjahr 12% ein. 

Der deutsche Leitindex DAX schloss zum Jahresende 2010 bei 6914 Punkten. Das war 
ein Plus von 16%. Damit gehrte Deutschland zu den Industrielndern mit dem strksten 
Anstieg. Die Wallstreet, gemessen am S & P 500, gewann 12,8% und der FTSE 100 
in London 9%. Dagegen ging der Euro STOXX 50 um 5,8% zurck. 

Dividende unverndert 

Die Deutsche Bank erwirtschaftete 2010 ein solides Ergebnis im laufenden Geschft. 
Der Hauptversammlung 2011 schlagen wir daher eine Dividende von 0,75  pro Aktie 
auf eine um knapp 50% vergrerte Kapitalbasis vor. Damit tragen wir den verschrften 
regulatorischen Anforderungen an die Kapitalausstattung von Banken ebenso Rech


06 07 08 09 10 nung wie knftigen Wachstumsinitiativen. 

Langfristige Rendite 

Der Kursrckgang 2010 hat die langfristige Rendite unserer Aktie geschmlert. Ein 

Anleger, der zu Beginn des Jahres 1980 fr umgerechnet 10000  Deutsche Bank-Aktien 

erworben, die Bardividende zum Kauf neuer Aktien eingesetzt und sich an Kapitaler


hhungen ohne Einbringung zustzlicher Mittel beteiligt hatte, besa Ende 2010 ein 

Depot im Wert von 79314 . Dies entspricht einer Durchschnittsrendite von 7% pro Jahr, 

whrend zum Beispiel der DAX im gleichen Zeitraum auf ein jhrliches Plus von 9% kam. 

Langfristige Wertentwicklung 

2 000 

1 500 

1 000 

500 


0 

80818283848586878889909192939495969798990001 020304050607080910 

Total Return Index, Jahresanfang 1980 =100, Quartalswerte 
Deutsche Bank 
DAX 

Quelle: Datastream 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 39 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 39 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

In % des Grundkapitals zum Jahresende 

100 

86 86 

75

74

71 

50 

29 

26 

0 

1414 
25 
06 07 0809 10 

Institutionelle Anleger 
(einschlielich Banken) 
Privatpersonen 

Europische Investoren strker engagiert 

Die Zahl unserer Aktionre hat im Jahresverlauf 2010 um gut 54000 auf einen neuen 
Hchststand von 640623 (Vorjahr: 586295) zugenommen. Grafik 02  2 Der Anstieg fand 
ausschlielich nach Ankndigung unserer Kapitalerhhung am 12. September 2010 
statt und wurde fast ausnahmslos von deutschen Privataktionren getragen. Das steht 
im Gegensatz zur generellen Entwicklung in Deutschland, wonach auch 2010 immer 
weniger Personen Aktien besaen. Insgesamt hat sich der von Privataktionren gehaltene 
Anteil an unserem Grundkapital leicht auf 25% (Vorjahr: 26% ) verringert. Spiegelbildlich 
dazu ist die Beteiligung der institutionellen Anleger (einschlielich Banken) 
auf 75% (Vorjahr: 74% ) angewachsen. Grafik 02  3 Vor allem in Europa einschlielich 
Deutschland stockten Investoren ihre Bestnde an Deutsche Bank-Aktien auf. Dagegen 
verringerte sich der US-Anteil auf 13% (Vorjahr: 16% ). In der Summe hat sich unsere 
regionale Aktionrsstruktur trotz der Kapitalerhhung nur wenig verndert: 47% aller 
Deutsche Bank-Aktien ( 2009: 46% ) waren in Inlandsbesitz und 53% ( 2009: 54% ) entfielen 
auf Auslnder. Grafik 02  4 

Die Deutsche Bank-Aktie befindet sich weiterhin fast vollstndig in Streubesitz. Meldepflichtige 
Groaktionre, deren Aktienposition am 31. Dezember 2010 ber der Meldeschwelle 
von 3% lag, waren die Credit Suisse Group, Zrich, mit 3,86% und BlackRock 
Inc., New York, mit 5,14%. 

Hauptversammlung mit lebhafter Diskussion 

Zu unserer Hauptversammlung am 27. Mai 2010 in Frankfurt am Main, die erstmals 
auf klimaneutraler Grundlage stattfand, kamen 5000 Aktionre in die Festhalle  ein 
Viertel weniger als bei dem Besucherrekord von 6700 im vorangegangenen Jahr. 
Dem Bericht des Vorstandsvorsitzenden ber das abgelaufene Geschftsjahr und 

die aktuellen Perspektiven folgte eine lebhafte Diskussion zwischen Aktionren und 
Unternehmensleitung. Erstmalig haben wir das System zur Vergtung unserer Vor


standsmitglieder den Anteilseignern zur Abstimmung vorgelegt. Die Hauptversamm


lung stimmte allen Tagesordnungspunkten mit klarer Mehrheit zu. Die Prsenz des 

stimmberechtigten Kapitals ging, hnlich wie im Durchschnitt der DAX-30-Gesellschaften, 
gegenber dem Vorjahr zurck: von 41,9% auf 35,1%. 

Neue Aktienrckkufe 

Von der Hauptversammlung wurde die Deutsche Bank ermchtigt, eigene Aktien im 
Umfang von maximal 10% des Stammkapitals bis zum 30. November 2014 zu erwerben. 
Im verbleibenden Rest des Jahres 2010 haben wir 18,8 Mio Aktien zurckgekauft, von 

denen gut die Hlfte fr die aktienbasierte Vergtung von Mitarbeitern verwendet 
wurde. Es wurden keine Aktien vernichtet. Am 31.Dezember des Berichtsjahres hatten 
wir noch 10,0 Mio Aktien im Bestand. Seit dem Start der Aktienrckkauf programme 
Mitte 2002 haben wir bis Ende 2010 insgesamt 264 Mio Aktien im Wert von 16,7 Mrd  
zurckgekauft, 16 Mio Aktien im Wert von 0,5 Mrd  an den Markt abgegeben und 
118 Mio Deutsche Bank-Aktien mit einem Wert von rund 7,2 Mrd  eingezogen. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 40 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 40 
Jahresbericht 2010 Aktionre 

In % zum Jahresende 2010 

3 % 

Andere 

6 % 

Schweiz 


47 % 

13% 

Deutschland 
USA 


31 % 

Europa (ohne 
Deutschland) 

Groes Interesse der Investoren 

Das Interesse von Investoren und Finanzanalysten an unserer Aktie war 2010 besonders 
gro. Im Vordergrund standen dabei die strategische Ausrichtung, die Akquisitionen 
und die Kapitalausstattung der Deutschen Bank angesichts zuknftig strengerer 
regulatorischer Anforderungen. Unser Investor-Relations-Team informierte 
die Anleger regelmig und beantwortete deren Fragen. In Analysten- und Telefonkonferenzen 
berichteten wir ber unsere Ergebnisentwicklung und insbesondere 
das freiwillige Angebot zur bernahme der Deutschen Postbank. Unter Beteiligung 
von Vorstandsmitgliedern wurden auf eigenen Veranstaltungen und internationalen 
Wertpapierkonferenzen 398 Einzel- oder Gruppengesprche mit Aktieninvestoren 
und Fremdkapitalgebern gefhrt ( 2009: 386 ). Allein in den ersten zwei Wochen nach 
Ankndigung unserer Kapitalerhhung haben wir mit mehreren Vorstnden in sogenannten 
Roadshows grere Aktienanleger in Deutschland, Grobritannien, der 
Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Skandinavien und 
den USA besucht. Im Mittelpunkt der Prsentationen standen vor allem die strategischen 
Beweggrnde fr unser Angebot zur bernahme der Deutschen Postbank. 

Umfangreicher Internetservice 

An die Privatanleger wenden wir uns vor allem ber eine fr Anrufer kostenlose 
Aktionrshotline und unser Internetportal. Auf der Homepage von Investor Relations 
bieten wir alle aktuellen Unternehmensnachrichten und Finanzberichte sowie die 
Mglichkeit, zum Beispiel den Kurs der Deutsche Bank-Aktie interaktiv zu analysieren. 
Unsere Investor-Relations-Veranstaltungen bertragen wir ausnahmslos und ohne 
Einschrnkungen live. Darber hinaus knnen Aktionre sich online fr die Teilnahme 
an unserer Hauptversammlung registrieren und im Vorfeld der Aktionrsversammlung 
online abstimmen. Die Zahl der per E-Mail versandten Einladungen zur Hauptversamm 
lung haben wir auf 41700 steigern knnen. Damit sparen wir Kosten und 
schonen die Umwelt. 

Ratings berprft 

Die internationalen Ratingagenturen haben auch 2010 die Bonittseinschtzungen von 
Kreditinstituten weltweit berprft. Die Deutsche Bank konnte ihre Langfrist ratings 
bei Standard & Poors ( A+) und Fitch ( AA) unverndert halten, whrend Moodys im 
Mrz eine Herabstufung auf Aa3 vornahm. Dagegen wurde bei der Deutschen Postbank 
das Langfristrating von Standard& Poors um eine Stufe (auf A) heraufgesetzt, 
nachdem die mehrheitliche bernahme durch die Deutsche Bank Ende November 
feststand. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 41 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 41 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 
Wettbewerbsposition ausgebaut 
02 5 Fr den Konzernbereich Corporate &Investment Bank ( CIB ) war 2010 ein herausfor-
Corporate Finance: Finanzierungsderndes 
Jahr. Dennoch konnten wir Rekordertrge und unser zweitbestes Vorsteuergeschft 
mit Eigenkapital in den 
USA stark verbessert 
Marktanteile in % 
ergebnis erzielen. Bei zeitweise ausgeprgter Kundenzurckhaltung, erheblichen 
Marktturbulenzen infolge der ffentlichen Verschuldungsprobleme etlicher Lnder 
und anhaltend niedrigen Zinsen konnte CIB seine Wettbewerbsposition in allen 
Geschftsfeldern festigen. Dazu trug auch die im Berichtsjahr eingeleitete strkere 
Verzahnung der CIB-Geschftsaktivitten nach der erfolgreichen Neustrukturierung 
8 2009 bei. Unsere hohe Reputation im Markt kommt zugleich darin zum Ausdruck, 
dass CIB 2010 von der Fachzeitschrift International Financing Review als Bank of the 
6,7 Year, von Euromoney als Best Global Investment Bank und von Risk als Derivatives 
House of the Year ausgezeichnet wurde. 
4 
5,1 
4,2 
4,7 
CIB besteht aus den Unternehmensbereichen Corporate Banking & Securities und Global 
Transaction Banking. Corporate Banking & Securities gliedert sich in die Geschftsbereiche 
Markets und Corporate Finance. 
3,2 
Auszug aus der Segmentberichterstattung (Corporate&Investment Bank1) 
Der Konzernbereich Corporate & Investment Bank schloss das Jahr 2010 mit einem Gewinn vor Steuern in Hhe von 
6,0 Mrd  ab. Im Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities wurde ein Gewinn vor Steuern von 5,1 Mrd  
nach 3,5 Mrd  im vorangegangenen Jahr erwirtschaftet. Insgesamt stiegen die Ertrge im Vergleich zum Vorjahr an. 
Diese Entwicklung spiegelt hauptschlich niedrigere negative Marktwertanpassungen, geringere Handelsverluste 
sowie hhere Kundenaktivitten im Handel mit standardisierten und strukturierten Kreditprodukten sowie im Aktien0 
derivategeschft wider. Darber hinaus ist die Risikovorsorge im Kreditgeschft fr gem IAS 39 umklassifi zierte 
Vermgenswerte stark gesunken. Der Unternehmensbereich Global Transaction Banking erzielte einen Gewinn vor 
06 07 08 09 10 
* 10 9 10 6 5 
* Rang im Wettbewerbsvergleich 
Quelle: Dealogic 
Steuern in Hhe von 0,9 Mrd  (2009: 0,8 Mrd ). Auch nach Bereinigung der positiven Effekte aus der erstmaligen 
Konsolidierung des von der ABN AMRO bernommenen Firmenkundengeschfts in den Niederlanden erreichten die 
Ertrge einen neuen Rekord. Dazu haben vor allem zunehmende Provisionsertrge in den Bereichen Trust & Securities 
Services, Trade Finance und Cash Management beigetragen, wodurch die Auswirkungen des anhaltend niedrigen 
Zinsniveaus ausgeglichen werden konnten. 
in Mio  2010 2009 
Ertrge insgesamt 20 929 18 807 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 488 1 816 
Zinsunabhngige Aufwendungen 14 422 12 679 
Ergebnis vor Steuern 5 999 4 314 
Eigenkapitalrendite vor Steuern in % 32 23 
Risikogewichtete Aktiva 211 115 203 962 
Aktiva 1 519 983 1 343 824 

1Auszug aus der Segmentberichterstattung, Erluterungen und weitere Details siehe Finanzbericht 2010 (Lagebericht). 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 42 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 42 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Marktanteile in % 

14 
12,8 
10,7 
9,9 
9,5 
8,3 
7 
0 
06 07 08 09 10 
* 5 3 3 4 1 

* Rang im Wettbewerbsvergleich 
Quelle: Greenwich Associates 
Corporate Banking & Securities 

Der Geschftsbereich Markets vereint die Verkaufs-, Handels- und Strukturierungsaktivitten 
in einem breiten Spektrum von Finanzprodukten. Hierzu gehren Anleihen, 
Aktien und aktienbezogene Produkte, brsennotierte und auerbrsliche Derivate, 
Devisen, Geldmarktinstrumente, verbriefte Forderungen sowie Rohstoff e. Institutionelle 
Kunden werden von der Institutional Client Group betreut. Research analysiert 
Mrkte, Produkte und Handelsstrategien. 

Anfang 2010 setzten sich die Marktbedingungen aus den letzten Monaten des Vorjahres 
zunchst fort. Die Volatilitt war niedrig und die Risikoaufschlge fr Anleihen gingen 
zurck. Die Liquiditt in den Mrkten nahm zu und die wechselseitigen Abhngig keiten 
zwischen unterschiedlichen Anlagearten normalisierten sich. Allerdings waren die 
Mrkte fr verbriefte Wertpapiere weiterhin durch sehr geringe Umstze gekennzeichnet. 
Im weiteren Jahresverlauf fhrten dann ngste im Zusammenhang mit Ver schul dungsproblemen 
einiger Lnder zu einem Anstieg der Volatilitt und der Risikoaufschlge 
(Credit Spreads). Die Investoren wurden vorsichtiger und die Emissionsttig keit ging 
zurck. Insbesondere im Sommer nahmen die Volumina sprbar ab. 

In diesem Umfeld hat Markets seinen Kundenstamm erweitert, ohne dabei die Kosten- 
und Risikodisziplin zu vernachlssigen. 

Alle unsere umsatzstarken Geschftssparten haben im Berichtsjahr auerordentlich 
gut abgeschnitten. Bei Anleihen in den USA gewannen wir deutliche Marktanteile 
und belegten zum ersten Mal Platz eins (Greenwich Associates). Grafik 02  6 Bei Aktien 
und Rohstoff en profitierten wir von der anhaltend hohen Nachfrage. Mithilfe unserer 
innovativen, die Vermgensklassen bergreifenden Strukturierungsplattform sind 
wir in der Lage, unseren Kunden genau auf ihre Probleme zugeschnittene Produkte 
zur Verfgung zu stellen. Den Eigenhandel mit Aktien haben wir eingestellt. 

Im festverzinslichen Bereich hatten wir ein Rekordjahr. Das Devisengeschft konnte 
2010 laut Fachmagazin Euromoney seine seit sechs Jahren global fhrende Position 
festigen. Eine positive Rolle fr unsere Ertrge spielten auch die Geschfte mit Geldmarkt- 
und Zinsprodukten, die mehrfach von der Zeitschrift Risk ausgezeichnet wurden. 
In enger Kooperation mit Kunden erarbeiteten wir neue Lsungen, durch die zum 
Beispiel bei einem deutschen Automobilhersteller die Risiken aus einer zunehmenden 
Lebenserwartung (Langlebigkeitsrisiko) fr die Pensionsverpfl ichtungen abgesichert 
werden. Grafik 02  7 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 43 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 43 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Rang im Wettbewerbsvergleich 

1 1111

1 


3 

06 07 08 09 10 

Quelle: Euromoney FX Poll 

Unser Geschft sowohl mit standardisierten als auch strukturierten Kreditprodukten 
hat sich 2010 markant erholt. Positionen in Altbestnden haben wir weiter abgebaut. 
Das Geschft mit Schuldtiteln von Schwellenlndern entwickelte sich gut; die Kapitalzuflsse 
in Schwellenlnder hielten an und wir profitierten von unserer weltweiten Prsenz. 
Im Rohstoffhandel konnten wir 2010 trotz widriger Marktbedingungen ein sehr 
gutes Ergebnis erwirtschaften. 

In unserem Aktiengeschft setzte sich die Erholung des vorangegangenen Jahres 
fort. Wir wurden zum dritten Mal nacheinander von der Zeitschrift Global Custodian 
in einer Umfrage unter Hedgefonds als weltweit bester Prime Broker benannt. In das 
US-amerikanische und asiatische Aktienkassageschft, insbesondere den elektronischen 
Handel, haben wir weiter investiert. Unser Handelsgeschft in Aktienderivaten 
konzentriert sich unverndert auf solche Produkte, die von institutionellen Kunden in 
groen Mengen nachgefragt werden. 

Die Perspektiven fr das Umfeld im Geschftsbereich Markets bleiben unsicher. Wir 
sind jedoch davon berzeugt, dass wir mit unserem breit diversifi zierten Geschftsmodell 
auch auf unterschiedliche Marktbedingungen und regulatorische Vernderungen 
gut vorbereitet sind. Auszeichnungen 2010 

Auszeichnungen 2010 
International Financing Review Risk 

Zum fnften Mal in sechs Jahren: Zum dritten Mal seit 2003: 
Derivatives House of the Year Derivatives House of the Year 
Euromoney Bank Risk Manager of the Year 
Best Global Investment Bank Global Custodian 
Im sechsten Jahr in Folge: Zum dritten Mal in Folge: 
Forex Poll-No. 1 Forex Bank No. 1 Global Prime Broker 


Greenwich Associates 

No.1 in U.S. fi xed income 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 44 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 44 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Rang im Wettbewerbsvergleich 

5 

7 
88 
7 
06 07 08 09 10 

Quelle: Dealogic, auf Provisionsbasis 

Der Geschftsbereich Corporate Finance ist verantwortlich fr die Beratung bei Fusionen 
und bernahmen (Mergers and Acquisitions, M & A), fr Anleihe- und Aktienemissionen 
sowie Kapitalmarkttransaktionen fr groe und mittelstndische Unternehmen. 
Regionale und branchenspezifische Teams stellen sicher, dass unseren 
Kunden die gesamte Finanzdienstleistungspalette aus einer Hand zur Verfgung steht. 

Im Berichtsjahr konnte der Geschftsbereich seine Wettbewerbsstellung markant verbessern. 
Unter schwierigen Marktbedingungen realisierte Corporate Finance erstmals 
das langjhrige Ziel, sich unter den ersten fnf Anbietern der Welt zu platzieren, ge messen 
am Provisionsaufkommen (Dealogic). Keine andere vergleichbare Bank hat 2010 
hier mehr Marktanteile gewinnen knnen als die Deutsche Bank. Dieser Erfolg war 
mageblich auf unsere kontinuierlichen und antizyklischen Vorleistungen in den vorangegangenen 
Jahren zurckzufhren, mit denen wir fundiertes Beratungs-Knowhow 
zum Beispiel fr Banken sowie Industrieunternehmen in den USA aufbauen konnten. 

Grafi k 02 8 

Unser M & A-Geschft nahm 2010 erheblich zu und rckte global von dem neunten 
auf den fnften Platz vor. In Europa waren wir die Nummer eins, unseren Marktanteil 
in den USA konnten wir verdoppeln. Insbesondere grenzberschreitende Transaktionen, 
bei denen wir eine fhrende Position einnahmen, trugen wesentlich dazu 
bei. So waren wir als Berater an derartigen Transaktionen sowohl zwischen entwickelten 
Mrkten als auch unter Einschluss von Schwellenlndern in den Bereichen 
Energie, Arzneimittel und Konsumgter beteiligt. 

Unser Emissionsgeschft verlief dank hherer Volumina sehr lebhaft, obwohl es am 
Markt immer wieder zu Turbulenzen wegen der hohen Staatsverschuldung einzelner 
Lnder kam. 

Im Finanzierungsgeschft mit Eigenkapital (Equity Capital Markets, ECM) konnten wir 
in einem Markt mit hoher Volatilitt ebenfalls Anteile hinzugewinnen. Wir waren 2010 
die einzige groe internationale Bank, der das gelang. Dies gilt ebenso fr unsere 
Beteiligung an den drei grten Aktienemissionen des Jahres. Im weltweiten Vergleich 
und in den USA verbesserte sich unser ECM-Geschft auf Platz fnf, in der Region Europa, 
Naher Osten und Afrika belegten wir erneut die Spitzenposition. Grafi k 02 5 

Besonders krftig konnten wir im Berichtsjahr die Begebung sowohl von Anleihen mit 
guter Bonitt (Investmentgrade) als auch von hher verzinslichen Titeln mit schlechterer 
Bonitt steigern. Global stehen wir in beiden Geschftssparten auf Rang vier und 
in der Region Europa, Naher Osten und Afrika an erster beziehungsweise zweiter Stelle. 
Zur Finanzierung von ausgewhlten Unternehmensbernahmen haben wir Kreditzusagen 
gemacht, sofern das Verhltnis von Risiko und Ertrag wirtschaftlich berzeugend 
war. Auszeichnungen 2010 

Auszeichnungen 2010 
International Financing Review 

EMEA High Yield Bond House 

Finance Asia 

Best High Yield Bond House 

Financial News 

DCM House of the Year 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 45 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 45 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate & Investment Bank 

Marktanteile in % 

21,1 21,1 
20 
18,7 
17,4 
16,6 
10 
0 
06 07 08 09 10 
* 1 1 1 1 1 

* 
Rang im Wettbewerbsvergleich 
Quelle: Deutsche Bundesbank  
Target2 Germany 
Global Transaction Banking 

Der Unternehmensbereich Global Transaction Banking ( GTB) ist weltweit fr Firmen 
und Finanzdienstleister ttig. Seine Produkte und Leistungen untersttzen die Abwicklung 
inlndischer und grenzberschreitender Zahlungen wie auch die professionelle 
Risikosteuerung und Finanzierung von internationalen Handelsgeschften. Auerdem 
stellt GTB Serviceleistungen im Treuhand-, Vermittlungs- sowie Wertpapierverwahrungs- 
und -verwaltungsgeschft bereit. Der Unternehmensbereich gliedert sich in die 
Sparten Cash Management fr Unternehmen und fr Finanzdienstleister, Trade Finance 
und Trust & Securities Services. 

2010 konnte GTB seine Ertrge auf Rekordhhe steigern und Marktanteile in wichtigen 
Geschftssegmenten gewinnen. Wir haben auerdem weiter in neue Produkte und 
Technologien investiert sowie das Niederlassungsnetz erweitert. Durch die eingeleitete 
engere Verzahnung mit dem Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities 
wollen wir unser Kundenpotenzial noch besser nutzen. Die bernahme von Teilen des 
niederlndischen Firmenkundengeschfts von ABN AMRO mit rund 33000 Kunden 
haben wir am 1. April abgeschlossen und mit der Eingliederung begonnen. 

Unser Cash Management konnte seine Spitzenposition im Euro-Clearing und seinen 
Platz unter den fhrenden Husern im US-Dollar-Clearing behaupten. Wir haben 
unsere Geschftsttigkeit auf neue Branchen wie auch Segmente ausgedehnt und 
dabei die Zahl unserer Kunden sowie der Mandate erhht. Unseren Spitzenplatz im 
Geschft mit Finanzdienstleistern konnten wir festigen. Grafi k 02 9 

Dank des wachsenden Welthandelsvolumens nahm unser Trade-Finance-Geschft 
2010 krftig zu. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, mit denen die 
Risiken unserer Kunden verringert werden, blieb hoch. Im internationalen Handel 
konnten wir das Geschft mit standardisierten und strukturierten Finanzierungen, bei 
denen wir mit Exportkredit- und privaten Risikoversicherungen zusammenarbeiten, 
erheblich steigern. 

Trust & Securities Services hat 2010 das im Jahr zuvor bernommene depotbankunabhngige 
Wertpapierleihegeschft der Dresdner Bank erfolgreich integriert. Unser 
Wertpapierverwahrungs- und -verwaltungsgeschft haben wir auf das Knigreich 
Saudi-Arabien ausgedehnt. Das Volumen der Fonds in alternativen Anlagen, fr die 
wir Verwaltungsdienstleistungen anbieten, konnten wir verdoppeln. Unseren Rang 
drei im Geschft mit klassischen Dienstleistungen fr Anleihen und strukturierte 
Finanzierungen haben wir gehalten, als Treuhnder fr verbriefte Wertpapiere in den 
USA, die mit Finanzaktiva unterlegt sind, konnten wir die Spitzenposition erringen. 

Auszeichnungen 2010 

Auszeichnungen 2010 

The Banker 

Cash Management House of the Year 

Euromoney 

Best Cash Management House in Europe 

Trade Finance 

Best Trade Bank in Europe 
Best Short-Term Trade Finance Bank 



Deutsche Bank 02  Zielgruppen 46 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 46 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Insgesamt 549,9 Mrd  Ende 2010 

223 

Nord- und 
Sd amerika 244 
Deutschland 

25 

Asiatischpazifi 
sche Region 34 

Europa (ohne 
25 Deutschland und 
Grobritannien Grobritannien) 

Zahlen gerundet 

Kunden  Private Clients and Asset Management 

Positiver Trend fortgesetzt 

Der Konzernbereich Private Clients and Asset Management ( PCAM) umfasst das Vermgensanlagegeschft 
fr private und institutionelle Kunden sowie das klassische 
Bankgeschft fr Privat- und kleine bis mittlere Geschftskunden. 

Fr PCAM war 2010 ein Jahr, in dem wir mit zwei strategisch wichtigen Akquisitionen 
zukunftsweisende Weichenstellungen vorgenommen haben. Unsere ohnehin fhrende 
Position auf dem deutschen Heimatmarkt bauten wir mit dem Erwerb der Sal. Oppenheim-
Gruppe und der Mehrheit an der Deutschen Postbank AG nochmals aus. Trotz 
damit verbundener Belastungen konnte der Konzernbereich in einem freundlicher 
werdenden Umfeld sein Ergebnis steigern. Das insgesamt betreute Vermgen nahm 
um 299 Mrd  auf 1179 Mrd  zu. Von dem Gesamtbetrag entfallen 115 Mrd  auf Sal. 
Oppenheim einschlielich BHF-BANK und 105 Mrd  auf die Postbank. 

PCAM besteht aus den Unternehmensbereichen Asset and Wealth Management und 
Private & Business Clients. 

Asset and Wealth Management 

Zum Unternehmensbereich Asset and Wealth Management gehren die Geschftsberei 
che Asset Management und Private Wealth Management. Asset Management umfasst 
sowohl das Geschft mit Publikumsfonds und alternativen Anlagen fr Privat kunden 
als auch das institutionelle Vermgensanlagegeschft. Private Wealth Management 
betreut weltweit vermgende Privatpersonen und Familien. 

Der Geschftsbereich Asset Management ( AM) konnte 2010 seinen Gewinnbeitrag 
erhhen. Darin spiegelt sich eine weitere Normalisierung der Mrkte, aber auch die 
erfolgreich abgeschlossene Restrukturierung, mit der wir die Rahmenbedingungen 
fr unsere Vermgensverwaltung nachhaltig verbessert haben. Die Ausrichtung 
unseres Geschfts auf sieben langfristige, fr das Kapitalanlagemanagement bedeutsame 
makrokonomische Megatrends hat sich bewhrt und wurde fortgesetzt. 

Auszug aus der Segmentberichterstattung (Private Clients and Asset Management1) 

Der Konzernbereich Private Clients and Asset Management erzielte 2010 ein Ergebnis vor Steuern von 1,0 Mrd  nach 
0,7 Mrd  im vorangegangenen Jahr. Im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management lag der ausgewiesene 
Gewinn vor Steuern bei 0,1 Mrd  (2009: 0,2 Mrd ). Darin war ein Verlust im Zusammenhang mit Sal. Oppenheim / BHFBANK 
enthalten. Der Unternehmensbereich Private & Business Clients konnte seinen Gewinn vor Steuern auf 0,9 Mrd  
(2009: 0,5 Mrd ) steigern. Darin waren hhere Ertrge durch die erstmalige Konsolidierung der Postbank sowie im Einlagengeschft 
und Zahlungsverkehr enthalten. Die zinsunabhngigen Aufwendungen in Private & Business Clients 
lagen, bedingt durch die Konsolidierung der Deutschen Postbank, ber ihrem Vorjahreswert. Ohne Bercksichtigung 
dieses Effekts gingen die zinsunabhngigen Aufwendungen zurck, insbesondere aufgrund niedrigerer Abfi ndungen. 

in Mio  2010 2009 

Ertrge insgesamt 10 043 8 261 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 789 806 
Zinsunabhngige Aufwendungen 8 258 6 803 

Ergebnis vor Steuern 989 658 

Eigenkapitalrendite vor Steuern in % 9 8 
Risikogewichtete Aktiva 127 827 49 073 
Aktiva 412 477 174 739 

1Auszug aus der Segmentberichterstattung, Erluterungen und weitere Details siehe Finanzbericht 2010 (Lagebericht). 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 47 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 47 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Insgesamt 549,9 Mrd  Ende 2010 

46 

Alternative An lagen 
inklu sive 
Immobilien 


178 

151 

Publikums-

Externes 

fonds 

Versicher 
ungsvermgen 


175 

Institutionelles Geschft 

Zahlen gerundet 

AM besteht hauptschlich aus vier Geschftsfeldern: DWS Investments vereint unser 
Geschft mit Publikumsfonds und Altersvorsorgeprodukten; DB Advisors betreut 
Vermgen fr institutionelle Kunden wie Pensionsfonds, Unternehmen, Staatsfonds 
und Regierungen, whrend Deutsche Insurance Asset Management sich auf Versicherungsgesellschaften 
als Kundengruppe und RREEF sich weltweit auf alternative 
Anlagen konzentriert. Darber hinaus sind wir im Geschft mit speziellen alternativen 
Anlageklassen durch DB Climate Change Advisors, DB Private Equity und RREEF Infrastructure 
prsent. Ende 2010 verwaltete AM Vermgenswerte in Hhe von insgesamt 
550 Mrd  (2009: 496 Mrd ). Grafi k 02 11 

Publikumsfonds 

DWS Investments ist in Deutschland der fhrende Anbieter von Investmentfonds und 
fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukten fr Privatkunden. In unserem Heimatmarkt 
haben wir nach wie vor den grten Marktanteil und in Europa gehren wir zu 
den zehn grten Publikumsfondsgesellschaften. Auch im Berichtsjahr erhielten wir 
zahlreiche Preise fr gute Anlageergebnisse und hochwertigen Service. Global hat der 
Geschftsbereich AM fr Privatkunden Ende 2010 ein Fondsvermgen von 178 Mrd  
verwaltet, 13 Mrd  mehr als ein Jahr zuvor. In den USA war DWS Investments beim 
Nettoabsatz ihrer Fonds in kurzfristigen Festzinstiteln, Kommunalanleihen und Rohstoffwerten 
erfolgreich. In Japan waren wir mit drei Investmentfonds im Volumen von 
jeweils ber 1 Mrd  sehr erfolgreich. 

Vermgensverwaltung fr institutionelle Kunden 

DB Advisors verwaltete zum Ende des Berichtsjahres ein Vermgen von insgesamt 
175 Mrd  (2009: 173 Mrd ) und zhlt bei Anleihen zu den fnf weltweit grten Anbietern. 
Neue Wege gingen wir mit einem festverzinslichen Themenfonds zum Klima


wandel und einem Fonds in variabel verzinslichen Anleihen. Auerdem haben wir den 
auf Britische Pfund Sterling lautenden Geldmarktfonds von Henderson Global Investors 

erworben. 

Asset Management fr Versicherungsgesellschaften 

Deutsche Insurance Asset Management (Deutsche Insurance) legte auch 2010 krftig 
zu. Mit einem Marktanteil von 17% und einem verwalteten Vermgen von 151 Mrd  
Ende 2010, 36 Mrd  mehr als im Vorjahr, sind wir global der zweitgrte Vermgensverwalter 
in diesem Segment. Zum dritten Mal in Folge zeichnete uns das Fachmagazin 
Reactions als Best Global Insurance Asset Manager und zum zweiten Mal als Best Insurance 
Manager in London aus. Im Berichtsjahr haben wir auerdem die Oppenheim 
VAM Kapitalanlagegesellschaft mbH mit einem Volumen von rund 10 Mrd  integriert 
und uns verstrkt auf Versicherungsunternehmen in Europa konzentriert. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 48 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 48 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Zum Jahresende in Mrd  

300 
275* 
150 
190 189194 
164 
0 
06 07 08 09 10 

* davon Sal. Oppenheim 67 Mrd  
Immobilien und andere alternative Anlagen 

Unser international hoch angesehener Immobilienanlagespezialist RREEF verwaltete 
am Jahresende 2010 ein Vermgen von 37 Mrd . In einem sich erholenden Markt 
fr Immobilieninvestments erzielten die meisten RREEF-Fonds eine positive Rendite. 
In Deutschland wurden unsere beiden offenen Immobilienfonds grundbesitz europa 
sowie grundbesitz global mit Spitzenplatzierungen ausgezeichnet. 

Auch auerhalb von RREEF bietet AM alternative Anlagen an. So konnten wir unsere 
Position bei Investments in den Klimaschutz mit DB Climate Change Advisors festigen. 
Immer mehr institutionelle Investoren zeigen sich an Analysen zum Klimawandel und an 
Vermgensstrategien interessiert, die dem nachhaltigen Wirtschaften verpfl ichtet sind. 

DB Private Equity umfasst unser Private-Equity-Geschft sowohl in direkter Form als 
auch in Fonds fr institutionelle und sehr vermgende Kunden. In dieser neu zusammengefhrten 
Formation haben wir drei bestehende Geschftseinheiten vereint: die 
Private Equity Group aus unserem Private Wealth Management, das im Sekundrmarkt 
ttige Team von RREEF und die ehemaligen Sal. Oppenheim Private Equity Partners. 
DB Private Equity ist global aktiv und mit einem Vermgen von insgesamt 2,4 Mrd  
Ende 2010 die Nummer fnf in Europa und der Spitzenreiter im Dachfondsgeschft in 
Deutschland. 

Unser Geschft in RREEF Infrastructure ist weiter gewachsen. Mit einem Anlagevolumen 
von 6,1 Mrd  liegen wir weltweit an vierter Stelle. Im Berichtsjahr haben wir erstmals im 
Sektor erneuerbare Energien Anteile an drei Windparks in Spanien erworben. 

Der Geschftsbereich Private Wealth Management ( PWM) gehrt zu den global fhrenden 
Anbietern von Dienstleistungen fr das Anlagemanagement von vermgenden 
Kunden, Stiftungen und ausgewhlten institutionellen Investoren. Mit dem im Mrz 
2010 abgeschlossenen Erwerb von Sal. Oppenheim haben wir unsere Position in Europa 
und insbesondere unsere klare Marktfhrerschaft in Deutschland weiter gestrkt. 
Annhernd 4600 Mitarbeiter sind an 109 Standorten in 30 Lndern fr eine anspruchsvolle 
Klientel ttig. Zum Jahresende 2010 betreute PWM (einschlielich Sal. Oppenheim, 
aber ohne BHF-BANK) ein Vermgen von insgesamt 275 Mrd  (PWM 2009: 190 Mrd  ). 
Im laufenden Ergebnis erreichte PWM im Berichtsjahr fast wieder das Vorkrisenniveau, 
nachdem es in den vorangegangenen zwei Jahren deutlich gesunken war. Grafi k 02 12 

Zu der Erholung haben neben der guten Marktentwicklung und einem zunehmenden 
Aktieninteresse der Anleger sowohl verringerte Kosten als auch die vermehrte Vergabe 
von Krediten an unsere Kunden beigetragen. Die Qualitt unseres Kundenservice 
haben wir ebenso wie die Zusammenarbeit mit anderen Geschftsbereichen innerhalb 
des Konzerns weiter verbessert. Im Ergebnis konnten wir unsere Marktstellung im Segment 
der sehr vermgenden Kunden (Ultra High Net Worth) verstrken. 

Das Geschft in unserem Heimatmarkt Deutschland verlief fr PWM 2010 sehr erfolgreich. 
Wir konnten neue Mittelzufl sse von 5 Mrd  gewinnen und die Ertrge steigern. 
Die 20 Erstplatzierungen, die wir im Private Banking and Wealth Management Survey 
der Zeitschrift Euromoney erhalten haben, unterstreichen unsere heraus ragende Wettbewerbsfhigkeit 
in diesem Markt. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 49 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 49 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Spar-, Termin- und Sichteinlagen 
in Mrd  zum Jahresende 

250 
234* 
125 116 
96 
72 
118 
0 
06 07 08 09 10 

* davon Deutsche Postbank AG 118 Mrd  
Im Berichtsjahr kamen die Neuausrichtung und Integration von Sal. Oppenheim gut 
voran. Wir haben das Geschft auf die Vermgensverwaltung konzentriert, das 
Mana ge ment neu ausgerichtet, Risikopositionen sowie Kosten abgebaut und die 
Kontrollfunktionen verstrkt. 

Bei steigenden Nettomittelzufl ssen konnte PWM 2010 die Ertrge in Grobritannien 
gegenber dem Vorjahr um mehr als 20% steigern. Auch die Neuausrichtung unseres 
US-Geschfts machte sich bezahlt: Die Ertrge nahmen um 16% zu. 

In mehreren Teilen der Welt modifizierten wir unsere Regionalstruktur, um knftig das 
geschftliche Potenzial vor Ort noch gezielter ausschpfen zu knnen. Auf den Wachstumsmrkten 
in Lateinamerika, im Nahen Osten, in Russland und in Asien konnten wir 
unser Geschft erfolgreich ausweiten. 

Den strategischen Prioritten des Konzerns folgend, baute PWM das Geschft im 
asiatisch-pazifischen Raum weiter aus und steigerte die Ertrge im Vergleich zum Vorjahr 
um 25%. Die Zeitschrift Asiamoney ernannte uns zum vierten Mal in Folge zur 
Best Private Bank in India. 

PWM hlt unverndert an seinem Anspruch fest, fr seine internationalen Kunden durch 
erstklassige Beratung und ein hochattraktives Produktangebot in allen Vermgensangelegenheiten 
nachhaltigen Wert zu schaff en. 

Private & Business Clients 

Der Unternehmensbereich Private & Business Clients ( PBC ) betreibt international das 
Bankgeschft mit Privatkunden, Selbststndigen sowie kleinen und mittleren Unternehmen. 
In Deutschland sind wir der fhrende Anbieter. Das Produktangebot umfasst 
neben Kontofhrung und Zahlungsverkehr die Vermgensanlage- und Vorsorgeberatung, 
Fonds und Wertpapiere sowie private und geschftliche Kredite. 

PBC hat 2860 Filialen in Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Portugal, Polen, Indien 
und China, von denen 1108 auf die Deutsche Postbank entfallen. Auerdem arbeiten 
wir mit freien Finanzberatern zusammen. Durch Kooperationen mit namhaften Partnern 
wie dem grten deutschen Automobilclub, ADAC, und der Finanzdienstleistungssparte 
der spanischen Post, Correos, erweitern wir unser Vertriebspotenzial zustzlich. 
In einigen Lndern wie Deutschland und Polen sind wir mit mehreren Marken am 
Markt prsent. 

2010 konnte PBC sein Geschftsergebnis gegenber dem Vorjahr signifi kant steigern. 
Dazu trugen insbesondere die Ertrge aus dem Wertpapiergeschft und ein Rekordergebnis 
bei Einlagen sowie im Zahlungsverkehr bei. Positiv wirkten sich auch die 
bereits 2009 eingeleiteten Effizienzsteigerungsmanahmen sowie deutlich niedrigere 
Risikokosten aus. 

Im deutschen Heimatmarkt machten wir 2010 einen historischen Schritt, um unsere 
Position im Privatkundengeschft weiter zu verstrken: Wir haben die Deutsche Postbank 
AG mehrheitlich bernommen und im Dezember konsolidiert. Sie ist damit Teil 
unseres Privatkundengeschfts. Die Kundengruppen der beiden Banken ergnzen 
sich in idealer Weise. Erleichtert wird die Konsolidierung der Deutschen Postbank in 
den Deutsche Bank-Konzern durch die bereits 2009 begonnene Zusammenarbeit im 
Vertrieb, Einkauf und IT-Bereich, die unsere Erwartungen bertroff en hat. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 50 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 50 
Jahresbericht 2010 Kunden  Private Clients and Asset Management 

Insgesamt 2 052 zum Jahresende 2010 

61 

Berliner 
Bank 

94 

norisbank 


1 108 

Deutsche 
Postbank 

789 

Deutsche 
Bank 

PBC betreut in Deutschland damit nun insgesamt 24 Mio Kunden. Ihnen stehen ber 
2000 Filialen zur Verfgung und mehr als 35000 Mitarbeiter sind fr sie ttig. Durch 
den Erwerb der Deutschen Postbank stellen wir unsere Mehrmarkenstrategie auf ein 
noch breiteres Fundament. Mit zwei eigenstndigen und am Markt national bestens 
eingefhrten Marken knnen wir jetzt allen relevanten Kundengruppen in Deutschland 
ein genau passendes Angebot machen. Auch in Europa zhlen wir, gemessen an 
Ertrgen und Privatkundeneinlagen, zu den fhrenden Banken. Grafi k 02 14 

Die Berliner Bank, unsere regionale Marke in Berlin, haben wir im Berichtsjahr auf 
unsere einheitliche IT-Plattform transferiert, was einen deutlichen Modernisierungsschub 
zur Folge hatte. Die norisbank entwickelte sich 2010 erfreulich und wurde fr 
ihr Kontoangebot mehrfach ausgezeichnet. 

Im Filialgeschft der Deutschen Bank konnten wir das Ergebnis 2010 krftig steigern. 
Wir haben ein Programm gestartet, um unser Beratungsangebot weiterzuentwickeln. 
Mit Blick auf die Kundenzufriedenheit soll die Qualitt unserer Dienstleistungen als 
der entscheidende Wettbewerbsfaktor verbessert werden. Gleichzeitig vernderten 
wir unsere betriebliche Steuerung dahin gehend, dass in der Erfolgsmessung jetzt auch 
der Kundennutzen gleichberechtigt neben der Profitabilitt beziehungsweise der Wertschpfung 
fr Aktionre steht. Unseren mobilen Vertrieb mit seinen rund 1400 selbststndigen 
Finanzberatern haben wir ebenfalls mit dem Ziel einer hheren Qualitt neu 
ausgerichtet. 

In den anderen europischen Lndern konnte PBC ebenfalls krftig zulegen. Die Ertrge 
nahmen in allen Produktgruppen zu, die Risikokosten des Kreditgeschfts gingen 
deutlich zurck. In Polen kehrten wir durch eine Neustrukturierung des Geschftsmodells 
in die Gewinnzone zurck. 

Die Ausweitung unserer Prsenz in Asien fhrten wir 2010 fort. So erhhten wir  vorbehaltlich 
der Zustimmung durch die Regulierungsbehrden  unseren Anteil an der 
chinesischen Hua Xia Bank von 17,1 auf 19,99%. In Indien blieben wir im Berichtsjahr 
weiter auf Kurs und betreuen mittlerweile in 15 Filialen mehr als 415000 Kunden. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 51 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate Investments 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 51 
Jahresbericht 2010 Kunden  Corporate Investments 
Beteiligung an Deutscher Postbank AG in Unternehmensbereich 
Private&Business Clients transferiert 
02 15 Der Konzernbereich Corporate Investments ( CI ) steuert die weltweiten Beteiligungen 
Corporate Investments: der Deutschen Bank. Dabei handelt es sich vor allem um die verbliebenen Industrie-
Entwicklung des Buchwerts beteiligungen, unsere brigen Kapitalbeteiligungen sowie sonstige fi nanzielle Vermder 
Beteiligungen gens werte, zu denen bestimmte Immobilien- und Kreditengagements gehren, die 
In Mrd  zum Jahresende nicht Teil des Kerngeschfts sind. Grafi k 02 15 
Ende 2010 betrugen die in CI verwalteten Eigenkapitalbeteiligungen 3,0 Mrd . Darin 
30 enthalten sind unsere Anteile am Hafenbetreiber Maher Terminals sowie am Immobili 
en objekt The Cosmopolitan of Las Vegas. Beide Positionen gehren nicht zu unserem 
24,6 Kerngeschft und werden deshalb als Finanzinvestments auf Zeit behandelt. 
Nachdem wir die Mehrheit an der Deutschen Postbank AG bernommen hatten, wurde 
sie im Dezember 2010 von CI in den Unternehmensbereich Private&Business Clients 
17,3 bertragen. 
15 14,9 
Auf sonstige finanzielle Vermgenswerte entfielen zum Jahresende 11,9 Mrd . Im 
10,4 9,9 Jahresverlauf 2010 wurde die im Dezember 2009 eingerumte Liquidittsfazilitt an die 
Deutsche Pfandbriefbank AG (ehemals Hypo Real Estate Bank AG) in Hhe von 9,2 Mrd  
vollstndig zurckgezahlt. Zeitgleich mit der letzten Rckzahlung im Dezember 2010 
haben wir eine neue Liquidittsfazilitt fr die FMS Wertmanagement Anstalt des ff entlichen 
Rechts, die Abwicklungseinheit des Hypo Real Estate Konzerns, bereitgestellt. 
0 Dazu zeichneten wir Anleihen ber 6,4 Mrd , die in voller Hhe bei der Europischen 
06 07 08 09 10 Zentralbank ( EZB) beliehen werden knnen. 
Auszug aus der Segmentberichterstattung (Corporate Investments1) 
Der Konzernbereich Corporate Investments musste 2010 einen Verlust vor Steuern in Hhe von 2,6 Mrd  (2009: 
Gewinn von 0,5 Mrd ) hinnehmen. Dieses Ergebnis war im Wesentlichen auf eine Belastung im Zusammenhang 
mit der Deutschen Postbank in Hhe von 2,3 Mrd  im dritten Quartal zurckzufhren. 
in Mio  2010 2009 
Ertrge insgesamt 2 020 1 044 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 4 8 
Zinsunabhngige Aufwendungen 637 581 
Ergebnis vor Steuern 2 649 456 
Risikogewichtete Aktiva 4 580 16 935 
Aktiva 17 766 28 456 

1Auszug aus der Segmentberichterstattung, Erluterungen und weitere Details siehe Finanzbericht 2010 (Lagebericht). 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 52 
Jahresbericht 2010 Kunden  Zentrale Infrastruktur 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 52 
Jahresbericht 2010 Kunden  Zentrale Infrastruktur 

In % zum Jahresende 

14 
12,6 12,3 
10,1 
8,5 8,6 
7 
0 
06 07 08 09 10 

1 nach IFRS 
2 nach IFRS, Basel I 
3 nach IFRS, Basel II 

Kunden  Zentrale Infrastruktur 

Fhrungsinstrument des Vorstands 

Unser zentraler Infrastrukturbereich untersttzt mit seinen strategischen, risikosteuernden 
und kontrollierenden Abteilungen den Vorstand bei der Fhrung des Deutsche 
Bank-Konzerns. Die entsprechenden Prozesse sind zum groen Teil global in die 
Geschfts bereiche mit engem Kontakt zum Markt integriert, aber mit unabhngigen 
Berichtslinien. Dieses Grundprinzip, das ein langjhriger Eckpfeiler unserer Fhrungskultur 
und Organisation ist, hat sich 2010 erneut bewhrt. 

Zum zentralen Infrastrukturbereich gehren die Stabsbereiche Finance (Finanzen), 
Audit (Revision), Tax (Steuern), Legal, Risk & Capital (Recht, Risiko & Kapital), Investor 
Relations, Communications&Corporate Social Responsibility (Kommunikation &Gesellschaftliche 
Verantwortung), Human Resources (Personal), Group Strategy& Planning 
(Abteilung fr Konzernentwicklung),Corporate Insurance (Versiche rungsabteilung) und 
DB Research (Volkswirtschaftliche Abteilung). 

Aktuelle Anforderungen 

Die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, strengere aufsichtsrechtliche 
Rahmenbedingungen sowie Vorbereitung und Abschluss unserer strategischen 
Unternehmenskufe haben 2010 unseren Mitarbeitern ein auerordentlich hohes 
Arbeitspensum abverlangt. Um diese Aufgabenvielfalt zu bewltigen, arbeiteten alle 
Abteilungen eng zusammen. 

Das Treasury-Team innerhalb von Legal, Risk & Capital sorgte im Berichtsjahr fr jederzeit 
ausreichende Liquidittsreserven und stellte den Zugang zum Markt fr Fremd


kapital sowie fr Kundeneinlagen sicher. Unser Grundkapital haben wir durch die mit 
10,2 Mrd  grte Bezugsrechtsemission in der deutschen Bankengeschichte erhht. 
Sie diente vor allem zur bernahme der Deutschen Postbank. 

Vielfltige Untersttzung 

Im Stabsbereich Finance bestand einer der Schwerpunkte darin, unser wertorien


tiertes Steuerungskonzept (Value-Based-Management), das die Gesamtrendite aus 
Aktionrssicht (Total Shareholder Return) in den Mittelpunkt stellt, weiterzuent


wickeln. Mit dieser Methode knnen wir fr das Management die Faktoren transpa


rent machen, die dazu beitragen, den Unternehmenswert zu steigern. 

Group Strategy&Planning hat den Vorstand bei der Umsetzung unserer Managementagenda 
Phase 4 untersttzt und die Durchfhrung unserer zukunftsweisenden Akquisitionen 
im Berichtsjahr eng begleitet. Mit Studien ber volkswirtschaftliche Themen 
wie Energie, Innovation und Nachhaltigkeit sowie die Identifikation neuer Geschftsfelder 
informierte DB Research den Vorstand, die Geschftsbereiche sowie unsere Kunden. 

Ein vorrangiges Ziel der Personalarbeit blieb weiterhin, die Deutsche Bank als attrak


tiven Arbeitgeber zu positionieren. Wir wollen die besten Kpfe gewinnen und im 

Unternehmen halten. Besondere Anstrengungen haben wir im Berichtsjahr auf das 
Talentmanagement, die Anpassungen der Vergtungsstruktur sowie die Frderung von 

Frauen in Fhrungspositionen gerichtet. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 53 
Jahresbericht 2010 Mitarbeiter 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 53 
Jahresbericht 2010 Mitarbeiter 

In Tausend zum Jahresende* 

100 102,1* 
77,1 78,3 80,5 
68,8 
50 
0 
06 07 08 09 10 

* In Vollzeitkrfte umgerechnet 
* davon Deutsche Postbank 20,4 Tsd 
Mitarbeiter 

Zuwachs durch Akquisitionen 

Die Zahl der Mitarbeiter des Deutsche Bank-Konzerns erhhte sich 2010 um 25009 auf 
102062 (Vollzeitkrfte). Hauptgrund waren zwei Akquisitionen in Deutschland. Bereinigt 
um den Saldo aus erworbenen und veruerten Unternehmensteilen, wuchs der 
Personalbestand lediglich um 222 Mitarbeiter. Grafi k 02 17 

Im Konzernbereich Corporate & Investment Bank hat die Beschftigtenanzahl im 
Berichtsjahr um 1752 ( 12 %) zugenommen. Dies ist grtenteils auf den Kauf von Teilen 
des Firmenkundengeschfts der ABN AMRO Bank in den Niederlanden zurckzufhren. 
Die Mitarbeiterzahl im Konzernbereich Private Clients and Asset Management 
stieg um 72%, von 30611 auf 52584. Das Wachstum ist vor allem eine Folge der erstmals 
konsolidierten Deutschen Postbank mit 20361 Beschftigten. Auerdem kamen 
durch den Erwerb der Sal. Oppenheim-Gruppe 3675 Mitarbeiter zur Deutschen Bank 
hinzu. 

Personell ausgebaut haben wir unsere Service Center, in denen wir konzerninterne 
Dienstleistungsfunktionen gebndelt haben, insbesondere in Indien, auf den Philippinen, 
in Grobritannien und den USA; ihre Belegschaft legte 2010 um rund 1200 Mitarbeiter 
zu. In unseren brigen Infrastrukturbereichen verharrte der Personalbestand 
insgesamt auf Vorjahresniveau. 

Vernderte Personalstruktur 

Die Akquisitionen haben die regionale Personalstruktur der Deutschen Bank markant 
verschoben. So hat sich der Mitarbeiteranteil in Deutschland von 35,5% ( 2009) auf 
48,3% erhht. 

Der Nachwuchssicherung rumen wir weiter hohe Prioritt ein. Im Berichtsjahr haben 
wir 634 Auszubildende (ohne Deutsche Postbank) eingestellt und damit deren Gesamtzahl 
per Ende 2010 auf 1437 erhht. 721 Hochschulabsolventen (ohne Deutsche Postbank) 
traten neu in die Bank ein. Bereits seit einigen Jahren bieten wir Praktikanten mit 
vielversprechendem Potenzial ein kompaktes Nachwuchsprogramm an, das ihnen 
ber Vortrge und Workshops hinaus praxisnahe Einblicke in ausgewhlte Geschftsbereiche 
gewhrt. 2010 nahmen an diesem Sommerpraktikum mehr als 600 Studenten 
aus aller Welt teil. 

Attraktiver Arbeitgeber 

Es ist fr die Deutsche Bank von grter Bedeutung, das Interesse der besten Kpfe zu 
wecken, sie fr die Mitarbeit zu gewinnen und im Unternehmen zu halten. Zu diesem 
Zweck haben wir 2010 unsere Kampagne Ein wacher Verstand durchgefhrt, mit der 
wir potenzielle Bewerber direkt ansprechen. Unsere Attraktivitt fr talentierte Krfte 
messen wir stndig durch Umfragen und Vergleichsstudien. 

Wir wollen, auch im eigenen Interesse, unsere Mitarbeiter mit Gesundheitsvorsorge 
und flexiblen Arbeitszeitangeboten dabei untersttzen, ihre volle Arbeitskraft mglichst 
lange zu erhalten. Dieses Anliegen stt auf eine groe Resonanz: An unserem Gesundheitsvorsorgeprogramm 
fr alle Beschftigten ber 40 Jahre in Deutschland haben 
bereits 8700 Frauen und Mnner teilgenommen. Seit 2010 gilt in allen unseren Rumen 
im deutschen Heimatmarkt ein generelles Rauchverbot. Im Berichtsjahr erhielt die 
Deutsche Bank zum zweiten Mal das Gtesiegel Beruf und Familie der gemeinntzigen 
Hertie-Stiftung (Deutschland), das uns eine familienfreundliche Personalpolitik 
bescheinigt. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 54 
Jahresbericht 2010 Mitarbeiter 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 54 
Jahresbericht 2010 Mitarbeiter 

Indexmaximum = 100 

80 

77 

74 

74 

71 

68 


60 

06 07 08 09101 

* 
Jhrliche anonyme Erhebung 
im Deutsche Bank-Konzern 
durch ein unabhngiges Institut 
1 Ohne Deutsche Postbank 

In Australien, China, Japan, Singapur und Sri Lanka haben wir 2010 unterschiedliche 
Formen flexibler Arbeitszeit mglich gemacht, die wir auf den gesamten asiatisch-
pazifischen Raum ausdehnen wollen. Das Angebot dient dazu, unsere Wettbewerbsfhigkeit 
in dem schnell wachsenden und anspruchsvollen Markt fr fhiges Personal 
zu erhhen. Mit einer neuen Initiative hilft die Deutsche Bank in Asien Mitarbeiterinnen 
vor und whrend der Elternzeit sowie bei der Rckkehr der Mtter ins Berufsleben. 

Der Commitment-Index, der die Verbundenheit unserer Mitarbeiter mit dem Arbeitgeber 
misst und seit mehr als zehn Jahren durch ein unabhngiges Institut konzernweit auf 
anonymer Basis erhoben wird, lag 2010 bei 74 weiter auf hohem Niveau. Das ist der 
zweithchste Wert der Messreihe und Ausdruck der nach wie vor starken Identifi kation 
mit der Deutschen Bank und der ausgeprgten Bereitschaft zur Leistung. In der 
leichten Abschwchung gegenber dem vorangegangenen Rekordwert von 77 (2009) 
spiegelt sich vor allem die Entspannung beziehungsweise Normalisierung nach berwindung 
der Finanzkrise wider. Grafi k 02 18 

Vergtungsstruktur neuen Vorschriften angepasst 

Die Deutsche Bank hat sich 2010 regelmig an den anhaltenden Diskussionen ber 
Vergtungspraktiken und aufsichtsrechtliche Anforderungen, insbesondere in Europa, 
beteiligt. Initiativen der Aufsichtsbehrden und vielfltige gesetzgeberische Manahmen 
in etlichen Lndern haben zu neuen oder verschrften Vorgaben fr die Ver gtungsstrukturen 
in der Finanzdienstleistungsbranche gefhrt. 

Im Mrz 2010 hat die Deutsche Bank als eine von wenigen global aktiven Banken einen 
separaten Vergtungsbericht vorgelegt, um ihrer freiwilligen Selbstverpfl ichtung auf 
Basis der vom Financial Stability Board ( FSB ) festgelegten Grundstze ordnungsgemer 
Vergtung und dem Rundschreiben der deutschen Finanzaufsichtsbehrde (BaFin)von 
Ende Dezember 2009 nachzukommen. Dieser Bericht ber unser angepasstes Vergtungskonzept 
mit zum Teil zuvor unverff entlichten Angaben wurde im Juni von dem 
Committee of European Banking Supervisors ( CEBS) als beispielhaft bezeichnet. 

Am 13. Oktober 2010 ist in Deutschland die Instituts-Vergtungsverordnung in Kraft 
getreten, mit der die neue europische Kapitalanforderungsrichtlinie 3 umgesetzt wird. 
Als Interpretationshilfe dafr wurden im Dezember die sogenannten CEBS-Richtlinien 
publik gemacht. Die Deutsche Bank hat zeitgleich mit ihrem Geschftsbericht 2010 im 
Mrz 2011 den zweiten eigenstndigen Vergtungsbericht vorgelegt, der unter 


www. 
deutsche-bank.de.ir abrufbar ist. Darin wird aufgezeigt, dass unser aktuelles Vergtungssystem 
die seit Jahresbeginn 2011 geltenden Vorgaben vollstndig erfllt. Unser Bericht 
trgt dazu bei, die Transparenz der Vergtungspraxis der Deutschen Bank weiter zu 
erhhen. Da die Regulierung der Vergtung in europischen Banken damit wesentlich 
weiter fortgeschritten ist als in vielen anderen Lndern, wird das Problem der inter national 
ungleichen Wettbewerbsbedingungen immer dringlicher. 
Globaler Aktienkaufplan fr Mitarbeiter 

Am 1. April 2010 haben wir einen neuen globalen Aktienkaufplan eingefhrt, der es allen 
berechtigten Mitarbeitern erlaubt, innerhalb eines Jahres fr monatlich mindestens 
25  und hchstens 125  Deutsche Bank-Aktien zu erwerben. Die Deutsche Bank 
stockt dann den so angeschafften Aktienbestand im Verhltnis eins zu eins um maximal 
zehn Gratisaktien auf, sofern der Mitarbeiter ein weiteres Jahr dem Konzern angehrt. 
Zum Jahresende war der Plan in 27 Lndern in Kraft. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 55 
Jahresbericht 2010 Mitarbeiter 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 55 
Jahresbericht 2010 Mitarbeiter 

In % im Deutsche Bank-Konzern Deutschland 

81

80 7979

77 

74 

40 

0 

06 07 08 09 101 

 Ohne Deutsche Postbank 

Potenziale erkennen und frdern 

Um Talente zu erkennen und sie weiterzuentwickeln, fhren wir in allen Bereichen des 
Konzerns sogenannte Talent Reviews durch. Im Berichtsjahr haben wir besondere 
Anstrengungen darauf gerichtet, unsere Fhrungskrfte zu schulen, damit sie Talente 
besser identifizieren, untersttzen und frdern knnen. 

Ihr Weiterbildungsangebot hat die Deutsche Bank 2010 kontinuierlich ausgebaut. Es 
umfasst Themen wie Fhrung und Management, Wirtschaft und Finanzen sowie zum 
Beispiel Teamfhigkeit und soziale Kompetenzen. Fr unsere vielversprechendsten Mitarbeiter 
bieten wir individuelles Coaching und Einzeltraining an. 

Kultur der Vielfalt 

Vielfalt  Diversity  ist ein unverzichtbarer Teil unserer Unternehmenskultur. Sie ist 
zugleich ein wichtiger Erfolgsfaktor in einer global aktiven Bank. Wir knnen unserem 
Leistungsversprechen nur gerecht werden, wenn unsere Mitarbeiter ihr Potenzial voll 
entfalten knnen, ungeachtet von Nationalitt, Religion, Rasse, sexueller Orientierung, 
Geschlecht, Alter oder ethnischer Herkunft. Gesellschaftlich-kulturell gemischte 
Teams sind im Vorteil, wenn es zum Beispiel darum geht, unseren vielfltigen Kundengruppen 
mit innovativen und mageschneiderten Dienstleistungen zur Seite zu stehen. 
Es ist unsere feste berzeugung, dass unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, 
die in einem vorurteilsfreien offenen Umfeld zusammenkommen, zu einer besseren 
Arbeitsqualitt beitragen. 

Im Berichtsjahr haben wir konzernweit Trainings fr Fhrungskrfte angeboten, um 
deren Blick fr unbewusste Verhaltensweisen zu schrfen. Unsere 2009 an internationalen 
Standorten eingefhrten Diversity Councils, die unter lokaler Leitung stehen, 
bewhrten sich und wurden ausgebaut. 

Die Deutsche Bank ist mehrfach fr ihre familienfreundlichen Leistungen und fl exiblen 
Arbeitszeitregelungen ausgezeichnet worden, die dabei helfen, Beruf und Familie 
miteinander zu vereinbaren. In den USA gehren wir zu den 100 Best Companies for 
Working Mothers und erhielten den Preis der Dave Thomas Foundation fr die Untersttzung 
von adoptionswilligen Eltern. In Grobritannien wurde die Deutsche Bank 
zum Top Employer for Working Families im Finanzdienstleistungssektor gekrt. 
Besonders erwhnt wurde hier ihre Untersttzung von Frauen vor und whrend der 
Elternzeit sowie bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben. Die International 
Gay & Lesbian Chamber of Commerce rechnet uns zu den Top 25 Most LGBT-Friendly 
Corporations. Im Corporate Equality Index der Human Rights Campaign erreichten 
wir den Hchstwert von 100%. 

Ein vorrangiges Ziel unter dem Stichwort Gender Diversity blieb 2010, die berufl iche 
Entwicklung von Frauen und ihre verstrkte Prsenz in Fhrungspositionen der Deutschen 
Bank zu frdern. Diese Absicht verfolgt auch das 2009 unter der Schirmherrschaft 
unseres Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann initiierte ATLAS-Programm 
(Accomplished Top Leaders Advancement Strategy), das erste Erfolge zeigt: 30% der 
Mitarbeiterinnen aus dem Anfangsjahrgang konnten inzwischen neue beziehungsweise 
anspruchsvollere Aufgaben bernehmen. 

Im Berichtsjahr haben wir erstmals fr 34 ausgewhlte Direktorinnen ein einwchiges 
Seminar (Women Global Leaders Program) an der INSEAD Business School in Paris 
ausgerichtet, das groen Zuspruch fand. Auerdem wollen wir durch ein mittlerweile 
auch in Deutschland aktives, aus Frauen bestehendes Gremium (Senior Womens 
Advisory Board) dem Thema Frauen in Fhrungspositionen eine strkere Geltung in 
unserem Hause verschaff en. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 56 
Jahresbericht 2010 Gesellschaft 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 56 
Jahresbericht 2010 Gesellschaft 

2010 insgesamt 98,1 Mio  

4 % 

Mitarbeiterengagement 


22% 

Kunst & 


38 % 

Musik 


Soziales 


36 % 

Bildung 

Gesellschaft 

Soziales Kapital schaffen 

Als einer der Hauptinitiatoren und Erstunterzeichner hat sich die Deutsche Bank im 
November 2010 dem Leitbild fr verantwortliches Handeln in der Wirtschaft verpflichtet, 
das auf einer Initiative von 21 deutschen Unternehmen beruht. Damit wollen 
wir die gesellschaftliche Verantwortung noch strker in unser Geschft integrieren 
und sie bei allen Entscheidungen gebhrend bercksichtigen. 

Gesellschaftliches Engagement bedeutet fr uns mehr, als Geld zu geben: Wir wollen 
soziales Kapital schaffen  auch zu unserem eigenen Wohl. Im Berichtsjahr haben sich 
Bank und Mitarbeiter bei einer Vielzahl gesellschaftlicher Projekte im In- und Ausland 
eingesetzt. Fr Bildung, Soziales, Kunst&Musik sowie das ehrenamtliche Engagement 
unserer Mitarbeiter haben wir mit fast 100 Mio  mehr als je zuvor aufgewendet. 

Grafi k 02 20 

Nachhaltigkeit: Zukunftsfhigkeit sichern 

Die Deutsche Bank setzt das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen 
Umwelt, Soziales und Unternehmensfhrung konsequent um. Auf dem Weg zur vollstndigen 
Klimaneutralitt all unserer betrieblichen Aktivitten ab 2013 haben wir 
unser CO2-Reduktionsziel fr 2010 planmig erreicht. Unsere Unternehmenszentrale 
in Frankfurt am Main, die nach einer dreijhrigen Modernisierung zu einem der umweltfreundlichsten 
Hochhuser der Welt geworden ist, konnten wir zur Jahreswende 
2010/ 11 wieder beziehen. Die internen Richtlinien fr unser Risikomanagement ergnzten 
wir um einen Green Filter, mit dem wir die CO2-Auswirkungen von Transaktionen 
in unsere geschftlichen Entscheidungen einbeziehen. Die hohe Bedeutung, die wir 
der Nachhaltigkeit beimessen, belegen auch unsere langjhrige Mitgliedschaft beim 
UN Global Compact und die Unterzeichnung der Principles for Responsible Investment 
( PRI ) der Vereinten Nationen. 

Tragfhige und nachhaltige Wirtschaftskonzepte fr Metropolregionen standen 2010 
im Mittelpunkt des Global Metro Summit der Alfred Herrhausen Gesellschaft. Die 
Konferenz erweiterte unser bereits seit 2005 etabliertes Urban-Age-Netzwerk, in dem 
internationale Experten die Herausforderungen von Megametropolen diskutieren. 

Bildung: Talente frdern 

Nicht die Begabung, sondern die Herkunft entscheidet vielfach auch heute noch ber 

den persnlichen Bildungserfolg. Die Deutsche Bank engagiert sich daher weltweit 
fr mehr Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit. Mit der 2010 gestarteten 
Initiative FairTalent untersttzen wir sozial benachteiligte Kinder durch einen ganzheitlichen 
individuellen Frderplan. Auch Mitarbeiter der Deutschen Bank begleiten 
als Mentoren das Programm. 

Um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren, hat die 
Deutsche Bank an der Bocconi-Universitt in Mailand und an der Luxembourg School 
of Finance je einen Lehrstuhl fr Finanzen geschaffen. Im House of Finance der Goethe-
Universitt Frankfurt ermglichten wir eine neue Stiftungsprofessur und unsere 
Untersttzung fr die European School of Management and Technology in Berlin bauten 
wir deutlich aus. 


Deutsche Bank 02  Zielgruppen 57 
Jahresbericht 2010 Gesellschaft 

Deutsche Bank 02  Zielgruppen 57 
Jahresbericht 2010 Gesellschaft 

Differenz in Punkten 

30 

26 

21 21 

19 


06 07 08 09101 

1 Deutsche Bank 2010: 80 von 100 
Globaler Durchschnitt 2010: 50 von 100 
Quelle: SAM Research Inc. 

Soziales: Chancen erffnen 

Die Deutsche Bank hat 2010 erfolgreich den Eye Fund aufgelegt: einen innovativen 
Investmentfonds ber 14,5 Mio US-$, der Anschubfinanzierungen fr den Ausbau von 
Augenkliniken in armen Weltregionen leistet. Mit Krediten und Investitionen untersttzten 
wir die Verbesserung der Infrastruktur in einkommensschwachen Gemeinden 
in den USA. Dafr erhielten wir von der US-Notenbank zum 19. Mal in Folge das Prdikat 
outstanding. 

Mehrere Naturkatastrophen berschatteten das Jahr 2010, darunter Erdbeben in Haiti 
und Chile sowie die Flut in Pakistan. Die Deutsche Bank, ihre Stiftungen, Kunden und 
Mitarbeiter haben zusammen mehr als 5 Mio  fr die Opfer zur Verfgung gestellt. Wo 
immer mglich, untersttzen unsere Mitarbeiter die Hilfsaktionen vor Ort und erfllen 
damit unseren Anspruch, mehr als Geld zu geben. 

Kunst & Musik: Kreativitt entwickeln 

Jnger und internationaler als je zuvor prsentiert sich die Sammlung Deutsche Bank 
in der modernisierten Unternehmenszentrale in Frankfurt am Main. Rund 1500 Kunstwerke 
von 100 Knstlern aus ber 40 Lndern laden zu einer Entdeckungsreise durch 
die zeitgenssische globale Kunstszene ein. Unser kontinuierliches Engagement fr 
Kunst am Arbeitsplatz an weltweit ber 900 Standorten wurde 2010 mit dem Art & Work 
Award ausgezeichnet. 

Die in Kenia geborene und in New York lebende Knstlerin Wangechi Mutu war 2010 
als erste Knstlerin des Jahres mit einer Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim, 
Berlin, vertreten. Mit dieser neuen Auszeichnung wollen wir gezielt junge Knstler 
frdern. 

Eine exklusive Partnerschaft verbindet die Deutsche Bank seit Langem mit den Berliner 
Philharmonikern. 2010 besuchte das Orchester erstmals Australien und realisierte dort 
ein Zukunft@BPhil-Projekt. Zukunft@BPhil fhrt Kinder und Jugendliche ber Workshops 
und Tanzprojekte an klassische Musik heran und erffnet ihnen neue, kreative 
Erfahrungsrume. Weltweit haben seit 2002 ber 18000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. 


Ehrenamtliche Ttigkeit: Engagement beweisen 

Im Berichtsjahr haben sich weltweit mehr als 17000 unserer Mitarbeiter in ber 3000 
Projekten fr die Gesellschaft engagiert. Die Deutsche Bank untersttzt diesen ehrenamtlichen 
Einsatz durch Spenden oder bezahlte Freistellung. 

Das Programm Partners in Leadership, in dem Fhrungskrfte der Deutschen Bank 
Schulleiter zu Managementthemen beraten, wurde mit dem European Employee 
Volunteering Award  Deutschland ausgezeichnet. In Grobritannien haben wir im 
Rahmen der Initiative Charity of the Year 2010 die Rekordsumme von 1 Mio GBP fr das 
Programm AfriKids zur Verfgung gestellt. Weitere Informationen zu unserem gesellschaftlichen 
Engagement finden Sie in dem Bericht Gesellschaftliche Verantwortung 2010 und unter www.deutsche-bank. 

de/ csr. 


Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

Maurice Robinson 

Frankfurt 

Die Deutsche Bank hat eine starke 
Netz werk kultur. Sie verbindet uns 
Mit arbeiter in dieser globalen und 
komplexen Organisation. Damit wird 
der bereichsbergreifende Ideen-
aus tausch erleichtert, um schnelle 
und effiziente Lsungen fr unsere 
Kunden zu erarbeiten. 

Maurice Robinson, 
registrar services GmbH, 
Frankfurt am Main 
Global Transaction Banking 



Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 


03 


03 


Gewinn-und-Verlust-Rechnung  61 
Bilanz  62 
Der Konzern im Fnfjahresvergleich  63 

Erluterungen und weitere Details (inklusive Funoten) siehe Finanzbericht 2010 (Konzernabschluss). 


Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 
Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 
61 
Gewinn-und-Verlust-Rechnung 
Gewinn-und-Verlust-Rechnung 
in Mio  
Zinsen und hnliche Ertrge 
Zinsaufwendungen 
Zinsberschuss 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 
Zinsberschuss nach Risikovorsorge im Kreditgeschft 
2010 
28 779 
13 196 
15 583 
1 274 
14 309 
2009 
26 953 
14 494 
12 459 
2 630 
9 829 
2008 
54 549 
42 096 
12 453 
1 076 
11 377 

Provisionsberschuss 10 669 8 911 9 741 
Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten fi nanziellen Vermgenswerten / Verpflichtungen 3 354 7 109  9 992 
Ergebnis aus zur Veruerung verfgbaren fi nanziellen Vermgenswerten 201  403 666 
Ergebnis aus nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen  2 004 59 46 
Sonstige Ertrge 764  183 699 

Zinsunabhngige Ertrge insgesamt 12 984 15 493 1 160 

Personalaufwand 12 671 11 310 9 606 
Sachaufwand und sonstiger Aufwand 10 133 8 402 8 339 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 485 542  252 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte 29  134 585 
Restrukturierungsaufwand    
Zinsunabhngige Aufwendungen insgesamt 23 318 20 120 18 278 
Ergebnis vor Steuern 3 975 5 202  5 741 
Ertragsteueraufwand / -ertrag () 1 645 244  1 845 
Jahresberschuss / Jahresfehlbetrag () 2 330 4 958  3 896 
Den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares Konzernergebnis 20  15  61 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Konzernergebnis 2 310 4 973  3 835 
Ergebnis je Aktie1 
in  2010 2009 2008 
Basic 3,07 7,21  6,87 
Verwssert2 2,92 6,94  6,87 
Anzahl der Aktien in Millionen1 
Gewichteter Durchschnitt der ausstehenden Aktien  
Nenner fr die Berechnung des Ergebnisses je Aktie 753,3 689,4 558,5 
Bereinigter gewichteter Durchschnitt der ausstehenden Aktien nach angenommener Wandlung  
Nenner fr die Berechnung des verwsserten Ergebnisses je Aktie 790,8 716,7 558,6 

1Die Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien (basic und verwssert) wurde fr alle Perioden vor dem 6. Oktober 2010 angepasst, um den Effekt der Bonuskomponente 
von Bezugsrechten, die im Rahmen der Kapitalerhhung ausgegeben wurden, zu bercksichtigen. 
2 Einschlielich Effekt auf den Zhler aus angenommener Wandlung. Weitere Informationen sind in Note 11 Ergebnis je Aktie enthalten. 


Deutsche Bank 03  Konzernabschluss/ Auszge Deutsche Bank 03  Konzernabschluss/ Auszge 
Jahresbericht 2010 Bilanz 
Bilanz 
Aktiva 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Barreserve 17 157 9 346 
Verzinsliche Einlagen bei Kreditinstituten 92 377 47 233 
Forderungen aus bertragenen Zentralbankeinlagen und aus Wertpapierpensionsgeschften (Reverse Repos) 20 365 6 820 
Forderungen aus Wertpapierleihen 28 916 43 509 
Zum Fair Value bewertete fi nanzielle Vermgenswerte 
Handelsaktiva 271 291 234 910 
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 657 780 596 410 
Zum Fair Value klassifizierte fi nanzielle Vermgenswerte 171 926 134 000 
Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermgenswerte insgesamt 
davon zum 31.12.2010 91 Mrd  (2009: 79 Mrd ) als Sicherheit hinterlegt, 
frei zum Verkauf beziehungsweise zur weiteren Sicherheitenstellung durch den Sicherungsnehmer 1 100 997 965 320 
Zur Veruerung verfgbare fi nanzielle Vermgenswerte 
davon zum 31.12.2010 3,9 Mrd  (2009: 0,5 Mrd ) als Sicherheit hinterlegt, 
frei zum Verkauf beziehungsweise zur weiteren Sicherheitenstellung durch den Sicherungsnehmer 54 266 18 819 
Nach der Equitymethode bilanzierte Beteiligungen 2 608 7 788 
Forderungen aus dem Kreditgeschft 407 729 258 105 
Sachanlagen 5 802 2 777 
Goodwill und sonstige immaterielle Vermgenswerte 15 594 10 169 
Sonstige Aktiva 149 229 121 538 
Steuerforderungen aus laufenden Steuern 2 249 2 090 
Steuerforderungen aus latenten Steuern 8 341 7 150 
Summe der Aktiva 1 905 630 1 500 664 
Passiva 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Einlagen 533 984 344 220 
Verbindlichkeiten aus bertragenen Zentralbankeinlagen und aus Wertpapierpensionsgeschften (Repos) 27 922 45 495 
Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen 3 276 5 564 
Zum Fair Value bewertete fi nanzielle Verpflichtungen 
Handelspassiva 68 859 64 501 
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 647 171 576 973 
Zum Fair Value klassifizierte fi nanzielle Verpflichtungen 130 154 73 522 
Investmentvertrge 7 898 7 278 
Zum Fair Value bewertete fi nanzielle Verpfl ichtungen insgesamt 854 082 722 274 
Sonstige kurzfristige Geldaufnahmen 64 990 42 897 
Sonstige Passiva 181 827 154 281 
Rckstellungen 2 204 1 307 
Steuerverbindlichkeiten aus laufenden Steuern 2 736 2 141 
Steuerverbindlichkeiten aus latenten Steuern 2 307 2 157 
Langfristige Verbindlichkeiten 169 660 131 782 
Hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities) 12 250 10 577 
Verpflichtung zum Erwerb Eigener Aktien   
Summe der Verbindlichkeiten 1 855 238 1 462 695 

Eigenkapital 
Stammaktien, ohne Nennwert, rechnerischer Nominalwert 2,56  2 380 1 589 
Kapitalrcklage 23 515 14 830 
Gewinnrcklagen 25 999 24 056 
Eigene Aktien im Bestand zu Anschaff ungskosten  450  48 
Verpflichtung zum Erwerb Eigener Aktien   
Kumuliertes sonstiges Ergebnis (Accumulated other comprehensive income), nach Steuern  2 601  3 780 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Eigenkapital 48 843 36 647 
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 1 549 1 322 
Eigenkapital einschlielich Anteile ohne beherrschenden Einfluss 50 392 37 969 
Summe der Passiva 1 905 630 1 500 664 


Deutsche Bank 03  Konzernabschluss/ Auszge Deutsche Bank 03  Konzernabschluss/ Auszge 
Jahresbericht 2010 Der Konzern im Fnfjahresvergleich 
Der Konzern im Fnfjahresvergleich 
Bilanz 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006 
Bilanzsumme 1 905 630 1 500 664 2 202 423 1 925 003 1 520 580 
Forderungen aus dem Kreditgeschft 407 729 258 105 269 281 198 892 178 524 
Summe der Verbindlichkeiten 1 855 238 1 462 695 2 170 509 1 885 688 1 486 694 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Eigenkapital 48 843 36 647 30 703 37 893 33 169 
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 1 549 1 322 1 211 1 422 717 
Tier-1-Kapital 42 565 34 406 31 094 28 320 23 539 
Aufsichtsrechtliches Eigenkapital insgesamt 48 688 37 929 37 396 38 049 34 309 
Gewinn-und-Verlust-Rechnung 
in Mio  2010 2009 2008 2007 2006 
Zinsberschuss 15 583 12 459 12 453 8 849 7 008 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 1 274 2 630 1 076 612 298 
Provisionsberschuss 10 669 8 911 9 741 12 282 11 192 
Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
fi nanziellen Vermgenswerten / Verpflichtungen 3 354 7 109  9 992 7 175 8 892 
Sonstige zinsunabhngige Ertrge 1 039  527 1 411 2 523 1 476 
Zinsunabhngige Ertrge insgesamt 12 984 15 493 1 160 21 980 21 560 
Personalaufwand 12 671 11 310 9 606 13 122 12 498 
Sachaufwand und sonstiger Aufwand 10 133 8 402 8 339 8 038 7 143 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 485 542  252 193 67 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte 29  134 585 128 31 
Restrukturierungsaufwand    13 192 
Zinsunabhngige Aufwendungen insgesamt 23 318 20 120 18 278 21 468 19 931 
Ergebnis vor Steuern 3 975 5 202  5 741 8 749 8 339 
Ertragsteueraufwand / -ertrag () 1 645 244  1 845 2 239 2 260 
Jahresberschuss / Jahresfehlbetrag () 2 330 4 958  3 896 6 510 6 079 
Den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares Konzernergebnis 20  15  61 36 9 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Konzernergebnis 2 310 4 973  3 835 6 474 6 070 
Kennziffern 2010 2009 2008 2007 2006 
Ergebnis je Aktie (basic) 3,07  7,21   6,87  12,29  11,66  
Ergebnis je Aktie (verwssert) 2,92  6,94   6,87  11,80  10,44  
Dividendenzahlung je Aktie, gezahlt in der Periode 0,75  0,50  4,50  4,00  2,50  
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 5,5 % 14,6 %  11,1 % 17,9 % 20,3 % 
Eigenkapitalrendite vor Steuern ( basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 9,5 % 15,3 %  16,5 % 24,1 % 27,9 % 
Aufwand-Ertrag-Relation 81,6 % 72,0 % 134,3 % 69,6 % 69,8 % 
Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente 8,7 % 8,7 % 7,0 % 6,9 % 6,9 % 
Tier-1-Kapitalquote  12,3 % 12,6 % 10,1 % 8,6 % 8,5 % 
Eigenkapitalquote  14,1 % 13,9 % 12,2 % 11,6 % 12,5 % 
Mitarbeiter ( in Vollzeitkrfte umgerechnet ) 102 062 77 053 80 456 78 291 68 849 

Die Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien (basic und verwssert) wurde fr alle Perioden angepasst, um den Effekt der Bonuskomponente von Bezugsrechten, die im 
September 2010 im Rahmen der Kapitalerhhung ausgegeben wurden, zu bercksichtigen. 

 
Quoten fr 2009 und 2008 basieren auf dem berarbeiteten und vom Baseler Ausschuss 2004 prsentierten Eigenkapitalstandard (Basel II), der im deutschen Kreditwesengesetz 
und in der Solvabilittsverordnung in deutsches Recht umgesetzt wurde. Quoten fr 2007 und 2006 basieren auf dem Basel I-Standard und sind daher auf einer nicht vergleichbaren 
Basis berechnet. Die Kapitalquoten setzen das jeweilige Kapital in Beziehung zu den Risikoaktiva fr das Kredit-, Markt- und Operationelle Risiko. Enthlt keine bergangsposten 
gem  64h Absatz 3 KWG. 


Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 

Deutsche Bank 
Jahresbericht 2010 

Vijayawada 


Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

Ich habe nie aufgegeben, mich um 
ein Umfeld zu bemhen, in dem 
Chancengleichheit fr Mdchen und 
Frauen herrscht. Die Deutsche Bank 
untersttzt unsere Institution VMM 
bereits seit sechs Jahren dabei, 
gefhrdete Kinder zu schtzen und 
ihnen zu einem deutlich besseren 
Leben zu verhelfen. 

Chennupati Vidya, 
Vasavya Mahila Mandali ( VMM ), 
Vijayawada 



04 


04 


Glossar  67 
Impressum / Publikationen  71 
Wichtige Termine  72 



Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Glossar 

A 

Alpha 

Anlagerendite, die den Referenz mastab 
bersteigt. 

Alternative Anlagen / Investments 

Direkte Investitionen in 


Private Equity, 
Wagniskapital, Mezzanine-Kapital, Immobilienanlagen 
und Anlagen in LeveragedBuy-
out-Fonds, Wagnis kapitalfonds sowie 
Hedgefonds. 
American Depositary Receipts ( ADRs ) 

Von US-Banken ausgestellte handel bare 
Hinterlegungsscheine, die nicht US-amerikanische 
Aktien reprsentieren. ADRs 
dienen zur Erleichterung, Verbilligung und 
Beschleunigung des Handels an amerikanischen 
Brsen. 

Asset-backed Securities ( ABS ) 

Besondere Form verbriefter Zahlungsansprche 
in Form von handelbaren Wertpapieren. 
Die entsprechenden Wertpapiere 
sind durch Zusammen fassung bestimmter 
Finanzaktiva entstanden. 
Securitization. 

Asset Finance & Leasing 

Kompetenzzentrum, das haupt schlich 
mageschneiderte und innovative Finanzierungslsungen 
fr langlebige und 
hochwertige Wirtschaftsgter strukturiert. 

Aufwand-Ertrag-Relation 

Kennzahl zur Kosteneffi zienz eines Unternehmens, 
die das Verhltnis der betrieblichen 
Aufwendungen zu den betrieblichen 
Ertrgen abbildet. 

B 

BaselII 

Eigenkapitalvorschriften des Baseler Ausschusses 
fr Banken aufsicht, die insbesondere 
die Ermittlung der aufsichtsrechtlichen 
Risiko position nach Basel I ersetzt 
haben. 

BIZ 

Bank fr Internationalen Zahlungsausgleich 
mit Sitz in Basel. 

Bookbuilding 

Emissionsverfahren, das die Nachfrage 
einzelner Investoren mit den speziellen 
Finanzierungsinteressen eines Emitten ten 
bezglich des Emissionspreises abstimmt. 

Broker / Brokerage 

Broker nehmen Wertpapierauftrge von 
Banken und privaten Inves toren an und 
fhren sie im Auftrag des Kunden aus. 
Fr seine Ttigkeit (Brokerage) erhlt der 
Broker blicher weise eine Provision. 

Buy-out 

Kauf (vollstndig oder teilweise) eines 
Unternehmens beziehungsweise 
bestimmter Unternehmensaktivitten. 

C 

Cash Management 

Beinhaltet die Verwaltung von liquiden 
Mitteln in Dollar, Euro und sons tigen 
Whrungen fr Unternehmen und Finanzinstitute 
zur Optimierung von Finanz transaktionen. 


Clearing 

Die bermittlung, Abstimmung und in 
bestimmten Fllen die Besttigung von 
Zahlungsauf trgen. 

Collateralized Debt Obligations ( CDOs ) 

Anlagevehikel, basierend auf einem 
Portfolio, das Anleihen, Kredite oder 


Derivate enthalten kann. 
Commercial Mortgage-backed Securities 
( CMBS ) 

Verbriefte Wertpapiere, die durch 
gewerbliche Hypothekendarlehen 
besichert sind. 

Commitment 

Die Identifikation mit dem Unternehmen, 
seinen Zielen und Werten sowie die 
Bereitschaft zur Leistung und die Neigung, 
bei diesem Unternehmen zu bleiben. 

Compliance 

Gesamtheit an Manahmen, um die 
Ein haltung einschlgiger Gesetze, 
Vorschriften und interner Regelungen 
sicherzustellen wie auch gerichtliche 
beziehungsweise aufsichtsrechtliche 
Sanktionen sowie fi nanzielle oder 
Re putationsschden zu verhindern. 

Corporate Finance 

Sammelbezeichnung fr kapitalmarktnahe 
innovative Finanzierungs dienstleis 
tungen mit speziellem 
Beratungsbedarf im Firmen kundengeschft. 


Credit Default Swap 

Eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, 
gem der eine Partei einen festen 
Coupon ber eine spezifi zierte Periode 
zahlt. Die andere Partei nimmt so lange 
keine Zahlung vor, bis ein spezifiziertes 
Ereignis wie zum Beispiel ein Ausfall 
eintritt. Zu diesem Zeitpunkt wird dann 
eine Zahlung gettigt und der Credit 
Default Swap ist beendet. 

Credit Trading 

Handel mit Kredit- oder kreditnahen 
Produkten. 

Custody 

Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren 
sowie zustzliche Dienste im 
Wertpapierbereich. 

D 

Debt Products 

Handelbare Instrumente, die eine Verbindlichkeit 
oder einen Anspruch 
bezglich eines Vermgenswerts eines 
oder mehrerer Unternehmen im privaten 
beziehungsweise ff entlichen Sektor 
darstellen. Der Begriff beschreibt auch 
ein umfassenderes Angebot an Finanzinstrumenten 
einschlielich Devisen- 
und Waren geschften. 

Derivate 

Produkte, deren Bewertung sich berwiegend 
vom Preis, von den Preisschwankungen 
und den Preiserwartungen der 
zugrunde liegenden Basis instrumente 
(beispielsweise Aktien, Anleihen, Devisen, 
Indizes) ableitet. Zu den Derivaten zhlen 
insbesondere 


Swaps, 
Optionen und 
Futures. 
DJSI 

Dow-Jones-Sustainability-Indizes sind 
eine Indexfamilie, welche die kologische 
und soziale Leistung von Unternehmen 
abbildet. Seit Bestehen der Indizes ist die 
Deutsche Bank im DJSI World und DJSI 
STOXX gelistet. 


www.sustainability-index.com 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Durchschnittliches Active Equity 

Wir berechnen das Active Equity, um 
einen Vergleich mit unseren Konkurrenten 
zu vereinfachen. Dieses fliet in die 
Berechnung verschiedenster Kennziffern 
ein. Hierbei handelt es sich jedoch nicht 
um eine Messgre nach 


International 
Financial Reporting Standards. Bei einem 
Vergleich unserer Kennzahlen, die auf 
dem Active Equity basieren, mit denen 
anderer Unternehmen sollten stets auch 
Abweichungen bei der Berechnung 
dieser Kennzahlen bercksichtigt werden. 
Die Positionen, um die wir unser durchschnittliches 
den Deutschen Bank-
Aktionren zurechenbares Eigenkapital 
bereinigen, sind die durchschnittlichen 
unrealisierten Gewinne aus zur Veruerung 
verfgbaren fi nanziellen Vermgenswerten 
und die durchschnittlichen 
Fair-Value-Anpassungen von Cash Flow 
Hedges (beide Bestandteile nach darauf 
entfallenden Steuern). Gleiches gilt fr 
die durchschnittliche Dividendenzahlung, 
fr die jedes Quartal eine Abgrenzung 
vorgenommen und die nach Zustimmung 
der Hauptversammlung einmal jhrlich 
ausgezahlt wird. 
E 

Eigenkapital gem BaselII 

Bankenaufsichtsrechtlich anerkanntes 
Eigenkapital in bereinstimmung mit der 
Baseler Eigenkapitalverein barung von 
2004 fr Kreditinstitute. Das Eigenkapital 
gem BaselII setzt sich zusammen aus: 

 Tier-1-Kapital: vor allem Grundkapital, 
Rcklagen und bestimmte 
hybride 
Kapitalinstrumente, 
 Tier-2-Kapital: insbesondere Genussrechtskapital, 
kumulative Vorzugsaktien, 
langfristige nachrangige Verbindlichkeiten 
und nicht realisierte Gewinne aus 
notierten Wertpapieren, 
 Tier-3-Kapital: im Wesentlichen kurzfristige 
nachrangige Verbindlichkeiten 
und berschssiges Tier-2-Kapital. 
Tier-2-Kapital kann nur bis zur Hhe des 
Tier-1-Kapitals angerechnet werden, 
wobei noch zustzlich die Anrechenbarkeit 
der langfristigen nachrangigen 
Verbindlichkeiten im Tier-2-Kapital auf 
50 % des Tier-1-Kapitals beschrnkt ist. 

Eigenkapitalrendite vor Steuern 

(basierend auf dem 


durchschnittlichen 
Active Equity) Prozentualer Anteil des 
den Deutschen Bank-Aktionren 
zurechen baren Ergebnisses vor Steueraufwand 
(annualisiert), das sich errechnet 
aus dem Ergebnis vor Steuern abzglich 
Minderheits anteilen am 
durchschnittlichen 
Active Equity. 
Emerging Markets 

Aufstrebende Mrkte von Schwellenlndern, 
primr Finanzmrkte. 

Equity Capital Markets ( ECM ) 

In erster Linie Aktivitten rund um den 
Brsengang eines Unternehmens beziehungsweise 
um die Ausgabe neuer 
Aktien. Ebenso fallen Privatisierungen 
von staats eigenen Betrieben darunter. 

Ergebnis je Aktie 

Nach 


International Financial Reporting 
Standards ermittelte Kenn ziffer, die den 
Gewinn, der den Aktionren der Gesellschaft 
zurechenbar ist, der durchschnittlichen 
Zahl an ausstehenden Stammaktien 
gegenberstellt. Neben der 
Kennziffer Ergebnis je Aktie ist zustzlich 
ein verwssertes Ergebnis je Aktie 
aus zuweisen, wenn sich aus der Wandlung 
und Aus bung ausstehender Aktienoptionen, 
zugeteilter Aktienrechte und 
Wandelschuldverschreibungen die Zahl 
der Aktien erhhen kann. 
Euro Commercial Paper Program 

Instrument zur fl exiblen Begebung un besicherter 
Schuldtitel mit kurzen Laufzeiten. 
In einem Programm knnen mehrere 
Anleiheemissionen innerhalb einer gegebe 
nen Zeit erfolgen. 

F 

Fair Value 

Betrag, zu dem Aktiva beziehungs weise 
Passiva zwischen sach kundi g en, vertragswilligen 
und von ein ander unabhngigen 
Ge schfts partnern getauscht wrden. Der 
Fair Value ist hufig identisch mit dem 
Marktpreis. 

Family Offi ce 

Fr Familien mit sehr groen und 
kom plexen Vermgen konzipierte Finanzdienstleistung, 
die auf der Grundlage 
absoluter Unabhngigkeit durch eine 
optimale Steuerung und umfassende 
Koordination der einzelnen Vermgensbestandteile 
die Kundeninteressen 
wahrnimmt. 

Financial Supply Chain Management 

Optimierung der Finanzstrme entlang 
der Lieferkette eines Unternehmens. 

Futures 

Hinsichtlich Menge, Qualitt und Liefertermin 
standardisierte Terminkontrakte, 
bei denen zu einem bestimmten zuknftigen 
Zeitpunkt ein dem Geld- und Kapital-, 
Edelmetall- oder Devisenmarkt zugehriges 
Handelsobjekt zum brsenmig festgesetzten 
Kurs zu liefern beziehungsweise 
abzunehmen ist. Hufig ist bei derartigen 
Kontrakten (beispielsweise Terminkontrakten 
auf der Basis von Aktienindizes) 
zur Erfl lung der bestehenden Verpflichtung 
anstelle einer Wertpapier lieferung 
oder -abnahme eine Ausgleichszahlung 
zu leisten. 

G 

Goodwill 

Der Betrag, den ein Kufer bei bernahme 
eines Unternehmens unter Bercksichtigung 
von Ertragserwartungen ber 
den 


Fair Value der einzeln identifi zier-
baren Vermgensgegenstnde und Schulden 
hinaus zahlt. 
H 

Hedgefonds 

Fonds, der normalerweise von Institutionen 
und vermgenden Privatpersonen 
gezeichnet wird. Er setzt Strategien ein, 
die fr Investmentfonds nicht erlaubt 
sind. Beispiele sind Leerverkufe, hohe 
Fremdverschuldung und 


Derivate. 
Hedgefondsrenditen sind meist nicht mit 
den Renditen traditioneller Anlagewerte 
korreliert. 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

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Hybride Kapitalinstrumente K O 

(Trust Preferred Securities) 

Kapitalinstrumente, die sich durch gewinnabhngige 
Zinszahlungen auszeichnen. 
Soweit im Verlustfall ausgefallene 
Zinszahlungen nicht nachgeholt werden 
(nicht kumulative Trust Preferred Securities) 
und die Papiere kein festgelegtes 
Flligkeitsdatum besitzen beziehungsweise 
durch die Glubiger nicht kndbar 
sind, gehren sie aufsichtsrechtlich zum 
Tier-1-Kapital. Anderenfalls sind sie dem 
Tier-2-Kapital zuzurechnen (zum Beispiel 

Korrelation 

Wechselbeziehung zwischen mindes tens 
zwei Variablen (zum Beispiel Vermgenswerten), 
die positiv (gleichlufi g) oder 
negativ (gegenlufi g) sein kann, aber 
keine Aussage zum Kausal zusammenhang 
(Ursache  Wirkung) macht. Wichtige 
Gre bei der Vermgensstrukturierung, 
um Risiken zu streuen beziehungsweise 
abzu sichern. 

L 

Option 

Recht, den zugrunde liegenden Optionsgegenstand 
(beispielsweise Wertpapiere 
oder Devisen) von einem Vertragspartner 
(Stillhalter) zu einem vorweg fest vereinbarten 
Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt 
beziehungsweise in einem 
bestimmten Zeitraum zu kaufen (Kaufoption 
/ Call) oder an diesen zu verkaufen 
(Verkaufsoption / Put). 

OTC-Derivate 

kumulative Trust Preferred Securities). 

I 

International Financial Reporting 
S tandards ( IFRS ) 

Rechnungslegungsregeln des Interna tional 
Accounting Standards Board, die eine 
weltweit transparente und vergleichbare 
Bilanzierung und Publizitt sicherstellen 

Leveraged Buy-out 

Fremdfinanzierter Kauf (vollstndig oder 
teilweise) eines Unternehmens beziehungsweise 
bestimmter Unternehmensaktivitten. 
Zins- und Tilgungszahlungen 
werden aus dem zuknftigen Ertrag des 
bernommenen Unternehmens finanziert. 

M 

Finanzinstrumente ( Derivate), die nicht 
standardisiert sind und nicht an einer Brse, 
sondern direkt zwischen den Marktteilnehmern 
(Over the Counter) gehandelt 
werden. 

P 

Portfolio (Portefeuille) 

Teil oder Gesamtheit einer oder aller Klassen 
von Vermgenswerten (zum Beispiel 
Wertpapiere, Kredite, Beteiligungen oder 
Immobilien). Die Portfoliobildung dient 
primr der Risikostreuung. 

Portfolio Management 

Steuerung und Verwaltung eines Wertpapierportfolios 
fr Kunden. Kann die 
stndige berwachung des 


Portfolios 
und nach Absprache mit dem Kunden 
auch Kufe und Verkufe einschlieen. 
Prime Services / Brokerage 

Ein spezielles Dienstleistungsangebot vor 
allem fr 


Hedgefonds, das in erster Linie 
aus 
Clearing, Abwicklung von Handelsgeschften, 
Custody, Aufstellung von 
Abschlssen und Finanzierung besteht. 
Private Equity 

Kapitalbeteiligung an nicht brsennotierten 
Unternehmen, zum Beispiel Wagnis-

sollen. Mageblicher Zweck ist die Bereitstellung 
entscheidungsrelevanter Informationen, 
insbesondere fr Investoren. 

Investment Banking 

Sammelbegriff fr kapitalmarkt orientierte 
Geschfte. Hierunter fallen insbesondere 
Emission und Handel von Wertpapieren 
und ihren 


Derivaten, Zins- und Whrungsmanagement, 
Corporate Finance, Beratung 
bei bernahmen und Fusionen, 
strukturierte Finanzierungen und 
Private 
Equity. 
Investor Relations 

Bezeichnet die systematische und konti nu 
ierliche zweiseitige Kommuni kation 
zwischen Unternehmen und aktuellen wie 
potenziellen Eigenkapital- beziehungsweise 
Fremdkapitalgebern. Informationen 
betreffen vor allem wichtige Unternehmensereignisse, 
finanzielle Ergebnisse und die 
Geschftsstrategie sowie die Erwartungen 
des Kapital markts an das Management. 
Ein wesent liches Ziel der Investor-Relations-
Aktivitten ist die angemessene Bewertung 
der Aktie. 

Management Buy-out 

bernahme aller umlaufenden Aktien 
durch das im Unternehmen ttige 
Manage ment, welches die Brsennotierung 
beendet. 

Merger & Acquisitions ( M & A ) 

Fusionen und bernahmen von Unternehmen. 


Mezzanine 

Flexible Mischform zwischen Eigen- und 
Fremdkapital. 

Mortgage-backed Securities ( MBS ) 

Wertpapiere, die durch Hypo theken darlehen 
besichert sind. Unterformen sind 
Residential Mortgage-backed Securities 
( RMBS ) und 


Commercial Mortgagebacked 
Securities ( CMBS ). 
N 

Namensaktien 

Aktien, die auf den Namen einer bestimmten 
Person lauten. Diese Person wird 
entsprechend den aktienrechtlichen Vorgaben 
mit einigen persnlichen Angaben 
sowie ihrer Aktienanzahl in das Aktienregister 
der Gesellschaft eingetragen. 
Nur wer im Aktien register eingetragen 
ist, gilt gegenber der Gesellschaft als 
Aktionr und kann beispielsweise Rechte 
in der Hauptversammlung ausben. 

kapital und Buy-out-Fonds. 

Q 

Quantitative Anlagen 


Portfolios von Aktien- und Rentenwerten 
sowie von 
Hedgefonds. Das Management 
erfolgt systematisch und regelgesteuert, 
wobei hauptschlich fundamentale 
Anlagekriterien angewandt werden. Die 
Auswahl beruht auf der Verarbeitung 
groer Datenmengen, fr die quantitative 
Methoden und Techniken zum Einsatz 
kommen. 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

R 

Rating 

Extern: standardisierte Beurteilung der 
Bonitt des Emittenten und seiner Schuldtitel 
durch speziali sierte Agenturen. 
Intern: detaillierte Risikoeinschtzung eines 
Schuldners. 

Repogeschft 
(Repurchase Agreement) 

Rckkaufvereinbarung bei Wertpapiergeschften 
(echte Pensions geschfte, 
deren Gegenstand weiterhin dem Pensions 
geber zuzu rechnen ist). Aus Sicht 
des Pensionsnehmers wird von einem 
Reverse-Repo -Geschft gesprochen. 

Residential Mortgage-backed Securities 
( RMBS ) 

Verbriefte Wertpapiere, die durch 
Wohnungsbaukredite besichert sind. 

S 

Sale and Leaseback 

Transaktion, bei der eine Partei zum Beispiel 
eine Immobilie an eine andere Partei 
verkauft und anschlieend zur weiteren 
Nutzung zurckmietet beziehungsweise 
least. 

Sarbanes-Oxley Act ( SOX ) 

US-Kapitalmarktgesetz von 2002, das als 
Reaktion auf Bilanzskandale die Corporate 
Governance strken und damit das Vertrauen 
der Investoren in den Kapitalmarkt 
zurckgewinnen soll. Die Regelungen 
gelten fr alle an einer US-Brse notierten 
Unternehmen und reichen von zustzlichen 
Vorstands aufgaben bis zu strafrechtlichen 
Bestimmungen. 

Scharia-konform 

Im Einklang mit der islamischen Gesetzgebung. 


Securitization (Verbriefung) 

Verkrperung von Rechten in Wertpapieren 
(beispielsweise Aktien und Schuld verschreibungen). 
Hufig Ersatz von Krediten 
oder Finanzierung von Forder ungen 
verschiedener Art durch die Ausgabe von 
Wertpapieren (etwa Schuldverschreibungen 
oder Commercial Paper). 

Shareholder Value 

Managementkonzept, das dauerhafte 
Wertsteigerungen des Unternehmens 
in den Mittelpunkt strategischer und 
operativer Entscheidungen stellt. Kerngedanke 
ist, dass nur Renditen, die ber den 
Eigenkapitalkosten liegen, Wert fr die 
Aktionre schaffen. 

SPAC (Special Purpose 
Acquisition Company) 

Brsennotierte Gesellschaft, die Kapital 
beschafft, um ein bestehendes Unternehmen 
zu bernehmen. 

Stakeholder 

Anspruchs- beziehungsweise Interessengruppen 
eines Unternehmens, die hufig 
mit Eigentmern (Aktionren), Kunden, 
Mitarbeitern und der Gesellschaft gleichgesetzt 
werden. 

Subprime 

Begriff, unter dem im Zusammenhang 
mit dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt 
Kredite an Kreditnehmer mit 
geringer Bonitt verstanden werden. 

Sustainability (Nachhaltigkeit) 

Bezeichnet das Zusammenspiel von konomie, 
kologie und gesellschaftlicher 
Verantwortung mit dem Ziel, die Lebensgrundlagen 
der Menschheit nachhaltig 
und zukunftsfhig weiterzuentwickeln. 

Swaps 

Austausch von Zahlungsstrmen. Zinsswaps: 
Tausch von Zinszahlungsstrmen 
gleicher Whrung mit unterschiedlichen 
Konditionen (beispielsweise fest / variabel). 
Whrungsswaps: Tausch von Zinszahlungsstrmen 
und Kapitalbetrgen in 
unterschiedlichen Whrungen. 

T 

Talent Pool 

Gruppe von Mitarbeitern, die fr hhere 
Fhrungspositionen identifi ziert wurden. 

Trade Finance 

Umfasst alle Dienstleistungen in den 
Bereichen Trade Finance Services sowie 
Trade and Risk Services. Der Geschftsbereich 
betreut das Exportfinanzierungsund 
Risiko absicherungsgeschft mit 
Finanz instituten und Firmenkunden. Dazu 
gehren multinationale Unternehmen, 
etablierte und aufstrebende Unternehmen 
sowie Unternehmen des ffentlichen 
Sektors. 

Trust & Securities Services 

Breite Palette von administrativen Dienstleistungen 
fr Wertpapiere. Dazu gehren 
zum Beispiel Wertpapierverwaltung und 
-verwahrung ( Custody), Treuhandverwaltung 
von Wertpapieren, Emissions- und 
Zahlstellendienste, Depotbankfunktion fr 
American Depositary Receipts ( ADRs ). 

U 

US GAAP (United States Generally 
Accepted Accounting Principles) 

Rechnungslegungsregeln der USA, die 
in engerem Sinne durch Verlautbarungen 
des Financial Accounting Standards 
Board ( FASB ) sowie des American Institute 
of Certified Public Accountants ( AICPA ) 
gebildet werden. Darber hinaus sind 
insbesondere fr brsennotierte Unternehmen 
die von der Wertpapieraufsichtsbehrde 
Securities and Exchange Commission 
( SEC ) entwickelten Interpretationen 
und Auslegungen von Relevanz. hnlich 
den 


International Financial Reporting 
Standards liegt die magebliche Zielsetzung 
in der Bereitstellung entscheidungs 
relevanter Informationen im 
Jahresabschluss, die insbesondere fr 
Investoren ntzlich sein sollen. 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Deutsche Bank 04  Weitere Informationen 

Impressum/ Publikationen 

Deutsche Bank Aktiengesellschaft 
Taunusanlage 12 
60262 Frankfurt am Main 
Telefon: (0 69) 9 10 00 
deutsche.bank@db.com 

Aktionrshotline 

(08 00) 9 10 80 00 

Hauptversammlungshotline 

(08 00) 1 00 47 98 

Investor Relations 

(0 69) 91 03 80 80 
db.ir @ db.com 
Fotos 

Martin Joppen, Frankfurt 
Seite 02 
Andreas Pohlmann, Mnchen 
Seite 09 
Matthias Ziegler, Mnchen 
Seiten 09, 10, 20 / 21, 34 / 35, 58 / 59, 
64 / 65 und Titel 


Publikationen zum Jahresabschluss 

Bitte beachten Sie, dass der Geschftsbericht 
des Deutsche Bank-Konzerns aus 
zwei separaten Teilen, dem Jahresbericht 
2010 und dem Finanzbericht 2010, 
besteht.

 Jahresbericht 2010 

(in Deutsch und Englisch)

 Finanzbericht 2010 

(in Deutsch und Englisch)

 Annual Report 2010 on Form 20-F 

(in Englisch) 

Jahresabschluss und Lagebericht 

der Deutschen Bank AG 2010 

(in Deutsch und Englisch) 

Verzeichnis der Beiratsmitglieder 

(in Deutsch) 

Gesellschaftliche Verantwortung  

Bericht 2010 

(ab Mai 2011 in Deutsch / Englisch) 

Bestellmglichkeiten 

E-Mail  Internet 

service-center @ bertelsmann.de 
www.deutsche-bank.de/10 

Fax 

(0 18 05) 07 08 08 

Telefon 

(0 18 05) 80 22 00 

postalisch 

arvato logistics services 
Bestellservice Deutsche Bank 
Gottlieb-Daimler-Strae 1 
33428 Harsewinkel 

Online 

Alle Publikationen zum Jahres abschluss 
sind abrufbar unter: 
www.deutsche-bank.de/10 

Hinweis in Bezug auf zukunftsgerichtete Aussagen: 

Dieser Bericht enthlt zukunftsgerichtete Aussagen. 
Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die 
nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie 
umfassen auch Aussagen ber unsere Annahmen 
und Erwartungen sowie die zugrunde liegenden 
Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, 
Schtzungen und Prognosen, die der Geschftsleitung 
der Deutschen Bank derzeit zur Verfgung 
stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich 
deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. 
Wir bernehmen keine Verpfl ichtung, solche 
Aussagen angesichts neuer Informationen oder 
knftiger Ereignisse weiterzuent wickeln. 

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgem 
Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl 
wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die 
tatschlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten 
Aussagen abweichen. Solche Faktoren 
sind etwa die Verfassung der Finanzmrkte in 
Deutschland, Europa, den USA und anderenorts, 
wo wir einen erheblichen Teil unserer Ertrge aus 
dem Wertpapierhandel erzielen, der mgliche 
Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von 
Handelsgeschften, die Umsetzung unserer 
Managementagenda, die Verlsslichkeit unserer 
Grundstze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement 
sowie andere Risiken, die in den 
von uns bei der US Securities and Exchange Commission 
(SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt 
sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht 
nach Form 20-F vom 15. Mrz 2011 im Abschnitt 
Risk Factors im Detail dargestellt. Dieses Dokument 
ist auf Anfrage bei uns erhltlich oder unter 
www.deutsche-bank.com/ir verfgbar. 

Klimaneutrale Herstellung: 

Dieser Bericht wurde klimaneutral gestellt. Durch 
Herstellung und Ver teilung verursachte Treibhaus gas 
emis sionen in Hhe von 73 t Kohlendioxidquiva 
lenten wurden durch zustzliche Investitionen 
in ein hochwertiges Klimaschutzprojekt 
kompensiert. 



Wichtige Termine 

Wichtige Termine 

2011 

28. April 2011 

Zwischenbericht zum 31. Mrz 2011 

26. Mai 2011 

Hauptversammlung in der Festhalle 
Frankfurt am Main (Messegelnde) 

27. Mai 2011 

Dividendenzahlung 

26. Juli 2011 

Zwischenbericht zum 30. Juni 2011 

25. Oktober 2011 

Zwischenbericht zum 30. September 2011 

2012 

02. Februar 2012 

Vorlufiges Jahresergebnis fr das Geschftsjahr 2011 

20. Mrz 2012 

Geschftsbericht 2011 und Form 20-F 

26. April 2012 

Zwischenbericht zum 31. Mrz 2012 

31. Mai 2012 

Hauptversammlung in der Festhalle 
Frankfurt am Main (Messegelnde) 

01. Juni 2012 

Dividendenzahlung 

31. Juli 2012 

Zwischenbericht zum 30. Juni 2012 

30. Oktober 2012 

Zwischenbericht zum 30. September 2012 


Weltweite 
Prsenz 

Weltweite 
Prsenz 
Wir sind da, wo unsere Kunden sind 


London 
New York 
Frankfurt am Main 
Filialgeschft mit Privat- und Geschftskunden 
Filialen und / oder Tochtergesellschaften 
Reprsentanzen (ausschlielich) 
Regionale Hauptstandorte 


don 
Main 
Singapur 
Dubai 
Tokio 

Unsichere Zeiten mahnen uns, noch wachsamer zu sein, sensibler 
auf Vernderungen zu achten und Mglichkeiten konsequent zu 
nutzen. Zum Vorteil aller: unserer Aktionre, unserer Kunden, unserer 
Mitarbeiter sowie der Gesellschaft. Ohne konomischen Erfolg wren 
wir fr diese, unsere vier wichtigsten Zielgruppen, auf Dauer kein 
ntzlicher Partner. Und der mchten wir gerade in diesen Zeiten, 
aber auch in Zukunft sein. 

Unsichere Zeiten mahnen uns, noch wachsamer zu sein, sensibler 
auf Vernderungen zu achten und Mglichkeiten konsequent zu 
nutzen. Zum Vorteil aller: unserer Aktionre, unserer Kunden, unserer 
Mitarbeiter sowie der Gesellschaft. Ohne konomischen Erfolg wren 
wir fr diese, unsere vier wichtigsten Zielgruppen, auf Dauer kein 
ntzlicher Partner. Und der mchten wir gerade in diesen Zeiten, 
aber auch in Zukunft sein. 

Erfolgreich in unsicheren Zeiten 


Unsere Identitt 

Unsere Identitt 
d 


Wir wollen der weltweit fhrende Anbieter von Finanzlsungen 
sein und nachhaltig Wert schaffen  fr unsere Kunden, unsere 
Aktionre, unsere Mitarbeiter und fr die Gesellschaft als Ganzes. 


Unser Versprechen 


Spitzenleistungen  bei der Entwicklung und Umsetzung von 
Konzepten, in der Beratung, bei Produkten und im Service, stets EINE 
Bank reprsentierend mit all ihren Fhigkeiten und Ressourcen. 
Kundenorientierte Lsungen  unterschiedliche Kundenbedrf nisse 
verstehen, Mehrwert bieten, Vertrauen bilden und anhaltende 
Partnerschaften aufbauen. 
Verantwortung  heute handeln, an morgen denken, transparent 
agieren und Fhrung zeigen. 


Unsere Marke 


Die Deutsche Bank hat ein klares Profil: Wir stehen fr Leistung  
im Geschft und darber hinaus. Wir verbinden Passion und 
Przision auf einzigartige Weise. 
Das gibt uns das Selbstvertrauen, Herkmmliches infrage zu stellen 
und Neues offensiv anzugehen  zum Vorteil aller, mit denen wir 
zusammenarbeiten. 



Deutsche Bank 

Deutsche Bank 
0 




Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

Deutsche Bank 

Der Konzern im berblick 

2010 2009 
Aktienkurs zum Ende der Berichtsperiode1  39,10  44,98 
Aktienkurs hchst1  55,11  53,05 
Aktienkurs tiefst1  35,93  14,00 
Ergebnis je Aktie (basic)2  3,07  7,21 
Ergebnis je Aktie (verwssert)2  2,92  6,94 
Ausstehende Aktien (basic, Durchschnitt), in Mio2 753 689 
Ausstehende Aktien (verwssert, Durchschnitt), in Mio2 791 717 
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 5,5 % 14,6 % 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 9,5 % 15,3 % 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 9,6 % 15,1 % 
Nettovermgen je ausstehende Stammaktie (basic)3  52,38  52,65 
Aufwand-Ertrag-Relation4 81,6 % 72,0 % 
Personalaufwandsquote5 44,4 % 40,5 % 
Sachaufwandsquote6 37,3 % 31,5 % 
in Mio  in Mio  
Ertrge insgesamt 28.567 27.952 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 1.274 2.630 
Zinsunabhngige Aufwendungen insgesamt 23.318 20.120 
Ergebnis vor Steuern 3.975 5.202 
Jahresberschuss/Jahresfehlbetrag () 2.330 4.958 
31.12.2010 
in Mrd  
31.12.2009 
in Mrd  
Bilanzsumme 1.906 1.501 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Eigenkapital 48,8 36,6 
Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente7 8,7 % 8,7 % 
Tier-1-Kapitalquote8 12,3 % 12,6 % 
Anzahl Anzahl 
Niederlassungen 
davon in Deutschland 
3.083 
2.087 
1.964 
961 
Mitarbeiter (in Vollzeitkrfte umgerechnet) 
davon in Deutschland 
102.062 
49.265 
77.053 
27.321 
Langfristrating 
Moodys Investors Service 
Standard & Poors 
Fitch Ratings 
Aa3 
A+ 
AA 
Aa1 
A+ 
AA 

1 
Zu Vergleichszwecken wurde der Aktienkurs fr alle Perioden vor dem 6. Oktober 2010 angepasst, um den Effekt der im Rahmen der Kapitalerhhung 
ausgegebenen Bezugsrechte zu bercksichtigen. 

2 
Die Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien (basic und verwssert) wurde fr alle Perioden vor dem 6. Oktober 2010 angepasst, um den Effekt der 
Bonuskomponente von Bezugsrechten, die im Rahmen der Kapitalerhhung ausgegeben wurden, zu bercksichtigen. 

3 
Nettovermgen je ausstehende Stammaktie (basic) ergibt sich durch Division des den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbaren Eigenkapitals durch die Anzahl der 
ausstehenden Stammaktien (basic, beide zum Bilanzstichtag). 

4 Prozentualer Anteil der zinsunabhngigen Aufwendungen insgesamt am Zinsberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschft plus zinsunabhngige Ertrge. 

5 Prozentualer Anteil des Personalaufwands am Zinsberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschft plus zinsunabhngige Ertrge. 

6 
Prozentualer Anteil des zinsunabhngigen Sachaufwands, der sich aus den zinsunabhngigen Aufwendungen abzglich Personalaufwand zusammensetzt, am 
Zinsberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschft plus zinsunabhngige Ertrge. 

7 
Die Kapitalquoten setzen das jeweilige Kapital in Beziehung zu den Risikoaktiva fr das Kredit-, Markt- und Operationelle Risiko. Die Tier-1-Kapitalquote enthlt keine 
bergangsposten gem  64h Absatz 3 KWG. 

8 
Die Tier-1-Kapitalquote setzt das Tier-1-Kapital in Beziehung zu den Risikoaktiva fr das Kredit-, Markt- und Operationelle Risiko. Das Tier-1-Kapital enthlt keine 
bergangsposten gem  64h Absatz 3 KWG. 

Aufgrund von Rundungen knnen sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfgige Abweichungen 

ergeben. 


Deutsche Bank Inhaltsverzeichnis 
2010 

Deutsche Bank Inhaltsverzeichnis 
2010 

01  
Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrats 


berblick ber die Geschftsentwicklung  4 
Bericht des Aufsichtsrats  43 
Risikobericht  50 
Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung  118 
Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht  123 
Vergtungsbericht  128 
Gesellschaftliche und soziale Verantwortung  138 
Ausblick  141 

02  
Konzernabschluss 

Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung  151 
Konzern-Gesamtergebnisrechnung  152 
Konzernbilanz  153 
Konzern-Eigenkapitalvernderungsrechnung  154 
Konzern-Kapitalflussrechnung  156 
Konzernanhang mit Inhaltsverzeichnis  157 

03  
Besttigungen 

Besttigungsvermerk des Abschlussprfers  372 
Versicherung der gesetzlichen Vertreter  374 


Deutsche Bank Inhaltsverzeichnis 
2010 

Deutsche Bank Inhaltsverzeichnis 
2010 

04  
Erklrung zur Unternehmensfhrung / 
Corporate-Governance-Bericht 


Vorstand und Aufsichtsrat  376 
Rechnungslegung und Transparenz  386 
Geschfte mit nahestehenden Dritten  387 
Wirtschaftsprfung und Controlling  387 
Einhaltung des Deutschen Corporate Governance Kodex  389 

05  
Ergnzende Informationen 


Vorstand  392 
Aufsichtsrat  393 
Advisory Boards  395 
Der Konzern im Fnfjahresvergleich  400 
Patronatserklrung  401 
Glossar  402 
Impressum  Publikationen  408 




berblick ber die Geschftsentwicklung 

Der Deutsche Bank-Konzern  4 
Wirtschaftliche Entwicklung  5 
Geschftsergebnisse  9 
Vermgenslage  28 
Liquiditts- und Kapitalmanagement  40 
Wertorientierte Steuerung  42 
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  42 

Bericht des Aufsichtsrats  43 

Risikobericht 

Risikomanagement  berblick  50 
Risiko- und Kapitalmanagement  52 
Risiko- und Kapitalstrategie  55 
Arten von Risiken  55 
Risikosteuerungsinstrumente  58 
Kreditrisiko  60 
Marktrisiko  88 
Operationelles Risiko  101 
Liquidittsrisiko Deutsche Bank-Konzern (ohne Postbank)  105 
Kapitalmanagement  113 
Bilanzmanagement  115 
Gesamtrisikoposition  116 

Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung  118 

Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht  123 

Vergtungsbericht 

Grundzge des Vergtungssystems fr die Mitglieder des Vorstands  128 
Grundzge des Vergtungssystems fr die Mitglieder des Aufsichtsrats  136 

Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Mitarbeiter und soziale Verantwortung  138 
Gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility)  139 

Ausblick  141 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

berblick ber die Geschftsentwicklung 

Die nachfolgenden Erluterungen sollten im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss und den zugehrigen 
Erluterungen (Notes) gesehen werden. Unsere Konzernabschlsse fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 
wurden von der KPMG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft geprft und mit einem uneingeschrnkten Besttigungsvermerk 
versehen. 

Der Deutsche Bank-Konzern 

Geschftsttigkeit 

Die Deutsche Bank, die ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main hat, ist Deutschlands grte Bank und gehrt mit 
einer Bilanzsumme von 1.906 Mrd  (Stand: 31. Dezember 2010) zu den fhrenden Finanzdienstleistern in 
Europa und weltweit. Zum Jahresende 2010 beschftigte die Bank 102.062 Mitarbeiter (gerechnet auf Basis 
von Vollzeitkrften), die in 74 Lndern und 3.083 Niederlassungen (68% davon in Deutschland) ttig sind. Wir 
bieten Privat-, Firmen-und institutionellen Kunden weltweit eine Vielzahl von Investment-, Finanz-und damit 
verbundenen Produkten und Dienstleistungen an. 

Konzernbereiche 

Die Deutsche Bank gliedert sich in die Konzernbereiche Corporate & Investment Bank (CIB), Private Clients 
and Asset Management (PCAM) sowie Corporate Investments (CI). 

Corporate & Investment Bank 

In CIB betreiben wir das Kapitalmarktgeschft einschlielich Emission, Verkauf und Handel von Kapitalmarktprodukten 
wie Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren, das Beratungs-und das Kreditgeschft sowie das 
Geschft mit Transaktionsdienstleistungen. Unsere institutionellen Kunden kommen sowohl aus dem ffentlichen 
Sektor  wie souverne Staaten und supranationale Einrichtungen  als auch aus der Privatwirtschaft, 
von mittelstndischen Unternehmen bis hin zu multinationalen Grokonzernen. 

CIB gliedert sich in die Unternehmensbereiche Corporate Banking & Securities (CB&S) und Global Transaction 
Banking (GTB). 

CB&S besteht aus den Geschftsbereichen Markets und Corporate Finance, die im Deutsche Bank-Konzern 
weltweit das Emissionsgeschft, den Verkauf und Handel von Wertpapieren, das Beratungsgeschft bei 
Fusionen und bernahmen sowie die Corporate-Finance-Geschfte abdecken. 

Zu GTB gehrt unser Produktangebot in den Geschftszweigen Trade Finance, Cash Management und Trust 
& Securities Services fr Finanzdienstleister und andere Unternehmen. 

Private Clients and Asset Management 

PCAM ist in die Unternehmensbereiche Asset and Wealth Management (AWM) und Private & Business Clients 
(PBC) gegliedert. 

AWM umfasst die beiden Geschftsbereiche Asset Management (AM) und Private Wealth Management (PWM). 
AM beinhaltet das weltweite Publikumsfondsgeschft unserer Tochtergesellschaft DWS Investments. An 
institutionelle Kunden, einschlielich Pensionsfonds und Versicherungen, wenden wir uns mit einer breiten 
Produktpalette, die von klassischen Anlagen ber Hedgefonds bis zu speziellen Immobilienanlagen reicht. 
PWM betreut weltweit vermgende und sehr vermgende Privatkunden, deren Familien sowie ausgewhlte 
Institutionen. Dieser sehr anspruchsvollen Kundschaft bieten wir einen ganzheitlichen Service, zu dem die 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

individuelle Vermgensverwaltung, einschlielich der Beratung bei der Nachfolgeplanung und bei philanthropischen 
berlegungen, gehrt. 

PBC richtet sich an Privatkunden und kleine bis mittlere Unternehmen, denen wir ein breites Spektrum von Bankdienstleistungen 
wie Kontofhrung, Kredit-und Einlagengeschft sowie Vermgensanlageberatung zur Verfgung 
stellen. In unserem deutschen Heimatmarkt haben wir mit der Akquisition der Postbank unsere fhrende 
Marktposition gefestigt. Auerhalb Deutschlands ist PBC seit Langem in Italien, Spanien, Belgien und Portugal 
sowie seit einigen Jahren in Polen aktiv. Darber hinaus investieren wir gezielt in die Erschlieung aufstrebender 
Mrkte in Asien, beispielsweise in China und Indien. 

Corporate Investments 

Der Konzernbereich CI betreut unsere wesentlichen globalen Beteiligungen. 

Wirtschaftliche Entwicklung 

Die Weltwirtschaft 

Nach dem deutlichen wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2009 mit einem Rckgang des globalen Bruttoinlandsprodukts 
um fast 1% drfte die Weltwirtschaft im Jahr 2010 wieder um 4,75% gewachsen sein. Dabei spielten 
drei Faktoren eine entscheidende Rolle: die Impulse der expansiven Geld-und Fiskalpolitik, Effekte aus im Jahr 
2009 aufgeschobenen und in 2010 nachgeholten Investitionen sowie der Aufbau von Vorratsbestnden. Allerdings 
hat sich die Wachstumsdynamik etwa seit Herbst 2010 verlangsamt, da sich die Faktoren abgeschwcht 
haben. 

Whrend die Wirtschaft der USA im Jahresdurchschnitt 2010 wohl um fast 3 % gewachsen ist, blieb die Eurozone 
mit einer realen Zunahme von nur 1,75% der Nachzgler im internationalen konjunkturellen Vergleich. In 
einigen Lndern der Eurozone machten sich die Dmpfungseffekte der massiven Konsolidierungsprogramme 
sowie strukturelle Anpassungen, insbesondere im Immobiliensektor, bemerkbar. Zudem hat die Besorgnis an 
den Finanzmrkten hinsichtlich der langfristigen Zahlungsfhigkeit einiger Lnder der Eurozone trotz der 
Finanzierungshilfen fr Griechenland und Irland sowie der geplanten Einrichtung eines dauerhaften Krisenmechanismus 
bis zum Jahresende zugenommen. Entsprechend haben sich die Renditeabstnde von Staatsanleihen 
dieser Lnder gegenber deutschen Bundesanleihen extrem ausgeweitet. Dagegen erreichte die 
deutsche Wirtschaft, gesttzt von Auenhandel und einer sich erholenden Binnenkonjunktur, mit 3,6% das 
hchste Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung. Die im internationalen Vergleich auergewhnlich 
gute Arbeitsmarktentwicklung setzte sich fort. 

Die Schwellenlnder drften im vergangenen Jahr um 7,5% gewachsen sein, nach 2,5% in 2009. Das Wachstum 
der asiatischen Schwellenlnder drfte sogar nahezu 9,5% betragen haben. Die Wirtschaft Chinas, deren 
Wachstum sich 2009 nur leicht auf 8,7% abgeschwcht hatte, hat 2010 um 10,3% zugelegt. 

Die Bankenbranche 

Das vergangene Jahr war fr die Bankenbranche weltweit vor allem von drei Themen geprgt: der Erholung 
des Geschfts nach dem tiefen Einbruch whrend der Finanzkrise, der Vorbereitung auf die umfassendsten 
Reformen des rechtlichen und regulatorischen Rahmenwerks seit Jahrzehnten und schlielich den wachsenden 
Risiken aus der hohen Staatsverschuldung zahlreicher Industrielnder. 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Operativ erreichten die Banken insgesamt gute Fortschritte, allerdings kommend von einem niedrigen Niveau. 
Im klassischen Kreditgeschft konnte die Risikovorsorge deutlich verringert werden, die absoluten Belastungen 
blieben aber weiterhin hoch. Gleichzeitig stabilisierte sich im Jahresverlauf durch eine etwas anziehende Nachfrage 
auch das Kreditvolumen, nachdem es im Vorjahr noch rcklufig war. Hierzu trug nicht zuletzt die anhaltend 
expansive Geldpolitik der Notenbanken bei. 

Im Kapitalmarktgeschft fiel der Vergleich mit dem sehr guten Jahr 2009 unterschiedlich aus. Das Volumen von 
Anleiheemissionen von Unternehmen und Staaten ging im Vergleich zu einem hohen Vorjahreswert etwas 
zurck. High-Yield-Emissionen konnten gegen diesen Trend zulegen. Aktienemissionen erwiesen sich als 
robust, mit Wachstum vor allem bei Brsengngen. Das Geschft mit Fusionen und bernahmen verbesserte 
sich, blieb aber schwach. Insgesamt war das Investment Banking von einer Rckkehr von Marktteilnehmern 
gekennzeichnet, die ihre Aktivitten in der Finanzkrise reduziert hatten. Dadurch wurde der Wettbewerb intensiver 
und die Margen sanken. 

In der Vermgensverwaltung profitierten die Banken von einer positiven Wertentwicklung der meisten Anlageklassen 
und von wachsenden Mittelzuflssen. Im Transaktionsgeschft wirkten sich die wieder steigende wirtschaftliche 
Aktivitt und die dynamische Rckkehr des Welthandels auf nahezu das Vorkrisenniveau positiv aus. 

Insgesamt war die Bankenbranche trotz dieser Zuwchse weiterhin nur mig profitabel. Die Eigenkapitalrenditen 
erreichten berwiegend einstellige Werte. Fast alle europischen und US-amerikanischen Grobanken 
erreichten die Gewinnzone, whrend der Marktanteil der unprofitablen kleineren Institute deutlich sank. 

Neben den operativen Fortschritten prgten vor allem die weitreichenden Regulierungsvorhaben der Gesetzgeber 
und Aufsichtsbehrden das Jahr 2010. Die Reform der Eigenkapitalregeln, Basel III, drfte sich langfristig 
als wichtigste Neuerung erweisen. Deren Details wurden bereits zum Groteil ausgearbeitet und stehen nun 
vor der Umsetzung in fast allen wichtigen Finanzmrkten der Welt. Noch ist allerdings unklar, ob es gelingen 
wird, in allen Lndern harmonisierte Vorschriften einzufhren, und wie sich das neue Rahmenwerk konkret auf 
das Geschft der Banken auswirken wird. 

Darber hinaus war das Umfeld fr die Bankenbranche im Jahr 2010 ebenfalls stark durch die europische 
Staatsschuldenkrise sowie von der Sorge um einen schwachen Aufschwung oder sogar einen Rckfall bedeutender 
Volkswirtschaften in die Rezession bestimmt. Whrend sich die Konjunktur in den letzten Monaten robust 
zeigte und sich damit auch die Aussichten fr das Bankgeschft aufhellten, belasteten die Schuldenproblematik 
insbesondere einiger Eurolnder und deren mangelnde Wettbewerbsfhigkeit dauerhaft die Mrkte. Dies 
fhrte zeitweise auch zu Belastungen im Bankensektor. Die Refinanzierungsmrkte fr Institute der am strksten 
betroffenen Lnder trockneten aus und es kam zu Kritik an den umfangreichen grenzberschreitenden 
Aktivitten vor allem europischer Banken sowie generell zu hoher Volatilitt an den Finanzmrkten. 

Deutsche Bank 

In diesem Umfeld hat die Deutsche Bank im Geschftsjahr 2010 einen Jahresberschuss von 2,3 Mrd  erzielt. 
Unter Bercksichtigung signifikanter Sonderfaktoren ist das ein sehr solides Ergebnis im Vergleich zu 5,0 Mrd  
im Jahr 2009. Zu diesen Sonderfaktoren zhlen erstens bestimmte bewertungs-und integrationsbezogene 
Aufwendungen im Zusammenhang mit den Akquisitionen des Firmenkundengeschfts der ABN AMRO in den 
Niederlanden, der Sal. Oppenheim/BHF-BANK und der Postbank, inklusive einer Belastung von 2,3 Mrd  
bezglich der Postbank. Zweitens haben wir im Jahresverlauf gezielte Investitionen in die CIB-Integration, in 
unsere IT-Plattform und in andere Wachstumsinitiativen gettigt und drittens waren im Jahr 2010 die Aufwendungen 
fr aufgeschobene Vergtungen aufgrund von im Vorjahr vorgenommenen nderungen in der Vergtungsstruktur 
deutlich erhht. Darber hinaus fhrte die Konsolidierung der vorgenannten Akquisitionen zu 


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einem Anstieg sowohl unserer laufenden Ertrge und Aufwendungen als auch unserer Bilanzsumme, der 
risikogewichteten Aktiva und der Invested Assets. Aufgrund von Wechselkursvernderungen, insbesondere 
zwischen dem US-Dollar und dem Euro, stiegen im Jahr 2010 unsere in Euro berichteten Ertrge und Aufwendungen 
deutlich an, mit einer insgesamt positiven Auswirkung auf den Jahresberschuss. 

Die Ertrge im Geschftsjahr 2010 gehren mit 28,6 Mrd  zu den hchsten je erwirtschafteten Ertrgen. Dies 
entspricht einem Anstieg von 615 Mio  gegenber 28,0 Mrd  im Vorjahr. In CIB stiegen die Ertrge von 
18,8 Mrd  im Jahr 2009 auf 20,9 Mrd  im Jahr 2010. Sales & Trading verzeichnete im Gesamtjahr 2010 
Ertrge von 12,8 Mrd  nach 12,2 Mrd  im Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelt hauptschlich niedrigere negative 
Marktwertanpassungen aus Altbestnden, geringere Handelsverluste im Aktienderivategeschft sowie eine 
hhere Kundenaktivitt bei standardisierten Produkten und strukturierten Lsungen im Handel mit Kreditprodukten 
wider. Dem standen im Geldmarkt-und Zinsgeschft Effekte aus der Normalisierung der Geld-/Briefspannen 
und aus einer verhalteneren Kundenaktivitt in Money Markets und Rates gegenber. Die Ertrge im Emissionsund 
Beratungsgeschft beliefen sich im Berichtsjahr auf 2,5 Mrd  nach 2,2 Mrd  im Vorjahr. In PCAM stiegen 
die Ertrge im Jahr 2010 um 1,8 Mrd  auf 10,0 Mrd . Diese Entwicklung war hauptschlich auf die erstmalige 
Konsolidierung der Postbank und die Akquisition von Sal. Oppenheim/BHF-BANK zurckzufhren. Auerdem 
stiegen die Ertrge von PBC infolge hherer Margen im Einlagengeschft. AWM verzeichnete einen Ertragsanstieg, 
der auf im Vorjahr vorgenommene Abschreibungen bei RREEF Investments sowie auf im Berichtsjahr 
hhere Provisionseinnahmen aufgrund eines gnstigeren Marktumfelds zurckzufhren war. In CI beliefen sich 
die Ertrge 2010 auf negative 2,0 Mrd  gegenber positiven Ertrgen in Hhe von 1,0 Mrd  im Jahr 2009. In 
beiden Jahren waren die Ertrge im Wesentlichen durch die Beteiligung an der Postbank beeinflusst und enthielten 
im dritten Quartal 2010 die vorgenannte Belastung. Im Vorjahr waren mehrere positive Effekte im Zusammenhang 
mit der Postbank entstanden. 

Die Risikovorsorge im Kreditgeschft belief sich 2010 auf 1,3 Mrd  gegenber 2,6 Mrd  im Vorjahr. Dieser 
Rckgang resultierte im Wesentlichen aus deutlich geringeren Wertberichtigungen fr gem IAS 39 umklassifizierte 
Vermgenswerte. 

Im Gesamtjahr 2010 beliefen sich die Zinsunabhngigen Aufwendungen auf 23,3 Mrd , verglichen mit 20,1 Mrd  
im Vorjahr. Rund die Hlfte des Anstiegs entfiel auf die Akquisitionen im Jahr 2010. Darber hinaus ergaben sich 
im Personalaufwand hhere Aufwendungen fr aufgeschobene Vergtungskomponenten infolge der Ende 2009 
vorgenommenen nderungen in der Vergtungsstruktur (einschlielich des Effekts aus der beschleunigten 
Erfassung von Aufwendungen fr Mitarbeiter, deren Ansprche zum Zeitpunkt der Begebung aufgrund der fr 
sie geltenden Planbedingungen unverfallbar waren). Der brige Anstieg war auf die vorgenannten Investitionen 
in die CIB-Integration, in unsere IT-Plattform und in andere Wachstumsinitiativen zurckzufhren. 

Das Ergebnis vor Steuern belief sich im Jahr 2010 auf 4,0 Mrd . Darin enthalten war die vorgenannte bewertungsbezogene 
Belastung im Zusammenhang mit der Postbank im dritten Quartal 2010 in Hhe von 2,3 Mrd . 
Dies vergleicht sich zu einem Ergebnis vor Steuern von 5,2 Mrd  im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite (basierend 
auf demdurchschnittlichen Active Equity) beliefsich im Jahr 2010 auf 9,6%beziehungsweise auf 9,5% 
(basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital). Im Jahr 2009 betrug die Eigenkapitalrendite (basierend 
auf dem durchschnittlichen Acitve Equity) 15,1% beziehungsweise 15,3% (basierend auf dem durchschnittlichen 
Eigenkapital). Das Ergebnis je Aktie (verwssert) belief sich im Berichtsjahr, nach Sondereffekten, auf 
2,92  im Vergleich zu 6,94  im Vorjahr. 


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Die vorgenannten Umrechnungseffekte trugen auch zu einem Anstieg der Aktiva, Passiva und der Invested 
Assets im Vergleich zum 31. Dezember 2009 bei. Nach erfolgreichem Abschluss unserer Kapitalerhhung lag die 
Tier-1-Kapitalquote zum 31. Dezember 2010 bei 12,3%. Die Tier-1-Kernkapitalquote betrug zum selben Zeitpunkt 
8,7%. Die risikogewichtetenAktiva lagen zum Bilanzstichtag bei 346 Mrd  im Vergleich zu 273 Mrd  am Jahresende 
2009. Hauptursache fr den Anstieg war mit 60 Mrd  die erstmalige Konsolidierung der Postbank. 

Die folgende Tabelle gibt einen berblick ber die Gewinn-und Verlustrechnung des Konzerns fr 2010 und 
2009. 

Vernderung 2010 
in Mio  gegenber 2009 
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 in Mio  in % 
Zinsberschuss 15.583 12.459 3.124 25 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 1.274 2.630  1.356  52 
Zinsberschuss nach Risikovorsorge im Kreditgeschft 14.309 9.829 4.480 46 
Provisionsberschuss 10.669 8.911 1.758 20 
Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen 
Vermgenswerten/Verpflichtungen 3.354 7.109  3.755  53 
Ergebnis aus zur Veruerung verfgbaren finanziellen 
Vermgenswerten 201  403 604 N/A 
Ergebnis aus nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen  2.004 59  2.063 N/A 
Sonstige Ertrge 764  183 947 N/A 
Zinsunabhngige Ertrge insgesamt 12.984 15.493  2.509  16 
Summe Ertrge insgesamt 27.293 25.322 1.971 8 
Personalaufwand 12.671 11.310 1.361 12 
Sachaufwand und sonstiger Aufwand 10.133 8.402 1.731 21 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 485 542  57  11 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte 29  134 163 N/A 
Restrukturierungsaufwand    N/A 
Zinsunabhngige Aufwendungen insgesamt 23.318 20.120 3.198 16 
Ergebnis vor Steuern 3.975 5.202  1.227  24 
Ertragsteueraufwand/-ertrag () 1.645 244 1.401 N/A 
Jahresberschuss/Jahresfehlbetrag () 2.330 4.958  2.628  53 
Den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares 
Konzernergebnis 20  15 35 N/A 
Den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbares Konzernergebnis 2.310 4.973  2.663  54 
N/A  nicht aussagefhig 


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Geschftsergebnisse 

Konzernergebnisse 

Die nachfolgenden Erluterungen sind im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zu sehen. 

Zinsberschuss 

Die folgende Tabelle enthlt Informationen zu unserem Zinsberschuss. 

Vernderung 2010 
in Mio  gegenber 2009 
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 in Mio  in % 
Zinsen und hnliche Ertrge insgesamt 28.779 26.953 1.826 7 
Summe der Zinsaufwendungen 13.196 14.494  1.298  9 
Zinsberschuss 15.583 12.459 3.124 25 
Verzinsliche Aktiva im Jahresdurchschnitt1 993.780 879.601 114.179 13 
Verzinsliche Passiva im Jahresdurchschnitt1 933.537 853.383 80.154 9 

Zinsertragssatz2 

2,90 % 

3,06 % 

 0,16 Ppkt. 
5 
Zinsaufwandssatz3 

1,41 % 

1,70 % 

 0,29 Ppkt. 
 17 
Zinsspanne4 

1,48 % 

1,37 % 

0,11 Ppkt. 

8 

Zinsmarge5 

1,57 % 

1,42 % 

0,15 Ppkt. 

11 

Ppkt.  Prozentpunkte 
1 Der durchschnittliche Jahreswert wird jeweils auf Basis der Monatsendwerte ermittelt. 
2 Der Zinsertragssatz ist der durchschnittlich erzielte Zins auf unsere verzinslichen Aktiva im Jahresdurchschnitt. 
3 Der Zinsaufwandssatz ist der durchschnittlich gezahlte Zins auf unsere verzinslichen Passiva im Jahresdurchschnitt. 
4 Die Zinsspanne ist die Differenz zwischen dem durchschnittlich erzielten Zins auf unsere verzinslichen Aktiva im Jahresdurchschnitt und dem durchschnittlich 


gezahlten Zins auf unsere verzinslichen Passiva im Jahresdurchschnitt. 
5 Die Zinsmarge ist der Zinsberschuss im Verhltnis zu unseren verzinslichen Aktiva im Jahresdurchschnitt. 

Der Zinsberschuss belief sich 2010 auf 15,6 Mrd  und stieg damit gegenber dem Vorjahr um 3,1 Mrd  (25%). 
Dieser Anstieg war in erster Linie auf rcklufige Zinsaufwendungen zurckzufhren, da hher verzinsliche 
Verbindlichkeiten aus Vorjahren durch Verbindlichkeiten zu einem niedrigeren aktuellen Marktzins ersetzt wurden. 
Darber hinaus lag das Marktzinsniveau zu Beginn des Jahres 2009 auf hherem Niveau. Auerdem 
erhhte sich der Zinsertrag infolge einer Zunahme der durchschnittlichen verzinslichen Aktiva um 114 Mrd  
(hauptschlich im Konzernbereich Corporate Banking & Securities), die damit strker wuchsen als die durchschnittlichen 
verzinslichen Passiva. Insgesamt fhrten diese Entwicklungen zu einer Ausweitung unserer Zinsspanne 
um 11 Basispunkte und einem Anstieg unserer Nettozinsmarge um 15 Basispunkte. 

Die Entwicklung unseres Zinsberschusses wird von der Bilanzierung einiger unserer zu Absicherungszwecken 
abgeschlossenen Derivategeschfte beeinflusst. Derivategeschfte, die keinen Handelszwecken 
dienen, werden vorwiegend zur wirtschaftlichen Absicherung gegen Zinsnderungsrisiken unserer Nichthandelsaktiva 
beziehungsweise -passiva abgeschlossen. Einige dieser Derivategeschfte erfllen die Anforderungen 
an eine Bilanzierung als Absicherungsgeschft. In diesem Fall werden erhaltene oder gezahlte Zinsen aus den 
Derivaten in den Zinsertrgen beziehungsweise -aufwendungen ausgewiesen, wo sie die Zinsstrme aus den 
abgesicherten Finanzinstrumenten ausgleichen (Hedge Accounting). Erfllen Derivate die bilanziellen Anforderungen 
an Absicherungsgeschfte nicht, werden die Zinsstrme aus diesen Derivaten dem Handelsergebnis 
zugerechnet. 


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Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen 

Die folgende Tabelle enthlt Informationen zu unserem Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen 
Vermgenswerten/Verpflichtungen. 

Vernderung 2010 
in Mio  

gegenber 2009 

(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 

in Mio  

in % 

CIB  Sales & Trading (Equity) 

451 

1.125 

 674 
 60 
CIB  Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) 

2.912 

4.130 

 1.218 
 29 
Sonstige 

9 
1.854 

 1.863 
N/A 


Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen 
Vermgenswerten/Verpflichtungen 3.354 7.109  3.755  53 

N/A  nicht aussagefhig 

Der Rckgang im Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen um 
3,8 Mrd  gegenber dem Vorjahr wurde durch einen Anstieg des Zinsberschusses weitgehend ausgeglichen. 
Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) verzeichnete im Jahr 2010 einen Gewinn aus zum Fair Value 
bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen in Hhe von 2,9 Mrd  nach 4,1 Mrd  im Jahr 2009. 
Urschlich fr diesen Rckgang waren in erster Linie im Vergleich zum Vorjahr schwierigere Marktbedingungen 
im Geldmarkt-und Zinsgeschft sowie im Geschft mit Schwellenlndern. Dem standen niedrigere Marktwertanpassungen 
aus Altbestnden im Handel mit Kreditprodukten gegenber. Sales & Trading (Equity) verzeichnete 
ein Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen von 
451 Mio  gegenber 1,1 Mrd  in 2009. Dieser Rckgang war vor allem auf gesunkene Handelsertrge aus 
dem Cash Trading infolge einer rcklufigen Kundenaktivitt zurckzufhren, wurde aber teilweise durch geringere 
Handelsverluste im Geschft mit Aktienderivaten ausgeglichen. Das Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen unter der Position Sonstige belief sich 2010 auf negative 
9 Mio  gegenber positiven 1,9 Mrd  im Vorjahr. Diese Entwicklung beinhaltete folgende Faktoren: Im Vorjahr 
waren in CI Marktwertgewinne im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Postbank angefallen. Im 
Vorjahr beinhaltete C&A Gewinne aus Derivaten, mit denen Auswirkungen aus aktienbasierten Vergtungsplnen 
auf das Eigenkapital abgesichert worden waren. Auerdem fielen im Kreditgeschft von CIB Marktwertverluste 
aus neu begebenen, zum Fair Value bewerteten Krediten und Kreditzusagen an. 

Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen 

Unsere Handels-und Risikomanagementaktivitten umfassen wesentliche Aktivitten in Zinsinstrumenten und 
zugehrigen Derivaten. Nach IFRS werden Zinsen und hnliche Ertrge aus Handelsinstrumenten und zum 
Fair Value klassifizierten Finanzinstrumenten (zum Beispiel Coupon-und Dividendenertrge) sowie die Refinanzierungskosten 
fr Handelspositionen als Bestandteil des Zinsberschusses ausgewiesen. Abhngig von 
unterschiedlichen Faktoren, zu denen auch Risikomanagementstrategien gehren, werden die Ertrge aus 
unseren Handelsaktivitten entweder unter Zinsen und hnlichen Ertrgen oder im Ergebnis aus zum Fair 
Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen ausgewiesen. 

Um diese Entwicklung, bezogen auf die Geschftsttigkeit des Konzerns, besser analysieren zu knnen, untergliedern 
wir im Folgenden die Summe aus Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen nach Konzernbereichen beziehungsweise innerhalb des Konzernbereichs 
Corporate & Investment Bank nach Produkten. 


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Vernderung 2010 
in Mio  gegenber 2009 
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 in Mio  in % 
Zinsberschuss 15.583 12.459 3.124 25 
Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen 
Vermgenswerten/Verpflichtungen 3.354 7.109  3.755  53 
Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen insgesamt 18.937 19.568  631  3 
Aufgliederung nach Konzernbereich/CIB-Produkt:1 
Sales & Trading (Equity) 2.266 2.047 218 11 
Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) 9.204 9.725  521  5 
Sales & Trading insgesamt 
Kreditgeschft2 
11.469 
778 
11.772 
777 
 302 
1 
 3 
0 
Transaction Services 1.497 1.180 317 27 

brige Produkte3 

336 

240 

97 

40 
Corporate & Investment Bank insgesamt 

14.081 

13.969 

112 

1 
Private Clients and Asset Management 

4.708 

4.157 

550 

13 
Corporate Investments 

 184 
793 

 977 
N/A 
Consolidation & Adjustments 

331 

649 

 317 
 49 
Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen insgesamt 18.937 19.568  631  3 

N/A  nicht aussagefhig 
1 Diese Aufgliederung reflektiert lediglich den Zinsberschuss und das Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen. 


Die Erluterung der Segmentertrge insgesamt nach Produkten erfolgt im Abschnitt Segmentberichterstattung. 
2 Enthlt sowohl die Zinsspanne fr Forderungen aus dem Kreditgeschft als auch die Vernderungen im Fair Value von Credit Default Swaps und zum Fair Value 

klassifizierten Forderungen aus dem Kreditgeschft. 
3 Enthlt den Zinsberschuss und das Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen aus dem Emissions-und Beratungs


geschft sowie aus sonstigen Produkten. 

Corporate & Investment Bank (CIB). Die Summe aus Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen aus Sales & Trading belief sich im Jahr 2010 auf 11,5 Mrd  
nach 11,8 Mrd  im Vorjahr. Haupttreiber dieses Rckgangs waren niedrigere Ertrge im Geldmarkt-und Zinsgeschft, 
die vor allem auf deutlich gesunkene Geld-/Briefspannen und eine verhaltene Kundenaktivitt infolge 
der Staatsschuldenkrise zurckzufhren waren. Darber hinaus war die Summe aus Zinsberschuss und 
Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen im Geschft in 
Schwellenlndern rcklufig, was aus gegenber dem Vorjahr verschlechterten Marktbedingungen resultierte. 
Dem standen niedrigere Marktwertanpassungen aus Altbestnden im Handel mit Kreditprodukten und im Vergleich 
zu 2009 niedrigere Handelsverluste im Geschft mit Aktienderivaten gegenber. Im Kreditgeschft blieb die 
Summe aus Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/ 
Verpflichtungen nahezu unverndert, whrend sie bei Transaction Services um 317 Mio  anstieg. Diese Zunahme 
spiegelt das Geschftswachstum in allen Bereichen von Global Transaction Banking (inklusive der 
vorgenannten Akquisition) wider. Der Anstieg bei den brigen Produkten um 97 Mio  war hauptschlich auf 
das Emissions-und Beratungsgeschft zurckzufhren. 

Private Clients and Asset Management (PCAM). Die Summe aus Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair 
Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen stieg gegenber 2009 um 550 Mio  (13 %) 
auf 4,7 Mrd . Diese Zunahme war in erster Linie auf die erstmalige Konsolidierung der Postbank zurckzufhren. 
Daneben beinhaltete die Zunahme auch hhere Zinsertrge aus dem Kredit-und Einlagengeschft sowie 
aus dem Zahlungsverkehr. 


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Corporate Investments (CI). Die Summe aus Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen belief sich 2010 auf negative 184 Mio  nach positiven 793 Mio  
im Vorjahr. Im Vorjahr waren hier Gewinne im Zusammenhang mit unserer Minderheitsbeteiligung an der Postbank 
angefallen. 

Consolidation & Adjustments (C&A). Die Summe aus Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen belief sich 2010 auf 331 Mio  nach 649 Mio  im Vorjahr. 
Dieser Rckgang resultierte im Wesentlichen aus den 2009 bilanzierten Gewinnen aus Derivaten, mit denen 
Auswirkungen aus Verpflichtungen im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergtungsplnen auf das Eigenkapital 
abgesichert wurden. Zudem enthielt das Vorjahr einen hheren Zinsberschuss fr nicht bereichsbezogene 
Aktiva und Passiva, einschlielich Steuerpositionen. 

Risikovorsorge im Kreditgeschft 

Die Risikovorsorge im Kreditgeschft belief sich im Jahr 2010 auf 1,3 Mrd , verglichen mit 2,6 Mrd  im Vorjahr. 
Die Risikovorsorge im Kreditgeschft in CIB betrug 488 Mio , verglichen mit 1,8 Mrd  im Jahr 2009. Darin 
spiegelt sich insbesondere ein deutlicher Rckgang der Risikovorsorge fr gem IAS 39 umklassifizierte 
Vermgenswerte wider. Die Risikovorsorge in PCAM belief sich auf 789 Mio  einschlielich 56 Mio  bei der 
Postbank. Ohne die Postbank belief sich die Risikovorsorge auf 733 Mio  nach 806 Mio  im Vorjahr. Diese 
Verbesserung wurde durch Manahmen beeinflusst, die auf Portfolio-und Lnderebene getroffen wurden. Im 
Vorjahr war die Risikovorsorge im Kreditgeschft durch eine berarbeitung bestimmter Parameter und Modellannahmen 
positiv beeinflusst, was zu einer Reduzierung der Risikovorsorge um 87 Mio  in CIB und um 
146 Mio  in PCAM fhrte. 

Weitere Informationen ber die Risikovorsorge im Kreditgeschft enthlt der Risikobericht im Abschnitt Kreditrisiko 
 Vernderungen im Wertberichtigungsbestand. 

brige zinsunabhngige Ertrge

Die nachfolgende Tabelle enthlt Informationen zu den brigen zinsunabhngigen Ertrgen. 

Vernderung 2010 
in Mio  gegenber 2009 
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 in Mio  in % 
Provisionsberschuss1 10.669 8.911 1.758 20 
Ergebnis aus zur Veruerung verfgbaren finanziellen 
Vermgenswerten 201  403 604 N/A 
Ergebnis aus nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen  2.004 59  2.063 N/A 
Sonstige Ertrge 764  183 947 N/A 
brige zinsunabhngige Ertrge 9.630 8.384 1.246 15 
N/A  nicht aussagefhig 
1 beinhaltet: 
2010 2009 in Mio  in % 
Provisionsberschuss aus Treuhandgeschften 
Provisionsberschuss aus Verwaltungsttigkeiten 491 392 99 25 
Provisionsberschuss aus Vermgensverwaltung 2.833 2.319 514 22 
Provisionsberschuss aus sonstigen Wertpapiergeschften 205 214  9  4 
Insgesamt 3.529 2.925 604 21 
Provisionsberschuss des Wertpapiergeschfts 
Provisionsberschuss aus Emissions-und Beratungsgeschft 2.148 1.767 381 22 
Provisionsberschuss aus Maklergeschften 1.725 1.682 43 3 
Insgesamt 3.873 3.449 424 12 
Provisionsberschuss fr sonstige Dienstleistungen 3.267 2.537 730 29 
Provisionsberschuss insgesamt 10.669 8.911 1.758 20 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Provisionsberschuss. Der Provisionsberschuss lag im Geschftsjahr 2010 mit 10,7 Mrd  um 1,8 Mrd  
(20 %) ber dem Vorjahreswert. Der Provisionsberschuss aus Treuhandgeschften stieg gegenber dem 
Vorjahr um 604 Mio . Urschlich dafr waren hhere volumen-und erfolgsabhngige Provisionen in AM. Der 
Provisionsberschuss aus dem Emissions-und Beratungsgeschft erhhte sich um 381 Mio  (22%), vor allem 
infolge unserer Beteiligung bei zahlreichen groen Brsengngen (IPOs). Der Provisionsberschuss aus Maklergeschften 
wuchs um 43 Mio  (3%), im Wesentlichen infolge der erstmaligen Konsolidierung von Sal. Oppen-
heim/BHF-BANK sowie eines gegenber dem Vorjahr verbesserten Ergebnisses in PBC. Dieser positiven 
Entwicklung stand teilweise ein Rckgang in CB&S gegenber. Der Provisionsberschuss fr sonstige 
Dienstleistungen stieg infolge einer hheren Geschftsaktivitt um 730 Mio  (29 %). 

Ergebnis aus zur Veruerung verfgbaren finanziellen Vermgenswerten. Die Gewinne aus zur Veruerung 
verfgbaren finanziellen Vermgenswerten beliefen sich 2010 auf 201 Mio  nach Verlusten von 403 Mio  im 
Vorjahr. Die Gewinne im Berichtsjahr resultierten vor allem aus dem Verkauf von Aktien der Axel Springer AG 
in CB&S, die als Kreditsicherheit verpfndet wurden, sowie aus dem Verkauf einer Wertpapierposition in PBC. 
Die Verluste im Vorjahr waren vor allem auf Wertberichtigungen auf Positionen in CB&S sowie im Immobilieninvestmentgeschft 
von AM zurckzufhren. 

Ergebnis aus nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen. Der Verlust aus nach der Equitymethode 
bilanzierten Beteiligungen betrug im Berichtsjahr 2,0 Mrd  nach einem Gewinn von 59 Mio  in 2009. Der 
Verlust im Jahr 2010 resultierte aus unserer Beteiligung an der Postbank und beinhaltete eine Belastung von 
2,3 Mrd , die teilweise durch anteilige Gewinne kompensiert wurde. Im Vorjahr beinhaltete das Ergebnis aus 
nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen ebenfalls Gewinne aus unserer Beteiligung an der Postbank, 
die teilweise durch Abschreibungen auf nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen im gewerblichen 
Immobiliengeschft von CB&S kompensiert wurden. 

Sonstige Ertrge. Die Sonstigen Ertrge beliefen sich in 2010 auf positive 764 Mio  nach negativen 183 Mio  
im Jahr 2009. Diese Entwicklung war hauptschlich auf folgende Faktoren zurckzufhren: deutlich niedrigere 
Abschreibungen im Jahr 2010 bezglich der Immobilie The Cosmopolitan of Las Vegas, hhere Ertrge aus zu 
Sicherungszwecken gehaltenen Derivaten und ein Sonderertrag aus negativem Goodwill im Zusammenhang 
mit den von ABN AMRO bernommenen Aktivitten im Firmenkundengeschft in den Niederlanden. 


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Zinsunabhngige Aufwendungen 

Die nachfolgende Tabelle enthlt Informationen zu den Zinsunabhngigen Aufwendungen. 

Vernderung 2010 
gegenber 2009 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 


in Mio  

in % 

Personalaufwand 12.671 11.310 1.361 12 
Sachaufwand und sonstiger Aufwand1 10.133 8.402 1.731 21 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 485 542  57  11 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte 29  134 163 N/A 
Restrukturierungsaufwand    N/A 
Zinsunabhngige Aufwendungen insgesamt 23.318 20.120 3.198 16 
N/A  nicht aussagefhig 
1 beinhaltet: 
2010 2009 in Mio  in % 
EDV-Aufwendungen 2.274 1.759 515 29 
Mieten und Aufwendungen fr Gebude, Betriebs-und 
Geschftsausstattung 1.665 1.457 208 14 
Aufwendungen fr Beratungs-und hnliche Dienstleistungen 1.616 1.088 528 49 
Kommunikation und Datenadministration 785 672 113 17 

Aufwendungen fr Reisen und Reprsentation 558 408 150 37 
Zahlungsverkehrs-, Abwicklungs-und Depotdienstleistungen 418 406 12 3 
Marketingaufwendungen 341 278 63 23 
Sonstige Aufwendungen 2.476 2.334 142 6 
Sachaufwand und sonstiger Aufwand insgesamt 10.133 8.402 1.731 21 

Personalaufwand. Der Anstieg des Personalaufwands um 1,4 Mrd  (12%) im Berichtsjahr gegenber 2009 
beinhaltete 660 Mio  im Zusammenhang mit den vorgenannten Akquisitionen im Jahr 2010. Darber hinaus 
reflektierte die Zunahme hhere Aufwendungen fr aufgeschobene Vergtungskomponenten infolge von nderungen 
der Vergtungsstruktur im Jahr 2009, vor allem im Hinblick auf einen hheren Anteil aufgeschobener 
Vergtungskomponenten (einschlielich des Effekts aus der beschleunigten Erfassung von Aufwendungen fr 
Mitarbeiter, deren Ansprche zum Zeitpunkt der Begebung aufgrund der fr sie geltenden Planbedingungen 
unverfallbar waren). 

Sachaufwand und sonstiger Aufwand. Die Zunahme des Sachaufwands und sonstigen Aufwands von 1,7 Mrd  
gegenber 2009 enthielt 1,0 Mrd  aus den Akquisitionen im Berichtsjahr, inklusive hherer Aufwendungen fr 
Beratungs-und hnliche Dienstleistungen. Der brige Anstieg im Jahr 2010 war auf Effekte von Wechselkursnderungen 
sowie auf hhere Investitionen in unsere IT-Plattform und in das Geschftswachstum im Jahr 2010 
zurckzufhren. Daneben beinhaltete der Anstieg auch hhere operative Kosten aus konsolidierten Beteiligungen, 
insbesondere fr die Immobilie The Cosmopolitan of Las Vegas, die im Dezember 2010 erffnet wurde. 
Im Jahr 2009 beinhaltete der Sachaufwand und sonstige Aufwand 316 Mio  aus dem Abschluss eines Vergleichs 
mit Huntsman Corp. sowie Aufwendungen von 200 Mio  fr ein Angebot zum Rckkauf bestimmter 
Produkte von Privatanlegern. 

Aufwendungen im Versicherungsgeschft. Die Aufwendungen im Versicherungsgeschft beliefen sich 2010 
auf 485 Mio . Der Rckgang um 57 Mio  gegenber dem Vorjahr stand vor allem mit unserem Abbey Life-
Versicherungsgeschft in Zusammenhang. Diesen versicherungsbezogenen Aufwendungen lagen Ertrge aus 
zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen zugrunde. 


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Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte. Im Geschftsjahr 2010 wurde in GTB eine Wertminderung 
auf immaterielle Vermgenswerte in Hhe von 29 Mio  im Zusammenhang mit dem Kundenportfolio eines 
erworbenen Wertpapierverwahrungsgeschfts bilanziert. Im Geschftsjahr 2009 erfolgte in AM eine Wertaufholung 
fr eine Abschreibung von 291 Mio  auf immaterielle Vermgenswerte bei DWS Investments in den 
USA (vormals: DWS Scudder). Dieser positive Effekt wurde durch Goodwillabschreibungen von 151 Mio  auf 
ein konsolidiertes RREEF-Infrastrukturinvestment teilweise kompensiert. 

Ertragsteueraufwand 

Der Ertragsteueraufwand von 1,6 Mrd  im Berichtsjahr fhrte zu einer effektiven Ertragsteuerquote von 41,4%. 
Im Jahr 2009 belief sich der Ertragsteueraufwand auf 244 Mio  mit einer effektiven Ertragsteuerquote von 
4,7%. Die Ertragsteuerquoten waren in beiden Jahren von Sonderfaktoren beeinflusst: Im Jahr 2010 hatte die 
Belastung im Zusammenhang mit der Postbank in Hhe von 2,3 Mrd , mit der kein entsprechender Steuerertrag 
verbunden war, einen wesentlichen Einfluss. Verbesserte Ertragsteuerpositionen in den USA und eine 
vorteilhafte geografische Verteilung des Konzernergebnisses wirkten zum Teil gegenlufig. Im Jahr 2009 war 
die Ertragsteuerquote dagegen durch die Wertaufholung aktiver latenter Steuern in den USA sowie den Abschluss 
von Steuerprfungen fr vorangegangene Jahre begnstigt. 


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Finanzbericht 2010 
berblick ber die Geschftsentwicklung 

Segmentergebnisse 

Im Folgenden werden die Ergebnisse unserer Konzernbereiche dargestellt. Informationen zu folgenden Sachverhalten 
sind in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten: 

 nderungen in unserer Organisationsstruktur, 
 Auswirkungen wesentlicher Akquisitionen und Desinvestitionen auf die Segmentergebnisse, 
 nderungen des Formats der Segmentberichterstattung, 
 Rahmenwerk unserer Managementberichtssysteme, 
 berleitungsposition zum Konzernabschluss und 
 Definitionen der fr die Geschftsergebnisse unserer Segmente verwendeten Finanzzahlen. 
Grundlage fr die Segmentierung ist die am 31. Dezember 2010 gltige Konzernstruktur. Die Ergebnisse der 
Bereiche wurden auf Basis unserer Managementberichtssysteme ermittelt. 

2010 
Private 

Corporate & Clients and Management Consoliin 
Mio  Investment Asset Corporate Reporting dation & Konzern 
(sofern nicht anders angegeben) Bank Management Investments insgesamt Adjustments insgesamt 

Ertrge insgesamt 

20.9291 

10.043 

 2.0202 
28.953 

 386 
28.567 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 
488 

789 

4 
1.273 
0 

1.274 
Zinsunabhngige Aufwendungen 14.422 8.258 637 23.318 1 23.318 
davon/darin: 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 486 0  486  485 
Wertminderung auf immaterielle 
Vermgenswerte 29   29  29 
Restrukturierungsaufwand       

Anteile ohne beherrschenden Einfluss 20 6  2 24  24  

Ergebnis vor Steuern 5.999 989  2.649 4.339  363 3.975 
Aufwand-Ertrag-Relation 69 % 82 % N/A 81 % N/A 82 % 
Aktiva3 1.519.983 412.477 17.766 1.894.282 11.348 1.905.630 
Durchschnittliches Active Equity4 18.644 10.635 4.168 33.446 7.907 41.353 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf 
dem durchschnittlichen Active Equity)5 32 % 9 %  64 % 13 % N/A 10 % 
N/A  nicht aussagefhig 

1 
Beinhaltet einen Gewinn aus der Vereinnahmung von negativem Goodwill im Zusammenhang mit dem Erwerb bestimmter Teile des niederlndischen Firmenkundengeschfts 
von ABN AMRO Bank N.V. in Hhe von 208 Mio  im zweiten Quartal, der nicht in Zielgrendefinition bercksichtigt ist. 

2 
Beinhaltet eine Belastung bezglich der Beteiligung an der Deutschen Postbank AG in Hhe von 2.338 Mio , welche fr die Berechnung der Zielgrendefinition 
unbercksichtigt bleibt. 

3 
Die Summe der Aktiva der Unternehmensbereiche entspricht aufgrund von Konsolidierungstatbestnden zwischen den Unternehmensbereichen nicht notwendigerweise 
den Aktiva des korrespondierenden Konzernbereichs. Dies gilt auch fr die Summe der Aktiva der Konzernbereiche im Vergleich zu den im Konzern insgesamt 
ausgewiesenen Aktiva, die ebenfalls Konsolidierungstatbestnde zwischen den Konzernbereichen bercksichtigen. 

4 
Fr Zwecke der Managementberichterstattung werden Goodwill und sonstige immaterielle Vermgenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer explizit den jeweiligen 
Unternehmensbereichen zugewiesen. Das nach Bercksichtigung dieser Komponenten verbleibende durchschnittliche Active Equity wird den Segmenten anteiliggem ihrem konomischen Kapital zugewiesen. 

5 
Fr die Berechnung der Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) siehe Note 05 Segmentberichterstattung. Fr den 
Konzern insgesamt betrgt die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 10 %. 


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Finanzbericht 2010 
berblick ber die Geschftsentwicklung 

2009 Private 
Corporate & Clients and Management Consoliin 
Mio  Investment Asset Corporate Reporting dation & Konzern 
(sofern nicht anders angegeben) Bank Management Investments insgesamt Adjustments insgesamt 
Ertrge insgesamt 18.807 8.261 1.044 28.112  159 27.952 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 1.816 806 8 2.630  0 2.630 
Zinsunabhngige Aufwendungen 12.679 6.803 581 20.063 57 20.120 
davon/darin: 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 541   541 2 542 
Wertminderung auf immaterielle 
Vermgenswerte 5  291 151  134   134 
Restrukturierungsaufwand       
Anteile ohne beherrschenden Einfluss  2  7  1  10 10  
Ergebnis vor Steuern 4.314 658 456 5.428  226 5.2021 
Aufwand-Ertrag-Relation 
Aktiva2 
67 % 
1.343.824 
82 % 
174.739 
56 % 
28.456 
71 % 
1.491.108 
N/A 
9.556 
72 % 
1.500.664 

Durchschnittliches Active Equity3 19.041 8.408 4.323 31.772 2.840 34.613 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf 
dem durchschnittlichen Active Equity)4 23 % 8 % 11 % 17 % N/A 15 % 
N/A  nicht aussagefhig 

1 
Beinhaltet einen Gewinn aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen (Daimler AG) in Hhe von 236 Mio , eine Wertaufholung auf immaterielle Vermgenswerte 
(Asset Management) in Hhe von 291 Mio  (die zugehrige Abschreibung war im Jahr 2008 verbucht worden), eine Abschreibung in Hhe von 278 Mio  auf 
Industriebeteiligungen und eine Abschreibung auf immaterielle Vermgenswerte (Corporate Investments) in Hhe von 151 Mio . Diese Positionen werden in der 
Zielgrendefinition nicht bercksichtigt. 

2 
Die Summe der Aktiva der Unternehmensbereiche entspricht aufgrund von Konsolidierungstatbestnden zwischen den Unternehmensbereichen nicht notwendigerweise 
den Aktiva des korrespondierenden Konzernbereichs. Dies gilt auch fr die Summe der Aktiva der Konzernbereiche im Vergleich zu den im Konzern insgesamt 
ausgewiesenen Aktiva, die ebenfalls Konsolidierungstatbestnde zwischen den Konzernbereichen bercksichtigen. 

3 
Fr Zwecke der Managementberichterstattung werden Goodwill und sonstige immaterielle Vermgenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer explizit den jeweiligen 
Unternehmensbereichen zugewiesen. Das nach Bercksichtigung dieser Komponenten verbleibende durchschnittliche Active Equity wird den Segmenten anteiliggem ihrem konomischen Kapital zugewiesen. 

4 
Fr die Berechnung der Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) siehe Note 05 Segmentberichterstattung. Fr den 
Konzern insgesamt betrgt die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 15 %. 


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Konzernbereiche 

Konzernbereich Corporate & Investment Bank 

Die nachstehende Tabelle enthlt die Geschftsergebnisse unseres Konzernbereichs Corporate & Investment 
Bank (CIB) fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 
Ertrge insgesamt: 
Sales & Trading (Equity) 3.108 2.650 
Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) 9.740 9.557 
Emissionsgeschft (Equity) 706 663 
Emissionsgeschft (Debt) 1.199 1.127 
Beratung 573 402 
Kreditgeschft 1.736 1.949 
Transaction Services 3.223 2.609 
Sonstige Produkte 644  151 
Summe Ertrge insgesamt 20.929 18.807 
davon/darin: 
Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten 
finanziellen Vermgenswerten/Verpflichtungen 14.081 13.969 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 488 1.816 
Zinsunabhngige Aufwendungen 14.422 12.679 
davon/darin: 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 486 541 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte 29 5 
Restrukturierungsaufwand   
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 20  2 
Ergebnis vor Steuern 5.999 4.314 
Aufwand-Ertrag-Relation 69 % 67 % 
Aktiva 1.519.983 1.343.824 
Durchschnittliches Active Equity1 18.644 19.041 

Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 

32 % 

23 % 
1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 

Nachfolgend stellen wir den Beitrag der einzelnen Unternehmensbereiche zum Gesamtergebnis des Konzernbereichs 
CIB dar. 


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Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities 

Die nachstehende Tabelle stellt die Geschftsergebnisse unseres Unternehmensbereichs Corporate Banking 

& Securities (CB&S) fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme dar. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 
Ertrge insgesamt: 
Sales & Trading (Equity) 3.108 2.650 
Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) 9.740 9.557 
Emissionsgeschft (Equity) 706 663 
Emissionsgeschft (Debt) 1.199 1.127 
Beratung 573 402 
Kreditgeschft 1.736 1.949 
Sonstige Produkte 428  151 
Summe Ertrge insgesamt 17.490 16.197 

Risikovorsorge im Kreditgeschft 

348 

1.789 
Zinsunabhngige Aufwendungen 
12.028 

10.891 

davon/darin: 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft 486 541 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte  5 
Restrukturierungsaufwand   


Anteile ohne beherrschenden Einfluss 20  2 

Ergebnis vor Steuern 5.094 3.520 
Aufwand-Ertrag-Relation 69 % 67 % 
Aktiva 1.468.863 1.308.222 

Durchschnittliches Active Equity1 

17.096 

17.881 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 
30 % 

20 % 
1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 

In 2010 stiegen die Ertrge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) von 9,6 Mrd  im Jahr 2009 um 2% 
auf 9,7 Mrd . Die Ertrge im Vorjahr waren durch negative Marktwertanpassungen von 1,0 Mrd  belastet, die 
hauptschlich auf Vorsorgen fr Monolineversicherer zurckzufhren waren. Demgegenber beinhaltete das 
Berichtsjahr keine wesentlichen negativen Marktwertanpassungen. In den Ertrgen waren Belastungen in Hhe 
von 360 Mio  im Zusammenhang mit Ocala Funding LLC verkraftet, hier waren im Vorjahr Belastungen von 
350 Mio  angefallen. Die Ertrge im Geldmarkt-und Zinsgeschft waren aufgrund deutlich gesunkener Geld-/ 
Briefspannen und einer verhalteneren Kundenaktivitt vor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise wesentlich 
niedriger. Im Handel mit Kreditprodukten konnten deutlich hhere Ertrge erzielt werden, die auf niedrigere 
negative Marktwertanpassungen aus Altbestnden und eine erhhte Kundenaktivitt hinsichtlich standardisierter 
und strukturierter Kreditlsungen zurckzufhren waren. Die Ertrge im Devisengeschft waren stabil und reflektierten 
starke Marktanteile (Quelle: Euromoney) sowie hhere Volumina, die den Rckgang der Geld-/Briefspannen 
in einem sich normalisierenden Marktumfeld kompensierten. Die Ertrge im Rohstoffhandel lagen trotz 
eines schwierigeren Marktumfelds ber jenen des Vorjahres. Im Anleihegeschft in Schwellenlndern waren die 
Ertrge rcklufig, was ungnstigere Marktbedingungen im Vergleich zum Vorjahr widerspiegelte. 

Die Ertrge in Sales & Trading (Equity) stiegen von 2,7 Mrd  im Jahr 2009 um 458 Mio  (17 %) auf 3,1 Mrd  
im Geschftsjahr 2010. Im Aktienhandel lagen die Ertrge leicht unter dem Wert des Vorjahres, da eine geringere 
Aktivitt whrend der Sommermonate nicht vollstndig durch eine Erholung gegen Ende des Jahres ausgeglichen 
wurde. Die Ertrge im Aktienderivategeschft waren wesentlich hher und spiegelten die Neuausrichtung 
des Geschfts wider, in dem sich die Handelsverluste des ersten Quartals 2009 nicht wiederholten. In 
Prime Finance lagen die Ertrge aufgrund gestiegener Volumina im Kundengeschft, einer besseren Wettbewerbsposition 
(Quelle: Global Custodian) und der Platzierung neuer Produkte und Dienstleistungen leicht ber 


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dem Vorjahresniveau. Im designierten Eigenhandel ergaben sich im Berichtsjahr keine materiellen Ertrge und 
das Geschft wurde im dritten Quartal 2010 eingestellt. 

Im Emissions-und Beratungsgeschft konnten die Ertrge im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 
286 Mio  (13%) auf 2,5 Mrd  gesteigert werden. Im Geschftsjahr 2010 haben wir unser Ziel erreicht, einen 
Platz unter den besten fnf Investmentbanken weltweit einzunehmen und diese Position zu behaupten. So 
verbesserten wir uns von Platz sieben weltweit im Geschftsjahr 2009 auf Platz fnf. Wir konnten zudem in 
allen Produktbereichen des Emissions-und Beratungsgeschfts einen Platz unter den weltweit besten fnf 
Marktteilnehmern einnehmen. Im Beratungsgeschft wurden Ertrge von 573 Mio  erzielt, was gegenber 
2009 einem Anstieg von 43% entsprach. Im M&A-Geschft erreichten wir in den Ranglisten Platz eins in der 
Region EMEA, Platz sechs in Nord-und Sdamerika und Platz fnf weltweit. Dies stellt eine deutliche Verbesserung 
gegenber dem Vorjahr dar. Die Ertrge im Emissionsgeschft (Debt) stiegen gegenber dem Vorjahr 
um 6% auf 1,2 Mrd . In den Ranglisten fr Investment-Grade-und High-Yield-Anleihen erreichten wir Platz 
vier und fr Leveraged Loans Platz fnf. Die Ertrge im Emissionsgeschft (Equity) stiegen trotz geringerer 
Marktaktivitt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6% auf 706 Mio . Wir belegten in den Ranglisten Platz 
eins in der Region EMEA und Platz fnf in den USA. Weltweit verbesserten wir uns von Platz neun 2009 auf 
Platz fnf 2010 (Quelle fr alle Positionen und Marktanteile: Dealogic). 

Fr das Gesamtjahr 2010 wurden Ertrge aus dem Kreditgeschft in Hhe von 1,7 Mrd  erzielt, was einem 
Rckgang um 213 Mio  (11 %) gegenber 2009 entsprach. Diese Entwicklung war in erster Linie auf Marktwertverluste 
auf zum Fair Value bewertete Kredite und Kreditzusagen im Zusammenhang mit Neugeschft 
zurckzufhren. 

Die Ertrge aus Sonstigen Produkten beliefen sich im Berichtsjahr auf 428 Mio  und stiegen damit um 
579 Mio  gegenber dem Vorjahr, das eine Abschreibung von 500 Mio  auf die Immobilie The Cosmopolitan 
of Las Vegas sowie Verluste aus Private-Equity-Beteiligungen im ersten Quartal 2009 beinhaltete. 

Die Risikovorsorge im Kreditgeschft belief sich im Gesamtjahr 2010 auf 348 Mio  nach 1,8 Mrd  im Jahr 2009. 
Der Rckgang gegenber dem Vorjahr war in erster Linie auf niedrigere Nettoneubildungen fr gem IAS 39 
umklassifizierte Vermgenswerte zurckzufhren. 

Im Geschftsjahr 2010 stiegen die zinsunabhngigen Aufwendungen gegenber dem Vorjahr um 1,1 Mrd  (10%) 
auf 12,0 Mrd . Der Personalaufwand im Jahr 2010 spiegelte hhere Aufwendungen fr aufgeschobene Vergtungskomponenten 
infolge von nderungen in den Vergtungsstrukturen (einschlielich des Effekts aus der 
beschleunigten Erfassung von Ansprchen fr Mitarbeiter, deren Ansprche zum Zeitpunkt der Begebung 
aufgrund der fr sie geltenden Planbedingungen unverfallbar waren) wider. Demgegenber war das Vorjahr 
von nderungen in der Vergtungsstruktur, die einen hheren Anteil aufgeschobener Vergtungskomponenten 
zur Folge hatten, positiv beeinflusst. Der Anstieg war darber hinaus auf das Geschftswachstum, Kosten fr 
strategische Initiativen und Manahmen zur Komplexittsreduktion sowie auf Auswirkungen von Wechselkursnderungen 
zurckzufhren. Diese Entwicklung wurde teilweise durch Effekte aus Sonderfaktoren im Vorjahr 
kompensiert. Diese umfassten 316 Mio  aus dem Abschluss eines Vergleichs sowie 200 Mio  fr ein Angebot 
zum Rckkauf bestimmter Produkte von Privatanlegern. 


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Finanzbericht 2010 
berblick ber die Geschftsentwicklung 

nderungen zu IAS 39 und IFRS 7, Reclassification of Financial Assets

In bereinstimmung mit den nderungen zu IAS 39 und IFRS 7, die im Oktober 2008 verffentlicht worden 
waren, wurden im zweiten Halbjahr 2008 und im ersten Quartal 2009 bestimmte finanzielle Vermgenswerte 
aus den Bilanzkategorien zum Fair Value bewertet und zur Veruerung verfgbar in die Bilanzposition 
Forderungen aus dem Kreditgeschft umgewidmet. Umgewidmet wurde jeweils, wenn nach Einschtzung 
der Bank zum Umwidmungsstichtag die erwartete Rckzahlung der Vermgenswerte den aufgrund der mangelnden 
Liquiditt in den Finanzmrkten niedrigen Fair Value der umgewidmeten Vermgenswerte berstieg 
und durch ein Halten der Position die Rendite optimiert wurde. Da zum Umwidmungsstichtag eine eindeutig 
genderte Zweckbestimmung der Vermgenswerte vorlag sowie weder eine Beschrnkung der Haltefhigkeit 
noch der Refinanzierung fr diese Vermgenswerte bestand, spiegelt die genderte Bilanzierung den Geschftszweck 
dieser Vermgenswerte besser wider. 

Die nachfolgenden Tabellen stellen den von uns ermittelten Einfluss der Umwidmung auf den Unternehmensbereich 
CB&S dar. Im Geschftsjahr 2010 fhrte die Umwidmung zu einem zustzlichen Verlust von 753 Mio  
in der Gewinn-und Verlustrechnung und zu einem zustzlichen Verlust von 325 Mio  im Sonstigen Ergebnis 
(Other comprehensive income). Fr das Geschftsjahr 2009 fhrte die Umwidmung zu einem zustzlichen 
Verlust von 273 Mio  in der Gewinn-und Verlustrechnung sowie zu einem zustzlichen Verlust von 1,2 Mrd  
im Sonstigen Ergebnis (Other comprehensive income). Die hieraus resultierenden Auswirkungen auf Marktrisikopositionen 
sind im Abschnitt Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmrkten dargestellt. 

31.12.2010 2010 
Buchwert Fair Value 
Auswirkungen auf 
den Gewinn vor 
Steuern 
Auswirkungen auf 
das Sonstige 
Ergebnis (Other 
comprehensive 
income) 
Auswirkungen in 2010 aus der Umklassifizierung in Mrd  in Mrd  in Mio  in Mio  

Sales & Trading  Debt 
Handelsaktiva, umklassifiziert zu Forderungen 
aus dem Kreditgeschft 16,6 14,7  582  
Zur Veruerung verfgbare finanzielle Vermgenswerte, 
umklassifiziert zu Forderungen aus dem Kreditgeschft 8,7 7,8 2  325 

Emissions-und Beratungsgeschft 
Handelsaktiva, umklassifiziert zu Forderungen aus dem 
Kreditgeschft1 1,4 1,2  173  

Kreditgeschft 
Zur Veruerung verfgbare finanzielle Vermgenswerte, 
umklassifiziert zu Forderungen aus dem Kreditgeschft     

Insgesamt 

26,7 

23,7 

 7532 
 325 
1 
Der signifikante Rckgang des Buchwerts und des Fair Value im Emissions-und Beratungsgeschft seit Dezember 2009 ist hauptschlich auf eine Restrukturierung 
von Forderungen gegenber Actavis im Geschftsjahr 2010 mit einem Buchwert von 4,2 Mrd  zurckzufhren. Es wurde kein Gewinn oder Verlust aus dieser 
Restrukturierung verbucht. Fr weitere Details zu dieser Restrukturierung verweisen wir auf die Note 17 Nach der Equitymethode bilanzierte Beteiligungen. 

2 Zustzlich zur Auswirkung auf CB&S verringerte sich der Gewinn vor Steuern um 3 Mio  in PBC. 


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31.12.2009 2009 
Auswirkungen in 2009 aus der Umklassifizierung 
Buchwert 
in Mrd  
Fair Value 
in Mrd  
Auswirkungen auf 
den Gewinn vor 
Steuern 
in Mio  
Auswirkungen auf 
das Sonstige 
Ergebnis (Other 
comprehensive 
income) 
in Mio  

Sales & Trading  Debt 

Handelsaktiva, umklassifiziert zu Forderungen 

aus dem Kreditgeschft 18,2 15,9 407  

Zur Veruerung verfgbare finanzielle 

Vermgenswerte, umklassifiziert zu Forderungen 

aus dem Kreditgeschft 9,3 8,2  16  1.102 
Emissions-und Beratungsgeschft 

Handelsaktiva, umklassifiziert zu Forderungen 

aus dem Kreditgeschft 6,1 5,7  664  
Kreditgeschft 

Zur Veruerung verfgbare finanzielle 

Vermgenswerte, umklassifiziert zu Forderungen 

aus dem Kreditgeschft     1141 

Insgesamt 33,6 29,8  2732  1.216 

1 Der negative Betrag in der Position Auswirkungen auf das Sonstige Ergebnis (Other comprehensive income) resultiert aus der Abschreibung eines finanziellen 

Vermgenswerts im Geschftsjahr. Wre der Vermgenswert nicht umklassifiziert worden, htte die Wertminderung zu einer Umgliederung der Vernderung des Fair 

Value aus dem Eigenkapital in die Gewinn-und Verlustrechnung gefhrt. 
2 Zustzlich zur Auswirkung auf CB&S erhhte sich der Gewinn vor Steuern um 18 Mio  in PBC. 

In 2010 wurden reklassifizierte Vermgenswerte mit einem Buchwert von 2,0 Mrd  verkauft. Die Verkufe 
fhrten zu einem Veruerungsverlust von 3 Mio  und wurden aufgrund von zum Zeitpunkt der Umwidmung 
unvorhergesehenen Ereignissen durchgefhrt. 

Bei den umgewidmeten Vermgenswerten handelt es sich zum einen um Kredite im Zusammenhang mit der 
Finanzierung von Unternehmensbernahmen mit einem Fair Value von 7,5 Mrd  am Umwidmungsstichtag, 
welche im Rahmen einer Originate-to-Distribute-Strategie begeben wurden. Zum anderen wurden Vermgenswerte 
in konsolidierten Asset-backed Commercial Paper Conduits mit einem Fair Value von 9,4 Mrd  und 
gewerbliche Immobilienkredite mit einem Fair Value von 9,1 Mrd  umgewidmet. Diese Forderungen sollten 
ursprnglich zum Zeitpunkt der Begebung oder des Erwerbs verbrieft werden. Die verbleibenden umgewidmeten 
Vermgenswerte, zu denen sonstige zum Zweck der Verbriefung erworbene oder begebene Vermgenswerte 
gehrten, hatten am Umwidmungsstichtag einen Fair Value von 11,9 Mrd . 


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Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) 

Die nachstehende Tabelle zeigt die Geschftsergebnisse unseres Unternehmensbereichs Global Transaction 
Banking fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 
Ertrge insgesamt: 
Transaction Services 3.223 2.609 
Sonstige Produkte 216  
Summe Ertrge insgesamt 3.439 2.609 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 140 27 

Zinsunabhngige Aufwendungen 

2.394 

1.788 

davon/darin: 
Restrukturierungsaufwand   
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte 29 


Anteile ohne beherrschenden Einfluss 

 

 

Ergebnis vor Steuern 905 795 
Aufwand-Ertrag-Relation 70 % 69 % 
Aktiva 71.877 47.414 

Durchschnittliches Active Equity1 

1.548 

1.160 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 
58 % 

68 % 
1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 

Im Gesamtjahr erreichten die Ertrge in GTB mit 3,4 Mrd  einen neuen Rekord, was einem Anstieg um 830 Mio  
(32%) gegenber dem Vorjahr entsprach. Auch nach Bereinigung der Effekte aus dem von der ABN AMRO 
bernommenen Firmenkundengeschft in den Niederlanden, zu denen auch Ertrge in Hhe von 216 Mio  
im Zusammenhang mit einem negativen Goodwill aus der erstmaligen Konsolidierung des 2010 erworbenen 
Geschfts gehrten, erwirtschaftete GTB Ertrge auf Rekordniveau. Diese gute Performance war vor allem auf 
die Zunahme der Provisionsertrge in den Bereichen Trust & Securities Services, Trade Finance und Cash 
Management zurckzufhren, welche die Auswirkungen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus besonders im 
letztgenannten Bereich ausgleichen konnte. Der Bereich Trust & Securities Services konnte dabei von der 
positiven Geschftsentwicklung, insbesondere in Asien im vierten Quartal, profitieren. 

Im Gesamtjahr 2010 betrug die Risikovorsorge im Kreditgeschft 140 Mio . Urschlich fr die Zunahme um 
113 Mio  gegenber dem Vorjahr war auch hier vor allem das von ABN AMRO erworbene Firmenkundengeschft. 

Die zinsunabhngigen Aufwendungen im Berichtsjahr stiegen gegenber dem Vorjahr um 606 Mio  (34%) auf 
2,4 Mrd . Diese Zunahme war sowohl auf die vorgenannte Akquisition als auch auf um 130 Mio  erheblich 
hhere Abfindungszahlungen zurckzufhren. Letztere waren vor allem im vierten Quartal infolge spezifischer 
Manahmen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung von Infrastrukturbereichen und Vertriebseinheiten 
angefallen. 


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Konzernbereich Private Clients and Asset Management 

Die nachstehende Tabelle zeigt die Geschftsergebnisse unseres Konzernbereichs Private Clients and Asset 
Management (PCAM) fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 


Ertrge insgesamt: 

Diskretionres Portfolio Management/Fund Management 

2.560 

2.083 

Beratungs-/Brokeragegeschft 

1.745 

1.531 
Kreditgeschft 
2.708 

2.605 
Einlagengeschft und Zahlungsverkehr 
2.029 

1.875 
Sonstige Produkte 
1.001 

167 

Summe Ertrge insgesamt 

10.043 

8.261 

davon/darin: Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen 
Vermgenswerten/Verpflichtungen 4.708 4.157 

Risikovorsorge im Kreditgeschft 789 806 
Zinsunabhngige Aufwendungen 8.258 6.803 

davon/darin: 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft   
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte   291 
Restrukturierungsaufwand   


Anteile ohne beherrschenden Einfluss 

6 

7 
Ergebnis vor Steuern 989 658 
Aufwand-Ertrag-Relation 82 % 82 % 
Aktiva 412.477 174.739 
Durchschnittliches Active Equity1 10.635 8.408 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 
Invested Assets2 (in Mrd ) 
9 % 
1.179 
8 % 
880 

1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 
2 Wir definieren Invested Assets als (a) Vermgen, das wir im Namen unserer Kunden zu Anlagezwecken betreuen, und/oder (b) als Vermgenswerte der Kunden, die 
von uns verwaltet werden. Wir verwalten Invested Assets interessewahrend, auf Beratungsbasis oder als Einlagen. 

Nachfolgend erlutern wir den Beitrag der einzelnen Unternehmensbereiche zum Gesamtergebnis des Konzernbereichs 
PCAM. 


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Unternehmensbereich Asset and Wealth Management 

Die nachstehende Tabelle zeigt die Geschftsergebnisse unseres Unternehmensbereichs Asset and Wealth 
Management (AWM) fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 


Ertrge insgesamt: 

Diskretionres Portfolio Management/Fund Management (AM) 

1.733 

1.562 

Diskretionres Portfolio Management/Fund Management (PWM) 

515 

264 

Diskretionres Portfolio Management/Fund Management insgesamt 

2.247 

1.826 

Beratungs-/Brokeragegeschft 

857 

689 

Kreditgeschft 383 255 
Einlagengeschft und Zahlungsverkehr 138 169 
Sonstige Produkte 282  255 
Summe Ertrge insgesamt 3.907 2.685 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 43 17 

Zinsunabhngige Aufwendungen 

3.765 

2.475 

davon/darin: 
Aufwendungen im Versicherungsgeschft   
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte   291 
Restrukturierungsaufwand   


Anteile ohne beherrschenden Einfluss  1  7 
Ergebnis vor Steuern 100 200 
Aufwand-Ertrag-Relation 96 % 92 % 
Aktiva 65.508 43.761 
Durchschnittliches Active Equity1 6.737 4.791 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 1 % 4 % 

Invested Assets2 (in Mrd ) 

873 

686 

1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 
2 Wir definieren Invested Assets als (a) Vermgen, das wir im Namen unserer Kunden zu Anlagezwecken betreuen, und/oder (b) als Vermgenswerte der Kunden, die 

von uns verwaltet werden. Wir verwalten Invested Assets interessewahrend, auf Beratungsbasis oder als Einlagen. 

Im Gesamtjahr 2010 lagen die Ertrge von AWM in Hhe von 3,9 Mrd  um 1,2 Mrd  (46%) ber dem Wert 
des Vorjahres und enthielten einen Beitrag von 646 Mio  aus der Akquisition von Sal. Oppenheim/BHF-BANK. 
Im Geschftsbereich Private Wealth Management (PWM) war dieser Beitrag urschlich fr den Anstieg der 
Ertrge aus dem Diskretionren Portfolio Management/Fund Management (Anstieg um 250 Mio  beziehungsweise 
95%),ausdemKreditgeschft(Anstieg um 128 Miobeziehungsweise 50%) und aus Sonstigen Produkten 
(Anstieg um 537 Mio  nach negativen 255 Mio  im Geschftsjahr 2009). Zudem stiegen die Ertrge in 
AWM aufgrund hherer volumen-und erfolgsabhngiger Provisionen im Diskretionren Portfolio Management/ 
Fund Management im Geschftsbereich Asset Management (AM) (Anstieg um 171 Mio  beziehungsweise 
11%). DasBeratungs-/Brokeragegeschft (Anstieg um 168 Mio  beziehungsweise 24%) profitierte von einer 
strkeren Kundenaktivitt und einem verbesserten Marktumfeld. Im Einlagengeschft und Zahlungsverkehr 
sanken die Ertrge im Vergleich zum Vorjahr um 31 Mio  (18 %), was in erster Linie auf niedrigere Margen 
zurckzufhren war. 

Die Risikovorsorge im Kreditgeschft belief sich im Gesamtjahr 2010 auf 43 Mio . Die Erhhung um 27 Mio  
gegenber dem Vorjahr war hauptschlich auf Sal. Oppenheim/BHF-BANK zurckzufhren. 

Die Zinsunabhngigen Aufwendungen lagen 2010 mit 3,8 Mrd  um 1,3 Mrd  (52 %) ber dem Vorjahreswert. 
Diese Entwicklung resultierte aus einer Wertaufholung fr eine Abschreibung von 291 Mio , die im Geschftsjahr 
2009 in AM auf immaterielle Vermgenswerte bei DWS Investments in den USA (vormals: DWS Scudder) 
vorgenommen worden war. Die Zinsunabhngigen Aufwendungen 2010 enthielten ferner 986 Mio  aus der 
Akquisition von Sal.Oppenheim/BHF-BANK. 


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Im Gesamtjahr 2010 verzeichnete AWM einen Zuwachs der Invested Assets von 188 Mrd  auf 873 Mrd . In 
dem Anstieg waren 112 Mrd  im Zusammenhang mit Sal. Oppenheim/BHF-BANK (68 Mrd  Sal. Oppenheim 
und 45 Mrd  BHF-BANK) enthalten. Der verbleibende Anstieg war auf positive Marktwertentwicklungen 
sowie die Abschwchung des Euro zurckzufhren. AWM verzeichnete im Gesamtjahr 2010 Nettomittelabflsse 
von 2,5 Mrd , im Wesentlichen durch Abflsse in Nord-und Sdamerika, welche weitestgehend durch 
Zuflsse in Europa und im amerikanischen Versicherungsgeschft ausgeglichen wurden. 

Unternehmensbereich Private & Business Clients 

Die nachstehende Tabelle stellt die Geschftsergebnisse unseres Unternehmensbereichs Private & Business 
Clients (PBC) fr die Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme dar. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 


Ertrge insgesamt: 

Diskretionres Portfolio Management/Fund Management 

313 

257 
Beratungs-/Brokeragegeschft 

887 

841 
Kreditgeschft 

2.325 

2.350 
Einlagengeschft und Zahlungsverkehr 
1.891 

1.706 
Sonstige Produkte 
720 

422 

Summe Ertrge insgesamt 

6.136 

5.576 
Risikovorsorge im Kreditgeschft 
746 

790 
Zinsunabhngige Aufwendungen 

4.493 

4.328 

davon/darin: 

Restrukturierungsaufwand   
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 8 0 

Ergebnis vor Steuern 890 458 
Aufwand-Ertrag-Relation 73 % 78 % 
Aktiva 346.998 131.014 
Durchschnittliches Active Equity1 3.897 3.617 

Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 
Invested Assets2 (in Mrd ) 
23 % 
306 
13 % 
194 
Kreditvolumen (in Mrd ) 255 96 
Einlagenvolumen (in Mrd ) 229 109 

1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 
2 Wir definieren Invested Assets als (a) Vermgen, das wir im Namen unserer Kunden zu Anlagezwecken betreuen, und/oder (b) als Vermgenswerte der Kunden, die 

von uns verwaltet werden. Wir verwalten Invested Assets interessewahrend, auf Beratungsbasis oder als Einlagen. 

In PBC stiegen die Ertrge gegenber dem Vorjahr um 560 Mio  (10%) auf 6,1 Mrd . Die erstmalige Konsolidierung 
der Postbank zum 3. Dezember 2010 fhrte zu zustzlichen Ertrgen von 414 Mio , die bis auf Weiteres 
unter den Ertrgen aus Sonstigen Produkten ausgewiesen werden. Die Konsolidierung der Postbank war der Hauptgrund 
fr den Anstieg der Ertrge aus Sonstigen Produkten um 298 Mio . Diese Verbesserung wurde durch im 
Vergleich zum Vorjahr niedrigere Ertrge aus der Aktiv-und Passivsteuerung teilweise ausgeglichen. Die Ertrge 
aus dem Diskretionren Portfolio Management/Fund Management stiegen um 56 Mio  (22 %) und im Beratungs-/
Brokeragegeschft war eine Verbesserung um 46 Mio  (5 %) zu verzeichnen. Beide Produktkategorien 
profitierten sowohl von einer erhhten Aktivitt der privaten Anleger in einem gnstigeren Marktumfeld 
als auch von hheren Ertrgen bei Versicherungsprodukten. Die Ertrge aus dem Kreditgeschft 
gingen aufgrund geringerer Margen gegenber dem Vorjahr um 25 Mio  (1%) zurck. Im Einlagengeschft 
und Zahlungsverkehr waren die Ertrge um 185 Mio  (11 %) besser, hauptschlich infolge verbesserter 
Margen im Einlagengeschft. 

Die Risikovorsorge im Kreditgeschft betrug 746 Mio , von denen 56 Mio  auf die Postbank entfielen. Ohne 
die Postbank ging die Risikovorsorge im Kreditgeschft, verglichen mit 2009, um 100 Mio  (13%) zurck. Dies 
war hauptschlich auf die Manahmen, die auf Portfolio-und Lnderebene ergriffen wurden, zurckzufhren. 


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Die Zinsunabhngigen Aufwendungen waren mit 4,5 Mrd  um 165 Mio  (4%) hher als im Jahr 2009. Der 
wesentliche Grund fr den Anstieg war mit 320 Mio  die bereits erwhnte erstmalige Konsolidierung der 
Postbank. Ohne die Postbank gingen die Zinsunabhngigen Aufwendung um 155 Mio  (4 %) zurck. Hauptursache 
hierfr waren geringere Abfindungszahlungen. 

Die Invested Assets beliefen sich zum 31. Dezember 2010 auf 306 Mrd . Dies entspricht einem Anstieg von 
112 Mrd  gegenber dem 31. Dezember 2009, der insbesondere auf die Konsolidierung der Postbank zurckzufhren 
war. Ohne diese Konsolidierung stiegen die Invested Assets um 7 Mrd . Darin enthalten waren 
5 Mrd  infolge positiver Marktwertentwicklungen und 2 Mrd , die im Wesentlichen auf Nettomittelzuflsse im 
Einlagengeschft zurckzufhren waren. 

Die Kundenzahl von PBC belief sich zum 31. Dezember 2010 auf 28,8 Millionen, einschlielich 14,2 Millionen 
Kunden der Postbank. 

Konzernbereich Corporate Investments 

In der nachfolgenden Tabelle sind die Ergebnisse unseres Konzernbereichs Corporate Investments (CI) fr die 
Geschftsjahre 2010 und 2009 auf Basis unserer Managementberichtssysteme aufgefhrt. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 
Ertrge insgesamt  2.020 1.044 
darin: Zinsberschuss und Ergebnis aus zum Fair Value bewerteten finanziellen 
Vermgenswerten/Verpflichtungen  184 793 
Risikovorsorge im Kreditgeschft  4 8 

Zinsunabhngige Aufwendungen 

637 

581 

darin: 
Wertminderung auf immaterielle Vermgenswerte  151 
Restrukturierungsaufwand   


Anteile ohne beherrschenden Einfluss  2  1 
Ergebnis vor Steuern  2.649 456 
Aufwand-Ertrag-Relation N/A 56 % 
Aktiva 17.766 28.456 
Durchschnittliches Active Equity1 4.168 4.323 
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)  64 % 11 % 
N/A  nicht aussagefhig 

1 Eine Beschreibung der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente ist in Note 05 Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 

Im Konzernbereich Corporate Investments betrugen die Ertrge in 2010 negative 2,0 Mrd  gegenber positiven 
1,0 Mrd  im Vorjahr. Im Geschftsjahr 2010 waren die Ertrge hauptschlich durch die im dritten Quartal 
verzeichnete Belastung in Bezug auf die Postbank in Hhe von 2,3 Mrd  beeinflusst. Zudem enthielten die 
Ertrge eine Abschreibung von 124 Mio  auf die Immobilie The Cosmopolitan of Las Vegas. Im Geschftsjahr 
2009 waren in den Ertrgen 1,0 Mrd  im Zusammenhang mit der Postbank-Transaktion, Marktwertgewinne 
von 83 Mio  aus der Option zur Erhhung unserer Beteiligung an der Hua Xia Bank Co. Ltd. und eine Abschreibung 
von 75 Mio  auf die Immobilie The Cosmopolitan of Las Vegas enthalten. 

Die Zinsunabhngigen Aufwendungen von 637 Mio  lagen um 56 Mio  ber dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg 
resultierte im Wesentlichen aus hheren Aufwendungen im Zusammenhang mit der Optimierung der 
Flchen-und Gebudenutzung sowie aus hheren operativen Kosten bei unserer konsolidierten Beteiligung 
an der Immobilie The Cosmopolitan of Las Vegas, die im Dezember 2010 erffnet wurde. Die Zinsunabhngigen 
Aufwendungen im Jahr 2009 beinhalteten eine Goodwillabschreibung in Hhe von 151 Mio  auf unsere Beteiligung 
an Maher Terminals. 


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Consolidation & Adjustments 

Erluterungen zu Consolidation & Adjustments im Rahmen unserer Segmentberichterstattung sind in Note 05 
Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses enthalten. 

Vermgenslage 

Die nachfolgende Tabelle zeigt Informationen zur Entwicklung der Vermgenslage. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Barreserve 17.157 9.346 
Verzinsliche Einlagen bei Kreditinstituten 92.377 47.233 
Forderungen aus bertragenen Zentralbankeinlagen, 
Wertpapierpensionsgeschften (Reverse Repos) und Wertpapierleihen 49.281 50.329 
Handelsaktiva 271.291 234.910 
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 657.780 596.410 
Zum Fair Value klassifizierte finanzielle Vermgenswerte1 171.926 134.000 
Forderungen aus dem Kreditgeschft 407.729 258.105 
Forderungen aus Handelsgeschften und Wertpapierabwicklung 103.423 93.452 
brige Aktiva 134.666 76.879 
Summe der Aktiva 1.905.630 1.500.664 
Einlagen 533.984 344.220 
Verbindlichkeiten aus bertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschften 
(Repos) und Wertpapierleihen 31.198 51.059 
Handelspassiva 68.859 64.501 
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 647.171 576.973 
Zum Fair Value klassifizierte finanzielle Verpflichtungen2 130.154 73.522 
Sonstige kurzfristige Geldaufnahmen 64.990 42.897 
Langfristige Verbindlichkeiten 169.660 131.782 
Verbindlichkeiten aus Handelsgeschften und Wertpapierabwicklung 116.146 110.797 
brige Passiva 93.076 66.944 
Summe der Verbindlichkeiten 1.855.238 1.462.695 
Eigenkapital einschlielich Anteile ohne beherrschenden Einfluss 50.392 37.969 

1 Beinhaltet zum Fair Value klassifizierte Forderungen aus Wertpapierpensionsgeschften (Reverse Repos) in Hhe von 108.912 Mio  zum 31. Dezember 2010 

(2009: 89.977 Mio ) und zum Fair Value klassifizierte Forderungen aus Wertpapierleihen in Hhe von 27.887 Mio  zum 31. Dezember 2010 (2009: 19.987 Mio ). 
2 Beinhaltet zum Fair Value klassifizierte Verbindlichkeiten aus Wertpapierpensionsgeschften (Repos) in Hhe von 107.999 Mio  zum 31. Dezember 2010 

(2009: 52.795 Mio ). 

Aktiva und Verbindlichkeiten 

Zum 31. Dezember 2010 betrug die Summe der Aktiva 1.906 Mrd . Mehr als die Hlfte des Anstiegs von 
405 Mrd  (27%) gegenber dem Wert zum 31. Dezember 2009 steht in Verbindung mit unseren Akquisitionen. 
Whrungskursbewegungen, insbesondere zwischen US-Dollar und Euro, trugen weitere 20% zum Gesamtanstieg 
unseres Bilanzvolumens in 2010 bei. 

Der Anstieg unserer Bilanzsumme resultierte im Wesentlichen aus der Ausweitung unseres Kreditbuchs, das 
um 150 Mrd  ber dem Wert zum Vorjahresende lag. Unsere Akquisitionen, insbesondere die der Postbank, 
trugen mit 141 Mrd  (94%) zu dieser Erhhung bei. 

Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente stiegen um 61 Mrd , davon entfielen 23 Mrd  auf Whrungsumrechnungseffekte 
und 21 Mrd  auf Akquisitionen. 


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Ferner haben sich unsere verzinslichen Einlagen bei Kreditinstituten vom Jahresende 2009 zum Jahresende 
2010 fast verdoppelt, vorrangig um unsere Liquidittsreserve zu verstrken. 

Die Summe der Verbindlichkeiten stieg im Berichtszeitraum um 393 Mrd  auf 1.855 Mrd . 

Im Wesentlichen resultierte diese Ausweitung aus einer Erhhung der Einlagen um 190 Mrd , zu der in erster 
Linie unsere Akquisitionen mit 146 Mrd  (77 %) beitrugen. 

Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente erhhten sich um 70 Mrd , ebenfalls berwiegend bedingt 
durch Whrungsumrechnungseffekte und neue Akquisitionen. 

Eigenkapital 

Das Eigenkapital stieg zum 31. Dezember 2010 auf 50,4 Mrd  und lag damit um 12,4 Mrd  (33%) ber dem 
Wert zum 31. Dezember 2009 von 38,0 Mrd . Dieser Anstieg resultierte in erster Linie aus der Kapitalerhhung 
von 10,1 Mrd  (nach Kosten von etwa 0,1 Mrd ), dem den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbaren Konzernergebnis 
von 2,3 Mrd  und aus im Kumulierten sonstigen Ergebnis (Other comprehensive income) erfassten 
Gewinnen von 1,2 Mrd . Diese positive Entwicklung wurde durch Dividendenzahlungen in Hhe von 465 Mio  
sowie durch eine Erhhung unseres Bestands in Eigenen Aktien, die vom Eigenkapital abgezogen werden, um 
403 Mio  teilweise ausgeglichen. Die vorgenannten, im sonstigen Ergebnis (Other comprehensive income) 
erfassten Gewinne waren vorwiegend auf positive Effekte aus Wechselkursnderungen in Hhe von 1,2 Mrd  
(vor allem US-Dollar) zurckzufhren. 

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital 

Das gem Basel II ausgewiesene aufsichtsrechtliche Kapital insgesamt (Tier-1-und Tier-2-Kapital) betrug 
48,7 Mrd  zum Jahresende 2010 gegenber 37,9 Mrd  am Jahresende 2009. Der Anstieg reflektierte im 
Wesentlichen die durchgefhrte Kapitalerhhung ber 10,2 Mrd  im vierten Quartal sowie unsere Akquisitionen 
in 2010. Das Tier-1-Kapital erhhte sich auf 42,6 Mrd  zum Jahresende 2010 gegenber 34,4 Mrd  
am Jahresende 2009. Das Tier-1-Kapital ohne Hybridinstrumente erhhte sich zum 31. Dezember 2010 auf 
30,0 Mrd  im Vergleich zu 23,8 Mrd  am Jahresende 2009. 

Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmrkten

Der nachfolgende Abschnitt gibt einen aktualisierten berblick ber die Entwicklung bestimmter Risikopositionen 
an den Kreditmrkten (einschlielich erworbener Monolineabsicherungen) in jenen CB&S-Geschftsbereichen, 
fr die wir bereits in Vorperioden zustzliche Risikoangaben gemacht haben. Es handelt sich dabei um die 
Positionen, die whrend der Finanzmarktkrise die Performance der CB&S-Geschftsbereiche wesentlich beeinflusst 
haben. Zustzlich zu diesen CB&S-Positionen haben wir auerdem Informationen zu den im Rahmen 
der Postbank-Akquisition erworbenen Positionen dargestellt. 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Risikopositionen aus Wohnungsbaukrediten: Risikopositionen aus Wohnungsbaukrediten in einigen unserer 
Geschftsbereiche, einschlielich unseres CDO-Handels-und Emissionsgeschfts sowie des US-amerikanischen 
und europischen Hypothekenmarkts, stellt die nachfolgende Tabelle unter Bercksichtigung von Hedges und 
sonstigen Absicherungsgeschften dar. Hedges bestehen aus einer Vielzahl verschiedener Finanzinstrumente 
darunter Monolineabsicherungen, Single-Name Credit Default Swaps mit Marktkontrahenten und indexbasierte 
Vertrge. 

Risikopositionen aus Wohnungsbaukrediten im CDO-Handelsund 
-Emissionsgeschft, im US-amerikanischen und europischen 
Hypothekenmarkt 31.12.2010 31.12.2009 

Hedges 

Hedges 

und sonstige 

und sonstige 

Brutto-

Absicherungs-

Netto-

Brutto-

Absicherungs-

Netto-
in Mio  Risikopositionen 

geschfte 

Risikopositionen 

Risikopositionen 

geschfte 

Risikopositionen 

Subprime1-und Alt-A2-Risikopositionen im CDOHandels-
und -Emissionsgeschft: 

CDO-Subprime-Risikopositionen (Handelsbestand) 

420 

75 

345 

688 

371 

317 
CDO-Subprime-Risikopositionen (zur Veruerung 
verfgbar bilanziert) 

34 

 

34 

34 

 

34 
CDO-Alt-A-Risikopositionen (Handelsbestand) 

56 

49 

7 

77 

55 

22 

Hypothekenmarkt (Handelspositionen): 

Sonstige Risikopositionen im US-amerikanischen 
Hypothekenmarkt3,4 


3.428 
3.153 
275 

4.315 
3.201 
1.114 
Risikopositionen im europischen Hypothekenmarkt 
169 

 

169 

179 

 

179 

1 Zur Bestimmung von Subprime-Risikopositionen wenden wir bankspezifische Standards wie FICO-Bewertungen (Kreditwrdigkeit) und Loan-to-Value-Kennzahlen (Beleihungswerte), an. 

In begrenztem Umfang klassifizieren wir Risikopositionen auch als Subprime, wenn 50 % oder mehr der jeweils zugrunde liegenden Sicherheiten Subprime-Wohnungsbaukredite darstellen. 
2 Alt-A-Kredite sind Kredite, die an Kreditnehmer vergeben werden, die grundstzlich eine gute Kreditwrdigkeit haben. Auf diese Kredite bezogene Kennzahlen oder andere Charakteristika 

entsprechen jedoch nicht dem Standard fr erstklassige Hypothekenkredite. Diese beinhalten niedrigere FICO-Bewertungen, hhere Beleihungswerte sowie einen prozentual hheren Anteil 

an Krediten mit geringer oder gar keiner Dokumentation. 
3 Von den Netto-Risikopositionen entfielen am 31. Dezember 2010 minus 267 Mio  auf Alt-A, 10 Mio  auf Subprime, 52 Mio  auf Sonstige und 480 Mio  auf Handelspositionen (netto). Zum 

31. Dezember 2009 entfielen 202 Mio  auf Alt-A, 71 Mio  auf Subprime, 244 Mio  auf Sonstige und 597 Mio  auf Handelspositionen (netto). 
4 Die in den Sonstigen Risikopositionen im US-amerikanischen Hypothekenmarkt enthaltenen Wertanpassungen wurden adjustiert und bercksichtigen eine aktualisierte Berechnung des 
Kreditrisikos, die den Fair Value der zugrunde liegenden Vermgenswerte besser abbildet. Wir haben die Risikoposition zum 31. Dezember 2009 entsprechend neu berechnet, was zu einer 
Reduzierung um 187 Mio  auf 1,1 Mrd  fhrte. Die Netto-Risikopositionen zum 31. Dezember 2010 wurden ebenfalls auf dieser Basis berechnet, was zu einer Reduzierung um 320 Mio  
auf 275 Mio  fhrte. 

In der obigen Tabelle gibt die Nettorisikoposition den theoretisch mglichen Verlust fr den Fall an, dass die 
Wertpapiere und entsprechenden Hedges komplett ausfallen und keine Verwertungsgewinne erzielt werden 
knnen. Sie liefern keinen Anhaltspunkt fr unsere um das Net Delta adjustierte Risikoposition im Handel. 
Diese Net-Delta-adjustierte Risikoposition im Handel ist eine Kennzahl, die die Vergleichbarkeit zwischen 
verschiedenen Risikopositionen herstellt. Sie gibt fr jede Position die Position in den entsprechenden Wertpapieren 
an, welche die gleiche Sensitivitt gegenber Marktvernderungen hat. 

Die oben angefhrte Tabelle bezieht sich auf wesentliche Risikopositionen an den Kreditmrkten, die erfolgswirksam 
zum Fair Value bewertet werden. Handelsaktiva oder zur Veruerung verfgbare Vermgenswerte, 
die aufgrund der nderungen von IAS 39 in die Forderungen aus dem Kreditgeschft umklassifiziert wurden, 
sind nicht enthalten. Der Buchwert dieser Risikopositionen belief sich zum 31. Dezember 2010 auf 1,8 Mrd  
(davon entfielen 1,0 Mrd  auf den europischen Hypothekenmarkt, 339 Mio  auf sonstige Risikopositionen 
im US-amerikanischen Hypothekenmarkt und 402 Mio  auf CDO-Subprime-Risikopositionen (Handelsbestand)). 
Der Vergleichswert zum 31. Dezember 2009 betrug 1,9 Mrd  (davon entfielen 1,1 Mrd  auf den europischen 
Hypothekenmarkt, 370 Mio  auf sonstige Risikopositionen im US-amerikanischen Hypothekenmarkt und 
432 Mio  auf CDO-Subprime-Risikopositionen (Handelsbestand)). 


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Zustzlich zu diesen CB&S-Positionen hat die Postbank Risikopositionen aus Wertpapieren auf den europischen 
gewerblichen Hypothekenmarkt in Hhe von 192 Mio  und Risikopositionen aus Wertpapieren auf 
Wohnungsbaukredite in Hhe von 428 Mio  (davon 398 Mio  in Europa und 27 Mio  in den USA). Auerdem 
hat die Postbank Risikopositionen aus non-corporate CDOs in Hhe von 69 Mio  mit Basiswerten teilweise 
im gewerblichen Hypothekenmarkt und teilweise im Wohnungsbaumarkt. Diese Positionen sind hauptschlich 
als Forderungen aus dem Kreditgeschft beziehungsweise als zur Veruerung verfgbare finanzielle 
Vermgenswerte klassifiziert. 

Die Tabelle enthlt weder verbriefte Forderungen ffentlich-rechtlicher Emittenten noch Kredite, die grundstzlich 
zum Ankauf durch solche Institutionen qualifizieren, da wir diese als nicht kreditrisikosensitive Engagements 
erachten. Auch tilgungsfreie und inverse tilgungsfreie Positionen, die negativ mit der Verschlechterung der 
Marktsituation korrelieren, sind aufgrund des Effekts eines reduzierten Anteils vorzeitiger Tilgungen auf die 
Position nicht enthalten. Durch eine niedrigere Rckzahlungsrate verlngert sich die durchschnittliche Tilgungsdauer 
dieser tilgungsfreien Positionen, was wiederum zu einem hheren Wert infolge des lngeren Zinszahlungszeitraums 
fhrt. 

Die einzelnen Bruttobestandteile unserer oben genannten Nettorisikopositionen beinhalten Positionen aus 
verschiedenen Jahren der Kreditvergabe, Lokationen und Bonittsklassen der Schuldner sowie weitere marktabhngige 
Faktoren. Whrend die vorgenannten Werte das maximale Risiko im Fall extremer Marktentwicklungen 
beschreiben, hngen die effektiven zuknftigen Gewinne und Verluste aus diesen Positionen von den 
tatschlichen Marktbewegungen ab, inklusive der Basisbewegungen zwischen den verschiedenen Komponenten 
unserer Risikopositionen und der Mglichkeit, entsprechende Absicherungsgeschfte diesen Umstnden 
anzupassen. 

Ocala Funding LLC: Wir halten 71,4% der von Ocala Funding LLC (Ocala) emittierten Commercial Paper. Ocala 
ist eine von Taylor Bean & Whitaker Mortgage Corp. (TBW) gesponserte Commercial-Paper-Gesellschaft, die 
im August 2009 ihre Pfandbriefaktivitten einstellte und Insolvenz beantragte. Wir klassifizieren die Commercial 
Paper als Handelsaktiva und bewerten sie erfolgswirksam zum Fair Value. Zum 31. Dezember 2010 betrug 
der Nominalwert der von Ocala emittierten und von uns gehaltenen Commercial Paper 904 Mio . Als Ergebnis 
der beantragten Insolvenz und basierend auf den zum damaligen Zeitpunkt vorliegenden Informationen, 
realisierten wir im Jahr 2009 einen Verlust aus der Fair-Value-Bewertung der Ocala Commercial Paper in 
Hhe von circa 350 Mio . Zum 1. Juli 2010 beinhaltete ein beim Insolvenzgericht eingereichter Asset 
Reconciliation Report ber den TBW-Besitz zustzliche Informationen ber die durch Ocala gehaltenen Sicherheiten. 
Auf Basis dieser Informationen und bestimmter Einschtzungen des Managements zur Werthaltigkeit 
von Forderungen, die gegenber dem Insolvenzverwalter angemeldet wurden, wiesen wir im zweiten Quartal 
2010 einen zustzlichen Verlust aus der Fair-Value-Bewertung in Hhe von circa 270 Mio  aus. Im dritten 
Quartal 2010 wurde ein weiterer Verlust aus der Fair-Value-Bewertung in Hhe von circa 90 Mio  berichtet, 
so dass aus der Fair-Value-Bewertung fr 2010 insgesamt ein Verlust in Hhe von circa 360 Mio  resultierte. 

Risikopositionen gegenber Monolineversicherern: Die Verwerfungen am US-amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt 
und an mit diesem verbundenen Mrkten haben bei Anbietern von Finanzgarantien wie Monolineversicherern 
zu hohen Risikopositionen gefhrt, wenn sie den Wert eines Pools von Sicherheiten, auf den CDOs 
oder andere gehandelte Wertpapiere referenzieren, versichert oder garantiert haben. Ansprche gegenber 
Monolineversicherern werden nur dann fllig, wenn der Bank Verluste dadurch entstehen, Aktiva (oder Kreditsicherheiten) 
ausfallen. Es besteht weiterhin eine gewisse Verunsicherung darber, ob dass abgesicherte 
manche Monolineversicherer ihre Verpflichtungen gegenber Banken und anderen Kufern von Absicherungen 
erfllen knnen. Unter bestimmten Umstnden, beispielsweise bei der Liquidation, knnen wir Forderungen 
unabhngig von tatschlichen Verlusten aus den abgesicherten Aktiva vorzeitig geltend machen. 


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Die folgenden Tabellen fassen unser Nettoausfallrisiko gegenber Monolineversicherern, bezogen auf Aktivitten 
in US-amerikanischen Wohnungsbaukrediten und anderen Aktivitten, zusammen. Die gezeigten Betrge 
basieren auf den aktuellen Marktwerten der Vermgenspositionen, denen die von Monolineversicherern garantierten 
Nominalwerte gegenbergestellt werden. Die sonstigen Risikopositionen, die in der zweiten Tabelle beschrieben 
sind, resultieren aus verschiedenen kunden-und handelsbezogenen Aktivitten und umfassen 
Collateralized Loan Obligations, gewerbliche verbriefte Hypothekenkredite, Trust Preferred Securities, Studentenkredite 
und Schuldtitel des ffentlichen Sektors. Die Tabellen zeigen die zugehrigen kreditrisikobezogenen 
Bewertungsanpassungen, die wir fr diese Positionen vorgenommen haben. Die Bewertungsanpassungen 
werden anhand eines Modellansatzes mit diversen Parametern fr jeden Kontrahenten ermittelt, einschlielich 
potenzieller Ereignisse (entweder einer Restrukturierung oder einer Insolvenz), einer Abschtzung der mglichen 
Ausgleichszahlungen im Fall einer Restrukturierung und von Erlsquoten im Fall einer Restrukturierung 
oder einer Insolvenz. Die Zuordnung zu den unten genannten Ratingklassen basiert jeweils auf dem niedrigeren 
verfgbaren Rating von Standard & Poors, Moodys oder unserem internen Rating zum 31. Dezember 2010 
beziehungsweise 31. Dezember 2009. 

Risikoposition gegenber Monolineversicherern, 
bezogen auf US-amerikanische 
Wohnungsbaukredite 31.12.2010 31.12.2009 

Fair Value 

Fair Value 

Fair Value 

Fair Value 

vor 

nach 

vor 

nach 

Bewertungs-

Bewertungs-

Bewertungs-

Bewertungs-

Bewertungs-

Bewertungsin 
Mio  

Nominalwert 

anpassungen 

anpassungen 

anpassungen 

Nominalwert 

anpassungen 

anpassungen 

anpassungen 
AA Monolines: 

Sonstige Subprime 139 60  6 54 142 70  6 64 

Alt-A 4.069 1.539  308 1.231 4.337 1.873  172 1.701 

AA Monolines insgesamt 4.208 1.599  314 1.285 4.479 1.943  178 1.765 


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Sonstige Risikoposition 
gegenber 
Monolineversicherern 31.12.2010 31.12.2009 
Fair Value Fair Value Fair Value Fair Value 
vor nach vor nach 
Bewertungs-Bewertungs-Bewertungs-Bewertungs-Bewertungs-Bewertungsin 
Mio  Nominalwert anpassungen anpassungen anpassungen Nominalwert anpassungen anpassungen anpassungen 
AA Monolines: 
TPS-CLO 2.988 837  84 753 2.717 925  85 840 
CMBS 1.084 12  1 11 1.004 68  6 62 
Corporate Single 
Name/Corporate 
CDO 602  1   1 2.033  3   3 
Studentenkredite 295 19  2 17 232 39  4 35 
Sonstige 925 226  23 203 902 249  23 226 
AA Monolines 
insgesamt 5.894 1.093  110 983 6.888 1.277  117 1.160 
Nicht-Investment 
Grade Monolines: 
TPS-CLO 917 215  49 166 876 274  100 174 
CMBS 6.024 547  273 274 5.932 813  355 458 
Corporate Single 
Name/Corporate 
CDO 2.180 12  6 6 4.366 26  12 14 
Studentenkredite 1.308 597  340 257 1.221 560  319 241 
Sonstige 1.807 226  94 132 1.645 278  102 176 
Nicht-Investment 
Grade Monolines 
insgesamt 12.236 1.597  762 835 14.040 1.950  887 1.063 
Insgesamt 18.130 2.690  872 1.818 20.928 3.227  1.004 2.223 

Die Tabellen bercksichtigen nicht das Nettoausfallrisiko gegenber Monolineversicherern aus sogenannten 
Wrapped Bonds. Dies sind Schuldverschreibungen, die von Dritten versichert oder garantiert werden. Solche 
Risikopositionen beliefen sich, bezogen auf US-amerikanische Wohnungsbaukredite, zum Ende des Berichtsjahres 
auf 67 Mio  (2009: 100 Mio ). Die Risikopositionen von Wrapped Bonds, die sich nicht auf US-
amerikanische Wohnungsbaukredite beziehen, betrugen 58 Mio  (2009: 54 Mio ). In jedem Fall stellen die 
Werte eine Schtzung der mglichen Wertanpassungen auf solche Schuldverschreibungen im Fall eines Ausfalls 
der Versicherer dar. 

Ein Teil des Marktwerts der erworbenen Monolineabsicherungen wurde durch Credit Default Swaps mit anderen 
Marktteilnehmern oder durch andere Instrumente wirtschaftlich abgesichert. 

Zum 31. Dezember 2010 betrugen die Bewertungsanpassungen auf Risikopositionen gegenber Monolineversicherern 
insgesamt 1.186 Mio  (2009: 1.182 Mio ). 


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Risikopositionen im Bereich Commercial Real Estate: Im Commercial-Real-Estate-Geschft entstehen Risiken 
aus gewerblichen Immobilienkrediten, die entweder zum Zweck des Verkaufs, der Syndizierung, Verbriefung 
oder sonstiger Strategien begeben beziehungsweise gehalten oder als Forderungen aus dem Kreditgeschft 
bilanziert werden. Die folgende Tabelle beinhaltet eine Zusammenfassung unserer Risikoposition fr gewerbliche 
Immobilienkredite zum 31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009. Unser Handelsportfolio aus Sekundrmarktpositionen 
in CMBS-Papieren, die aktiv gehandelt und bewertet werden, ist nicht enthalten. 

Commercial-Real-Estate-Kredite 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Zum Fair Value bewertete Kredite, nach Risikoabbaumanahmen1 2.265 1.806 
Im Zusammenhang mit den nderungen von IAS 39 umklassifizierte Kredite2 
Kredite im Zusammenhang mit dem Verkauf von Vermgenspositionen3 
4.941 
2.186 
6.453 
2.083 

Andere Kredite, die als Forderungen aus dem Kreditgeschft klassifiziert wurden4 

15.814 

 

1 Risikoabbaumanahmen umfassen Derivate und sonstige Transaktionen, die zum Zweck der Risikoreduzierung bei gewerblichen Krediten eingegangen wurden. Der 

darauf bezogene Fair Value belief sich auf 689 Mio  zum 31. Dezember 2010 (2009: 1,0 Mrd ). 
2 Buchwert zum jeweiligen Stichtag. 
3 Buchwert der Finanzierungen, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von Krediten seit dem 1. Januar 2008 bestehen, zum jeweiligen Stichtag. 
4 Buchwert der Kredite, die im Rahmen der Postbank-Akquisition erworben wurden. 

Risikopositionen im Leveraged-Finance-Bereich: Die folgende Tabelle ist eine Zusammenfassung unserer Risikopositionen 
im Leveraged-Finance-Bereich zum 31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009, die sich aus 
Krediten und Kreditzusagen im Zusammenhang mit der Finanzierung von Unternehmensbernahmen (inklusive 
Private-Equity-Transaktionen und sonstiger Buy-out-Vereinbarungen) ergeben. In der nachfolgenden 
Tabelle sind Kredite, die vor dem 1. Januar 2007 begeben und vor den Marktverwerfungen vereinbart wurden, 
sowie Kredite, die seit Entstehung unter den Forderungen aus dem Kreditgeschft ausgewiesen wurden, nicht 
enthalten. 

Leveraged Finance 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Zum Fair Value bewertete Kredite 2.263 505 
davon: seit 1. Januar 2008 begebene Kredite 
Im Zusammenhang mit den nderungen von IAS 39 umklassifizierte Kredite1 
2.230 
1.367 
385 
6.152 

Kredite im Zusammenhang mit dem Verkauf von Vermgenspositionen2 

5.863 

5.804 

1 Buchwert zum jeweiligen Stichtag. Der signifikante Rckgang des Buchwerts ist hauptschlich auf die Restrukturierung der Kredite mit dem Actavis-Konzern 

zurckzufhren, die in der Note 17 Nach der Equitymethode bilanzierte Beteiligungen beschrieben wird. 
2 Buchwert der Finanzierungen, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von Krediten seit dem 1. Januar 2008 bestehen, zum jeweiligen Stichtag. 

Zweckgesellschaften 

Zur Durchfhrung unserer Geschftsaktivitten nutzen wir unter anderem sogenannte Zweckgesellschaften 
(SPEs), die einem bestimmten Geschftszweck dienen. SPEs ermglichen in erster Linie den Kunden Zugang 
zu spezifischen Portfolios von Vermgenswerten und Risiken und stellen ihnen durch die Verbriefung von 
Vermgenswerten Marktliquiditt bereit. SPEs knnen als Kapital-, Investment-oder Personengesellschaften 
gegrndet werden. 

SPEs, die wir gegrndet oder gesponsert haben beziehungsweise mit denen wir eine Vertragsbeziehung 
unterhalten, sind unter bestimmten Umstnden zu konsolidieren. Wir konsolidieren eine SPE, wenn wir ihre 
Finanz-und Geschftspolitik bestimmen knnen. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn wir direkt oder 
indirekt ber mehr als die Hlfte der Stimmrechte verfgen. Wenn die Geschftsaktivitten sehr eng umrissen 
sind oder es nicht eindeutig ist, wer die Finanz-und Geschftspolitik der betreffenden SPE bestimmt, bercksichtigen 
wir eine Reihe weiterer Faktoren, um festzulegen, ob uns die Mehrheit der verbundenen Risiken und 
Chancen zuzurechnen ist. Wir berprfen unsere Konsolidierungsentscheidung fr SPEs, wenn sich die Vereinbarungen 
mit der SPE ndern oder sich die Geschftsbeziehung zwischen uns und einer SPE substanziell 
verndert. Fr weitere Informationen zu unseren Rechnungslegungsgrundstzen bezglich der Konsolidierung 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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von SPEs sowie der berprfung getroffener Konsolidierungsentscheidungen siehe Note 01 Wesentliche 
Rechnungslegungsgrundstze unseres Konzernabschlusses. 

In einigen wenigen Fllen konsolidieren wir bestimmte SPEs fr Zwecke sowohl des Handelsrechts als auch 
des deutschen Aufsichtsrechts. In allen anderen Fllen unterlegen wir smtliche SPE-bezogenen Transaktionen 
wie Derivategeschfte, Kreditzusagen oder Garantien und die mit ihnen verbundenen Risiken mit regulatorischem 
Eigenkapital. Bislang hatten die Risikopositionen gegenber nicht konsolidierten Zweckgesellschaften keine 
wesentlichen Auswirkungen auf die Bedingungen unserer Finanzierungsvereinbarungen, Kapitalkennziffern, 
Bonittsbeurteilungen oder Dividenden. 

Die folgenden Abschnitte zeigen Details zu den Vermgenswerten (nach Konsolidierungsbuchungen) der 
von uns konsolidierten SPEs sowie die maximal verbleibenden zu finanzierenden Risikopositionen gegenber 
bestimmten nicht konsolidierten SPEs. Diese sollten zusammen mit dem Abschnitt Wesentliche Risikopositionen 
an den Kreditmrkten, der Teil des Abschnitts Vermgenslage ist, gelesen werden. 

Vermgenswerte von konsolidierten SPEs 

31.12.2010 Art des Vermgenswerts 

Zum Fair Zur Barreserve 
Value Veruerung und 
bewertete verfgbare Forderungen verzinsliche 
finanzielle finanzielle aus dem Einlagen 
in Mio  
Vermgenswerte1 
Vermgenswerte 
Kreditgeschft 
bei Kreditinstituten 
Sonstige 
Aktiva 
Summe der 
Aktiva 
Kategorie: 
Vom Konzern gesponserte ABCP-Conduits  431 15.304  59 15.794 
Vom Konzern gesponserte Verbriefungen 3.168 369 1.250 20 23 4.830 
Von Dritten gesponserte Verbriefungen 189  507 2 18 716 
Repackaging und Investmentprodukte 6.606 1.053 206 2.211 664 10.740 
Investmentfonds 4.135 9  465 654 5.263 
Strukturierte Transaktionen 2.533 269 5.315 386 381 8.884 
Operative Einheiten 1.676 3.522 3.309 514 3.582 12.603 
Sonstige 199 300 556 117 304 1.476 
Insgesamt 18.506 5.953 26.447 3.715 5.685 60.306 
1 Der Fair Value der Derivatepositionen betrgt 158 Mio . 
31.12.2009 Art des Vermgenswerts 
Zum Fair Zur Barreserve 
Value Veruerung und 
bewertete verfgbare Forderungen verzinsliche 
finanzielle finanzielle aus dem Einlagen 
in Mio  
Vermgenswerte1 
Vermgenswerte 
Kreditgeschft 
bei Kreditinstituten 
Sonstige 
Aktiva 
Summe der 
Aktiva 
Kategorie: 
Vom Konzern gesponserte ABCP-Conduits 30 279 15.222  33 15.564 
Vom Konzern gesponserte Verbriefungen 3.409  1.175 4 57 4.645 
Von Dritten gesponserte Verbriefungen 200  516 3 73 792 
Repackaging und Investmentprodukte 5.789 1.973 36 661 557 9.016 
Investmentfonds 5.163   1.313 35 6.511 
Strukturierte Transaktionen 2.531 108 5.207 26 423 8.295 
Operative Einheiten 1.603 3.319 1.898 501 2.416 9.737 
Sonstige 610 240 786 59 453 2.148 
Insgesamt 19.335 5.919 24.840 2.567 4.047 56.708 

1 Der Fair Value der Derivatepositionen betrgt 250 Mio . 


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Vom Konzern gesponserte Asset-backed Commercial Paper (ABCP) Conduits 

Wir arrangieren, sponsern und verwalten unsere eigenen Asset-backed-Commercial-Paper-Programme 
(ABCP). Diese Programme gewhren unseren Kunden Zugang zu Liquiditt am Commercial-Paper-Markt 
und schaffen neue Investmentprodukte fr unsere Kunden. Als Verwalter von Commercial-Paper-Programmen 
untersttzen wir den Kauf von nicht vom Deutsche Bank-Konzern gewhrten Krediten sowie von Wertpapieren 
und sonstigen Forderungen durch ein Commercial Paper Conduit (Conduit), das anschlieend zur Finanzierung 
dieses Kaufs kurzfristige Commercial Paper hoher Bonitt am Markt verkauft. Diese sind durch die 
zugrunde liegenden Vermgenswerte besichert. Um ein hohes Rating (Investment Grade Rating) fr die 
Commercial Paper aufrechtzuerhalten, bentigen die Conduits ausreichende Sicherheiten, Kreditverbesserungen 
(Credit Enhancements) und Liquidittsfazilitten. Wir stellen diesen Conduits Liquiditt bereit und sind 
deshalb Schwankungen des Buchwerts der Vermgenswerte der Conduits ausgesetzt. Wir konsolidieren die 
Mehrzahl der von uns gesponserten Conduitprogramme, da wir ber einen beherrschenden Einfluss verfgen. 

Unsere Liquidittszusagen gegenber den Conduits entsprechen dem Gesamtvolumen der in 2010 begebenen 
Commercial Paper von 16,3 Mrd , von denen wir zum 31. Dezember 2010 2,2 Mrd  hielten. Das Gesamtvolumen 
der in 2009 begebenen Commercial Paper betrug 16,2 Mrd , von dem wir zum 31. Dezember 2009 
8,2 Mrd  hielten. Der Rckgang der gehaltenen Commercial Paper ist durch die im Laufe des Jahres verbesserte 
Liquiditt im Markt begrndet. 

Zu den als Sicherheiten dienenden, in den Conduits enthaltenen Vermgenswerten gehren verbriefte Kredite 
und Wertpapiere, darunter Flugzeugleasing, Studentenkredite, Trust Preferred Securities sowie verbriefte private 
und gewerbliche Immobilienkredite. Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Vernderungen bei den 
Sicherheiten in den Conduits. 

Vom Konzern gesponserte Verbriefungen 

Wir sponsern SPEs, fr die wir Vermgenswerte generieren oder kaufen. Bei diesen Vermgenswerten handelt 
es sich berwiegend um private und gewerbliche Immobilienkredite sowie deren Verbriefungen. Die SPEs 
finanzieren solche Kufe durch die Begebung verschiedener Tranchen von Wertpapieren, deren Rckzahlung 
an die Performance der Vermgenswerte der Zweckgesellschaft geknpft ist. In den Fllen, in denen wir einen 
nachrangigen Anspruch an den verbrieften Vermgenswerten behalten, wird anhand der relevanten Faktoren 
geprft, ob ein beherrschender Einfluss vorliegt. Ist das der Fall, sind die SPEs zu konsolidieren. Der Fair Value 
der von uns bei diesen Verbriefungen zurckbehaltenen Risikopositionen belief sich am 31. Dezember 2010 
auf 3,2 Mrd  (2009: 3,0 Mrd ). 

Von Dritten gesponserte Verbriefungen 

In Verbindung mit unseren Handelsaktivitten und Emissionsgeschften erwerben wir von konzernfremden 
Verbriefungsgesellschaften begebene Wertpapiere. Diese Gesellschaften investieren die Mittel in diversifizierte 
Pools von gewerblichen und privaten Immobilienkrediten sowie deren Verbriefungen. Die Gesellschaften 
finanzieren solche Kufe durch die Emission verschiedener Tranchen von Wertpapieren, deren Rckzahlung 
an die Wertentwicklung der von ihnen gehaltenen Vermgenswerte gebunden ist. In den Fllen, in denen wir 
einen nachrangigen Anspruch an den verbrieften Vermgenswerten haben, ist zu prfen, ob ein beherrschender 
Einfluss vorliegt. Liegt dieser vor, sind die SPEs zu konsolidieren. Der Fair Value der von uns zurckbehaltenen 
Risikopositionen bei diesen Verbriefungen belief sich am 31. Dezember 2010 auf 0,7 Mrd  
(2009: 0,7 Mrd ). 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Repackaging und Investmentprodukte 

Das Repackaging ist konzeptionell mit der Verbriefung vergleichbar. Der Hauptunterschied besteht darin, dass 
die zugrunde liegenden Produkte keine unverbrieften finanziellen Vermgenswerte, sondern Wertpapiere und 
Derivate sind, die in anderer Form neu zusammengesetzt werden, um bestimmte Anlegerbedrfnisse zu erfllen. 
Wir konsolidieren diese SPEs, wenn uns die Mehrheit der mit ihnen verbundenen Risiken und Chancen 
zuzurechnen ist. Investmentprodukte ermglichen Kunden den Zugang zu bestimmten Portfolios von Vermgenswerten 
und Risiken durch den Kauf unserer strukturierten Anleihen. Wir sichern unser Engagement durch 
den Kauf von Anteilen an den SPEs ab, deren Rendite der fr die Anleihen festgelegten Rendite entspricht. Wir 
konsolidieren die SPEs, wenn wir einen beherrschenden Einfluss besitzen oder die Mehrheit der Risiken und 
Chancen halten. In 2010 nahmen die konsolidierten Vermgenswerte infolge von Neugeschft in der Berichtsperiode 
um 1,7 Mrd  zu. 

Investmentfonds 

Wir bieten Kunden Investmentfonds und investmentfondsbezogene Produkte an, deren Rendite an die Performance 
der in den Fonds gehaltenen Vermgenswerte geknpft ist. Wir geben Garantien fr ausgewhlte 
Fonds, in deren Rahmen wir den Anlegern zu bestimmten Zeitpunkten ein bestimmtes Nettofondsvermgen 
garantieren. Unser Risiko als Garantiegeber besteht darin, dass wir die Anleger entschdigen mssen, falls die 
Marktwerte dieser Produkte an den Garantiestichtagen unter dem garantierten Niveau liegen. Fr die Vermgensverwaltung 
dieser Produkte erhalten wir Management-und teilweise erfolgsabhngige Gebhren. Wir sind zur 
Untersttzung solcher Fonds nicht vertraglich verpflichtet und haben in diesem Geschftsjahr auch keine solche 
Untersttzung geleistet. Im Jahr 2009 haben wir uns entschlossen, die Erreichung der fr diese Fonds angestrebten 
Zielrenditen durch eine Zufhrung von Barmitteln in Hhe von 16 Mio  zu untersttzen. 

Im Geschftsjahr 2010 gingen die Vermgenswerte in den konsolidierten Investmentfonds um 1,2 Mrd  
zurck. Der Rckgang war im Wesentlichen auf den Abfluss von Barmitteln zurckzufhren. 

Strukturierte Transaktionen 

Wir beteiligen uns an ausgewhlten Transaktionen, die Kunden Finanzierungsmglichkeiten zu gnstigen Konditionen 
bieten. Die Finanzierung erfolgt vorwiegend auf besicherter Basis. Die strukturierten Transaktionen 
sind speziell auf die Bedrfnisse unserer Kunden zugeschnitten. Wir konsolidieren die SPEs, wenn wir einen 
beherrschenden Einfluss besitzen oder ber Residualansprche und/oder eine Liquidittsfazilitt die Mehrheit 
der Risiken und Chancen tragen. Die Bilanzstruktur der von uns konsolidierten SPEs wird zum einen durch 
das Eingehen neuer Transaktionen beeinflusst. Zum anderen wirken sich Endflligkeiten, Restrukturierungen 
und die vorzeitige Abwicklung infolge der Ausbung von Optionen auf die bestehenden Transaktionen aus. 

Operative Einheiten 

In einigen fr uns vorteilhaften Fllen grnden wir SPEs, um ber sie einen Teil unseres operativen Geschfts 
durchzufhren. Zu den damit verbundenen Aktivitten, bei denen sich unser Engagement auf unsere Investition 
in die SPE beschrnkt, gehren das Halten von Beteiligungen und die Begebung von Credit Default Swaps. 
Wir konsolidieren diese Einheiten, wenn wir einen beherrschenden Einfluss besitzen oder die Mehrheit der 
Risiken und Chancen an der SPE halten. Im Jahr 2009 wurde unsere Risikoposition von Maher Terminal LLC 
und Maher Terminal of Canada Corp. aus Repackaging und Investmentprodukten zu Operativen Einheiten um-
gegliedert. Im Jahr 2010 stieg der Betrag der in Operativen Einheiten gehaltenen Aktiva um 2,9 Mrd  an. Diese 
Vernderung resultierte im Wesentlichen aus der Konsolidierung der Postbank-SPEs in Hhe von 1,4 Mrd  
sowie in Hhe von 1,1 Mrd  aus der Fertigstellung der The Cosmopolitan of Las Vegas. 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Risikopositionen mit nicht konsolidierten SPEs 

in Mrd  31.12.2010 31.12.2009 

Maximal verbleibende zu finanzierende Risikopositionen 

Vom Konzern gesponserte ABCP-Conduits 
ABCP-Conduits Dritter1 
2,5 
2,4 
2,7 
2,51 
Von Dritten gesponserte Verbriefungen 
US-amerikanische 1,5 3,9 
Nicht US-amerikanische 1,2 2,5 
Garantierte Investmentfonds2 10,7 12,4 

Immobilienleasingfonds 

0,8 

0,8 

1 Zum 31. Dezember 2010 beinhaltet dies eine als Sicherheitsleistung zu erbringende Kreditlinie in Hhe von 1,8 Mrd  (2009: 1,6 Mrd ) infolge der Restrukturierung 

des kanadischen Asset-backed-Commercial-Paper-Programms im Januar 2009. Es gab keine Inanspruchnahme aus dieser Sicherheitsleistung. 
2 Nominalbetrag der Garantien. 

Vom Konzern gesponserte Asset-backed Commercial Paper (ABCP) Conduits 

Wir sponsern und verwalten fnf in Australien gegrndete ABCP-Conduits, die nicht konsolidiert werden, da wir 
nicht die Mehrheit der Risiken und Chancen halten. Solche Conduits ermglichen unseren Kunden den Zugang 
zu Liquiditt im Commercial-Paper-Markt in Australien. Die Aktiva der Conduits, die sich zum 31. Dezember 2010 
auf insgesamt 1,9 Mrd  (2009: 2,3 Mrd ) beliefen, bestehen aus Wertpapieren, die durch Hypotheken auf 
Wohnimmobilien auerhalb der USA unterlegt sind und die von Warehouse SPEs begeben werden, welche die 
Kunden gegrndet haben, um den Erwerb dieser Vermgenswerte durch die Conduits zu untersttzen. Diese 
Wertpapiere verfgen ber ein Rating von mindestens AA. Das zur Erreichung des Ratings erforderliche 
Credit Enhancement wird in der Regel ber eine Hypothekenversicherung erreicht, die ein Drittversicherer 
gegenber den SPEs bernimmt. 

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der in den Conduits gehaltenen Vermgenswerte betrgt fnf Jahre. 
Die durchschnittliche Laufzeit der Commercial Paper, die durch auerbilanziell erfasste Conduits emittiert werden, 
betrgt einen Monat bis drei Monate. 

Unser Engagement bei diesen Gesellschaften ist auf die zugesagten Liquidittsfazilitten beschrnkt, die sich 
zum 31. Dezember 2010 auf insgesamt 2,5 Mrd  (2009: 2,7 Mrd ) beliefen. Keine dieser Liquidittsfazilitten ist 
bisher in Anspruch genommen worden. Da die Inanspruchnahme von Liquidittsfazilitten durch die in den 
Conduits gehaltenen Vermgenswerte besichert ist, ist eine in Anspruch genommene Fazilitt den Wertschwankungen 
der zugrunde liegenden Vermgenswerte ausgesetzt. Sollten die Vermgenswerte deutlich im 
Wert zurckgehen, knnten nicht mehr gengend Mittel zur Rckzahlung der ausgezahlten Gelder zur Verfgung 
stehen. Zum 31. Dezember 2010 hatten wir keine materiellen Bestnde an Commercial Paper oder 
an Wertpapieren, die durch solche Conduits begeben wurden. 

ABCP-Conduits Dritter 

Neben dem Sponsoring unserer Commercial-Paper-Programme untersttzen wir Dritte bei der Auflegung und 
dem fortlaufenden Risikomanagement ihrer Commercial-Paper-Programme. Wir konsolidieren keine ABCP-
Conduits Dritter, da wir bei diesen nicht ber einen beherrschenden Einfluss verfgen. 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

Unsere Leistungen fr Conduits Dritter dienen vorwiegend Finanzierungszwecken und bestehen in der Zusage 
von Liquidittsfazilitten und Wertpapierpensionsgeschften, die fr den Fall von Strungen am Commercial-
Paper-Markt bereitgestellt werden. Die Liquidittsfazilitten und zugesagten Wertpapierpensionsgeschfte 
werden auerbilanziell erfasst. Dies gilt nicht, wenn eine eventuelle Zahlung wahrscheinlich sowie deren Hhe 
abschtzbar ist, sodass eine Verbindlichkeit bilanziert werden muss. Zum 31. Dezember 2010 belief sich 
der Nominalwert der von uns zugesagten und gegenwrtig nicht in Anspruch genommenen Fazilitten auf 
2,4 Mrd  (2009: 2,5 Mrd ). Diese Fazilitten sind durch die Vermgenswerte der SPEs besichert. Die Vernderung 
des Fair Value der entsprechenden Vermgenswerte beeinflusst die Rckzahlung des in Anspruch genommenen 
Betrags. 

Von Dritten gesponserte Verbriefungen 

Bei von Dritten gesponserten Verbriefungsgesellschaften, fr die wir und in einigen Fllen auch Dritte Finanzierungsmittel 
bereitstellen, handelt es sich um von Dritten verwaltete Investmentgesellschaften, die diversifizierte 
Pools von Vermgenswerten kaufen, darunter festverzinsliche Wertpapiere, Firmenkredite, Asset-backed 
Securities (vorwiegend verbriefte gewerbliche und private Immobilienkredite und Forderungen aus Kreditkartengeschften) 
sowie Forderungen aus Filmrechten. Die Gesellschaften finanzieren diese Kufe durch 
die Emission verschiedener Tranchen von Schuld-und Eigenkapitaltiteln, deren Rckzahlung an die Wertentwicklung 
der Vermgenswerte der Zweckgesellschaften geknpft ist. 

Der Nominalbetrag der von uns bereitgestellten Liquidittsfazilitten, einschlielich des nicht in Anspruch genommenen 
Anteils, belief sich zum 31. Dezember 2010 auf 7,0 Mrd  (2009: 11,1 Mrd ). Davon wurden 4,3 Mrd  
(2009: 4,7 Mrd ) in Anspruch genommen. Damit standen 2,7 Mrd  (2009: 6,4 Mrd ), wie in der Tabelle aufgefhrt, 
noch zur Verfgung. Der Rckgang des Nominalwerts in der Berichtsperiode war hauptschlich auf 
endfllige Fazilitten zurckzufhren. Alle Fazilitten stehen fr eine Inanspruchnahme zur Verfgung, sobald 
bestimmte Kriterien hinsichtlich der Vermgenswerte erfllt und die Performanceziele nicht erreicht sind. Diese 
Fazilitten sind durch die Vermgenswerte der SPEs besichert, sodass die Vernderung des Fair Value dieser 
Vermgenswerte die Rckzahlung des in Anspruch genommenen Betrags beeinflusst. 

Investmentfonds 

Wir bernehmen Fondsgarantien, in deren Rahmen wir den Anlegern zu bestimmten Zeitpunkten einen bestimmten 
Wert des Nettofondsvermgens garantieren. Solche Garantien fhren nicht zu einer Konsolidierung der Fonds. 
Die Garantien werden bilanzwirksam als Derivate zum Fair Value erfasst und Fair-Value-nderungen werden 
erfolgswirksam ausgewiesen. Der Fair Value der Garantien betrug zum 31. Dezember 2010 5,3 Mio  (2009: 
2,5 Mio ). Zum 31. Dezember 2010 beliefen sich die von diesen nicht konsolidierten Fonds verwalteten Vermgenswerte 
auf 12,0 Mrd  (2009: 13,7 Mrd ) und die von ihnen begebenen Garantien auf 10,7 Mrd  (2009: 
12,4 Mrd ). Der Rckgang der verwalteten Vermgenswerte wurde in erster Linie durch Liquidittsabflsse in 
der Berichtsperiode verursacht. 

Immobilienleasingfonds 

Wir begeben Garantien fr SPEs, die in Immobilienvermgen (Gewerbe-und Wohnimmobilien sowie Infrastrukturinvestitionen 
in Deutschland) investieren, das von Dritten finanziert und an unsere Kunden vermietet wird. 
Derartige Garantien werden nur in Anspruch genommen, falls das Immobilienvermgen zerstrt wurde und das 
Versicherungsunternehmen nicht fr den daraus resultierenden Verlust aufkommt. Wird die Garantie in Anspruch 
genommen, haben wir eine Forderung gegenber dem Versicherungsunternehmen. Darber hinaus schreiben 
wir Verkaufsoptionen fr von uns aufgelegte geschlossene Immobilienfonds, die Gewerbeimmobilien oder 
Infrastrukturinvestitionen in Deutschland erwerben, welche dann von Dritten geleast werden. Die Verkaufsoption 
gibt dem Anteilseigner das Recht, die Immobilie am Ende der Leasingfrist zu einem festen Preis an uns zu 
verkaufen. Der Nominalbetrag der von uns begebenen Garantien betrug zum 31. Dezember 2010 514 Mio  


Deutsche Bank 
01  Lagebericht 

Finanzbericht 2010 
berblick ber die Geschftsentwicklung 

(2009: 525 Mio ) und der Nominalwert der geschriebenen Verkaufsoptionen belief sich zum 31. Dezember 2010 
auf 246 Mio  (2009: 246 Mio ). Der Fair Value der begebenen Garantien und der geschriebenen Verkaufsoptionen 
ist nicht materiell. Wir konsolidieren diese SPEs nicht, da wir bei ihnen nicht die Mehrheit der Risiken 
und Chancen tragen. 

Liquiditts-und Kapitalmanagement 

Erluterungen zu unserem Liquidittsrisikomanagement sind im Risikobericht und in Note 36 Aufsichtsrechtliches 
Kapital des Konzernabschlusses enthalten. 

Langfristratings 

Die Beibehaltung unserer Kreditwrdigkeit ist wesentlicher Teil des Mehrwerts, den wir unseren Kunden, Anleiheglubigern 
und Aktionren bieten. Die nachfolgende Tabelle zeigt unsere Langfristratings, die im Jahr 2010 mit 
Ausnahme von Moodys unverndert geblieben sind. 

Am 4. Mrz 2010 stufte Moodys Investors Service das Langfristrating der Deutschen Bank AG von Aa1 auf 
Aa3 herab. Moodys nannte als Grnde fr die Herabstufung die erhebliche Abhngigkeit der Bank vom 
Kapitalmarktgeschft und die sich daraus ergebenden Herausforderungen fr das Risikomanagement, die 
Verzgerung der Akquisition der Deutschen Postbank AG und den damit einhergehenden Aufschub der 
positiven Effekte dieser Akquisition, sowie den volatiler als erwartet ausgefallenen Ergebnisbeitrag der anderen 
Geschftsbereiche der Deutschen Bank. 

31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 

Moodys Investors Service, New York1 

Aa3 

Aa1 

Aa1 

Standard & Poors, New York2 

A+ 

A+ 

A+ 

Fitch Ratings, New York3 

AA 

AA 

AA 

1 
Das Aa-Rating von Moodys kennzeichnet Anleihen, die in allen Kriterien hohe Qualittsanforderungen erfllen. Moodys stuft Aa-Anleihen niedriger ein als die 
hchstbewerteten Anleihen (die ein Aaa erhalten), da Sicherheitsmargen eventuell nicht so hoch wie bei Aaa-Papieren sind, die Schwankungsbreite schtzender 
Faktoren grer ist oder es sonstige Kriterien gibt, die die langfristigen Risiken hher erscheinen lassen als bei Aaa-Papieren. Die Zahl 1 zeigt an, dass Moodys die 
Anleihe am oberen Ende der Aa-Kategorie einstuft. Die Zahl 3 zeigt an, das Moodys die Anleihe am unteren Ende der Aa-Kategorie einstuft. 

2 
Standard & Poors beschreibt Anleihen der A-Ratingkategorie als anflliger fr negative Entwicklungen im Markt-und wirtschaftlichen Umfeld, verglichen mit denen 
hherer Ratingkategorien. Allerdings gilt die Fhigkeit des Schuldners, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfllen, nach wie vor als gut. 

3 
Ein AA-Rating von Fitch Ratings belegt eine sehr hohe Bonitt. Das AA-Rating von Fitch Ratings kennzeichnet die sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines Kreditrisikos. 
Fitch Ratings zufolge deuten AA-Ratings auf eine sehr hohe Fhigkeit hin, finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. Die Beeintrchtigung 
dieser Fhigkeit durch vorhersehbare Ereignisse ist gering. Die AA-Kategorie ist die zweithchste Ratingkategorie von Fitch Ratings, das Minuszeichen zeigt die 
Einstufung am unteren Ende der AA-Kategorie an. 

Jedes Rating verdeutlicht die Einschtzung der Ratingagentur lediglich zum Zeitpunkt, zu dem uns das Rating 
mitgeteilt wurde. Es wird empfohlen, jedes Rating getrennt zu bewerten und fr die Bedeutung der einzelnen 
Ratings die Erklrungen der Ratingagenturen heranzuziehen. Die Ratingagenturen knnen ihre Ratings jederzeit 
ndern, wenn sie der Meinung sind, dass die Umstnde dies rechtfertigen. Diese langfristigen Bonitts 
ratings dienen nicht als Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf unserer Wertpapiere. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Vertragliche Verpflichtungen 

Die nachfolgende Tabelle zeigt die am 31. Dezember 2010 bestehenden, aber noch nicht flligen Barleistungsverpflichtungen 
aus vertraglichen Verpflichtungen. 

Vertragliche Verpflichtungen 

Zahlungsflligkeit nach Periode 

in Mio  

Verpflichtungen aus langfristigen 
Verbindlichkeiten 

Hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred 
Securities) 

Langfristige zum Fair Value klassifizierte 
Verpflichtungen1 
Finanzleasingverpflichtungen 

Operating-Lease-Verpflichtungen 
Kaufverpflichtungen 
Langfristige Einlagen 
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 

Insgesamt 

Insgesamt 

169.660 

12.250 

16.383 

155 

5.221 

2.643 

58.729 

13.298 

278.339 

Bis 1 Jahr 

28.870 

1.334 

3.675 

17 

831 

578 

 

662 

35.967 

1 bis 3 Jahre 

44.296 

2.736 

4.711 

29 

1.341 

1.407 

22.461 

732 

77.713 

3 bis 5 Jahre 

35.703 

1.745 

3.040 

36 

975 

585 

12.969 

1.044 

56.097 

Mehr als 5 Jahre 

60.791 

6.435 

4.957 

73 

2.074 

73 

23.299 

10.860 

108.562 

1 Beinhaltet im Wesentlichen zum Fair Value klassifizierte langfristige Verbindlichkeiten und langfristige Einlagen. 

In den oben genannten Zahlen sind die Ertrge aus nicht kndbaren Untervermietungen in Hhe von 248 Mio  
fr Operating Leases nicht enthalten. Kaufverpflichtungen fr Waren und Dienstleistungen umfassen zuknftige 
Zahlungen, unter anderem fr Zahlungsverkehr und Wertpapierabwicklung, Informationstechnologie und Depotverwaltung. 
Einige der unter Kaufverpflichtungen ausgewiesenen Betrge stellen vertragliche Mindestzahlungen 
dar. In den langfristigen Einlagen sind Einlagen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr nicht enthalten. 
Unter bestimmten Bedingungen knnen zuknftige Zahlungen aus einigen langfristigen zum Fair Value klassifizierten 
Verpflichtungen frher fllig werden. Weitere Informationen finden sich in den folgenden Erluterungen 
(Notes) des Konzernabschlusses: Note 12 Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermgenswerte und Verpflichtungen, 
Note 23 Leasingverhltnisse, Note 27 Einlagen und Note 30 Langfristige Verbindlichkeiten 
und hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities). 


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2010 berblick ber die Geschftsentwicklung 

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Wertorientierte Steuerung 

Die Deutsche Bank hat seit 2009 ihre wertorientierte Steuerung (Value-based Management) weiterentwickelt. 
Sie stellt dabei den Total Shareholder Return (TSR) in den Mittelpunkt. Auf Basis eines TSR-Modells, das die 
Determinanten der Wertentwicklung der Bank empirisch fundiert, wurden die zentralen Kennzahlen fr die 
interne Steuerung abgeleitet und mit geschftsmodellspezifischen Werttreibern verbunden. 

Die zentralen Kennzahlen umfassen Indikatoren fr Profitabilitt und Wachstum, und betrachten die Entwicklung 
des Konzerns und der Unternehmensbereiche unter Beachtung der Einhaltung bestimmter Restriktionen 
(zum Beispiel hinsichtlich des gebundenen Kapitals und des Bilanzhebels). 

bersicht der zentralen Kennzahlen 

1 Eigenkapitalrendite 
vor Steuern 
5 Ertragswachstum 9 Tier 1-Kapitalquote 
(ohne Hybrid-Instrumente) 
13 Anteil des klassischen 
Bankgeschfts 
2 
3 
Ergebnis vor Steuern 
Aufwand/Ertrag-Relation 
6 
7 
Ergebniswachstum 
Wachstum der Aktiva 
10 
11 
Bilanzhebel 
Liquiditt 
14 Ertrge in 
Wachstumsregionen 
4 Wertbeitrag 8 Wachstum des 
Wertbeitrags 
12 konomisches Kapital 

Die Ableitung von geschftsmodellspezifischen Werttreibern, zustzlich zu den genannten Kennzahlen, wurde 
fr jeden Geschftsbereich individuell vorgenommen. Als Werttreiber werden hierbei die wesentlichen internen 
und externen Einflussfaktoren fr die geschftliche Entwicklung verstanden. Sie umfassen finanzielle und 
nichtfinanzielle Indikatoren wie zum Beispiel die Kundenanzahl, Geschftsvolumina, Margen, Marktanteile, 
externe Indizes oder volkswirtschaftliche Parameter. Die Selektion der Werttreiber erfolgte dabei auf Basis 
von empirischen Analysen. Sie wurden im Dialog mit der jeweiligen Geschftsbereichsleitung festgelegt. 

Das weiterentwickelte Konzept wurde im Berichtsjahr in den Planungsprozess eingebracht und stellt knftig die 
Basis fr Plan-Ist-Vergleiche im Rahmen der monatlichen Finanzberichterstattung sowie fr die quartalsweise 
stattfindende Diskussion ber die geschftlichen Erwartungen der einzelnen Bereiche dar. 

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgnge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss 
auf unsere Ertrags-, Finanz-und Vermgenslage hatten. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Bericht des Aufsichtsrats 


Im Jahr 2010 hat sich das wirtschaftliche Umfeld ber unsere ursprnglichen Erwartungen hinaus weiter stabilisiert. 
Insbesondere unser Heimatmarkt Deutschland hat davon profitiert. In den wichtigsten Schwellenlndern 
in Lateinamerika und Asien setzte sich das Wachstum fort. In der Eurozone wirkten sich straffere fiskalpolitische 
Manahmen und strukturelle Anpassungen belastend auf einige Lnder aus. Weiterhin gibt es Unsicherheiten 
ber die Stabilitt des Finanzsystems, die angesichts der zu hohen Staatsverschuldungen an den Kapitalmrkten 
fr groe Schwankungen sorgten. Darber hinaus konkretisieren sich die neuen regulatorischen Anforderungen 
nach der Krise. Das jngst von der G 20 gebilligte Regelwerk Basel III ist jedoch erst der Anfang. 

Fr die Deutsche Bank war 2010 ein Jahr der Investitionen, in dem wir den Wandel vorangetrieben und unsere 
Wettbewerbsposition deutlich verbessert haben. Die Bank ist heute in vielerlei Hinsicht strker als vor der Krise 
und hervorragend fr neues Wachstum positioniert. Mit der bernahme von Teilen der ABN AMRO Bank in den 
Niederlanden sowie von Sal. Oppenheim und der Postbank in Deutschland wurde die Marktprsenz erheblich 
ausgebaut. Die Bank verbessert damit zugleich die Ertragskraft besonders im Privat- und Mittelstandskundengeschft 
und ergnzt das weltweit erfolgreiche Investment Banking durch eine zweite starke Ertragssule. 

Gleichzeitig hat sie die Kapitalbasis gestrkt. Aufgrund des gut gewhlten Zeitpunkts konnte die Kapitalerhhung 
mit einem Bruttoemissionserls von 10,2 Mrd  im September sehr erfolgreich durchgefhrt werden, um die 
entscheidende Phase der bernahme der Postbank einzuleiten. Die Kapitalkraft der Bank hat fr Vorstand und 
Aufsichtsrat auch in der Zukunft weiterhin hohe Prioritt. Dies haben wir wie auch schon bei unserem Vorschlag 
im Vorjahr bei dem diesjhrigen Dividendenvorschlag bercksichtigt. Die Integration der Postbank wird die 
Bank neben den neuen regulatorischen Vorgaben weiterhin vor groe Herausforderungen stellen. Wir danken 
dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich fr ihren groen persnlichen Einsatz. 

Auch im Jahr 2010 haben wir uns mit zahlreichen gesetzlichen und regulatorischen nderungen befasst. Eingehend 
behandelten wir im Berichtsjahr die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Bank, ihr Umfeld, das 
Risikosystem, die Planung und das interne Kontrollsystem sowie die Vernderungen des Vergtungssystems fr 
den Vorstand. Ausfhrlich errterten wir mit dem Vorstand die Strategie und die weitere Umsetzung der Manahmen 
von Phase 4 der Managementagenda. Der Vorstand unterrichtete uns regelmig, zeitnah und umfassend 
ber die Geschftspolitik und andere grundstzliche Fragen der Unternehmensfhrung und -planung, die 
finanzielle Entwicklung und Ertragslage der Bank, das Risiko-, Liquiditts- und Kapitalmanagement der Bank 
sowie ber Geschfte und Ereignisse, die fr die Bank von erheblicher Bedeutung waren. Wir haben den Vorstand 
beraten und seine Geschftsfhrung berwacht. Bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung 
waren wir eingebunden. Wichtige Themen und anstehende Entscheidungen wurden zudem in regelmigen 
Gesprchen zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorsitzenden des Vorstands errtert. 
Zwischen den Sitzungen wurden wir ber wichtige Vorgnge schriftlich informiert. Beschlsse wurden, soweit 
zwischen den Sitzungen erforderlich, im Umlaufverfahren herbeigefhrt. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

Sitzungen des Aufsichtsrats 

Im Geschftsjahr 2010 haben neun Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden. 

In der ersten Sitzung des Jahres am 3. Februar 2010 errterten wir die Geschftsentwicklung im Jahr 2009, 
die Eckdaten des Jahresabschlusses 2009 und den Plan-Ist-Vergleich 2009. Den Dividendenvorschlag fr das 
Jahr 2009 sowie die Unternehmensplanung fr die Jahre 2010 bis 2012 haben wir zustimmend zur Kenntnis 
genommen. Auerdem errterten wir den Prfungsbericht von PricewaterhouseCoopers zur Ordnungsmigkeit 
der Geschftsorganisation des Bereichs Corporate Security sowie den Corporate-Governance-Bericht und 
die Erklrung zur Unternehmensfhrung. Wir beschlossen, dass Herr Dr. Brsig und Herr Dr. Eick im Geschftsbericht 
als Finanzexperten nach deutschem und US-amerikanischem Recht benannt werden und prften die 
Unabhngigkeit der Mitglieder des Prfungsausschusses. Schlielich beschlossen wir eine Fassungsnderung 
der Satzung und nach umfassender Errterung auf Empfehlung des Prsidialausschusses die Neustrukturierung 
der Vorstandsvergtung. 

In zwei weiteren Sitzungen am 10. Februar und 18. Februar 2010 errterten wir die Bemessungsgrundlagen der 
variablen Vorstandsvergtung fr das Geschftsjahr 2009 unter anderem nach den Vorschriften des Gesetzes 
zur Angemessenheit der Vorstandsvergtung (VorstAG) und legten die Vorstandsvergtung anschlieend 
unter Einbindung externer, unabhngiger Rechts- und Vergtungsberater unter Bercksichtigung der Empfehlungen 
des Prsidialausschusses fest. 

In der Bilanzsitzung am 12. Mrz 2010 billigten wir auf Empfehlung des Prfungsausschusses und nach Errterung 
mit dem Abschlussprfer den Konzern- und Jahresabschluss 2009. Ferner wurde der Compliance- und 
Antigeldwschebericht vorgestellt und eine mgliche Aufstockung unserer Beteiligung an der Hua Xia Bank in 
China errtert. Herr Lamberti informierte uns ber die Vergtungsstrukturen und -praktiken der Bank (Vergtungsbericht) 
nach den neuen Anforderungen der Bundesanstalt fr Finanzdienstleistungsaufsicht. ber die wichtigsten 
Risikopositionen und das Risikomanagement im Konzern wurden wir ebenfalls eingehend unterrichtet. Vernderungen 
in den Regional Advisory Boards und den Bezirksbeirten in Deutschland wurden uns vorgestellt 
und die Beschlussvorschlge fr die Tagesordnung der Hauptversammlung 2010 verabschiedet. 

In der Sitzung am Tag vor der Hauptversammlung errterten wir den Ablauf der Hauptversammlung und die 
angekndigten Gegenantrge sowie den Stand der Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit den Hauptversammlungen 
der Jahre 2004 bis 2009. Soweit erforderlich, wurden Beschlsse gefasst. Auerdem berichtete 
Herr Dr. Ackermann zusammenfassend ber das Engagement der Bank in Griechenland und die weitere Vorgehensweise. 


In einer auerordentlichen Sitzung am 15. Juni 2010 nahmen wir den Wunsch von Herrn Cohrs, sein Vorstandsmandat 
zum 30. September 2010 niederzulegen, zur Kenntnis und stimmten der Beendigung seines 
Anstellungsverhltnisses auf Basis bestimmter Eckdaten grundstzlich zu. Auerdem stimmten wir den daraus 
resultierenden Anpassungen im Geschftsverteilungsplan fr den Vorstand auf Vorschlag des Prsidialausschusses 
grundstzlich zu. Herr Dr. Ackermann informierte uns ber die vorgesehenen Stresstests fr 
Finanzinstitute. 

In der Sitzung am 27. Juli 2010 wurden wir ber die Entwicklung der Bank im ersten Halbjahr unterrichtet. Aufgrund 
der von der Regierungskommission im Mai 2010 beschlossenen Ergnzungen im Deutschen Corporate 
Governance Kodex wurden Anpassungen in den Geschftsordnungen des Aufsichtsrats, des Prsidial- und 
des Nominierungsausschusses mit dem Ziel beschlossen, smtliche neuen Kodexempfehlungen umzusetzen. 
Auerdem stimmten wir einer Anpassung der Planbedingungen fr im Jahr 2010 ausgegebene Restricted 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 
2010 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 
2010 

Incentive und Equity Awards der Vorstandsmitglieder zu. Herr Lamberti berichtete uns ber die IT-Infrastruktur 
der Bank, die GTO-Governance sowie die weiteren Herausforderungen fr die Bankenbranche. Herr Krause 
stellte die strategischen und finanziellen Ziele des Programms zur Reduzierung der Komplexitt vor und gab 
Fortschrittsberichte zur Integration von Sal. Oppenheim und dem von der ABN AMRO Bank bernommenen 
Firmenkundengeschft in den Niederlanden. Auerdem stimmten wir dem Beschluss des Vorstands, im 
Rahmen einer Kapitalerhhung der Hua Xia Bank in China unsere Beteiligung auf 19,99% aufzustocken, und 
dem Vorschlag des Prsidialausschusses hinsichtlich der Vertragsbeendigung mit Herrn Cohrs zu. 

In einer auerordentlichen Sitzung am 12. September 2010 stimmten wir auf Vorschlag des Prsidialausschusses 
den Beschlssen des Vorstands vom selben Tag zur Abgabe eines ffentlichen bernahmeangebots an die 
Aktionre der Deutschen Postbank AG und zur Erhhung des Grundkapitals der Bank zu. 

In der letzten Sitzung des Jahres am 27. Oktober 2010 wurden wir ber die geschftliche Entwicklung im dritten 
Quartal und den Stand des bernahmeangebots an die Aktionre der Deutschen Postbank AG unterrichtet. 
Wir errterten ausfhrlich mit dem Vorstand die strategische Weiterentwicklung der Bank mit den entsprechenden 
Zielen und geplanten Manahmen. Herr Lamberti stellte uns den Personalbericht der Deutschen 
Bank vor. Darber hinaus wurden Anpassungen in der Geschftsordnung fr den Vorstand einschlielich des 
Geschftsverteilungsplans sowie in der Geschftsordnung fr den Prfungsausschuss aufgrund der neuen 
Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion errtert und beschlossen. Schlielich haben wir die Ziele 
fr die Zusammensetzung des Aufsichtsrats festgelegt. 

Ausschsse des Aufsichtsrats 

Der Prsidialausschuss tagte im Berichtszeitraum zehnmal. Auerdem fanden zwei Telefonkonferenzen statt. 
Zwischen den Sitzungen besprach der Vorsitzende des Prsidialausschusses mit den Ausschussmitgliedern 
regelmig Themen von besonderer Bedeutung. Der Ausschuss befasste sich insbesondere mit den neuen 
gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an die Vorstandsvergtung und deren Umsetzung, der Vorbereitung 
zur Festlegung der variablen Vergtung fr das Geschftsjahr 2009, mit Fragen zur Nachfolgeplanung 
sowie der Beendigung der Vorstandsbestellung von Herrn Cohrs. Erforderliche Anpassungen in den Geschftsordnungen 
des Vorstands, des Aufsichtsrats und seiner Ausschsse sowie im Geschftsverteilungsplan fr den 
Vorstand wurden ebenfalls thematisiert. Zudem bereitete der Prsidialausschuss Beschlsse des Aufsichtsrats 
vor und stimmte der bernahme von Nebenttigkeiten sowie Mandaten von Vorstandsmitgliedern bei anderen 
Unternehmen zu. Auerdem hat er aufgrund einer entsprechenden Ermchtigung des Aufsichtsrats der finalen 
Ausgestaltung der Kapitalerhhung der Bank zugestimmt. Schlielich behandelte er die Umsetzung der neuen 
Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. 

Der Risikoausschuss befasste sich in sechs Sitzungen mit den nach Gesetz und Satzung vorlagepflichtigen 
Engagements der Bank und erteilte  sofern erforderlich  seine Zustimmung. Der Ausschuss befasste sich mit 
Kredit-, Liquiditts-, Lnder-, Markt-und operationellen Risiken sowie Rechts-und Reputationsrisiken. Ausfhrlich 
errterte er die Risikosituation der Bank, die Entwicklungen der Staatsfinanzkrisen in Europa sowie deren 
Auswirkungen auf die Bank. Neben der Entwicklung der Risiken in den Bereichen Leveraged Finance, gewerbliche 
Immobilienfinanzierung und Monoline-Versicherer wurden auch die Auswirkungen der neuen aufsichtsrechtlichen 
Regeln auf die Bank und deren Risikopositionen eingehend diskutiert. Des Weiteren standen die 
Risikotragfhigkeit, das heit das Verhltnis von Kapitalbedarf zu verfgbarem Kapital (ICAAP-Berichterstattung), 
einschlielich einer Gegenberstellung der konomischen Risiken zum Risikodeckungspotenzial und dessen 
konsequente Verankerung im Risikomanagement sowie die Entwicklung der Refinanzierungs-und Liquiditts



Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 
2010 

Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 
2010 

lage der Bank im Mittelpunkt. Ferner wurden globale Branchenportfolios nach einem festgelegten Plan vorgestellt 
und eingehend besprochen. 

Der Prfungsausschuss tagte 2010 sechsmal. Vertreter des Abschlussprfers nahmen regelmig teil. Gegenstand 
der Sitzungen waren die Prfung des Jahres-und des Konzernabschlusses 2009, die Quartalsabschlsse, 
die Berichte 20-F und 6-K fr die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) sowie die 
Zwischenberichte. Der Ausschuss befasste sich mit dem Vorschlag zur Wahl des Abschlussprfers fr das 
Geschftsjahr 2010, erteilte den Prfungsauftrag, legte Prfungsschwerpunkte fest, beschloss die Vergtung 
des Abschlussprfers und berprfte dessen Unabhngigkeit nach den Anforderungen des Deutschen Corporate 
Governance Kodex sowie den Vorschriften des US-amerikanischen Public Company Accounting Oversight 
Board (PCAOB). Der Prfungsausschuss ist wie in den Vorjahren davon berzeugt, dass beim Abschlussprfer 
keine Interessenkonflikte vorliegen. Er hat ausfhrlich berprft, inwiefern unsere internen Kontrollsysteme den 
Vorgaben des Sarbanes-Oxley Act entsprechen. Von der Wirksamkeit des internen Kontroll-, des Risikomanagement-
und des internen Revisionssystems hat er sich berzeugt und den Rechnungslegungsprozess 
berwacht. Soweit erforderlich, wurden Beschlsse gefasst oder dem Aufsichtsrat Empfehlungen zur 
Beschlussfassung gegeben. Regelmig wurde dem Prfungsausschuss ber die Beauftragung von 
Wirtschaftsprfungsgesellschaften einschlielich des Abschlussprfers mit prfungsfremden Auftrgen, ber 
die Arbeit der internen Revision und Fragen der Compliance, ber Rechts-und Reputationsrisiken sowie ber 
Sonderprfungen und wesentliche Beanstandungen von Aufsichtsbehrden berichtet. Der Jahresplan der 
internen Revision wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Beschwerden in Bezug auf das Rechnungswesen, 
die internen Prfverfahren zur Rechnungslegung und zu Fragen der Abschlussprfung wurden dem Prfungsausschuss 
nicht angezeigt. In der letzten Sitzung des Jahres lie er sich die Schwerpunktthemen des bevorstehenden 
Jahresabschlusses 2010 vom Vorstand und vom Abschlussprfer erlutern. Hierzu gehrten insbesondere 
die Erstkonsolidierungen der Deutschen Postbank AG, der Sal. Oppenheim und von Teilen der 
ABN AMRO Bank in den Niederlanden, die prfungsvorbereitenden Manahmen zum Jahresabschluss und 
die Prfungsschwerpunkte nach  30 KWG. Auerdem wurde ihm ber die Ablsung von IAS 39 und die Einfhrung 
von IFRS 9 fr Finanzinstrumente sowie die erfolgten Schritte und weiteren Planungen des Programms 
zur Reduzierung der Komplexitt berichtet. 

Im Nominierungsausschuss fanden zwei Besprechungen zu Nachfolgefragen im Aufsichtsrat statt. 

Sitzungen des nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes gebildeten Vermittlungsausschusses waren 
im Jahr 2010 nicht erforderlich. 

Die Vorsitzenden der Ausschsse berichteten dem Aufsichtsrat regelmig ber die Arbeit der Ausschsse. 

Alle Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen im Jahr 2010 an den Sitzungen des Aufsichtsrats und der Ausschsse 
mit nur wenigen Ausnahmen (durchschnittliche Prsenz: 95 %) teil. 

Corporate Governance 

Die Umsetzung der neuen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurde in den Sitzungen 
des Aufsichtsrats und des Prsidialausschusses im Juli 2010 errtert. Der Aufsichtsrat beschloss, alle 
neuen Empfehlungen des Kodex umzusetzen, und passte die Geschftsordnungen des Aufsichtsrats, des 
Prsidial-und des Nominierungsausschusses sowie des Vorstands, soweit erforderlich, entsprechend an. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 

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Der Prsidialausschuss und der Aufsichtsrat befassten sich ferner in mehreren Sitzungen mit der Umsetzung 
der neuen Regelungen zur Vorstandsvergtung. Der Aufsichtsrat beschloss zur berprfung der Struktur der 
Vorstandsvergtung sowie der Angemessenheit der variablen Vergtung fr das Geschftsjahr 2010 je einen 
unabhngigen Rechts- und Vergtungsberater zu mandatieren. 

Auerdem haben wir in der Sitzung im Oktober 2010 auf Vorschlag des Prsidialausschusses gem Ziffer 

5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex die Ziele fr die Zusammensetzung des Aufsichtsrats 
festgelegt (siehe Seiten 375 ff. des Corporate-Governance-Berichts im Finanzbericht 2010). 
Wie im Oktober 2009 beschlossen, wurden im Frhjahr 2010 sowohl im Plenum als auch im Prsidial-, Prfungs- 
und Risikoausschuss Effizienzprfungen mit unternehmensspezifischen Fragebgen durchgefhrt und die Ergebnisse 
in den anschlieenden Sitzungen im Detail prsentiert und errtert. Wir sind der Auffassung, dass die 
Arbeit des Aufsichtsrats effizient erfolgt und ein hoher Standard erreicht wurde. Anregungen und Manahmen, 
die in der letzten Effizienzprfung des Aufsichtsrats vorgeschlagen wurden, sind wirkungsvoll umgesetzt worden 
und haben zu einer weiteren Steigerung der Effizienz der Aufsichtsrats- und Ausschussttigkeit gefhrt. Darber 
hinaus wurden erste Anregungen aus den Effizienzprfungen im Jahr 2010 bereits realisiert. 

Wir haben festgestellt, dass dem Aufsichtsrat eine nach unserer Einschtzung ausreichende Anzahl unabhngiger 
Mitglieder angehrt. Auerdem haben wir festgestellt, dass alle Mitglieder des Prfungsausschusses gem 
Section 407 der Ausfhrungsbestimmungen der Securities and Exchange Commission (SEC) zum Sarbanes-
Oxley Act 2002 unabhngig sind. Als Finanzexperten im Prfungsausschuss wurden nach den Vorschriften der 
SEC sowie nach  107 Absatz 4 und 100 Absatz 5 AktG Herr Dr. Brsig und Herr Dr. Eick benannt. 

Die Entsprechenserklrung nach  161 Aktiengesetz, die Aufsichtsrat und Vorstand zuletzt im Oktober 2009 abgegeben 
und im Januar 2010 aktualisiert hatten, wurde in der Aufsichtsratssitzung am 27. Oktober 2010 erneuert. 
Die Deutsche Bank AG entspricht allen Empfehlungen der Kodexfassung vom 26. Mai 2010 ohne Ausnahmen. 

Eine zusammenfassende Darstellung der Corporate Governance der Bank einschlielich des Wortlauts der 
Entsprechenserklrung vom 27. Oktober 2010 ist im Finanzbericht 2010 auf den Seiten 375 ff. und auf unserer 
Homepage im Internet unter http://www.deutsche-bank.de/ir/de/content/corporate_governance.htm verffentlicht. 
Dort finden sich auch die Geschftsordnungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschsse sowie die des 
Vorstands in der jeweils aktuellen Fassung. 

Aus- und Fortbildungsmanahmen 

Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen die fr ihre Aufgaben erforderlichen Aus- und Fortbildungsmanahmen 
eigenverantwortlich wahr. Sie wurden dabei von der Deutschen Bank angemessen untersttzt. Die im Jahr 
2010 neu in den Aufsichtsrat eingetretenen Mitglieder erhielten auf den individuellen Kenntnisstand zugeschnittene 
Einfhrungen, ein Informationspaket sowie Angebote fr interne und externe Fortbildungsmanahmen, 
von denen Gebrauch gemacht wurde. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Rahmen eines 
Workshops durch einen externen Rechtsanwalt ber die rechtlichen Grundlagen der Aufsichtsratsttigkeit 
informiert. Auerdem wurde ihnen von einem weiteren externen Rechtsanwalt ber die Verantwortung und 
Aufgaben des Aufsichtsrats berichtet. Es fanden im Berichtsjahr zwei interne Workshops mit den Mitgliedern 
des Risikoausschusses zu den Themen Kredit-, Markt- und operationelle Risiken sowie zum Modell des konomischen 
Kapitals (ICAAP) statt. Die Mitglieder des Prfungsausschusses errterten mit Mitarbeitern der 
Finance-Abteilung und des Abschlussprfers neue Vorschriften zur Rechnungslegung und zur Bilanzierung. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 
2010 

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Zustzlich wurden die Mitglieder des Aufsichtsrats ber neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Corporate 
Governance informiert. 

Interessenkonflikte und deren Behandlung 

Der Risikoausschuss befasste sich mit den nach  15 des Gesetzes ber das Kreditwesen (KWG) erforderlichen 
Kreditgenehmigungen. Dabei nahmen diejenigen Aufsichtsratsmitglieder an der Errterung und Abstimmung 
nicht teil, die zum Zeitpunkt der Beschlsse Mitglieder der Organe des betreffenden Kreditnehmers oder 
aus anderen Grnden einem mglichen Interessenkonflikt ausgesetzt waren. 

Herr Prof. Kagermann nahm im September 2010 an der Abstimmung und der Diskussion zur Abgabe eines 
ffentlichen bernahmeangebots an die Aktionre der Deutschen Postbank AG aufgrund seiner Mitgliedschaft 
im Aufsichtsrat der Deutschen Post AG und eines damit verbundenen mglichen Interessenkonflikts nicht teil. 

Gelegentlich bestanden bei einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern latente Interessenkonflikte. So waren im Berichtszeitraum 
Frau Frster und Frau Ruck als Arbeitnehmervertreterinnen auch Mitglied des Aufsichtsrats der Deutsche 
Bank Privat-und Geschftskunden AG. Sie haben an Beratungen und Abstimmungen zu den entsprechenden 
Themen, die sich aus ihrer Ttigkeit ergaben, wie zum Beispiel Beschlsse nach  32 MitbestG, nicht teilgenommen. 
Besonderer weiterer Manahmen im Hinblick auf diese latenten und lediglich punktuellen Interessenkonflikte 
bedurfte es nicht. 

Rechtsstreitigkeiten 

Der Aufsichtsrat informierte sich wie in den Vorjahren regelmig ber wichtige Rechtsstreitigkeiten und beriet 
ber die weitere Vorgehensweise. Hierzu zhlten die Anfechtungs-und Auskunftsklagen im Zusammenhang 
mit den Hauptversammlungen 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 sowie die Verfahren Dr. Kirch 
und KGL Pool GmbH gegen die Deutsche Bank und gegen Dr. Breuer. Die am 29. Mai 2008 durch die Hauptversammlung 
erfolgte Wahl der Anteilseignervertreter wurde von mehreren Aktionren angefochten. Das Verfahren 
liegt derzeit dem Bundesgerichtshof vor, der ber die Zulassung der Revision gegen das 
klageabweisende Urteil des OLG Frankfurt am Main entscheiden wird. 

Darber hinaus lieen wir uns fortlaufend im Aufsichtsrat sowie detailliert im Prfungs-und Risikoausschuss 
ber bedeutende Rechtsstreitigkeiten berichten. 


Deutsche Bank Bericht des Aufsichtsrats 
2010 

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2010 

Jahresabschluss 

Die Buchfhrung, der Jahresabschluss mit Lagebericht fr das Jahr 2010 sowie der Konzernabschluss mit 
Erluterungen (Notes) und der Konzernlagebericht fr das Jahr 2010 sind von der durch die Hauptversammlung 
als Abschlussprfer gewhlten KPMG Aktiengesellschaft Wirtschaftsprfungsgesellschaft geprft worden. 
Die Prfungen haben zu einem jeweils uneingeschrnkten Besttigungsvermerk gefhrt. Der Prfungsausschuss 
hat die Unterlagen zum Jahres-und Konzernabschluss unter Bercksichtigung des Prfberichts des Abschlussprfers 
und im Gesprch mit diesem ausfhrlich errtert. Der Vorsitzende des Prfungsausschusses hat uns 
hierber in der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats berichtet. Wir haben dem Ergebnis der Prfungen nach 
Einsicht der Berichte des Abschlussprfers und der Jahres-und Konzernabschlussunterlagen sowie eingehender 
Diskussion und auf Empfehlung des Prfungsausschusses zugestimmt und festgestellt, dass auch nach 
dem abschlieenden Ergebnis unserer Prfungen Einwendungen nicht zu erheben sind. 

Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss haben wir heute gebilligt, der 
Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands fr die Gewinnverwendung schlieen wir 
uns an. 

Personalia 

Herr Cohrs ist mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2010 aus dem Vorstand ausgeschieden. Seine Ressortzustndigkeiten 
wurden von Herrn Jain zustzlich zu seinen bestehenden Aufgaben bernommen. 

Vernderungen haben sich auch im Aufsichtsrat ergeben. Herr Wunderlich war bis zum 30. Juni 2010 Mitglied 
des Aufsichtsrats. Er wurde fr den Rest seiner Amtszeit durch Herrn Kazmierczak ersetzt. Frau Frster war bis 
zum 31. Juli 2010 Mitglied des Aufsichtsrats. Sie wurde fr den Rest der Amtszeit durch Herrn Viertel ersetzt. 

Wir danken den ausgeschiedenen Mitgliedern fr ihr groes Engagement im Aufsichtsrat und fr die konstruktive 
Begleitung des Unternehmens und des Vorstands whrend der vergangenen Jahre. 

Frankfurt am Main, den 11. Mrz 2011 

Fr den Aufsichtsrat 


Dr. Clemens Brsig 
Vorsitzender 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Risikobericht 


Der folgende Abschnitt ber quantitative und qualitative Angaben zu Kredit-, Markt-und sonstigen Risiken 
enthlt Informationen, die Bestandteil des Konzernabschlusses der Deutschen Bank sind und daher durch 
Referenzierung in den Konzernabschluss dieses Berichts einbezogen werden. Diese Informationen sind in 
diesem Berichtsteil durch eine seitliche Klammer markiert. 

Mit Wirkung zum 3. Dezember 2010 hat der Deutsche Bank-Konzern die Deutsche Postbank-Gruppe (Postbank) 
konsolidiert. Der folgende Abschnitt ber quantitative und qualitative Risikoangaben vermittelt ein umfassendes 
Bild des Risikoprofils des Deutsche Bank-Konzerns nach Integration der Postbank. Insbesondere 
die quantitativen Informationen spiegeln in der Regel den Deutsche Bank-Konzern inklusive der Postbank zum 
Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 oder den entsprechenden Berichtszeitraum seit dem 3. Dezember 2010 
wider. In einzelnen Fllen, in denen eine konsolidierte Darstellung nicht erfolgt, werden, sofern angemessen, 
separate Risikoangaben zur Postbank oder entsprechend qualitative Kommentare gegeben. 

Die Postbank fhrt entsprechend der gesetzlichen Regelungen ihre Risikomanagementaktivitten eigenverantwortlich 
durch. Der Deutsche Bank-Konzern bert die Postbank in bestimmten Bereichen des Risikomanagements. 
Es ist beabsichtigt, im Laufe der Zeit die Risikomanagementprinzipien des Deutsche Bank-Konzerns und der 
Postbank anzugleichen. Dies entspricht auch den regulatorischen Anforderungen, denen die Deutsche Bank 
AG als Muttergesellschaft des Gesamtkonzerns gerecht werden muss. 

Risikomanagement  berblick 

Insgesamt lag der Fokus des Risiko-und Kapitalmanagements im Jahr 2010 darauf, unser Risikoprofil im 
Rahmen unserer Risikostrategie zu halten, unsere Kapitalbasis zu strken und die strategischen Initiativen des 
Konzerns gem der 4. Phase unserer Managementagenda zu untersttzen. Dieser Ansatz spiegelt sich wie 
folgt in den unterschiedlichen, unten dargestellten Risikometriken wider. 

Kreditrisiko 

 Die gewissenhafte Einhaltung unserer zentralen Kreditprinzipien eines proaktiven und umsichtigen Risikomanagements 
zusammen mit der wirtschaftlichen Erholung unserer Hauptmrkte in 2010 fhrte zu niedrigeren 
Kreditverlusten und einer weiter verbesserten Qualitt unseres Kreditportfolios vor Bercksichtigung der 
Postbank. Dies wurde erreicht durch die stringente Anwendung unserer existierenden Managementphilosophie 
von strikten Standards bei der Eingehung von Risiken, einem aktiven Management von Konzentrationsrisiken 
sowie Strategien zur Reduzierung von Risiken mittels Sicherheiten, Hedging, Netting und CreditSupport-
Vereinbarungen. 
 Unsere Wertberichtigungen fr Kreditausflle betrugen im Jahr 2010 1,3 Mrd  und sind damit deutlich 
niedriger als 2,6 Mrd  in 2009. Die 1,3 Mrd  beinhalteten 278 Mio  an neuen gebildeten Wertberichtigungen 
fr die nach IAS 39 reklassifizierten Aktiva. Unsere Wertberichtigungen fr die Nicht-IAS 39-Vermgenswerte 
verringerten sich ebenfalls im Laufe des Jahres auf 996 Mio  (einschlielich 56 Mio  an Wertberichtigungen 
in 2010, die auf die Postbank entfielen) verglichen mit 1,4 Mrd  in 2009. 
 Der Anteil der Kredite mit Investment Grade Rating in unserem Firmenkreditbuch erhhte sich von 61% am 
31. Dezember 2009 auf 69% am 31. Dezember 2010. Dieses spiegelt positive Ratingbewegungen und die 
erstmalige Einbeziehung der Postbank wider. 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

 Ohne Bercksichtigung von Akquisitionen ist unser Kreditportfolio um 3% oder 8 Mrd  unter Beachtung 
strikter Risiko-Ertrags-Anforderungen gewachsen. 
 Mit Konsolidierung der Postbank per 3. Dezember 2010 wuchs unser Kreditportfolio um 129 Mrd , berwiegend 
im deutschen Retailgeschft, aber mit einem Anteil von 15 Mrd  auch im Bereich gewerblicher 
Immobilienkredite. 
Marktrisiko 

 In 2010 haben wir Anzahl und Spezialisierung unserer Mitarbeiter im Marktrisikomanagement weiter erhht. 
 Der konomische Kapitalbedarf fr das handelsbezogene Marktrisiko betrug 6,4 Mrd  am Jahresende 
2010, verglichen mit 4,6 Mrd  am Jahresende 2009. Dieser Anstieg reflektiert Modellanpassungen und 
konservativere Liquidittsannahmen. Diese wurden teilweise durch einen Rckgang in unseren gehandelten 
Altbestandskreditportfolios ausgeglichen. 
 Der Rckgang in unserem durchschnittlichen Value-at-Risk in 2010 wurde im Wesentlichen bestimmt durch 
eine reduzierte Risikobernahme und niedrigere historische Volatilitten. Ergnzend haben wir unser Geschftsmodell 
im Handelsbereich weiter dahin gehend verndert, weniger Risiken in illiquiden oder komplexen 
Strukturen einzugehen. 
Operationelle Risiken 

 Unser konomischer Kapitalbedarf fr operationelle Risiken stieg um 189 Mio  oder 5% auf 3,7 Mrd  zum 
31. Dezember 2010 und lsst sich vollstndig ber die gettigten Akquisitionen erklren. 
Liquidittsrisiken 

 Unsere Liquidittsreserve am 31. Dezember 2010 berstieg 145 Mrd  (ohne Bercksichtigung von 
Postbank). 
 2010 haben wir Kapitalmarktinstrumente in Hhe von 22,9 Mrd  begeben, whrend unser Emissionsplan 
19 Mrd  vorsah (ohne Bercksichtigung von Postbank). 
 Die Akquisition der Postbank fhrte zu einer signifikanten Zunahme der stabilen Refinanzierungsquellen. 
Kapitalmanagement 

 Wir haben die Kapitalerhhung im Oktober 2010 mit Nettozuflssen in Hhe von 10,1 Mrd  erfolgreich 
abgeschlossen. 
 Die Kern-Tier-1-Kapitalquote, die keine hybriden Instrumente beinhaltet, lag am Jahresende 2010 bei 8,7% 
und damit auf gleichem Niveau wie am Jahresende 2009. 
Die Tier-1-Kapitalquote lag mit 12,3% zum Jahresende 2010,(12,6% am Jahresende 2009) deutlich ber 
unserem verffentlichten Zielniveau von mindestens 10,0%. 
 Die risikogewichteten Aktiva stiegen um 73 Mrd  auf 346 Mrd  am Jahresende 2010, hauptschlich durch 
die Konsolidierung der Postbank. 
Bilanzmanagement 

 Zum 31. Dezember 2010 war unsere Leverage Ratio gem Zielgrendefinition mit 23 auf dem gleichen 
Stand wie zum 31. Dezember 2009 und damit unter unserer Zielgre von 25. Bezogen auf die Leverage 
Ratio, wurden die Auswirkungen unserer Akquisitionen auf unser gesamtes Forderungsvolumen hierbei 
vollstndig durch unsere Kapitalerhhung kompensiert. 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Risiko-und Kapitalmanagement 

Vor dem Hintergrund unserer breit gefcherten Geschftsaktivitten ist es unerlsslich, Risiken effektiv zu 
identifizieren, messen, aggregieren und zu steuern sowie die verschiedenen Geschftsaktivitten angemessen 
mit Eigenkapital zu unterlegen. Wir steuern unsere Risiken und unser Kapital mithilfe eines Rahmenwerks von 
Grundstzen, Organisationsstrukturen sowie Mess-und proaktiven berwachungsprozessen, die eng auf 
die Ttigkeiten der Konzernbereiche ausgerichtet sind. Die Bedeutung eines starken Risiko-und Kapitalmanagements 
und die kontinuierliche Notwendigkeit zur Weiterentwicklung der Risikomanagementpraxis 
wurde insbesondere whrend der Finanzmarktkrise deutlich. Obwohl wir kontinuierlich bestrebt sind, unser 
Risiko-und Kapitalmanagement zu verbessern, ist es mglich, dass wir nicht alle Marktentwicklungen, insbesondere 
der extremen Art vorhersehen knnen. 

Grundstze fr das Risiko-und Kapitalmanagement 

Unser Risiko-und Kapitalmanagementansatz baut auf den folgenden Grundstzen auf: 

 Der Vorstand trgt die Gesamtverantwortung fr die berwachung des Risiko-und Kapitalmanagements im 
Konzern. Der Aufsichtsrat berprft regelmig unser Risiko-und Kapitalprofil. 
 Wir managen Kredit-, Markt-, Liquiditts-, operationelle, Geschfts-und Reputationsrisiken sowie unser 
Kapital in einem koordinierten Prozess auf allen relevanten Ebenen der Bank. Das gilt auch fr komplexe 
Produkte, die wir blicherweise innerhalb unseres Rahmenwerks fr Handelsengagements steuern. 
 Die Struktur unserer integrierten Legal, Risk & Capital-Funktion ist eng auf die Struktur der Konzernbereiche 
ausgerichtet. 
 Die Legal, Risk & Capital-Funktion ist unabhngig von den Konzernbereichen. 
Vergleichbare Risikomanagementgrundstze bestehen bei der Postbank innerhalb der eigenen Organisationsstrukturen. 




Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Organisation des Risiko-und Kapitalmanagements

Die folgende Grafik gibt einen schematischen berblick ber die Risikomanagement-berwachungsstruktur 
des Deutsche Bank-Konzerns. 

Risiko und Kapitalmanagement  Schematischer berblick der Governance-Struktur des Konzerns 

Risikoausschuss des Aufsichtsrats 
berprfung des Risiko-und Kapitalprofils 
Vorsitz: Dr. Clemens Brsig 
Risk Executive Committee *) 
Management der Legal, Risk & Capital Funktion 
Capital and Risk Committee *) 
Planung von Kapital, Refinanzierung & Liquiditt 
Vorstand 
berwachung des Risiko-und Kapitalmanagements 
Chief Risk Officer: Dr. Hugo Bnziger 
Vorsitz: Dr. Hugo Bnziger 
Stimmberechtigte Mitglieder: Senior Risk Managers 
Nicht stimmberechtigte Mitglieder: 
Leitende Vertreter aus 
Group Audit, Loan Exposure Management Group 
und Research 
Vorsitz: Dr. Hugo Bnziger 
Stimmberechtigte Mitglieder: 
Chief Financial Officer und 
Senior Risk Manager 
Nicht stimmberechtigte Mitglieder: 
Leiter Globale Geschftsbereiche und 
Leiter von Group Strategy & Planning 
Risikomanagement Funktionen 
Aufsichtsrat 
Vorstand 
*) Untersttzt durch mehrere Unterkomitees 

Der Chief Risk Officer, ein Mitglied unseres Vorstands, trgt die Verantwortung fr das konzernweite Risikomanagement 
in Bezug auf unsere Kredit-, Markt-, operationellen, Liquiditts-, Geschfts-, Rechts-und Reputationsrisiken 
sowie fr die Kapitalmanagementaktivitten. Er leitet unsere integrierte Legal, Risk & Capital-Funktion. 

Zwei funktionale Komitees, deren Vorsitz bei unserem Chief Risk Officer liegt, sind von zentraler Bedeutung fr 
die Legal, Risk & Capital-Funktion. 

 Unser Risk Executive Committee ist fr die Steuerung und Kontrolle der zuvor genannten Risiken im Konzern 
zustndig. Bei der Umsetzung dieser Aufgabe wird das Risk Executive Committee von Unterkomitees 
untersttzt, die fr bestimmte Bereiche des Risikomanagements verantwortlich sind. Dazu gehren unter 
anderem Komitees fr Grundstze und das Group Reputational Risk Committee. 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 


 Die Verantwortlichkeiten des Capital and Risk Committee beinhalten die Risikoprofil-und Kapitalplanung, 
die berwachung der Kapitaltragfhigkeit und die Optimierung der Refinanzierung. Zudem beaufsichtigt es 
unsere nicht handelsbezogenen Marktrisikopositionen. 
Mehrere Mitglieder des Capital and Risk Committee gehren auch dem Group Investment Committee an. 
Dadurch wird eine enge Kooperation zwischen beiden Gremien sichergestellt, da das Group Investment 
Committee Vorschlge fr strategische Beteiligungen beurteilt. Je nach Gre der vorgeschlagenen strategischen 
Beteiligung muss diese durch das Group Investment Committee, den Vorstand oder sogar den Aufsichtsrat 
genehmigt werden. Die Entwicklung unserer strategischen Beteiligungen wird vom Group Investment 
Committee regelmig berprft. 

Es sind spezifische Legal, Risk & Capital-Einheiten mit den folgenden Aufgaben etabliert: 

 Steuerung der Geschftsaktivitten der Konzernbereiche im Einklang mit der vom Capital and Risk 
Committee festgelegten Risikoneigung, die sich im Rahmen der Vorstandsvorgaben befindet; 
 Formulierung und Umsetzung angemessener Risiko-und Kapitalmanagementgrundstze, -verfahren und 
-methoden fr die verschiedenen Geschftsaktivitten der Konzernbereiche; 
 Genehmigung von Kreditrisiko-, Marktrisiko-und Liquidittsrisikolimiten; 
 regelmige berprfung der Portfolios, um sicherzustellen, dass sich die Risiken innerhalb annehmbarer 
Parameter bewegen; sowie 
 Entwicklung und Einfhrung geeigneter Risiko-und Kapitalmanagementinfrastrukturen und -systeme fr die 
jeweiligen Konzernbereiche. 
Die Leiter der Legal, Risk & Capital-Einheiten, die auch dem Risk Executive Committee angehren, sind fr die 
Performance der Risikomanagementeinheiten verantwortlich und berichten unmittelbar an den Chief Risk Officer. 

Unsere Finance-und Revisionsabteilungen sind unabhngig von den Konzernbereichen und der Legal, Risk & 
Capital-Funktion. Finance hilft bei der Quantifizierung und Verifizierung der von uns eingegangenen Risiken 
und ist fr die Sicherstellung der Qualitt und Korrektheit der risikorelevanten Daten zustndig. Die Revision 
berprft risikoorientiert den Aufbau und die operative Effektivitt unseres internen Kontrollsystems. 

Die konzernweite Risikomanagementorganisation der Postbank misst und bewertet unabhngig alle wesentlichen 
Risiken und Risikotreiber. In 2010 berichtete der Chief Risk Officer direkt an den Vorstand der Postbank. Mit 
Wirkung vom 1. Mrz 2011 hat die Postbank die Funktion des Chief Risk Officer auf Vorstandsebene etabliert. 

Die wesentlichen Risikomanagement Komitees der Postbank, in denen der Chief Risk Officer der Postbank ein 
stimmberechtigtes Mitglied ist, sind: 

 Das in 2010 neu gegrndete Bank Risk Committee, das den Vorstand mit Blick auf die Festlegung der Risikoneigung 
und Risikozuordnung bert. 
 Das Credit Risk Committee, das fr die Limitzuordnung und die Festlegung eines angemessenen Limit-
Rahmenwerks verantwortlich ist. 
 Das Market Risk Committee, das ber die Limitzuordnung und die strategische Positionierung des Bankbuchs 
und das Management des Liquidittsrisikos entscheidet. 
 Das Operational Risk Committee, das ein angemessenes Risiko-Rahmenwerk und die Kapitalzuordnung fr 
die verschiedenen Geschftsbereiche definiert. 

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2010 Risikobericht 

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Risiko-und Kapitalstrategie 

Die Legal, Risk & Capital-Funktion entwickelt jedes Jahr in einem integrierten Prozess zusammen mit den 
Konzernbereichen und Finance eine Risiko-und Kapitalstrategie. Dadurch wird eine konzernweite Koordination 
der Risiko-und Performanceziele gewhrleistet. Die Strategie wird in letzter Instanz dem Vorstand vorgelegt 
und von ihm genehmigt. Anschlieend wird der Plan ebenfalls dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats vorgestellt 
und mit ihm diskutiert. 

Unser Risikoappetit ist in verschiedenen Parametern und auf unterschiedlichen Ebenen des Konzerns ausgedrckt. 
Die Zielerreichung wird regelmig berprft und dem Chief Risk Officer, dem Capital and Risk 
Committee und/oder dem Vorstand in Form eines Berichts ber ausgewhlte Ziele von vorrangiger Bedeutung 
direkt zur Kenntnis gebracht. Im Fall einer signifikanten Abweichung von den Zielen obliegt es den divisionalen 
Legal, Risk & Capital-Einheiten, diese ihren Vorgesetzten und in letzter Instanz dem Chief Risk Officer zu melden, 
wenn auf untergeordneter Ebene keine sofortige Risikominderung erreicht beziehungsweise keine Strategie 
zur zuknftigen Risikominderung gefunden werden kann. 

nderungen der Risiko-und Kapitalstrategie sind je nach Bedeutung vom Chief Risk Officer beziehungsweise 
vom gesamten Vorstand zu genehmigen. 

Bei der Postbank sind vergleichbare fundamentale Prinzipien etabliert in dem Sinne, dass der Vorstand der 
Postbank fr das Risikoprofil und die Risikostrategie der Postbank verantwortlich ist und diese regelmig an 
den Aufsichtsrat der Postbank berichtet. Mit Beginn des Jahres 2011 wird der Kapitalbedarf der Postbank in 
der Risiko-und Kapitalstrategie des gesamten konsolidierten Konzerns abgebildet. 

Arten von Risiken 

Im Rahmen unserer Geschftsaktivitten sind wir einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, von denen die wesentlichsten, 
beginnend mit dem Kreditrisiko, im Folgenden in eigenen Sektionen beschrieben werden. Diese Risiken 
knnen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Aus aufsichtsrechtlicher Sicht unterlegen wir drei Arten 
von Risiken, das Kreditrisiko, das Marktrisiko und das operationelle Risiko, mit regulatorischem Eigenkapital. 
Als Teil unseres internen Kapitaladquanzprozesses berechnen wir die Menge konomischen Kapitals, die 
bentigt wird, um die aus unseren Geschftsaktivitten resultierenden Risiken abzudecken. Wir berechnen 
und berwachen auch das Liquidittsrisiko, das wir mittels eines separaten Risikomanagementrahmenwerks 
steuern. 



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Kreditrisiko 

Das Kreditrisiko entsteht im Zusammenhang mit allen Transaktionen, aus denen sich tatschliche, eventuelle 
oder knftige Ansprche gegenber einem Geschftspartner, Kreditnehmer oder Schuldner (im Folgenden 
einheitlich Geschftspartner genannt) ergeben, einschlielich von Forderungen, fr die ein Weiterverkauf 
vorgesehen ist. Diese Transaktionen gehren in der Regel zu unserem traditionellen nicht handelsbezogenen 
Kreditgeschft (wie Kredite und Eventualverbindlichkeiten) oder unseren direkten Handelsaktivitten mit Kunden 
(wie OTC-Derivate, FX Forwards und Forward Rate Agreements) oder stehen im Zusammenhang mit unseren 
Positionen in gehandelten Kreditprodukten (wie Anleihen). Dieses letztgenannte Risiko, das wir gehandeltes 
Ausfallrisiko nennen, wird sowohl anhand von Kredit-als auch Marktrisikoparametern gesteuert. Wir unterscheiden 
drei Arten von Kreditrisiken: 

 Ausfallrisiko ist das Risiko, dass Geschftspartner vertragliche Zahlungsverpflichtungen nicht erfllen. 
 Lnderrisiko ist das Risiko, dass uns in einem beliebigen Land aus einem der folgenden Grnde ein Verlust 
entsteht: eine mgliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, politische und soziale 
Unruhen, Verstaatlichung und Enteignung von Vermgenswerten, staatliche Nichtanerkennung von Auslandsschulden, 
Devisenkontrollen und Ab-oder Entwertung der Landeswhrung. Das Lnderrisiko beinhaltet 
das Transferrisiko. Dieses entsteht, wenn Schuldner aufgrund direkter staatlicher Intervention nicht in der 
Lage sind, Vermgenswerte zur Erfllung ihrer flligen Verpflichtungen an Nichtgebietsansssige zu bertragen. 
 Abwicklungsrisiko ist das Risiko, dass die Abwicklung oder Verrechnung von Transaktionen scheitert. Es 
entsteht immer dann, wenn liquide Mittel, Wertpapiere und/oder andere Werte nicht zeitgleich ausgetauscht 
werden. 
Marktrisiko 

Das Marktrisiko resultiert aus der Unsicherheit ber Vernderungen von Marktpreisen und -kursen (inklusive 
Zinsen, Aktienkursen, Wechselkursen und Rohwarenpreisen), den zwischen ihnen bestehenden Korrelationen 
und ihren Volatilitten. Im Rahmen unserer Risikomanagementprozesse unterteilen wir das Marktrisiko ferner in 

 Marktrisiko aus Handelspositionen, das in erster Linie durch Marketmaking und Handelsaktivitten in den 
unterschiedlichen Cash-und Derivatemrkten entsteht 
 Marktrisiko aus Nichthandelspositionen, das durch Aktiva und Passiva entsteht, die in der Regel fr lngere 
Zeit in unseren Bchern enthalten sind (das heit unkonsolidierte strategische Beteiligungen, Investments 
in alternative Assets, Sicht-und Sparguthaben und aktienbasierte Vergtung), deren inhrenter Wert jedoch 
immer noch von der Bewegung der Finanzmrkte und Parameter abhngig ist. Wir schlieen das Risiko 
aus der Laufzeitmodellierung von Sicht-und Sparguthaben und das Risiko aus unserem Deutsche Bank 
Bauspargeschft in unser nichthandelsbezogenes Marktrisiko mit ein. Ebenfalls enthalten sind die entsprechenden 
Risiken, die die Postbank als Geschfts-beziehungsweise Kollektivrisiken bezeichnet. 
Operationelles Risiko 

Das operationelle Risiko bezeichnet den potenziellen Eintritt von Verlusten im Zusammenhang mit Mitarbeitern, 
vertraglichen Vereinbarungen und deren Dokumentation, Technologie, Versagen oder Zusammenbruch der 
Infrastruktur, externen Einflssen und Kundenbeziehungen. Diese Definition schliet rechtliche wie auch aufsichtsrechtliche 
Risiken ein, jedoch nicht das allgemeine Geschfts-und das Reputationsrisiko. 

Liquidittsrisiko 

Das Liquidittsrisiko ist das Risiko, dass wir mglicherweise nicht oder nur zu berhhten Kosten in der Lage 
sind, unsere Zahlungsverpflichtungen bei Flligkeit zu erfllen. 


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Allgemeines Geschftsrisiko 

Das allgemeine Geschftsrisiko bezeichnet das Risiko, das aufgrund von mglichen Vernderungen der generellen 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entsteht. Dazu gehren beispielsweise das Marktumfeld, das 
Kundenverhalten und der technische Fortschritt. Wenn wir uns nicht rechtzeitig auf vernderte Bedingungen 
einstellen, knnen diese unsere Geschftsergebnisse beeintrchtigen. 

Neben den oben genannten gibt es eine Reihe weiterer Risiken wie das Reputationsrisiko, das Versicherungsrisiko 
sowie das Konzentrationsrisiko. Diese stehen im Wesentlichen in Zusammenhang mit einer oder mehreren 
der oben genannten Risikoarten. 

Reputationsrisiko 

Fr unsere Risikomanagementprozesse definieren wir Reputationsrisiko als die Gefahr, dass durch die ffentliche 
Berichterstattung ber eine Transaktion, einen Geschftspartner oder eine Geschftspraxis, an der ein 
Kunde beteiligt ist, das ffentliche Vertrauen in unser Unternehmen negativ beeinflusst wird. 

Eine Reihe von Konzernrichtlinien und Vorschriften bildet das Rahmenwerk fr unser Reputationsrisikomanagement. 
Die Hauptverantwortung fr die Identifizierung, Eskalation und Klrung von Fragen, die das Reputationsrisiko 
betreffen, liegt bei den Geschftsbereichen. Die Risikomanagementeinheiten untersttzen und beraten 
die Geschftsbereiche bei der Identifizierung, Eskalation und Lsung von Problemen, die das Reputationsrisiko 
betreffen. 

Das hchste spezialisierte Gremium fr Fragen zu Reputationsrisiken ist das Group Reputational Risk Committee 
(GRRC). Es ist ein stndiger Unterausschuss des Risk Executive Committee und wird vom Chief Risk Officer 
geleitet. Das GRRC prft und entscheidet alle das Reputationsrisiko betreffenden Fragen, deren Eskalation 
von der Geschftsleitung und dem Regional Management als notwendig erachtet wird oder aufgrund anderer 
Konzernrichtlinien und -verfahren erforderlich ist. 

Versicherungsrisiko 

Unser Versicherungsrisiko entsteht durch Abbey Life Assurance Company Limited (ALAC) sowie den Verpflichtungen 
aus der leistungsdefinierten Versorgungszusage des Konzerns. Im Rahmen unseres Risikomanagements 
betrachten wir die versicherungsbezogenen Risiken in erster Linie als Marktrisiko aus Nichthandelspositionen. 
Wir berwachen die zugrundeliegenden Annahmen in der Berechnung dieses Risikos regelmig 
und suchen risikomindernde Manahmen wie Rckversicherungen, wenn wir diese fr angemessen halten. 
Wir sind insbesondere folgenden versicherungsbezogenen Risiken ausgesetzt: 

 Langlebigkeitsrisiko  Das Risiko, dass die Lebenserwartung schneller oder langsamer steigt als angenommen 
und sich sowohl auf gegenwrtige als auch zuknftige Rentenzahlungen auswirkt. Zu Risikomanagementzwecken 
werden im Rahmen unseres Marktrisiko-Rahmenwerks und der Marktrisikoprozesse sowohl 
fr ALAC als auch fr unsere Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersvorsorge des Konzerns monatlich 
Stresstests durchgefhrt und auf deren Basis konomisches Kapital allokiert. Das Langlebigkeitsrisiko fr 
ALAC wird durch Abschluss von Rckversicherungen gemildert. Untersuchungen zu Sterblichkeitsverlauf 
und Sensitivitten der Verpflichtungen aus Vernderungen der Lebensdauer werden einmal jhrlich von 
ALAC und dem globalen Aktuar TowersWatson zur Verfgung gestellt. 
 Sterblichkeits-und Invalidittsrisiken  Das Risiko, dass die Anzahl der Versicherungsansprche aus Todesfllen 
oder Berufsunfhigkeit hher oder niedriger als erwartet ist und ein oder mehrere umfangreiche Ansprche 
geltend gemacht werden. 
 Kostenrisiko  Das Risiko, dass die Verwaltung von Versicherungsvertrgen hhere oder niedrigere Kosten 
als erwartet verursacht. 

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 Bestandsrisiko  Das Risiko, dass der Prozentsatz der stornierten Vertrge hher oder niedriger als erwartet 
ist. 
Sofern die tatschlichen Erfahrungen ungnstiger als die zugrunde gelegten Annahmen sind oder aufgrund 
verschlechterter Annahmen mehr Rckstellungen erforderlich sind, kann dies zu nderungen in der Hhe des 
bentigten Kapitals der Versicherungsgesellschaften fhren. 

Konzentrationsrisiko 

Risikokonzentrationen sind keine isolierten Risikoarten, sondern sind im Wesentlichen in das Management von 
Kredit-, Markt-, operationelle und Liquidittsrisiken integriert. Risikokonzentrationen beschreiben das Verlustpotenzial 
der Bank aus der unausgewogenen Verteilung von Abhngigkeiten von spezifischen Risikotreibern. 
Risikokonzentrationen treten innerhalb von oder ber Kunden, Regionen/Lnder, Industrien, und Produkte 
hinweg auf und beeinflussen die vorgenannten Risiken. Risikokonzentrationen werden aktiv gesteuert, zum 
Beispiel durch das Eingehen von ausgleichenden oder risikobegrenzenden Transaktionen. Das Management 
von Risikokonzentrationen ber Risikoarten hinweg bezieht Expertengruppen, qualitative Einschtzungen, 
quantitative Instrumente (wie konomisches Kapital und Stresstests) und umfassende Berichterstattung ein. 


Risikosteuerungsinstrumente 

Zur berwachung und Steuerung von Risiken verwenden wir ein umfassendes Instrumentarium quantitativer 
Kenngren und Messinstrumente. Es gehrt zu unseren Grundstzen, dass wir die Angemessenheit und 
Zuverlssigkeit der quantitativen Kenngren und Messinstrumente mit Blick auf das sich ndernde Risikoumfeld 
stndig berprfen. Manche dieser Instrumente sind auf mehrere Risikoarten anwendbar, andere auf die 
besonderen Merkmale bestimmter Risikokategorien zugeschnitten. Nachstehend sind die wichtigsten quantitativen 
Kenngren und Messinstrumente aufgefhrt, die wir derzeit zur Messung, Steuerung und Berichterstattung 
der Risiken verwenden: 

 konomisches Kapital. Das konomische Kapital ist eine Messgre zur Ermittlung der Hhe des Eigenkapitals, 
das bentigt wird, um extreme unerwartete Verluste aus unserem Portfolio aufzufangen. Extrem 
bedeutet hier, dass das berechnete konomische Kapital mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,98% die innerhalb 
eines Jahres aggregierten unerwarteten Verluste abdeckt. Wir berechnen das konomische Kapital 
fr das Ausfall-, Transfer-und Abwicklungsrisiko als Komponenten des Kreditrisikos, fr das Marktrisiko, 
einschlielich des gehandelten Ausfallrisikos, sowie fr das operationelle und das allgemeine Geschftsrisiko. 
Wir berprfen und erweitern unser Modell fr die Berechnung des konomischen Kapitals kontinuierlich, 
wie es angemessen ist. Insbesondere haben wir ber die Jahre 2009-2010 das Korrelationsmodell, 
das unserem Kreditrisikoportfoliomodell zugrunde liegt, angepasst, um es in engere bereinstimmung mit 
den feststellbaren Ausfallkorrelationen zu bringen. Zustzlich ist das Modell jetzt in der Lage, unser Verlustpotenzial 
fr mehrere Zeitscheiben abzuleiten. Dies sollte es dem Modell erwartungsgem auch ermglichen, 
zuknftig die regulatorische Incremental Risk Charge zu bestimmen. Innerhalb des Rahmenwerks 
fr unser konomisches Kapital erfassen wir die Auswirkungen von Ratingmigrationen sowie Gewinne und 
Verluste aus der Anwendung der Fair-Value-Bewertung. Wir verwenden das konomische Kapital zur zusammenfassenden 
Darstellung der Risikopositionen der Bank von einzelnen Geschftssparten bis zur Konzernebene. 
Ferner nutzen wir das konomische Kapital (sowie Goodwill und sonstige nicht amortisierende 
immaterielle Vermgenswerte) fr die Zuweisung des Buchkapitals an die Geschftssparten. Dadurch knnen 
wir die risikobereinigte Profitabilitt der einzelnen Geschftseinheiten beurteilen, die eine zentrale Rolle 
im Rahmen der Steuerung unserer Finanzressourcen darstellt. Zudem setzen wir das konomische Kapital 

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 insbesondere fr Kreditrisiken  zur Messung der risikobereinigten Profitabilitt unserer Kundenbeziehungen 
ein. Fr Konsolidierungszwecke wurde das konomische Kapital fr die Postbank auf einer Basis kalkuliert, 
die konsistent ist mit der von der Deutschen Bank verwendeten Methodik. Allerdings knnen Limitierungen 
in der Datenverfgbarkeit dazu fhren, dass Portfolioeffekte nicht vollstndig abgeschtzt werden knnen, 
was zu einer ber-oder Unterschtzung fhren kann. Eine quantitative Darstellung unseres konomischen 
Kapitalbedarfs findet sich im Abschnitt Gesamtrisikoposition. 
Mit einem hnlichen Konzept quantifiziert die Postbank ihren Risikokapital genannten Kapitalbedarf, der 
ihr aus schweren unerwarteten Verlusten entsteht. Hierzu verwendet die Postbank einheitliche Parameter 
um Risiken zu messen, die als materiell eingestuft werden. Diese Parameter orientieren sich am Value-atRisk-
Ansatz, das heit an dem Verlust (abzglich dem erwarteten Gewinn oder Verlust), der mit einer Wahrscheinlichkeit 
von 99,93 % innerhalb der vorgegebenen Halteperiode nicht berschritten wird. Die Haltedauer 
ist blicherweise ein Jahr, fr Marktrisiken jedoch 90 Tage. 
 Erwarteter Verlust. Wir nutzen den Erwarteten Verlust zur Messung unseres Kredit-und operationellen 
Risikos. Der Erwartete Verlust misst auf der Grundlage historischer Verlustdaten den Verlust, der innerhalb 
eines Jahres zum jeweiligen Berichtstermin aus diesen Risiken zu erwarten ist. Fr die Berechnung des 
Erwarteten Verlusts aus dem Kreditrisiko werden Kreditrisikoratings, erhaltene Sicherheiten, Flligkeiten 
und statistische Durchschnittsverfahren bercksichtigt, um die Risikoeigenschaften unserer unterschiedlichen 
Arten von Engagements und Fazilitten zu erfassen. Alle Parameterannahmen basieren auf bis zu siebenjhrigen 
statistischen Durchschnittswerten unserer historisch erlittenen Ausflle und Verluste sowie auf 
externen Orientierungsgren. Wir setzen den Erwarteten Verlust als Instrument in unseren Risikomanagementprozessen 
ein und er ist auch Bestandteil unseres Management-Reporting-Systems. Die relevanten Ergebnisse 
der Berechnung des Erwarteten Verlusts werden darber hinaus zur Ermittlung der kollektiv ermittelten 
Wertberichtigungen fr Kreditausflle in Betracht gezogen, die in unserem Jahresabschluss enthalten 
sind. Fr das operationelle Risiko bestimmen wir den Erwarteten Verlust aus statistischen Durchschnitten 
unserer internen Verlusthistorie, jngeren Risikoentwicklungen sowie zukunftsgerichteten Expertenschtzungen. 
 Value-at-Risk. Wir verwenden ein Value-at-Risk-Verfahren, um ein quantitatives Ma fr unsere Marktrisiken 
im Handelsbuch unter normalen Marktbedingungen abzuleiten. Die Value-at-Risk-Werte sind Teil sowohl der 
internen als auch der externen aufsichtsrechtlichen Berichterstattung. Fr ein bestimmtes Portfolio misst der 
Value-at-Risk den potenziellen knftigen Verlust (bezogen auf den Marktwert), der unter normalen Marktbedingungen 
mit einem vorher definierten Konfidenzniveau in einer bestimmten Periode nicht berschritten 
wird. Der Value-at-Risk fr ein Gesamtportfolio misst unser diversifiziertes Marktrisiko (aggregiert unter Verwendung 
zuvor ermittelter Korrelationen) in diesem Portfolio. 
Bei der Postbank wird der Value-at-Risk sowohl fr das Handelsbuch als auch fr das Anlagebuch verwendet. 
Die Postbank hat die materielle Basis gelegt, um das interne Marktrisikomodell, das fr die Messung 
und das Management der Marktrisiken in bereinstimmung mit der deutschen Solvabilittsverordnung 
(SolvV) eingesetzt wird, nach aufsichtsrechtlicher Genehmigung fr die Bestimmung der Eigenkapitalanforderungen 
zu verwenden. 

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 Stresstests. Unsere Analyse der Kredit-, Markt-, operationellen und Liquidittsrisiken ergnzen wir um 
Stresstests. Fr das Kreditrisikomanagement fhren wir Stresstests durch, um den Einfluss von nderungen 
der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder spezifischer Parameter auf unser Kreditengagement 
beziehungsweise auf Teile davon einzuschtzen. Auch der Einfluss auf die Bonittsbeurteilung unseres 
Portfolios wird bercksichtigt. Fr das Marktrisikomanagement fhren wir Stresstests durch, da die Value-atRisk-
Berechnung auf Daten der jngeren Vergangenheit basiert, ausschlielich Risiken bis zu einem bestimmten 
Konfidenzniveau ermittelt und von einer guten Verwertbarkeit der Aktiva ausgeht. Sie spiegelt daher 
nur das Verlustpotenzial unter relativ normalen Marktbedingungen wider. Stresstests helfen uns, die 
Auswirkungen von potenziellen extremen Marktbewegungen auf die Werte unserer marktrisikosensitiven 
Aktiva einzuschtzen. Das betrifft sowohl unsere hochliquiden als auch unsere weniger liquiden Handelspositionen 
sowie unsere Investments. Die Schtzung der Korrelationen zwischen den in unseren aktuellen 
Stresstests genutzten Marktrisikofaktoren ist von volatilen Marktverhltnissen abgeleitet. Hierzu wird ein Algorithmus 
genutzt und die angenommenen Korrelationen entsprechen im Wesentlichen denen, die whrend 
der jngsten Stresssituationen an den Mrkten beobachtet wurden. Mithilfe von Stresstests ermitteln wir die 
Hhe des konomischen Kapitals, das zur Unterlegung der Marktrisiken unter extremen Marktbedingungen, 
die wir fr unsere Simulationen auswhlen, erforderlich ist. Fr das operationelle Risikomanagement fhren 
wir Stresstests in Bezug auf unser konomisches Kapitalmodell durch, um dessen Sensitivitten bei nderungen 
wesentlicher Modellkomponenten, einschlielich externer Verluste, einzuschtzen. Fr das Liquidittsrisikomanagement 
verwenden wir Stresstests und Szenarioanalysen zur Untersuchung des Einflusses 
von pltzlich auftretenden Stressereignissen auf unsere Liquidittsposition. Im Jahr 2010 haben wir die Einfhrung 
unseres konzernweiten Rahmenwerks fr Stresstests ber die verschiedenen Risikoarten hinweg 
abgeschlossen. Dies beinhaltet auch Reverse Stresstests, das heit Analysen, in denen Szenarien beschrieben 
werden, unter denen das Geschftsmodell nicht fortgefhrt werden kann. 
Bei der Postbank werden alle wesentlichen und aktiv gemanagten Risikokategorien (Kredit-, Markt-, Liquiditts-
und operationelles Risiko) definierten Stresstests unterworfen. 
 Aufsichtsrechtliche Risikobeurteilung. Die Beurteilung der Risikotragfhigkeit der Bank durch die deutschen 
Aufsichtsbehrden erfolgt ber unterschiedliche Kenngren, die in Note 36 Aufsichtsrechtliches Kapital 
des Konzernabschlusses nher erlutert werden. 
Kreditrisiko 

Wir messen und steuern unser Kreditrisiko anhand der nachstehend beschriebenen Philosophie und Grundstze: 


 Das Grundprinzip fr Kreditrisikomanagement ist die Kundenanalyse, welche zugleich ausgerichtet ist an 
unseren Portfoliostrategien fr Lnder-und Branchen. In Zusammenarbeit mit den Partnern aus den Geschftsbereichen 
wird als erste Verteidigungsline eine umsichtige Kundenselektion erreicht. In allen unseren 
Konzernbereichen werden einheitliche Standards fr die jeweiligen Kreditentscheidungsprozesse angewandt. 
 Unser aktiv angestrebtes Ziel ist die Sicherstellung eines diversifizierten und handelsfhigen Kreditportfolios, 
um unangemessene Konzentrationen und Langzeitrisiken (groe unerwartete Verluste) zu verhindern, um 
damit das Kapital der Bank in allen Marktsituationen effektiv zu schtzen. Kunden-, Branchen-, Lnder-und 
produktspezifische Konzentrationen werden aktiv im Vergleich zu unserer Risikoneigung bewertet und gesteuert. 

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 Durch Anwendung stringenter Genehmigungsstandards, kombiniert mit einem proaktiven Absicherungsund 
Verteilungsmodell und mit dem Ziel, unser Bestandsportfolio zu besichern, wollen wir groe gebndelte 
Kreditrisiken auf Kreditnehmer-und Portfolioebene vermeiden. 
 Wir sind selektiv mit Blick auf das Eingehen offener Barrisiken, sofern sie nicht mit Sicherheiten unterlegt, 
garantiert und/oder angemessen abgesichert sind. Ausnahmen zu diesem Grundprinzip gibt es bei geringerem 
Risiko, kurzfristigen Transaktionen und Linien, in Verbindung mit speziellen Handelsfinanzierungen sowie 
Geschfte geringen Risikos, wenn die Margen eine angemessene Verlustabdeckung gewhrleisten. 
 Fr unser Derivateportfolio streben wir nach einer Absicherung durch angemessene Besicherungsvereinbarungen 
und schlieen mglicherweise auch zustzliche Sicherungsgeschfte gegen Konzentrationsrisiken 
ab um Kreditrisiken aus Marktbewegungen weiter zu reduzieren. 
 Jede Kreditgewhrung und jegliche materielle Vernderung einer Kreditfazilitt gegenber einem Geschftspartner 
(wie zum Beispiel Laufzeit, Sicherheitenstruktur oder wichtige Vertragsbedingungen) erfordern eine 
Kreditgenehmigung auf der angemessenen Kompetenzebene. Kreditgenehmigungs-kompetenzen erhalten 
Mitarbeiter, die ber eine entsprechende Qualifikation, Erfahrung und Ausbildung verfgen. Diese Kreditkompetenzen 
werden regelmig berprft. 
 Wir messen unsere gesamten Kreditengagements gegenber einer Kreditnehmergruppe und fassen sie 
weltweit in bereinstimmung mit dem deutschen Kreditwesengesetz konzernweit auf konsolidierter Basis 
zusammen. 
Bei der Postbank sind vergleichbare einheitliche Standards aufgestellt. 

Kreditrisikoeinstufung 

Ein wichtiges Grundelement des Kreditgenehmigungsprozesses ist eine detaillierte Risikobeurteilung jedes 
Kreditengagements eines Geschftspartners. Wir verfgen ber interne Bewertungsmethoden, Score Cards 
und unsere 26-stufige Ratingskala zur Beurteilung der Bonitt unserer Geschftspartner. Der Groteil unserer 
Methoden zur Risikobeurteilung sind zur Nutzung im fortgeschrittenen internen ratingbasierten Ansatz unter 
Basel II-Regeln genehmigt. Unsere Ratingskala ermglicht uns eine Vergleichbarkeit sowohl unserer internen 
Ratings mit der Marktpraxis als auch eine verbesserte Vergleichbarkeit unserer verschiedenen Teilportfolios 
untereinander. Mehrere Ausfallratingstufen ermglichen uns auch, die erwarteten Rckflsse von ausgefallenen 
unbesicherten Engagements auszudrcken. Wir bewerten unsere Kreditengagements generell einzeln. 
Eine Ausnahme stellen bestimmte Portfolios verbriefter Forderungen dar, die auf Pool-Ebene bewertet werden. 

In unserem Retailgeschft werden die Kreditrisikoprfungen und Kreditnehmereinstufungen in den homogenen 
Portfolios ber die Nutzung einer automatisierten Decision Engine ermittelt. Diese Decision Engine integriert 
quantitative Aspekte (wie zum Beispiel Finanzdaten), Verhaltensinformationen, Kreditausknfte (wie SCHUFA 
in Deutschland) und allgemeine Kundendaten. Diese Eingangsfaktoren werden von unserer Decision Engine 
zur Ermittlung der Kreditwrdigkeit des Kreditnehmers verwendet und unter Einbeziehung der Sicherheitenbewertung 
wird der erwartete Verlust berechnet sowie die weiter notwendigen Schritte zur Bearbeitung der abschlieenden 
Kreditentscheidung bestimmt. Die etablierten Ratingmethoden, die wir in unserem Retailgeschft 
einsetzen, basieren auf multivariaten statistischen Methoden und werden zur Untersttzung unserer individuellen 
Kreditentscheidungen fr dieses Portfolio und auch zum Management des Retailportfolios eingesetzt. 

Die Algorithmen der Ratingverfahren werden immer wieder auf Basis der Ausfallhistorie sowie weiterer externer 
und interner Faktoren und Schtzungen neu justiert. 

Die Postbank verwendet interne Ratingsysteme, die fr die Verwendung im auf internen Ratings basierenden 
Basisansatz unter Basel II zugelassen sind. hnlich wie bei uns basieren die internen Ratings und Einstufun



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gen auf einer einheitlichen Masterskala, die jedem Rating oder Einstufungsergebnis die fr die jeweilige Stufe 
festgelegte Ausfallwahrscheinlichkeit zuordnet. 

Kreditlimite und Genehmigungen 

Kreditlimite legen die Obergrenze fr Kreditengagements fest, die wir fr bestimmte Zeitrume einzugehen 
bereit sind. Bei der Festlegung der Kreditlimite fr einen Geschftspartner bercksichtigen wir die Bonitt des 
Geschftspartners mit Blick auf seine interne Bonittseinstufung (Rating). Kreditlimite werden von der Kreditrisikomanagementfunktion 
in Ausbung von erteilten Kreditgenehmigungskompetenzen eingerichtet. Eine Kreditgenehmigungskompetenz 
wird generell als persnliche Kreditgenehmigungskompetenz in Abhngigkeit von 
fachlicher Qualifikation und Erfahrung vergeben. Alle erteilten Kreditgenehmigungskompetenzen unterliegen 
einer regelmigen berprfung auf Angemessenheit mit Blick auf die individuelle Leistung des Kompetenztrgers. 
Die Ergebnisse dieser berprfung werden dem Group Credit Policy Committee prsentiert und dem 
Risk Executive Committee berichtet. 

Wenn die persnliche Kreditgenehmigungskompetenz nicht ausreichend ist, um ein notwendiges Kreditlimit 
einzurichten, wird die Transaktion an einen Mitarbeiter mit einer hheren Kreditgenehmigungskompetenz weitergeleitet 
oder, falls notwendig, an ein angemessenes Kreditkomitee wie das CRM Underwriting Commitee. Wenn 
die persnliche Kreditgenehmigungskompetenz und die von Komitees nicht ausreicht, um angemessene Limite 
einzurichten, wird der Fall dem Vorstand zur Genehmigung vorgelegt. 

Die Postbank wendet vergleichbare Kreditlimitrichtlinien an. 


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Kreditrisikoreduzierungen 

In Ergnzung zur Festlegung der Kreditwrdigkeit der Geschftspartner und der eigenen Risikoneigung verwenden 
wir auch verschiedene Risikoreduzierungstechniken, um das Kreditrisikoengagement zu optimieren 
und potenzielle Kreditverluste zu reduzieren. Kreditrisikoreduzierungsinstrumente, die nachstehend nher 
beschrieben werden, knnen die folgenden Formen annehmen: 

 Gehaltene Sicherheiten, um durch Erhhung der Rckflsse Verluste zu reduzieren. 
 Risikotransfers, mit denen die Wahrscheinlichkeit des Ausfallrisikos eines Schuldners auf eine dritte Partei 
bertragen wird einschlielich der Absicherungen durch unsere Loan Exposure Management Group. 
 Netting-und Sicherheitenvereinbarungen, die das Kreditrisiko aus Derivaten sowie Repo-und 
repohnlichen Transaktionen reduzieren. 
Fr Kredite gehaltene Sicherheiten 

Wir vereinbaren in Vertrgen mit Kunden, die ein Kreditrisiko beinhalten, regelmig die Hereinnahme oder 
das Stellen von Sicherheiten. In Vertrgen mit Kreditnehmern wird regelmig das Stellen von Sicherheiten 
vereinbart. Diese Sicherheiten werden in Form von Vermgenswerten oder Drittverpflichtungen gestellt, die 
das inhrente Risiko von Kreditausfllen mindern, indem sie das Ausfallrisiko des Kreditnehmers abdecken 
oder bei Ausfllen die Rckflsse erhhen. Whrend Sicherheiten eine alternative Rckzahlungsquelle bilden 
knnen, ersetzen sie nicht die Notwendigkeit hoher Standards im Kreditgeschft. 

Wir unterteilen erhaltene Sicherheiten in die folgenden zwei Kategorien: 

 Finanzielle und andere Sicherheiten, die es uns ermglichen, das ausstehende Engagement vollstndig oder 
in Teilen zurckzufhren, indem der als Sicherheit hinterlegte Vermgenswert verwertet wird, wenn der Kreditnehmer 
seine Hauptverpflichtungen nicht erfllen kann oder will. Zu dieser Kategorie gehren in der Regel 
Barsicherheiten, Wertpapiere (Aktien, Anleihen), Sicherungsbereignungen von Forderungen oder 
Bestnden, Sachmittel (zum Beispiel Anlagen, Maschinen, Flugzeuge) sowie Immobilien. 
 Garantiesicherheiten, die die Fhigkeit des Kreditnehmers ergnzen, seine Verpflichtungen gem dem 
Kreditvertrag zu erfllen, und die von Dritten bereitgestellt werden. Zu dieser Kategorie gehren blicherweise 
Akkreditive, Versicherungsvertrge, Exportkreditversicherungen, erhaltene Garantien und Risikobeteiligungen. 
Risikotransfers 

Risikotransfers an dritte Parteien bilden eine Hauptfunktion unseres Risikomanagementprozesses und werden 
in verschiedenen Formen durchgefhrt. Dazu gehren Komplettverkufe, Einzeladressen-und Portfoliohedging 
und Verbriefungen. Sie werden von den jeweiligen Geschftsbereichen und durch unsere Loan 
Exposure Management Group (LEMG) in bereinstimmung mit speziell genehmigten Vollmachten durchgefhrt. 


LEMG ist vor allem fr die Steuerung des Kreditrisikos fr Kredite und ausleihebezogene Zusagen des internationalen 
Investment-Grade-Kreditportfolios sowie des Portfolios fr Kredite an Unternehmen des deutschen 
Mittelstands innerhalb unseres Konzernbereichs Corporate & Investment Bank zustndig. 

Als zentrale Preisreferenzstelle stellt die LEMG den jeweiligen Geschftsfeldern des Konzernbereichs Corporate 
& Investment Bank die entsprechenden beobachteten oder abgeleiteten Kapitalmarktkonditionen fr neue 
Kreditantrge bereit. Die Entscheidung ber die Kreditvergabe durch die Geschftseinheit bleibt jedoch dem 
Kreditrisikomanagement vorbehalten. 


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Innerhalb dieses Kreditrisikokonzepts konzentriert sich die LEMG auf zwei wesentliche Initiativen, die zur Verbesserung 
der Risikomanagementdisziplin, zur Renditesteigerung sowie zum effizienteren Kapitaleinsatz beitragen 
sollen: 

 Verringerung der einzeladressen-und branchenbezogenen Kreditrisikokonzentrationen innerhalb des Kreditportfolios 
sowie 
 aktives Management der Kreditengagements durch Anwendung von Techniken wie etwa Kreditverkufen, 
Verbriefung von Kreditforderungen mittels Collateralized Loan Obligations, Ausfallversicherungen sowie 
Einzeladressen-und Portfolio Credit Default Swaps. 
Netting und Sicherheitenvereinbarungen fr Derivate 

Um das Kreditrisiko aus Transaktionen mit OTC-Derivaten zu reduzieren, wenn kein OTC Clearing erfolgen 
kann, sind wir grundstzlich bemht, Rahmenvertrge mit unseren Kunden abzuschlieen (wie beispielsweise 
den Rahmenvertrag fr Derivate der International Swaps and Derivatives Association, Inc (ISDA) oder den 
deutschen Rahmenvertrag fr Finanztermingeschfte). Ein Rahmenvertrag ermglicht, die Ansprche und Verpflichtungen 
smtlicher vom Rahmenvertrag erfassten Derivatetransaktionen zu netten, wenn der Geschftspartner 
seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, sodass eine einzige Nettoforderung oder -verbindlichkeit 
gegenber dem Geschftspartner verbleibt (Close-out Netting). Fr bestimmte Teile unseres Derivategeschfts 
(wie etwa Devisengeschfte) schlieen wir auch Rahmenvertrge ab, im Rahmen derer wir am gleichen Tag in 
derselben Whrung fllige Betrge fr Transaktionen verrechnen, die unter solchen Vertrgen geschlossen 
wurden (Payment Netting), was zur Verringerung unseres Abwicklungsrisikos fhrt. Im Rahmen unserer Risikomess-
und Risikobeurteilungsprozesse wenden wir das Netting nur in dem Mae an, in dem wir uns von der 
rechtlichen Validitt und Durchsetzbarkeit des Rahmenvertrags in allen betreffenden Jurisdiktionen berzeugt 
haben. 

Darber hinaus vereinbaren wir Credit Support Annexes (CSA) zu Rahmenvertrgen, um das derivatebezogene 
Kreditrisiko weiter zu senken. Diese Anhnge mit den entsprechenden Sicherheitenvereinbarungen 
bieten grundstzlich eine Risikominderung durch die regelmigen (gewhnlich tglichen) Sicherheitennachschsse 
fr die besicherten Risikopositionen. Die CSA verbriefen darber hinaus das Recht auf Kndigung der 
zugrunde liegenden Derivatetransaktionen, falls der Kontrahent einer Aufforderung zum Sicherheitennachschuss 
nicht nachkommt. Wenn wir davon ausgehen, dass der Anhang durchsetzbar ist, spiegelt sich dies, wie auch 
beim Netting, in unserer Beurteilung der besicherten Position wider. 

Bestimmte CSA zu Rahmenvertrgen legen ratingabhngige Grenzen fest, die die Stellung von zustzlicher 
Besicherung auslsen, wenn ein Partner herabgestuft wird. Wir schlieen auch Rahmenvertrge ab, die als 
weiteren Kndigungsgrund die Herabstufung eines Partners festlegen. Wir analysieren und berwachen in 
unserem Stresstestansatz fr Liquidittsrisiken laufend mgliche Eventualzahlungsverpflichtungen, die aus 
einer Herabstufung resultieren. 

Um das Kreditrisiko aus OTC-Derivatetransaktionen zu reduzieren, strebt die Postbank regelmig den Abschluss 
von Rahmenvertrgen an, (wie beispielsweise den deutschen Rahmenvertrag fr Finanztermingeschfte). 
Die Postbank wendet das Netting nur in dem Mae an, wie sie sich vom rechtlichen Bestand und 
der Durchsetzbarkeit in den relevanten Jurisdiktionen berzeugt hat. Mit den meisten der Hauptgeschftspartner 
in ihrem Financial-Markets-Portfolio hat die Postbank CSA zu den Rahmenvertrgen abgeschlossen, um ihr auf 
Derivate bezogenes Kreditrisiko weiter zu reduzieren. Wie auch beim Netting reflektiert die Postbank dies in 
ihrer Berechnung der Kapitalanforderung, sofern sie davon berzeugt ist, dass der Anhang durchsetzbar ist. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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Zum Zweck der Berechnung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen fr ihr Derivateportfolio nutzt die Postbank 
die Current Exposure Methode, das heit sie berechnet ihr Exposure At Default als Summe des positiven 
Fair Value ihrer Derivatepositionen und des aufsichtsrechtlichen Zuschlags. 

In Einzelfllen hat die Postbank Klauseln in ihren CSA zu den Rahmenvereinbarungen vereinbart, welche zu 
einer Erhhung der Sicherheitenstellung bei einer Verschlechterung des externen Ratings der Postbank fhren. 
Die Ratingverschlechterung durch Moodys (von Aa3 auf A1) im ersten Halbjahr 2010 hatte jedoch keinen 
direkten Einfluss auf die notwendige Stellung von Sicherheiten und damit keinen Einfluss auf die Risikotragfhigkeit 
der Postbank. 

berwachung des Ausfallrisikos

Eine anhaltende aktive berwachung und Verwaltung der Kreditrisikopositionen sind integrale Bestandteile 
des Kreditrisikomanagements. Die berwachung erfolgt vorwiegend durch die divisionalen Risikomanagementeinheiten 
in enger Kooperation mit der Portfolio-Management-Funktion. 

Die Geschftspartner im Kreditgeschft werden den Mitarbeitern des Kreditrisikomanagements innerhalb bestimmter 
divisionaler Risikoeinheiten zugewiesen, die entsprechend den Kundenarten (wie etwa Kreditinstitute 
oder Firmenkunden) zugeordnet sind. Die einzelnen Mitarbeiter des Kreditrisikomanagements in den divisionalen 
Risikoeinheiten verfgen ber die hchste Fachkompetenz und Erfahrung hinsichtlich der Steuerung von Kreditrisiken 
im Zusammenhang mit diesen Geschftspartnern und ihren kreditbezogenen Transaktionen. Jeder 
Mitarbeiter des Kreditrisikomanagements ist fr die stndige kreditseitige berwachung des ihm bertragenen 
Portfolios von Kreditnehmern verantwortlich. Darber hinaus stehen uns Verfahren zur Verfgung, mit denen 
wir versuchen, frhzeitig Kreditengagements zu erkennen, die mglicherweise einem erhhten Verlustrisiko 
ausgesetzt sind. Wenn wir Kreditnehmer identifizieren, bei denen Probleme entstehen knnten, werden die 
betroffenen Engagements generell auf eine Watchlist gesetzt. Wir sind bestrebt, Geschftspartner, bei denen 
auf Basis der Anwendung unserer Risikosteuerungsinstrumente potenzielle Probleme erkannt werden, frhzeitig 
zu identifizieren, um das Kreditengagement effektiv zu steuern und die Rckflsse zu maximieren. Der 
Zweck dieses Frhwarnsystems liegt darin, potenzielle Probleme anzugehen, solange adquate Handlungsalternativen 
zur Verfgung stehen. Diese Frherkennung potenzieller Risiken ist ein Grundprinzip unserer 
Kreditkultur und soll sicherstellen, dass grere Aufmerksamkeit auf solche Engagements gelenkt wird. 

Bei der Postbank sind weitgehend hnliche Prozesse implementiert. 

Ein zentraler Schwerpunkt unseres Risikomanagementansatzes ist die Vermeidung von unangemessenen Konzentrationen 
in unserem Portfolio. Erhebliche Konzentrationen des Kreditrisikos liegen vor, wenn wir wesentliche 
Engagements mit einer Vielzahl von Geschftspartnern mit hnlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 
oder vergleichbaren Geschftsaktivitten unterhalten, wobei diese Gemeinsamkeiten dazu fhren knnen, 
dass die Geschftspartner ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfllen knnen, falls sich wirtschaftliche 
oder branchenbezogene Rahmenbedingungen ndern. Eine Konzentration des Kreditrisikos kann auch gegenber 
einem einzelnen Geschftspartner bestehen. Unser Portfolio-Management-Rahmenwerk stellt ein 
direktes Ma fr Konzentrationen innerhalb unseres Kreditrisiko Portfolios bereit. 

Die Steuerung von Branchen-und Lnderrisiken ist eine der wichtigsten Komponenten unseres Managementansatzes 
fr Risikokonzentrationen fr unsere Portfolios auerhalb der Postbank. Abwicklungsrisiken bercksichtigen 
wir im Rahmen aller unserer Kreditrisikomanagement-Aktivitten. 



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2010 Risikobericht 

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Im Jahr 2010 hat die Postbank die Steuerung von Konzentrationen im Kreditbereich verbessert durch die systematische 
Identifizierung von Kreditkonzentrationen auf Basis einzelner Kundenbeziehungen wie auch auf 
Basis von Sektoren (zum Beispiel Branchen, Regionen, Sicherheitenarten). 

Management von Branchenrisiken 

Fr die Steuerung von Branchenrisiken haben wir unsere aus Unternehmen und Finanzinstitutionen bestehenden 
Geschftspartner in verschiedene Branchen-Unterportfolios gruppiert. Fr jedes dieser Unterportfolios 
wird blicherweise auf Jahresbasis ein Industry Batch Report erstellt. Dieser Bericht zeigt Branchenentwicklungen, 
Trends und Risiken fr unser Kreditportfolio, zeigt Risikokonzentrationen, umfasst Stresstests zur 
Bestimmung der Sensitivitten des jeweiligen Unterportfolios gegenber einem wirtschaftlichen Abschwungszenario. 
Die Auswertung wird genutzt bei der Festlegung von Strategien sowohl fr Branchenportfolios wie 
auch einzelne Geschftspartner innerhalb des Portfolios, basierend auf ihrem jeweiligen Chance/Risiko-Profil 
und Potenzial. 

Die Industry Batch Reports werden dem Group Credit Policy Committee, einem Unterkomitee des Risk Executive 
Committee, prsentiert und danach an den Vorstand geleitet. In bereinstimmung mit einem vereinbarten 
Zeitplan wird eine selektierte Anzahl dieser Industry Batch Reports auch dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats 
zugeleitet. In Ergnzung zu diesen Industry Batch Reports wird die Entwicklung der Branchen-Unterportfolios 
whrend des Jahres konstant berwacht und mit den genehmigten Strategien fr die Unterportfolios verglichen. 
Regelmig werden berblicke fr das Group Credit Policy Committee erstellt, um die aktuellsten Entwicklungen 
zu besprechen und Manahmen einzuleiten, sofern dies notwendig erscheint. 
Steuerung des Lnderrisikos 


Die Vermeidung von unerwnschten Konzentrationen auf regionaler Ebene ist ein integraler Bestandteil unseres 
Kreditrisikomanagementkonzepts. Zur Steuerung des Lnderrisikos sttzen wir uns auf eine Reihe von 
Risikomessinstrumenten und -limiten. Dazu gehren insbesondere: 

 Gesamtengagement gegenber Geschftspartnern. Hierzu zhlen wir alle Forderungen aus dem Kreditgeschft 
sowie Forderungen aus OTC-Derivaten an Geschftspartner, die in einem beliebigen Land ansssig 
sind und die wir fr gefhrdet halten, falls wirtschaftliche oder politische Ereignisse eintreten (Country Risk 
Event). Es schliet Tochterunternehmen auslndischer Muttergesellschaften ein, die nicht durch Patronatserklrung 
abgedeckt sind, sowie auslndische Niederlassungen von lokalen Geschftspartnern. 
 Transferrisikoengagement. Das Kreditrisiko, das entsteht, wenn ein grundstzlich zahlungsfhiger und zahlungswilliger 
Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfllen kann, da er wegen der Auferlegung 
staatlicher oder aufsichtsrechtlicher Kontrollen keine Devisen beschaffen oder Vermgenswerte an Nichtgebietsansssige 
bertragen kann (Transfer Risk Event). Dazu zhlen alle Forderungen aus dem Kreditgeschft 
sowie Forderungen aus OTC-Derivaten, die von einer unserer Stellen in einem Land an einen 
Geschftspartner in einem anderen Land ausgereicht werden. 
 Event-Risk-Szenarien mit hohem Stressfaktor. Wir verwenden Stresstests zur Messung von potenziellen 
Risiken unserer Handelspositionen und betrachten diese als Marktrisiken. 

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2010 Risikobericht 

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Unsere Lnderrisikoratings sind ein wesentliches Instrument fr das Lnderrisikomanagement. Sie werden von 
einem unabhngigen Lnderrisiko-Research-Team im Kreditrisikomanagement ermittelt und beinhalten: 

 Sovereign Rating. Eine Messgre der Wahrscheinlichkeit, dass ein Staat seinen Verpflichtungen in 
Fremdwhrung oder seiner eigenen Whrung nicht nachkommt. 
 Transferrisikorating. Eine Messgre der Wahrscheinlichkeit, dass ein Transfer Risk Event eintritt. 
 Event Risk Rating. Eine Messgre der Wahrscheinlichkeit, dass es zu wesentlichen Strungen der Marktrisikofaktoren 
eines Landes kommt. 
Smtliche Sovereign-und Transferrisikoratings werden mindestens einmal im Jahr vom Group Credit Policy 
Committee, einem Unterkomitee des Risk Executive Committee, berprft. Zudem berprft unser LnderrisikoResearch-
Team mindestens vierteljhrlich unsere Ratings fr die wichtigsten Emerging-Markets-Lnder. Ratings 
fr Lnder, die wir fr besonders volatil halten, sowie smtliche Event Risk Ratings werden einer laufenden 
berprfung unterzogen. 

Ferner vergleichen wir unsere internen Risikoeinstufungen regelmig mit den Einschtzungen der wichtigsten 
internationalen Ratingagenturen. 

Lnderrisikolimite werden in gemeinsam mit Lnderrisikoratings mindestens einmal im Jahr berprft. Lnderrisikolimite 
werden entweder durch den Vorstand oder unser Cross Risk Review Committee, ein Unterkomitee 
unseres Risk Executive Committee, in bereinstimmung mit delegierten Befugnissen, festgelegt. 

Unsere Konzernbereiche sind fr die Steuerung ihrer Lnderrisiken innerhalb der genehmigten Limite verantwortlich. 
Die regionalen Einheiten im Kreditrisikomanagement berwachen unser Lnderrisiko auf der Grundlage 
von Daten, die Finance zur Verfgung stellt. Das Group Credit Policy Committee berprft ebenfalls 
Informationen zum Transferrisiko. 

Wichtige Elemente der Lnderrisikosteuerung in der Postbank sind Country Risk-Ratings und Country Risk-
Limite. Die Ratings werden mit Hilfe eines Ratings-Tools monatlich berprft und bei Bedarf angepasst. CountryRisk-
Limite und Sovereign-Risk-Limite fr alle relevanten Lnder werden vom Gesamtvorstand einmal im Jahr 
genehmigt. Bei Bedarf findet unterjhrig eine Anpassung der Limite statt. Forderungen werden als Brutto-
Nominalwerte auf die Limite angerechnet und dem Sitz des Kreditnehmers entsprechend einzelnen Lndern 
zugeordnet. 

Abwicklungsrisiko 

Bei unseren Handelsaktivitten knnen wir zum Zeitpunkt der Abwicklung dieser Geschfte Risiken ausgesetzt 
sein. Das Abwicklungsrisiko (Settlement Risk) ist das Risiko, einen Verlust zu erleiden, wenn ein Kontrahent 
seinen vertraglichen Verpflichtungen zur Lieferung von liquiden Mitteln, Wertpapieren oder anderen Werten 
nicht nachkommt. 

Fr viele Transaktionsarten verringern wir das Abwicklungsrisiko, indem wir das Geschft ber eine Clearingstelle 
abschlieen, die als Vermittler im Sinne beider Parteien handelt und das jeweilige Geschft erst abwickelt, 
wenn beide Parteien ihre Vertragspflichten erfllt haben. 



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2010 Risikobericht 

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Steht ein solches Abwicklungssystem nicht zur Verfgung, stellt die simultane Initialisierung der Zahlung und 
Lieferung im Rahmen der Transaktion die bliche Praxis unter Geschftspartnern dar (Free Settlement). In 
solchen Fllen versuchen wir das Abwicklungsrisiko dadurch zu senken, dass wir bilaterale Nettingvereinbarungen 
fr Zahlungen eingehen. Auerdem beteiligen wir uns aktiv an Brancheninitiativen zur Reduzierung des Abwicklungsrisikos. 
Die bernahme eines Abwicklungsrisikos fr Geschfte im Free-Settlement-Verfahren bedarf 
der Zustimmung aus dem Kreditrisikobereich, und zwar entweder in Form vorab genehmigter Abwicklungsrisikolimite 
oder durch Einholung einer gesonderten Genehmigung fr den jeweiligen Geschftsvorfall. Fr 
Kreditgenehmigungszwecke aggregieren wir Abwicklungsrisikolimite nicht mit anderen Kreditengagements, 
bercksichtigen jedoch das gesamte Engagement bei der berlegung, ob ein bestimmtes Abwicklungsrisiko 
annehmbar ist. 


Kreditrisikoinstrumente  konomisches Kapital fr das Kreditrisiko

Wir berechnen das konomische Kapital fr das Ausfall-, Transfer-und Abwicklungsrisiko als Komponenten 
des Kreditrisikos. bereinstimmend mit dem Rahmenwerk des Konzerns fr das konomische Kapital soll das 
berechnete konomische Kapital fr Kreditrisiken mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,98 % extreme aggregierte 
unerwartete Verluste innerhalb eines Jahres abdecken. Per 31. Dezember 2010 haben wir die Postbank in 
unsere Berechnung des konomischen Kapitals auf einer mit der Deutschen Bank-Methode konsistenten Basis 
einbezogen. Einschrnkungen bei der Verfgbarkeit von Daten knnen aber in Portfolioeffekten resultieren, die 
nicht vollstndig abgeschtzt werden und daher zu ber-oder Unterschtzung fhren knnen. 

Das konomische Kapital fr Kreditrisiken richtet sich nach der Verlustverteilung des Konzernportfolios, die 
mithilfe einer Monte Carlo-Simulation von korrelierten Ratingmigrationen ermittelt wird. Die Verlustverteilung 
wird in zwei Schritten modelliert. Zunchst werden individuelle Kreditengagements aufgrund von Parametern 
fr Ausfallwahrscheinlichkeit, Exposure-at-Default (Engagementhhe bei Ausfall) und Loss-given Default (Verlustschwere) 
bestimmt. In einem zweiten Schritt wird die Wahrscheinlichkeit eines gemeinsamen Ausfalls mithilfe 
konomischer Faktoren modelliert, die den geografischen Regionen und Branchen entsprechen. Unter 
Verwendung eines eigenentwickelten Modells, das Ratingmigrationen und Laufzeiteffekte bercksichtigt, wird 
dann eine Simulation der Portfolioverluste durchgefhrt. Effekte durch negativ korrelierte (Wrong Way) 
Derivaterisiken (d.h. das Kreditexposure eines Derivats ist im Ausfall hher, als in einem Szenario ohne Ausfall) 
wird modelliert durch Anwendung unseres eigenen Alpha-Faktors, festgelegt fr unsere Nutzung der Basel II-
Interne-Modell-Methode. Erwartete Verluste und konomisches Kapital aus dieser Verlustverteilung werden 
bis auf Transaktionsebene zugewiesen, um eine Steuerung auf Transaktions-, Kunden-und Geschftsebene 
zu ermglichen. 

Mit einem hnlichen Ansatz ermittelt die Postbank einen Kredit-Value-at-Risk (CVaR) mit einem Konfidenzniveau 
von 99,93% ber einen Zeitraum von einem Jahr fr alle dem Kreditrisiko unterliegenden Engagements 
der Postbank. 

Kreditrisikoengagement 

Kreditengagements gegenber Geschftspartnern resultieren aus dem traditionellen nicht handelsbezogenen 
Kreditgeschft, wozu Kredite und Eventualverbindlichkeiten zhlen. Kreditengagements gegenber Geschftspartnern 
sind auch das Ergebnis unserer direkten Handelsaktivitten mit Kunden in bestimmten Instrumenten 
wie OTC-Derivaten, FX Forwards und Forward Rate Agreements. Ausfallrisiken entstehen auch im Zusammenhang 
mit unseren Positionen in gehandelten Kreditprodukten wie beispielsweise Anleihen. 

Wir definieren unser Kreditengagement, indem wir smtliche Transaktionen bercksichtigen, bei denen Verluste, 
verursacht durch die Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtungen des Geschftspartners, eintreten knnen. 


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2010 Risikobericht 

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Maximales Kreditrisiko 

Die folgende Tabelle zeigt unser maximales Kreditrisiko ohne Bercksichtigung etwaiger gehaltener Sicherheiten 
oder sonstiger Kreditverbesserungen (Credit Enhancements), die nicht fr eine Verrechnung in der Bilanz 
des Konzerns infrage kommen. 

in Mio 1 31.12.2010 31.12.2009 
Tglich fllige Forderungen gegenber Banken 17.157 9.346 
Verzinsliche Einlagen bei Kreditinstituten 92.377 47.233 
Forderungen aus bertragenen Zentralbankeinlagen und aus 
Wertpapierpensionsgeschften (Reverse Repos) 20.365 6.820 
Forderungen aus Wertpapierleihen 
Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermgenswerte2 
Zur Veruerung verfgbare finanzielle Vermgenswerte2 
Forderungen aus dem Kreditgeschft3 
28.916 
1.026.494 
48.587 
411.025 
43.509 
900.800 
14.852 
261.448 
Sonstige Aktiva mit Kreditrisiko 61.441 52.457 
Finanzgarantien und andere kreditrisikobezogene Eventualverbindlichkeiten4 
Unwiderrufliche Kreditzusagen und andere ausleihebezogene Zusagen4 
68.055 
123.881 
52.183 
104.125 
Maximales Kreditrisiko 1.898.297 1.492.773 

1 Alle Betrge zum Buchwert, sofern nicht anders angegeben. 
2 Ohne Aktien, sonstige Kapitalbeteiligungen und Rohstoffe. 
3 Forderungen aus dem Kreditgeschft brutto abzglich abgegrenzter Aufwendungen ()/unrealisierter Ertrge vor Abzug der Wertberichtigungen fr Kreditausflle. 
4 Finanzgarantien, sonstige kreditbezogene Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen (einschlielich zum Fair Value bewerteter Zusagen) sind mit 


den Nominalbetrgen wiedergegeben. 

In der Kategorie, der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten sind Wertpapiere in Hhe von 
109 Mrd  enthalten, fr die Rckkaufsvereinbarungen bestanden sowie fr 28 Mrd  geliehene Wertpapiere, 
beide mit nur geringem Kreditrisiko aufgrund sehr hoher Besicherungen. Daneben sind in dieser Position Schuldtitel 
in Hhe von 171 Mrd  enthalten, die zu mehr als 83% als Investment Grade eingestuft sind. Die oben 
genannte Kategorie der zur Veruerung verfgbaren finanziellen Vermgenswerte reflektierte berwiegend 
Schuldtitel, die zu mehr als 83 % als Investment Grade eingestuft waren. 

Der Anstieg des maximalen Kreditrisikos zum 31. Dezember 2010 war vornehmlich getrieben durch Akquisitionen, 
die per 31. Dezember 2010 einen Betrag von 235 Mrd  widerspiegelten, davon 211 Mrd , die auf die Postbank 
zurckzufhren sind. Ein signifikanter Anteil dieses Beitrags der Postbank ist in den Forderungen aus dem 
Kreditgeschft reflektiert. 

Ohne den Einfluss der Akquisitionen erhhte sich das maximale Kreditrisiko um 171 Mrd  berwiegend in den 
verzinslichen Einlagen bei Kreditinstituten und den zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermgenswerten. 

In den folgenden Tabellen zeigen wir Details zu mehreren unserer wesentlichen Kreditrisikoengagement-
Kategorien, und zwar Kredite, unwiderrufliche Kreditzusagen, Eventualverbindlichkeiten und OTC-Derivate: 

 Kredite sind Nettoforderungen aus dem Kreditgeschft wie in unserer Bilanz ausgewiesen, jedoch vor 
Abzug des Wertberichtigungsbestands fr Kreditausflle. 
 Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der unwiderruflichen 
ausleihebezogenen Zusagen. 
 Eventualverbindlichkeiten umfassen Finanz-und Performancegarantien, Kreditbriefe und Haftungsbernahmeerklrungen. 
 OTC-Derivate bezeichnen unser Kreditengagement aus Over-the-Counter(OTC)-Derivatetransaktionen 
nach Netting und erhaltenen Barsicherheiten. Diese werden in unserer Bilanz entweder als Handelsaktiva 
oder unter den sonstigen Aktiva als Derivate, die die Anforderungen fr Hedge Accounting erfllen, ausgewiesen, 
in jedem Fall aber vor Netting und erhaltenen Barsicherheiten. 

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Die nachstehende Tabelle zeigt mehrere unserer wesentlichen Kreditrisikoengagement-Kategorien nach geografischen 
Regionen. Hierbei wurde das Kreditrisikoengagement den verschiedenen Regionen entsprechend 
dem Sitz des Geschftspartners zugeordnet, ungeachtet etwaiger Zugehrigkeiten zu Konzernen mit anderweitigem 
Firmensitz. 
Kreditrisikoprofil Unwiderrufliche Eventualnach 
Regionen Kredite1 Kreditzusagen2 verbindlichkeiten OTC-Derivate3 Insgesamt 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 
Deutschland 207.129 105.297 24.273 14.112 15.758 12.126 3.018 3.455 250.178 134.990 
Westeuropa (ohne 
Deutschland) 110.930 81.954 30.239 27.006 18.019 13.128 22.213 21.081 181.401 143.169 
Osteuropa 8.103 6.986 1.844 1.306 1.319 1.428 836 690 12.102 10.410 
Nordamerika 54.887 45.717 59.506 55.337 22.063 17.018 26.765 30.805 163.221 148.877 
Mittel-und Sdamerika 4.121 3.325 575 214 1.427 777 1.792 831 7.915 5.147 
Asien/Pazifik 23.562 16.921 6.651 5.793 8.532 7.086 7.247 7.060 45.992 36.860 
Afrika 961 947 419 233 911 620 421 458 2.712 2.258 
Sonstige4 1.332 301 373 124 27  13 160 1.745 585 
Insgesamt 411.025 261.448 123.880 104.125 68.056 52.183 62.305 64.540 665.266 482.296 

1 Beinhaltet wertgeminderte Kredite von 6,3 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 7,2 Mrd  zum 31. Dezember 2009. 
2 Beinhaltet unwiderrufliche Kreditzusagen von 4,5 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 2,9 Mrd  zum 31. Dezember 2009 im Zusammenhang mit dem Konsumentenkreditengagement. 
3 Beinhaltet den Effekt von Nettingvertrgen und erhaltenen Barsicherheiten, soweit anwendbar. 
4 Beinhaltet supranationale Organisationen und andere Engagements, die wir keiner bestimmten Region zugeordnet haben. 


Die grten Konzentrationen des Kreditrisikos im Zusammenhang mit Krediten bestehen gegenber Westeuropa 
und Nordamerika, wobei der bedeutendste Anteil auf private Haushalte entfllt. Die Konzentration in 
Westeuropa lag in erster Linie im Heimatmarkt Deutschland, der auch den Groteil des Immobilienfinanzierungsgeschfts 
umfasst. Bei OTC-Derivaten bestanden die grten Konzentrationen ebenfalls in Nordamerika und 
Westeuropa mit einem signifikanten Anteil bei Banken und Versicherungen mit gutem Rating, bei denen wir 
von einem begrenzten Kreditrisiko ausgehen. 

Der Anstieg bei Krediten zum Jahresende 2010 ist vorwiegend auf die erstmalige Konsolidierung der Postbank 
zurckzufhren. Der Beitrag der Postbank zu unserem Kreditvolumen zum 31. Dezember 2010 betrug 129 Mrd , 
von denen mit 103 Mrd  der Hauptteil auf Deutschland entfllt. 

Zum 31. Dezember 2010 knnen auf Seiten der Postbank Risikokonzentrationen bei Banken mit gutem Rating 
und dem strukturierten Kreditportfolio erkannt werden. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt einen berblick ber unser Nettokreditengagement gegenber den Staaten 
verschiedener europischer Lnder. 

Nettorisikoposition gegenber Staaten 
in Mio  31.12.2010 
Portugal  12 
Irland 237 
Italien 8.011 
Griechenland 1.601 
Spanien 2.283 
Insgesamt 12.120 


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2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Die oben gezeigten Zahlen reflektieren insoweit eine Netto-Rechnungslegungssicht gegenber Staaten, da 
sie auf den Brutto-IFRS-Werten beruhen, welche zustzlich mit Blick auf zum Beispiel Netting und zugrunde 
liegende Risiken bereinigt wurden, um so ein Netto-Engagement zeigen zu knnen. Von unseren Nettokreditengagements 
in Hhe von 12,1 Mrd  gegenber den Sovereigns der Lnder Portugal, Irland, Italien, Griechenland 
und Spanien entfallen 6,9 Mrd  auf die Konsolidierung der Postbank. Ebenso wie die Postbank berwachen 
wir diese Engagements zeitnah. 
Die folgende Tabelle zeigt mehrere unserer wesentlichen Kreditrisikoengagement-Kategorien nach Branchenzugehrigkeit 
unserer Geschftspartner. 
Kreditrisikoprofil 
nach Branchen Kredite1 
Unwiderrufliche 
Kreditzusagen2 
Eventualverbindlichkeiten 
OTC-Derivate3 Insgesamt 
in Mio  31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 
Banken und 
Versicherungen 38.798 22.002 22.241 25.289 17.801 11.315 32.315 27.948 111.155 86.554 
Fund Management 27.964 26.462 6.435 11.135 2.392 540 9.318 12.922 46.109 51.059 
Verarbeitendes Gewerbe 20.748 17.314 31.560 24.814 18.793 16.809 3.270 2.169 74.371 61.106 
Handel 13.637 10.938 7.369 6.027 5.022 3.443 517 604 26.545 21.012 
Private Haushalte 167.352 85.675 9.573 4.278 2.537 1.820 842 801 180.304 92.574 
Gewerbliche Immobilien 44.119 28.959 3.210 1.876 2.196 2.194 1.577 1.286 51.102 34.315 
ffentliche Haushalte 24.113 9.572 858 520 57 19 6.510 5.527 31.538 15.638 

Sonstige4 

74.294 

60.526 

42.634 

30.186 

19.258 

16.043 

7.956 

13.283 

144.142 

120.038 

Insgesamt 

411.025 

261.448 

123.880 

104.125 

68.056 

52.183 

62.305 

64.540 

665.266 

482.296 

1 Beinhaltet wertgeminderte Kredite von 6,3 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 7,2 Mrd  zum 31. Dezember 2009. 
2 Beinhaltet unwiderrufliche Kreditzusagen von 4,5 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 2,9 Mrd  zum 31. Dezember 2009 im Zusammenhang mit dem 


Konsumentenkreditengagement. 
3 Beinhaltet den Effekt von Nettingvertrgen und erhaltenen Barsicherheiten, soweit anwendbar. 
4 Kredite in der Kategorie Sonstige beinhalten Leasingfinanzierungen. 

Die Zusammensetzung unseres Kreditrisikoprofils nach Branchen blieb in 2010, abgesehen von den Effekten 
durch die Konsolidierung der Postbank, vorwiegend unverndert. Die Effekte der Postbankkonsolidierung 
beinhalteten in Hhe von 75 Mrd  Kredite an private Haushalte, 21 Mrd  Kredite an Banken und Versicherungsunternehmen, 
15 Mrd  Kredite fr gewerbliche Immobilienfinanzierungen sowie 8 Mrd  Kredite an den ffentlichen 
Sektor. 

Unsere auf Kredite, unwiderrufliche Kreditzusagen, Eventualverbindlichkeiten und OTC-Derivate bezogenen 
Kreditengagements gegenber unseren zehn grten Kreditnehmern umfassten 5% unseres gesamten Kreditengagements 
in diesen Kategorien zum 31. Dezember 2010 gegenber 7% am 31. Dezember 2009. Diese 
Engagements gegenber den zehn grten Kreditnehmern bestehen mehrheitlich gegenber gut gerateten 
Kreditnehmern oder beziehen sich auf strukturierte Transaktionen, die einen hohen Grad an Besicherung aufweisen, 
mit Ausnahme eines Kreditengagements in Leveraged Finance. 

Ausleihebezogene Kreditrisikoengagements 

Einige Kreditarten tragen ein hheres Rckzahlungsrisiko als andere. In unserem Portfolio aus Krediten, die zu 
fortgefhrten Anschaffungskosten bewertet werden, ordnen wir daher die Ausleihungen auf Basis relevanter 
Kriterien bestimmten Kategorien zu. Diese beinhalten die Verlusterwartung ber den Kreditlebenszyklus, die 
Stabilitt des Verhltnisses von Risiko und Ertrag und die Markteinschtzung einer bestimmten Anlageklasse. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Die nachstehende Tabelle gibt einen berblick ber die Kategorien unseres Kreditbuchs und die Unterscheidung 
nach niedrigem, mittlerem und hherem Risiko. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Segment niedrigere Risiken 
PBC-Immobilienfinanzierungen 140.727 67.311 
Investment Grade/German Mid-Cap 69.436 32.615 
GTB 38.353 19.823 
PWM 24.468 17.977 
PBC Kleinbetrieb 17.550 15.127 
Staatsbesicherte Transaktionen/strukturierte Transaktionen 9.074 7.674 
Corporate Investments 7.966 12.774 
Zwischensumme Segment niedrigere Risiken 307.574 173.301 
Segment moderate Risiken 
PBC Konsumentenfinanzierungen 18.902 15.032 
Asset Finance (DB-gesponserte Conduits) 18.465 19.415 
Besicherte gehegte strukturierte Transaktionen 12.960 14.564 
Finanzierung von Pipeline Assets 8.050 7.886 
Zwischensumme Segment moderate Risiken 58.377 56.897 
Segment hhere Risiken 
Gewerbliche Immobilienfinanzierungen 29.024 12.990 
CF Leveraged Finance 7.018 11.768 
Sonstige 9.032 6.492 
Zwischensumme Segment hhere Risiken 45.074 31.250 

Kreditbuch insgesamt 

411.025 

261.448 

Der Hauptteil unseres Kreditvolumens mit geringerem Kreditrisiko entsteht aus unserem Private & Business 
Clients-Retailgeschft. Zum 31. Dezember 2010 waren 75 % unserer Kredite im Segment mit niedrigerem 
Kreditrisiko, deutlich mehr als die 66% zum 31. Dezember 2009. Der Anstieg in diesem Segment wurde bestimmt 
durch die erstmalige Einbeziehung der Postbank-Engagements, die 109 Mrd  zum Anstieg beitrugen. 
Die Mehrheit dieser Engagements der Postbank besteht aus Immobilienfinanzierungen. 

Das Wachstum unseres Private & Business Clients-Portfolios (ohne Postbank-Konsolidierung) in 2010 war 
fokussiert auf besicherte Kredite innerhalb des Segments mit geringerem Kreditrisiko, insbesondere Immobilienfinanzierungen, 
whrend das Konsumentenkreditportfolio sich reduzierte. Der gezeigte Anstieg des Konsumentenkreditportfolios 
ist ebenfalls auf die Konsolidierung der Postbank zurckzufhren, deren Konsumentenkreditportfolio 
4 Mrd  zum 31. Dezember 2010 betrug. Ohne die Postbank sank unser Konsumentenkreditgeschft 
in bereinstimmung mit unserer festgelegten Strategie und umfasste insbesondere Kunden in Deutschland 
und Italien. 

Unser Segment mit hherem Risiko wird dominiert durch unsere gewerblichen Immobilienfinanzierungen und 
Leveraged Finance. Unser Kreditrisikomanagement-Ansatz legt groes Augenmerk besonders auf die Portfolios, 
die aus unserer Sicht hhere Risiken beinhalten. Wir haben fr diese spezielle Portfoliostrategien und 
eine sorgfltige Kreditberwachung etabliert. Der Anstieg der gewerblichen Immobilienfinanzierungen ist auf 
die Konsolidierung der gewerblichen Immobilienfinanzierungen der Postbank mit einem Volumen von 15 Mrd  
zum 31. Dezember 2010 zurckzufhren. Eine Kundengruppenkonzentration trug rund 50% zum Kreditengagement 
in der Kategorie CF Leveraged Finance bei. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Die folgende bersicht zeigt die wertgeminderten Kredite und die entsprechenden Wertberichtigungen fr 
Kreditausflle in unserer hheren Kreditrisikokategorie. 

31.12.2010 31.12.2009 

Wert-

Wert-

Wertgeminderte 

berichtigungen 

Wertgeminderte 

berichtigungen 
in Mio  

Kredite 

fr Kreditausflle 

Kredite 

fr Kreditausflle 
Gewerbliche Immobilienfinanzierungen 

421 

297 

460 

274 
CF Leveraged Finance 

336 

180 

2.122 

815 
Sonstige 

798 

466 

934 

377 

Insgesamt 1.555 943 3.516 1.466 

Der oben gezeigte Rckgang wertgeminderter Kredite und der Wertberichtigungen fr Kreditausflle in unserer 
Kategorie Kredite mit hherem Risiko wurde hauptschlich verursacht durch die Restrukturierung einer einzelnen 
Kundenbeziehung im Leveraged-Finance-Portfolio unseres Firmenkreditgeschfts. 

Klassifizierung des Kreditrisikoengagements 

Wir teilen unser Kreditrisikoengagement zudem in zwei Gruppen auf: das Firmenkreditengagement und das 
Konsumentenkreditengagement. 

 Unser Konsumentenkreditengagement besteht aus kleineren standardisierten homogenen Krediten, insbesondere 
in Deutschland, Italien und Spanien. Es umfasst persnliche Kredite, Immobilienfinanzierungen fr 
Wohnungsbau und Gewerbe sowie Kreditlinien und Ratenkredite an Selbststndige und Kleingewerbetreibende 
aus unserem Privatkunden-und Retailgeschft. 
 Unser Firmenkreditengagement setzt sich aus allen Engagements zusammen, die nicht als Konsumentenkreditengagements 
definiert werden. 
Firmenkreditengagement 

Die folgende Tabelle zeigt mehrere unserer wesentlichen Kategorien des Firmenkreditengagements, gegliedert 
nach den Bonittsklassen unserer Geschftspartner. 

Firmenkreditengagement 
Kreditrisikoprofil nach Unwiderrufliche Eventual-
Bonittsklasse Kredite1 Kreditzusagen2 verbindlichkeiten OTC-Derivate3 Insgesamt 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 
AAAAA 62.603 28.134 23.068 22.211 7.334 6.573 23.967 23.966 116.972 80.884 
A 48.467 29.634 31.945 22.758 21.318 13.231 16.724 13.793 118.454 79.416 
BBB 56.096 46.889 36.542 28.814 20.391 15.753 8.408 7.600 121.437 99.056 
BB 44.809 43.401 22.083 23.031 11.547 9.860 7.905 12.785 86.344 89.077 
B 12.594 9.090 7.775 5.935 5.454 4.290 2.960 1.952 28.783 21.267 

CCC und schlechter 17.425 14.633 2.467 1.376 2.012 2.476 2.341 4.444 24.245 22.929 
Insgesamt 241.994 171.781 123.880 104.125 68.056 52.183 62.305 64.540 496.235 392.629 
1 Beinhaltet vor allem in der Kategorie CCC und schlechter wertgeminderte Kredite von 3,6 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 4,9 Mrd  zum 31. Dezember 2009. 

2 Beinhaltet unwiderrufliche Kreditzusagen von 4,5 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 2,9 Mrd  zum 31. Dezember 2009 im Zusammenhang mit dem Konsumentenkreditengagement. 
3 Beinhaltet den Effekt von Nettingvertrgen und erhaltenen Barsicherheiten, soweit anwendbar. 

Die obige Tabelle zeigt einen Anstieg in unserem Firmenkreditbuch und den unwiderruflichen Kreditzusagen, 
der vornehmlich auf die Konsolidierung der Postbank zurckzufhren ist. Der Anteil der Kredite mit Investment 
Grade Rating an unserem Firmenkreditbuch erhhte sich von 61% am 31. Dezember 2009 auf 69% am 

31. Dezember 2010 und reflektierte die erstmalige Einbeziehung der Postbank-Positionen sowie die Verbesserung 
in der Kreditrisikoeinstufung, nachdem Geschftspartner sich von der Kreditkrise erholten, und auch 
proaktive Risikomanagementaktivitten. Das in der Tabelle dargestellte Kreditvolumen bercksichtigt jedoch 
weder Kreditsicherheiten, Kreditverbesserungen noch andere Manahmen zur Reduzierung des Kreditrisikos. 

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2010 Risikobericht 

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Wir sind der Meinung, dass wir nach Bercksichtigung solcher risikoreduzierender Manahmen ein gut diversifiziertes 
Kreditportfolio haben. Der leichte Rckgang des Engagements in OTC-Derivaten, insbesondere in der 
Kategorie BB war weitgehend auf straffere Aktivitten zur Risikoreduzierung zurckzufhren. Das in der Tabelle 
dargestellte Volumen aus OTC-Derivaten bercksichtigt weder Risikoreduzierungsmanahmen (auer MasterNetting-
Vereinbarungen) noch Kreditsicherheiten (auer erhaltenen Barsicherheiten). Nach Bercksichtigung 
solcher Risikoreduzierungen verringert sich das verbleibende Kreditrisiko signifikant, ist adquat strukturiert, 
nach unserer Beurteilung gut diversifiziert und besteht berwiegend gegenber Geschftspartnern im Investment-
Grade-Rating-Bereich. 

Unsere Loan Exposure Management Group (LEMG) hilft, unser Firmenkreditengagement einzuschrnken. Der 
Nominalbetrag der Aktivitten der LEMG zur Risikoreduzierung ist um 4% von 52,9 Mrd  am 31. Dezember 
2009 auf 54,9 Mrd  am 31. Dezember 2010 gestiegen. 

Zum Jahresende 2010 hatte die LEMG Kreditderivate mit einem zugrunde liegenden Nominalwert von 34,6 Mrd  
im Bestand. Zum 31. Dezember 2009 betrug diese Position 32,7 Mrd . 

Die im Rahmen unserer Portfoliomanagementaktivitten verwendeten Kreditderivate werden mit dem Fair Value 
bewertet. 

Zudem hat die LEMG zum 31. Dezember 2010 das Kreditrisiko von Krediten und ausleihebezogenen Zusagen 
in Hhe von 20,3 Mrd  vorwiegend durch mit Finanzgarantien und in geringerem Mae auch mit Kreditderivaten 
unterlegte synthetische besicherte Kreditverbriefungen abgesichert, bei denen die Erstverlustpositionen 
verkauft wurden. Zum 31. Dezember 2009 betrug diese Position 20,2 Mrd . 

LEMG hat sich entschlossen, die Fair Value Option gem IAS 39 fr die Bewertung von Krediten und Kreditzusagen 
zum Fair Value zu nutzen, sofern die Kriterien dieses Standards erfllt werden. Das Nominalvolumen 
der zum Fair Value ausgewiesenen Kredite und Kreditzusagen der LEMG stieg im Jahresverlauf auf 54,1 Mrd  
am 31. Dezember 2010 (31. Dezember 2009: 48,9 Mrd ). Durch die Bewertung von Krediten und Kreditzusagen 
zum Fair Value hat die LEMG die Volatilitt der Gewinne und Verluste aus der Inkonsistenz bei Bewertung 
oder Ansatz (Accounting Mismatch) erheblich reduziert. Diese war entstanden, als derivative Hedges bereits zum 
Fair Value, Kredite und Kreditzusagen jedoch noch zu ursprnglichen Anschaffungskosten bewertet wurden. 


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2010 Risikobericht 

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Konsumentenkreditengagement 

Die nachstehende Tabelle zeigt unser Konsumentenkreditengagement insgesamt, die sich mindestens 90 Tage 
im Zahlungsverzug befindlichen Konsumentenkredite sowie die Nettokreditkosten des Konzerns. Letztere 
stellen die im Abrechnungszeitraum gebuchten Nettowertberichtigungen nach Eingngen auf abgeschriebene 
Kredite dar. Die Angaben zu Krediten, die 90 Tage oder mehr berfllig sind, und zu den Nettokreditkosten 
sind in Prozent des Gesamtengagements ausgedrckt. Unabhngig vom berflligkeitsstatus individueller 
Kredite wurden das Baufinanzierungsgeschft und die Kredite an kleine Geschftskunden in unserem Konsumentenkreditportfolio 
bezglich der Kreditqualitt der Kategorie geringer Risiken zugeordnet. Darber hinaus 
wird das Konsumentenkreditengagement zum Segment moderater Risiken allokiert. Dieser Aspekt der 
Kreditrisikoqualitt wird ebenfalls reflektiert durch unsere Nettokreditkosten als Prozentsatz des Gesamtengagements, 
die das Hauptinstrument im Kreditrisikomanagement dieser Engagements ist. 

Gesamt-Gesamtengagement 90 Tage oder mehr Nettokreditkosten in % 
engagement exklusive Postbank berfllig in % des Gesamtengagements 
in Mio  in Mio  exklusive Postbank exklusive Postbank 

31.12.2010 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 
Konsumentenkreditengagement Deutschland 130.317 60.706 59.804 1,77 % 1,73 % 0,56 % 0,55 % 
Konsumenten-und 
Kleinbetriebsfinanzierungen 19.055 12.733 13.556 3,16 % 2,72 % 1,92 % 1,69 % 
Immobilienfinanzierungen 111.262 47.973 46.248 1,41 % 1,44 % 0,20 % 0,22 % 
Konsumentenkreditengagement auerhalb 
Deutschlands 38.713 33.027 29.864 3,84 % 3,37 % 0,86 % 1,27 % 
Konsumentenkreditengagement insgesamt1 169.030 93.733 89.668 2,50 % 2,28 % 0,66 % 0,79 % 

1 Beinhaltet wertgeminderte Kredite von 2,7 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 2,3 Mrd  zum 31. Dezember 2009. 

Das Volumen unseres Konsumentenkreditengagements erhhte sich in 2010 aufgrund der Konsolidierung der 
Postbank um 75,3 Mrd  (89 %) im Wesentlichen in Immobilienfinanzierungen. Nachdem diese Kredite zu 
ihrem Fair Value konsolidiert wurden, der unsere erwarteten zuknftigen Cash Flows reflektierte, wurden zum 

31. Dezember 2010 keine der konsolidierten Kredite als 90 Tage oder mehr berfllig betrachtet. Die Nettokreditkosten 
fr die Konsumentenkredite der Postbank seit Konsolidierung waren verglichen zum konsolidierten 
Kreditvolumen unbedeutend. Das Volumen unseres Konsumentenkreditengagements ohne Postbank erhhte 
sich um 4 Mrd  (4,5%) vom Jahresende 2009 zum 31. Dezember 2010. Dieser Anstieg erfolgte in Deutschland 
(902 Mio ), Polen (1.034 Mio ), Italien (949 Mio ) und Portugal (547 Mio ), berwiegend im Bereich der 
Immobilienfinanzierungen. Auf Portfolio-und Lnderebene getroffene Manahmen fhrten zu einer deutlichen 
Reduzierung der Nettokreditkosten in Spanien und Indien, die teilweise durch Erhhungen in unserem Konsumentenkreditgeschft 
in Polen kompensiert wurden. berarbeitete Parameter und Modellannahmen in 2009 
fhrten zu einer einmaligen Sonderauflsung von Wertberichtigungen im ersten Quartal 2009 in Hhe von 
60 Mio  und zu einer um 28 Mio  niedrigeren Risikovorsorge im Kreditgeschft im ersten Quartal 2010. 

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Kreditrisikoengagement aus Derivaten 

Die folgende Tabelle zeigt die Nominalbetrge und Bruttomarktwerte von OTC-und brsengehandelten 
Derivatekontrakten fr Handels-und Nichthandelszwecke zum 31. Dezember 2010. Die Tabelle enthlt die 
OTC-und brsengehandelte Derivatekontrakte der Postbank, die nur einen vernachlssigbaren Einfluss auf 
die Gesamtsummen haben. 

31.12.2010 Nominalbetrag nach Laufzeiten 

in Mio  Bis 1 Jahr 
> 1 Jahr 
= 
5 Jahre ber 5 Jahre Insgesamt 
Positiver 
Marktwert 
Negativer 
Marktwert 
Nettomarktwert 
Zinsbezogene Geschfte: 
OTC-Produkte 16.942.302 15.853.777 11.080.457 43.876.536 419.196 401.179 18.017 
Brsengehandelte Produkte 1.120.579 276.258 2.272 1.399.109 128 110 18 
Zwischensumme 18.062.881 16.130.035 11.082.729 45.275.645 419.324 401.289 18.035 
Whrungsbezogene Geschfte: 
OTC-Produkte 3.805.544 1.325.473 607.743 5.738.760 110.440 118.452  8.012 
Brsengehandelte Produkte 13.113 970  14.083 104 221  117 
Zwischensumme 3.818.657 1.326.443 607.743 5.752.843 110.544 118.673 8.129 
Aktien-/indexbezogene Geschfte: 
OTC-Produkte 362.294 333.108 95.785 791.187 31.084 38.297  7.213 
Brsengehandelte Produkte 256.942 100.475 4.332 361.749 2.933 1.995 938 
Zwischensumme 619.236 433.583 100.117 1.152.936 34.017 40.292 6.275 
Kreditderivate 308.387 2.545.673 537.759 3.391.819 81.095 73.036 8.059 
Sonstige Geschfte: 
OTC-Produkte 143.323 150.068 8.831 302.222 18.587 17.879 708 
Brsengehandelte Produkte 72.437 41.874 839 115.150 2.742 2.621 121 
Zwischensumme 215.760 191.942 9.670 417.372 21.329 20.500 829 
OTC-Geschft insgesamt 21.561.850 20.208.099 12.330.575 54.100.524 660.402 648.843 11.559 
Brsengehandeltes Geschft insgesamt 1.463.071 419.577 7.443 1.890.091 5.907 4.947 960 
Insgesamt 23.024.921 20.627.676 12.338.018 55.990.615 666.309 653.790 12.519 
Positive Marktwerte nach 
Nettingvereinbarungen und erhaltenen 
Barsicherheiten 63.942 

Transaktionen mit brsengehandelten Derivaten (beispielsweise Futures und Optionen) werden regelmig 
ber einen zentralen Kontrahenten (zum Beispiel LCH Clearnet Ltd. oder Eurex Clearing AG) abgewickelt, 
dessen Richtlinien und Vorschriften einen tglichen Sicherheitennachschuss fr alle aktuellen und knftigen 
Risikopositionen vorsehen, welche sich aus diesen Transaktionen ergeben. Wir nehmen auch bei Transaktionen 
mit OTC-Derivaten so weit wie mglich die Abwicklungsleistungen eines zentralen Kontrahenten (OTC Clearing) 
in Anspruch. Dabei profitieren wir von der durch das Abwicklungssystem des zentralen Kontrahenten erzielten 
Kreditrisikominderung. 

Da die Wiederbeschaffungswerte von Derivateportfolios aufgrund von Marktpreisbewegungen und nderungen 
der Transaktionen im Portfolio schwanken, berechnen wir auch potenzielle knftige Wiederbeschaffungskosten 
der Portfolios ber die gesamte Laufzeit beziehungsweise bei besicherten Portfolios ber angemessene Verwertungszeitrume. 
Unser potenzielles knftiges Engagement messen wir anhand von separaten Limiten. Die 
Analyse des potenziellen knftigen Engagements wird durch Stresstests ergnzt, mit denen die unmittelbare 
Auswirkung extremer Marktereignisse auf unser Gesamtengagement geschtzt werden kann (wie beispielsweise 
Eventrisiken im Emerging-Markets-Portfolio). 


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2010 Risikobericht 

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Als Messgre fr potenzielle zuknftige Betrge wenden wir in der Regel ein Zeitprofil simulierter positiver 
Marktwerte des Derivateportfolios jedes Kontrahenten an, bei dem das Netting und die Besicherung bercksichtigt 
werden. Fr die berwachung von Limiten wenden wir ein Konfidenzniveau von 95 % dieser simulierten 
Verteilung von Marktwerten an, intern bezeichnet als Potential Future Exposure (PFE). Die im Rahmen 
desselben Verfahrens generierten durchschnittlichen Engagementprofile werden zur Ermittlung des sogenannten 
Average Expected Exposure (AEE) verwendet. Dieses nutzen wir, um potenzielle zuknftige Wiederbeschaffungskosten 
in unserem konomischen Kapital fr das Kreditrisiko abzubilden. Das Expected Positive 
Exposure (EPE) als wesentlicher Treiber unserer aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen wird ebenfalls 
auf Basis dieses Verfahrens ermittelt. Whrend AEE und EPE grundstzlich auf einem Einjahreszeithorizont 
berechnet werden, wird das PFE ber die Gesamtlaufzeit einer Transaktion oder Nettingkonstruktion gemessen. 
Die zuvor erwhnten Berechnungsmethoden setzen wir auch ein, um damit gestresste Risikopositionen 
fr unsere Kreditportfolio-Stresstests abzuleiten. 

Nichtderivative Handelsaktiva 

Die nachfolgende Tabelle macht Angaben zur Zusammensetzung unserer nichtderivativen Handelsaktiva fr 
die angegebenen Zeitrume. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 

Staatspapiere und staatlich gefrderte Unternehmen 92.866 76.318 
Finanzinstitute und Unternehmen 73.711 69.408 
Aktien 66.868 58.798 
Handelbare Kredite 23.080 21.847 
Sonstige 14.766 8.539 
Nichtderivative Handelsaktiva 271.291 234.910 

Gehandelte Kreditprodukte, wie zum Beispiel Anleihen in unserem Handelsbuch Developed Markets (ohne 
Postbank), werden durch eine spezialisierte Risikomanagement-Einheit gesteuert, die unsere Kredit-und Marktexpertise 
vereinigt. Wir nutzen angemessene Portfoliolimite und ratingbasierte Schwellenwerte auf Einzelemittentenbasis 
in Kombination mit unseren Marktrisikomanagementinstrumenten zur Risikosteuerung solcher 
Positionen. Die Risikosteuerung fr gehandelte Kreditprodukte Emerging Markets erfolgt unter Nutzung von 
Fachwissen, welches in unseren jeweiligen Emerging-Markets-Kreditrisikomanagement und Marktrisikomanagement-
Einheiten vorhanden ist. 

Steuerung des Weiterverkaufsrisikos 

Wir gehen hufig Verpflichtungen mit der Intention ein, diese zu verkaufen oder Teile der Risiken an Drittparteien 
zu verteilen. Diese Verpflichtungen beinhalten die Vorhaben des Funding von Bankkrediten und berbrckungskrediten 
fr die Auflage ffentlicher Anleihen. Das daraus resultierende Risiko besteht darin, dass wir gegebenenfalls 
keinen Erfolg haben bei der Verteilung der Kreditlinien. In diesem Fall mssten wir mehr des zugrunde 
liegenden Risikos fr einen lngeren Zeitraum halten als ursprnglich vorgesehen. 

Zum Zweck der Risikosteuerung behandeln wir den Gesamtbetrag all dieser Verpflichtungen als Kreditengagement, 
welches einer Kreditgenehmigung bedarf. Die Genehmigung beinhaltet auch den angestrebten final 
zu haltenden Betrag. Betrge, die zum Verkauf vorgesehen sind, werden als Handelsaktiva klassifiziert und 
unterliegen dem Fair Value Accounting. Die Preisschwankungen werden ber unseren Marktrisikoprozess 
berwacht. Wir schtzen den Wert dieser Aktiva gegen negative Marktbewegungen ber angemessene Kreditdokumentation 
der Transaktionen und Marktrisiko-Hedges (meistens ber entsprechende Indizes), die ebenfalls 
in unseren Marktrisikoprozess einbezogen sind. 


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2010 Risikobericht 

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Problemkredite 

Unsere Problemkredite bestehen in erster Linie aus wertgeminderten Krediten. Unser Kreditrisikomanagement 
beurteilt regelmig, ob objektive Hinweise auf eine Wertminderung eines Kredits oder einer Gruppe von Krediten 
vorliegen. Ein Kredit oder eine Gruppe von Krediten gilt als wertgemindert und ein Wertminderungsverlust 
als entstanden, wenn: 

 objektive Hinweise auf eine Wertminderung infolge eines Verlustereignisses vorliegen, das nach der erstmaligen 
Erfassung des Finanzinstruments bis zum Bilanzstichtag eingetreten ist (Verlustereignis); 

 das Verlustereignis einen Einfluss auf die geschtzten zuknftigen Cashflows des finanziellen Vermgenswerts 
oder der Gruppe finanzieller Vermgenswerte hatte und 
 eine verlssliche Schtzung des Verlustbetrags vorgenommen werden kann. 
Die Verlusteinschtzungen unseres Kreditrisikomanagements unterliegen einer regelmigen berprfung in 
Zusammenarbeit mit Group Finance. Die Ergebnisse dieser Prfung werden an ein Aufsichtskomitee berichtet 
und von diesem genehmigt. Es setzt sich aus der hheren Fhrungsebene von Group Finance und Legal, Risk & 
Capital zusammen. 

Der Wertminderungsverlust wird in der Regel auf Basis der erwarteten knftigen Cashflows unter Verwendung 
des ursprnglichen Effektivzinssatzes des Kredits ermittelt. Bei notleidenden Krediten im Prozess der Restrukturierung 
(zur Definition siehe unten) wird der ursprngliche Effektivzinssatz vor einer Anpassung der Konditionen 
angewandt. 

Whrend wir die Wertminderungen fr unsere Firmenkreditengagements individuell bewerten, nehmen wir in 
unserem Konsumentenkreditengagement eine kollektive Beurteilung der Wertminderung der Kredite vor. 

Bei der Mehrheit unseres Private & Business Client Portfolios basiert die Methode der Wertberichtigungsermittlung 
auf statistischen Modellen. Unser Kreditportfolio wird in homogene und nicht-homogene Anteile unterteilt. 
Diese Anteile werden weiter in Teilportfolios unterschieden, je nach Art des Engagements und Klassifizierung 
des Kunden. Unter Verwendung historischer Daten wird die Hhe der Wertberichtigung fr das homogene 
Portfolio automatisiert auf Basis von statistischen Modellen kalkuliert, die auf Wertberichtigungskennzahlen fr 
einzelne berflligkeitsklassen beruhen (Tage berfllig). Das nicht-homogene Portfolio ist gekennzeichnet 
durch groe Kreditlinien oder bestimmte Kreditkategorien, die aufgrund von Gre, Komplexitt oder Qualitt 
nicht vergleichbar sind. Diese Kreditfazilitten unterliegen einer regelmigen fallweisen Prfung und sofern 
eine Wertminderung festgestellt wurde, wird eine Wertberichtigung auf Basis des erwarteten Verlusts festgesetzt. 


Die bei der Postbank verwendete Methodik zur Wertberichtigungsermittlung ist hnlich zu unserer Vorgehensweise. 
Ausnahmen bestehen einerseits darin, dass die Postbank direkte Abschreibungen ohne vorherige Wertberichtigungsbildung 
vornimmt und andererseits, dass die Wertberichtigungen im Hypothekengeschft mit 
Privatkunden einzeln ermittelt werden fr Kredite, die 180 Tage oder lnger berfllig sind. In unseren konsolidierten 
Ergebnissen, einschlielich Postbank, wurden die genannten Unterschiede fr Berichtszwecke an 
unsere Grundstze angeglichen. 



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2010 Risikobericht 

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Wertberichtigungen fr Kreditausflle, die vor Konsolidierung von Postbank, Sal. Oppenheim/BHF-BANK und 
Teilen des niederlndischen Firmenkundengeschfts von ABN AMRO gebildet wurden, sind nicht in unseren 
Wertberichtigungsbestand konsolidiert worden. Vielmehr wurden diese Wertberichtigungen bei der Bestimmung 
des Fair Value, der die Bemessungsgrundlage der neu konsolidierten Kredite reprsentiert, bercksichtigt. 
Sptere Verbesserungen in der Kreditqualitt dieser Kredite werden als Wertaufholung in ihrem Buchwert 
reflektiert, wobei der korrespondierende Gewinn in sonstigen Ertrgen ausgewiesen wird. Wertberichtigungen 
fr Kreditausflle, die nach Konsolidierung von Postbank, Sal. Oppenheim/BHF-BANK und Teilen des niederlndischen 
Firmenkundengeschfts von ABN AMRO gebildet wurden, sind dagegen in unseren Wertberichtigungen 
fr Kreditausflle und unserem Wertberichtigungsbestand enthalten. 

Die zweite Komponente unserer Problemkredite umfasst nicht wertgeminderte Problemkredite, fr die kein 
Wertminderungsverlust festgestellt wurde, bei denen jedoch entweder das Management aufgrund bekannter 
Informationen ber mgliche Kreditprobleme der Kreditnehmer erheblich daran zweifelt, dass diese ihre vertraglichen 
Rckzahlungsvereinbarungen erfllen knnen, oder Kredite, die 90 Tage oder mehr berfllig sind, 
bei denen aber noch Zinsen abgegrenzt werden. 

Im Einklang mit der Industry Guidance der Securities and Exchange Commission setzen wir darber hinaus 
die berwachung und die Berichterstattung der nachstehenden Kategorien in unseren Problemkrediten fort. 

 Kredite ohne Zinsabgrenzung. Die Zinsabgrenzung fr Kredite wird eingestellt, wenn die vereinbarten Zins-
oder Tilgungszahlungen 90 Tage oder mehr berfllig sind und der Kredit weder hinreichend abgesichert ist, 
noch sich im Inkassoprozess befindet oder es nach Einschtzung des Managements hinsichtlich der Einbringlichkeit 
der vertraglichen Cashflows ratsam ist, die Zinsabgrenzung einzustellen. Im Fall von Krediten 
ohne Zinsabgrenzung wird die Zinsabgrenzung auf Basis der kreditvertraglichen Bedingungen eingestellt. 
Dabei wird jedoch der auf den Zeitablauf zurckzufhrende Anstieg des Nettobarwerts des wertgeminderten 
Kredits auf Basis des ursprnglichen Effektivzinssatzes des Kredits als Zinsertrag erfasst. Auf Kredite ohne 
Zinsabgrenzung eingehende Zinsen buchen wir als Ermigung der Kapitalforderung. 
 Kredite 90 Tage oder mehr berfllig, mit Zinsabgrenzung. Hier handelt es sich um Kredite, bei denen die 
vertraglich vereinbarten Zins-oder Tilgungszahlungen 90 Tage oder mehr berfllig sind, bei denen wir aber 
noch Zinsen abgrenzen, da sie nicht wertgemindert sind. 
 Notleidende Kredite im Prozess der Restrukturierung. Hierbei handelt es sich um Kredite, die wir aufgrund 
einer Verschlechterung der finanziellen Situation des Kreditnehmers restrukturiert haben. Dabei wurden 
Konditionen vereinbart, die wir sonst nicht in Betracht gezogen htten. Wenn ein Kreditnehmer einen 
restrukturierten Kredit ein Jahr lang zufriedenstellend bedient, behandeln wir den Kredit nicht lnger als notleidenden 
Kredit im Prozess der Restrukturierung  es sei denn, der zum Zeitpunkt der Restrukturierung 
vereinbarte neue Zinssatz war niedriger als der Marktzins fr hnliche Kreditrisiken. 
Mit Konsolidierung der Postbank, der Teile des niederlndischen Firmenkundengeschfts von ABN AMRO und 
Sal. Oppenheim/BHF-BANK haben wir bestimmte Kredite angekauft, fr die zuvor eine spezifische Einzelwertberichtigung 
bei der Postbank, ABN AMRO oder Sal. Oppenheim/BHF-BANK gebildet worden war. Diese Kredite 
haben wir zu Fair Values in unsere Bilanz bernommen, die anhand der erwarteten Cash Flows ermittelt 
wurden und die die Qualitt dieser Kredite zum Zeitpunkt der Akquisition widerspiegeln. Sofern sich unsere 
Cash Flow-Erwartungen fr diese Kredite seit der Akquisition nicht verschlechtert haben, werden diese Kredite 
nicht als wertgeminderte oder als Problemkredite bercksichtigt. 



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Die nachfolgenden beiden Tabellen zeigen unsere Problemkredite zum angegebenen Stichtag. 

31.12.2010 Wertgeminderte Kredite Nicht wertgeminderte Kredite Problemkredite 
Inlndische Auslndische Inlndische Auslndische 
in Mio  Kunden Kunden Insgesamt Kunden Kunden Insgesamt Insgesamt 
Einzeln ermittelt 996 2.556 3.552 239 1.635 1.874 5.426 
Kredite ohne Zinsabgrenzung 902 2.374 3.276 153 897 1.051 4.327 
Kredite 90 Tage oder mehr 
berfllig, mit Zinsabgrenzung    36 8 44 44 
Notleidende Kredite im Prozess 
der Restrukturierung 94 182 276 50 729 779 1.055 
Kollektiv ermittelt 1.010 1.703 2.713 267 29 296 3.009 
Kredite ohne Zinsabgrenzung 1.009 1.583 2.591    2.591 
Kredite 90 Tage oder mehr 
berfllig, mit Zinsabgrenzung    252 5 258 258 
Notleidende Kredite im Prozess 
der Restrukturierung 1 120 121 15 24 38 160 
Problemkredite insgesamt 2.006 4.258 6.265 506 1.664 2.170 8.435 
davon: gem IAS 39 
reklassifizierte Problemkredite 84 1.150 1.234  979 979 2.213 
31.12.2009 Wertgeminderte Kredite Nicht wertgeminderte Kredite Problemkredite 

Inlndische Auslndische Inlndische Auslndische 
in Mio  Kunden Kunden Insgesamt Kunden Kunden Insgesamt Insgesamt 
Einzeln ermittelt 758 4.145 4.903 304 1.037 1.341 6.244 
Kredite ohne Zinsabgrenzung 707 4.027 4.734 200 1.003 1.203 5.937 
Kredite 90 Tage oder mehr 
berfllig, mit Zinsabgrenzung    50 5 55 55 
Notleidende Kredite im Prozess 
der Restrukturierung 51 118 169 54 29 83 252 
Kollektiv ermittelt 907 1.391 2.298 274 97 371 2.669 
Kredite ohne Zinsabgrenzung 905 1.281 2.186    2.186 
Kredite 90 Tage oder mehr 
berfllig, mit Zinsabgrenzung    260 6 266 266 
Notleidende Kredite im Prozess 
der Restrukturierung 2 110 112 14 91 105 217 
Problemkredite insgesamt 1.665 5.536 7.201 578 1.134 1.712 8.913 
davon: gem IAS 39 
reklassifizierte Problemkredite 28 2.750 2.778  159 159 2.937 

Der Gesamtbestand unser Problemkredite reduzierte sich im Berichtsjahr 2010 um insgesamt 478 Mio  oder 
5%, bedingt durch Abschreibungen in Hhe von 1,4 Mrd , die teilweise durch einen Bruttoanstieg von Problemkrediten 
in Hhe von 716 Mio  und einen wechselkursbedingten Anstieg von 248 Mio  ausgeglichen wurden. 

Der Rckgang der Problemkredite insgesamt war berwiegend auf eine Restrukturierung von Krediten an 
einen Geschftspartner zurckzufhren, die aus einer gescheiterten Syndizierung hervorgingen und zu den 
gem IAS 39 umklassifizierten Krediten gehrten. Dies fhrte zu einer Reduzierung an wertgeminderten 
Krediten in Hhe von 1,4 Mrd , wovon 545 Mio  auf Abschreibungen zurckzufhren waren. Nach der Restrukturierung 
haben wir weiterhin erst-und nachrangige Fremdfinanzierungen ausgereicht, aber bestimmte 
Minderheitsbeteiligungsrechte, Einwilligungen und Veto-Rechte ber finanzielle und operative Entscheidungen 
der Gesellschaft behalten. Die nachrangige Finanzierungsvereinbarung haben wir in der Rechnungslegung als 
Investment nach der Equitymethode behandelt und wiesen sie nicht als Problemkredit aus. 


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Einzeln ermittelte wertgeminderte Kredite verzeichneten einen Rckgang um insgesamt 1,4 Mrd , bedingt 
durch Abschreibungen in Hhe von 934 Mio  und Bruttoreduzierungen in Hhe von 609 Mio , die teilweise 
durch einen wechselkursbedingten Anstieg von 191 Mio  ausgeglichen wurden. Hauptursache fr den Rckgang 
an einzeln ermittelten wertgeminderten Krediten war die oben erwhnte Restrukturierung. Unsere kollektiv 
ermittelten wertgeminderten Kredite erhhten sich um 415 Mio , bedingt durch unsere Akquisition der 
Postbank sowie Erhhungen in den Portfolios in Italien und Polen. Der Bruttoanstieg an kollektiv ermittelten 
wertgeminderten Krediten in Hhe von 909 Mio  sowie ein wechselkursbedingter Anstieg von 15 Mio  wurden 
teilweise durch 509 Mio  Abschreibungen kompensiert. 

Diese Effekte fhrten insgesamt zu einem Rckgang an wertgeminderten Krediten in Hhe von 937 Mio  oder 
13 %, whrend sich die nicht wertgeminderten Problemkredite um 459 Mio  erhhten, verursacht durch zahlreiche 
Kredite, die als ausgefallen eingestuft wurden, fr die wir aber vorwiegend wegen werthaltiger Besicherung 
keinen Verlust erwarteten. 

Unsere Problemkredite beinhalteten 2,2 Mrd an Problemkrediten, die gem IAS 39 als Forderungen aus 
dem Kreditgeschft umklassifiziert wurden. Fr diese Kredite verzeichneten wir Abschreibungen von 607 Mio 
und Bruttorckfhrungen in Problemkrediten von 219 Mio, die teilweise durch wechselkursbedingten Anstieg 
von 101 Mio  ausgeglichen wurden. 

Unsere Zusagen, neue Gelder an Kreditnehmer mit Problemkrediten zu geben, beliefen sich zum 31. Dezember 
2010 auf 184 Mio, was einem Rckgang von 7 Mio  (4%) gegenber dem 31. Dezember 2009 entspricht. 
Von diesen Zusagen entfielen 40 Mio  auf Kreditnehmer mit notleidenden Krediten im Prozess der Restrukturierung. 
Dies entspricht einem Rckgang von 11 Mio  gegenber dem 31. Dezember 2009. 

Zustzlich beliefen sich zum 31. Dezember 2010 unsere leistungsgestrten Leasingfinanzierungen auf 8 Mio. 
Das entspricht einem Anstieg um 1 Mio  (14%) gegenber dem 31. Dezember 2009. Diese Betrge sind nicht 
in unseren Problemkrediten enthalten. 

Die folgende Tabelle liefert einen berblick ber unsere nicht wertgeminderten notleidenden Kredite im Prozess 
der Restrukturierung, deren Bedingungen neu verhandelt wurden und die ansonsten berfllig oder wertgemindert 
wren. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 

Nicht wertgeminderte notleidende Kredite im Prozess der Restrukturierung 

818 

188 

Die folgende Tabelle unterteilt die zu fortgefhrten Anschaffungskosten bewerteten nicht wertgeminderten 
Kredite nach Anzahl der berflligen Tage, einschlielich nicht wertgeminderte Kredite mit einer berflligkeit 
von mehr als 90 Tagen, bei denen keine Zweifel hinsichtlich der Kreditwrdigkeit des Kunden bestehen. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 

Kredite, weniger als 30 Tage berfllig 

4.092 

6.192 

Kredite 30 Tage oder mehr, aber weniger als 60 Tage berfllig 

973 

941 

Kredite 60 Tage oder mehr, aber weniger als 90 Tage berfllig 

384 

558 

Kredite 90 Tage oder mehr berfllig 

981 

925 

berfllige Kredite ohne Wertminderung insgesamt 6.430 8.616 



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Die nachfolgende Tabelle zeigt den aggregierten Wert der Sicherheiten  mit einer Fair-Value-Obergrenze 
beim besicherten Kreditvolumen , die wir zur Absicherung unserer berflligen, aber nicht wertgeminderten 
Kredite halten. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 

Finanzielle und andere Sicherheiten 

3.484 

3.965 

Erhaltene Garantien 

244 

330 

Sicherheiten mit Fair-Value-Obergrenze fr berfllige Kredite ohne Wertminderung insgesamt 

3.728 

4.295 

Wertgeminderte Kredite 

Die folgende Tabelle zeigt unsere wertgeminderten Kredite, die Komponenten unserer Wertberichtigung fr 
Kreditausflle und die dazugehrigen Abdeckungsgrade nach Regionen, basierend auf dem Sitz des Geschftspartners, 
zu den angegebenen Stichtagen. 

31.12.2010 Wertgeminderte Kredite Wertberichtigung fr Kreditausflle Impaired loan 
Einzeln Kollektiv Einzeln Kollektiv coverage 
in Mio  ermittelt ermittelt Insgesamt ermittelt ermittelt Insgesamt ratio in % 
Deutschland 996 1.010 2.006 559 453 1.012 50 

Westeuropa (ohne Deutschland) 

1.153 

1.441 

2.594 

640 

997 

1.637 

63 

Osteuropa 

22 

245 

267 

6 

186 

192 

72 

Nordamerika 

1.146 

4 

1.150 

339 

4 

343 

30 

Mittel-und Sdamerika 43  43 27  27 63 
Asien/Pazifik 169 13 182 68 13 81 45 
Afrika 23  23 4  4 17 
Sonstige        
Insgesamt 3.552 2.713 6.265 1.643 1.653 3.296 53 
31.12.2009 Wertgeminderte Kredite Wertberichtigung fr Kreditausflle Impaired loan 
Einzeln Kollektiv Einzeln Kollektiv coverage 
in Mio  ermittelt ermittelt Insgesamt ermittelt ermittelt Insgesamt ratio in % 
Deutschland 758 907 1.665 498 454 952 57 
Westeuropa (ohne Deutschland) 2.457 1.245 3.702 1.035 741 1.776 48 
Osteuropa 30 121 151 17 94 111 74 
Nordamerika 1.392 3 1.395 397 3 400 29 
Mittel-und Sdamerika 84 1 85 21 1 22 26 
Asien/Pazifik 136 21 157 51 21 72 46 
Afrika 27  27 7  7 26 
Sonstige 19  19 3  3 16 
Insgesamt 4.903 2.298 7.201 2.029 1.314 3.343 46 


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Risikobericht 

Die folgende Tabelle stellt unsere wertgeminderten Kredite, die Komponenten unserer Wertberichtigung fr 
Kreditausflle und die dazugehrigen Abdeckungsgrade nach Branchenzugehrigkeit unserer Geschftspartner 
zu den angegebenen Stichtagen dar. 

31.12.2010 
in Mio  
Banken und Versicherungen 
Fund Management 
Verarbeitendes Gewerbe 
Handel 
Private Haushalte 
Gewerbliche Immobilien 
ffentliche Haushalte 
Sonstige 
Insgesamt 
Einzeln 
ermittelt 
81 
841 
603 
199 
163 
740 
 
925 
3.552 
Wertgeminderte Kredite 
Kollektiv 
ermittelt Insgesamt 
 81 
 841 
139 742 
113 312 
1.810 1.973 
229 969 
  
422 1.347 
2.713 6.265 
Wertberichtigung fr Kreditausflle 
Einzeln 
ermittelt 
Kollektiv 
ermittelt Insgesamt 
82  82 
298 97 395 
332 125 457 
147 111 258 
105 965 1.070 
259 83 342 
   
420 272 692 
1.643 1.653 3.296 
Impaired loan 
coverage 
ratio in % 
100 
41 
62 
83 
54 
35 
 
56 
53 
31.12.2009 Wertgeminderte Kredite Wertberichtigung fr Kreditausflle Impaired loan 

Einzeln Kollektiv Einzeln Kollektiv coverage 
in Mio  ermittelt ermittelt Insgesamt ermittelt ermittelt Insgesamt ratio in % 
Banken und Versicherungen 101  101 82  82 81 
Fund Management 848  848 281  281 33 
Verarbeitendes Gewerbe 582 116 698 307 116 423 61 
Handel 255 91 346 117 71 188 54 
Private Haushalte 103 1.556 1.659 49 750 799 48 
Gewerbliche Immobilien 710 250 960 314 92 406 42 
ffentliche Haushalte 45  45 6  6 13 

Sonstige1 

2.259 

285 

2.544 

873 

285 

1.158 

46 

Insgesamt 
4.903 2.298 7.201 2.029 1.314 3.343 46 

1 
Zum 31. Dezember 2009 beinhaltete die Kategorie Sonstige in erster Linie eine wertgeminderte nachrangige Forderung im Leveraged Finance-Geschft, die 
gem IAS 39 umklassifiziert worden war. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt den aggregierten Wert der von uns zur Absicherung unserer wertgeminderten 
Kredite gehaltenen Sicherheiten  mit einer Fair-Value-Obergrenze beim besicherten Kreditvolumen. 

in Mio  
31.12.2010 31.12.2009 

Finanzielle und andere Sicherheiten 

1.502 

1.757 

Erhaltene Garantien 

77 

57 

Sicherheiten mit Fair-Value-Obergrenze fr wertgeminderte Kredite insgesamt 
1.579 1.814 

Der Abdeckungsgrad fr wertgeminderte Kredite unter Hinzunahme von Sicherheiten und Wertberichtigungen 
fr Kreditausflle betrug 78% zum31. Dezember 2010 und 72% zum 31. Dezember 2009.Der Anstieg war 
primr verursacht durch eine Reduzierung der gem IAS 39 umklassifizierten Kredite. Diese erforderten 
einen geringeren Wertberichtigungsbedarf durch ihren Fair-Value-Abschlag vor ihrer Reklassifizierung und 
fhrten dadurch zu einem geringeren durchschnittlichen Abdeckungsgrad. 



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Finanzbericht 2010 Risikobericht 

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Die nachstehende Tabelle zeigt den aggregierten Wert der Sicherheiten, die wir whrend der Berichtsperioden 
in die Bilanz aufgenommen haben, indem wir zur Risikominderung dienende Sicherheiten bernommen oder 

andere Kreditverbesserungen in Anspruch genommen haben. 
in Mio  2010 2009 
Gewerbliche Immobilien 32 78 
Private Immobilien 47 10 
Sonstige 1  
In der Berichtsperiode bernommene Sicherheiten insgesamt 80 88 

Die bernommenen Sicherheiten werden in einem geordneten Verfahren oder im Rahmen einer ffentlichen 
Auktion veruert. Die Erlse werden zur Rckzahlung oder Reduzierung ausstehender Verschuldung genutzt. 
In der Regel nutzen wir bernommene Gebude nicht fr eigene geschftliche Zwecke. 

In 2010 haben wir in Bezug auf zwei Kreditengagements in unserem Portfolio in den USA Gewerbeimmobilien 
bernommen, whrend die bernahme von privaten Immobilien sich berwiegend auf Engagements in Spanien 
und ein paar Flle in den USA erstreckte, wo wir die Sicherheit in Ausbung der Zwangsvollstreckung bernommen 
haben. 

Die in der Tabelle gezeigten bernommenen privaten Immobilien beinhalten keine der infolge der Konsolidierung 
von Securitization Trusts gem SIC-12 sowie IAS 27 bernommenen Sicherheiten. Die Jahresendwerte, bezogen 
auf diese Trusts, beliefen sich zum 31. Dezember 2010 auf 25 Mio  nach 33 Mio  zum 31. Dezember 
2009. 

Vernderungen im Wertberichtigungsbestand 

Eine Erhhung unseres Wertberichtigungsbestands fr Kreditausflle geht als Erhhung der Wertberichtigungen 
fr Kreditausflle in unsere Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung ein. Abschreibungen fhren zu einer 
Ermigung des Wertberichtigungsbestands, whrend Eingnge aus abgeschriebenen Forderungen den Wertberichtigungsbestand 
erhhen. Auflsungen von Wertberichtigungen, die als nicht mehr notwendig erachtet 
werden, fhren zu einem entsprechenden Rckgang des Wertberichtigungsbestands und zu einer Reduzierung 
der Wertberichtigungen fr Kreditausflle in unserer Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Vernderungen in unserem Wertberichtigungsbestand fr Kreditausflle in 
den angegebenen Zeitrumen. 

2010 2009 

Einzeln Kollektiv Einzeln Kollektiv 
in Mio  ermittelt ermittelt Insgesamt ermittelt ermittelt Insgesamt 
Bestand am Jahresanfang 2.029 1.314 3.343 977 961 1.938 
Wertberichtigungen fr Kreditausflle 562 751 1.313 1.789 808 2.597 
Nettoabschreibungen  896  404  1.300  637  419  1.056 
Abschreibungen  934  509  1.443  670  552  1.222 
Eingnge aus abgeschriebenen Krediten 38 104 143 33 133 166 
Vernderung des Konsolidierungskreises       
Wechselkursvernderungen/Sonstige  52  8  60  101  36  137 
Bestand am Jahresende 1.643 1.653 3.296 2.029 1.314 3.343 


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Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung unserer Wertberichtigungen fr Kreditausflle in den angegebenen 
Zeitrumen unter besonderer Bercksichtigung von Abschreibungen und Eingngen auf abgeschriebenen 
Forderungen. Inlndische Kreditnehmer werden zustzlich nach Branchen aufgeteilt. Die Zuordnung zu 
inlndischen und auslndischen Kreditnehmern richtet sich nach dem Sitz des Geschftspartners. 

in Mio  
(sofern nicht anders angegeben) 2010 2009 


Bestand am Jahresanfang 

3.343 

1.938 
Abschreibungen: 
Inlndische Kunden: 
Banken und Versicherungen  5  2 
Fund Management   
Verarbeitendes Gewerbe  43  43 
Handel  32  23 
Private Haushalte (ohne Hypothekenkredite)  338  340 
Private Haushalte  Hypothekenkredite  26  23 
Gewerbliche Immobilien  22  6 
ffentliche Haushalte   
Sonstige  49  72 

Inlndische Kunden insgesamt  515  509 
Auslndische Kunden insgesamt  928  713 
Abschreibungen insgesamt  1.443  1.222 
Eingnge aus abgeschriebenen Krediten: 
Inlndische Kunden: 
Banken und Versicherungen 1 1 
Fund Management   
Verarbeitendes Gewerbe 14 11 
Handel 6 7 
Private Haushalte (ohne Hypothekenkredite) 63 83 
Private Haushalte  Hypothekenkredite 4 1 
Gewerbliche Immobilien 4 7 
ffentliche Haushalte   
Sonstige 20 25 
Inlndische Kunden insgesamt 112 135 
Auslndische Kunden insgesamt 31 31 
Eingnge aus abgeschriebenen Krediten insgesamt 143 166 
Nettoabschreibungen  1.300  1.056 
Wertberichtigungen fr Kreditausflle 1.313 2.597 
Andere Vernderungen (zum Beispiel Wechselkursnderungen, Vernderungen des 
Konsolidierungskreises)  60  137 
Bestand am Jahresende 3.296 3.343 
Anteil der Nettoabschreibungen insgesamt an den Forderungen aus dem Kreditgeschft im 
Jahresdurchschnitt 0,45 % 0,39 % 

Unser Wertberichtigungsbestand fr Kreditausflle betrug 3,3 Mrd  am 31. Dezember 2010. Dies entspricht 
einem Rckgang von 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Reduzierung resultierte in erster Linie aus Abschreibungen, 
Rckgngen aufgrund von Whrungskurs-und Wertaufholungseffekten, die unsere Wertberichtigungen 
bertrafen. 

Unsere Nettoabschreibungen im Jahr 2010 betrugen 1,3 Mrd . Davon entfielen 896 Mio  auf unser Firmenkreditgeschft, 
von denen 607 Mio  gem IAS 39 umklassifizierte Vermgenswerte in unseren Portfolios in 
Grobritannien und Asien/Pazifik betrafen. Weitere 404 Mio  entfallen auf unser Konsumentenkreditengagement, 
hier vor allem resultierend aus unseren deutschen Portfolios. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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Unsere Wertberichtigungen fr Kreditausflle betrugen im Berichtsjahr 1,3 Mrd . Dabei entfielen 562 Mio  
auf unsere Firmenkreditengagements, bei denen Wertberichtigungen in Hhe von 278 Mio  fr nach IAS 39 
umklassifizierte Vermgenswerte gebildet wurden, die in erster Linie Positionen im Corporate Banking & Securities 
darstellen. Die brige Neubildung ist zurckzufhren auf Vorsorgen gegenber einer Vielzahl von Engagements 
in Nord-und Sdamerika und in Europa vor dem Hintergrund eines gnstigeren globalen Kreditumfelds. 
Die kollektiv ermittelten Wertberichtigungen beliefen sich auf 751 Mio . Sie zeigen eine signifikante Reduzierung 
unserer Nettokreditkosten in Spanien und Indien, welche teilweise durch entsprechende Anstiege in Polen 
ausgeglichen wurden. Sie sind damit niedriger als die 808 Mio , die im Vorjahr eingestellt wurden und im 
Wesentlichen das schwierige Kreditumfeld in Spanien und Polen im Jahr 2009 widerspiegelten. 

Am 31. Dezember 2010 betrug unser Bestand an einzeln ermittelten Wertberichtigungen 1,6 Mrd . Die Reduzierung 
um 386 Mio  ergab sich aus Nettozufhrungen von 562 Mio  (einschlielich der vorgenannten Auswirkungen 
der Umklassifizierungen gem IAS 39), Nettoabschreibungen von 896 Mio  und einem Rckgang 
von 52 Mio  aus Wechselkursnderungen und Wertaufholungseffekten. 

Der Bestand an kollektiv ermittelten Wertberichtigungen lag am 31. Dezember 2010 bei 1,7 Mrd  und damit 
um 339 Mio  ber dem Stand zum Ende des Vorjahres (1,3 Mrd ). Diese Vernderung reflektiert Zufhrungen 
zu Wertberichtigungen in Hhe von 751 Mio . Den Wertberichtigungen standen Nettoabschreibungen von 
404 Mio  und ein Rckgang von 8 Mio  aus Wechselkursnderungen und Wertaufholungseffekten gegenber. 


Unser Wertberichtigungsbestand fr Kreditausflle betrug am 31. Dezember 2009 3,3 Mrd  und lag somit um 
72 % ber dem zum Ende 2008 ausgewiesenen Bestand von 1,9 Mrd . Dieser Anstieg resultiert in erster Linie 
aus Wertberichtigungen, die unsere Abschreibungen deutlich bertrafen. 

Unsere Bruttoabschreibungen im Jahr 2009 betrugen 1,2 Mrd . Davon entfielen 637 Mio  auf unser Firmenkreditgeschft, 
von denen 414 Mio  gem IAS 39 umklassifizierte Vermgenswerte in unseren Portfolios in 
den USA und Grobritannien betrafen, sowie 419 Mio  auf unser Konsumentenkreditengagement, hier vor 
allem resultierend aus unseren deutschen Portfolios. 

Unsere Wertberichtigungen fr Kreditausflle betrugen 2,6 Mrd  in 2009. Davon entfielen 1,8 Mrd  auf unsere 
Firmenkreditengagements, bei denen Wertberichtigungen in Hhe von 1,3 Mrd  fr Vermgenswerte gebildet 
wurden, die gem IAS 39 umklassifiziert worden waren. Dabei handelte es sich in erster Linie um Risikopositionen 
im Bereich Leveraged Finance. Der brige Anstieg entstand durch die Neubildung von Vorsorgen 
gegenber einer Vielzahl von Engagements in Nord-und Sdamerika und Europa infolge eines sich verschlechternden 
Kreditumfelds. Die Wertberichtigungen in PCAM beliefen sich auf 805 Mio  und spiegelten im 
Wesentlichen das schwierigere Kreditumfeld in Spanien und Polen wider. Die Risikovorsorge war im Gesamtjahr 
2009 durch eine berarbeitung bestimmter Parameter und Modellannahmen positiv beeinflusst, was zu 
einer Reduzierung der Risikovorsorge um 87 Mio  im Bereich CIB und 146 Mio  im Bereich PCAM fhrte. 

Am 31. Dezember 2009 betrug unser Bestand an einzeln ermittelten Wertberichtigungen 2,0 Mrd . Der Anstieg 
um 1,1 Mrd  in 2009 ergab sich aus Nettozufhrungen von 1,8 Mrd  (einschlielich der vorgenannten Auswirkungen 
der Umklassifizierungen gem IAS 39), Nettoabschreibungen von 637 Mio  und einem Rckgang 
von 101 Mio  aus Wechselkursnderungen und Wertaufholungseffekten. 


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Der Bestand an kollektiv ermittelten Wertberichtigungen lag am 31. Dezember 2009 bei 1,3 Mrd  und damit um 
353 Mio  ber dem Stand zum Ende des Jahres 2008 (961 Mio ). Diese Vernderung reflektiert Zufhrungen 
zu Wertberichtigungen in Hhe von 808 Mio , einschlielich eines positiven Effekts durch berarbeitung bestimmter 
Parameter und Modellannahmen, die zu einer Reduzierung der Risikovorsorge von 87 Mio  fhrte. 
Den Wertberichtigungen standen Nettoabschreibungen von 419 Mio  und ein Rckgang von 36 Mio  aus 
Wechselkursnderungen und Wertaufholungseffekten gegenber. 

Auslndische Komponente des Wertberichtigungsbestands 

Die nachstehende Tabelle enthlt eine Analyse der Vernderungen in der auslndischen Komponente der Wertberichtigungen 
fr Kreditausflle. Zum 31. Dezember 2010 entfielen 69% unseres gesamten Wertberichtigungsbestands 
auf auslndische Kunden im Vergleich zu 72% zum 31. Dezember 2009. 

in Mio  2010 2009 

Bestand am Jahresanfang 

2.391 

995 

Wertberichtigungen fr Kreditausflle 

820 

2.182 
Nettoabschreibungen 
 897 
 682 
Abschreibungen  928  713 
Eingnge aus abgeschriebenen Krediten 31 31 
Andere Vernderungen (zum Beispiel Wechselkursnderungen, Vernderungen des 
Konsolidierungskreises) 

 30 
 104 
Bestand am Jahresende 

2.284 

2.391 

Rckstellungen fr auerbilanzielle Verpflichtungen im Kreditgeschft 

Die nachstehende Tabelle zeigt die Vernderungen in den Rckstellungen fr auerbilanzielle Verpflichtungen 
im Kreditgeschft, in denen Eventualverbindlichkeiten und ausleihebezogene Zusagen enthalten sind. 

2010 2009 

Einzeln Kollektiv Einzeln Kollektiv 
in Mio  ermittelt ermittelt Insgesamt ermittelt ermittelt Insgesamt 
Bestand am Jahresanfang 83 124 207 98 112 210 
Rckstellungen fr auerbilanzielle 
Verpflichtungen im Kreditgeschft  18  21  39 21 12 33 
Zweckbestimmter Verbrauch     45   45 
Vernderung des Konsolidierungskreises 42  42    
Wechselkursvernderungen 1 7 8 10  10 
Bestand am Jahresende 108 110 218 83 124 207 

In 2010 hat der Konzern aufgrund der Konsolidierung von Akquisitionen Rckstellungen fr auerbilanzielle 
Verpflichtungen im Kreditgeschft als Vernderung des Konsolidierungskreises verzeichnet, fr die Postbank 
34 Mio  und fr Sal. Oppenheim/BHF-BANK 8 Mio . 

Behandlung von Kreditausfllen im Derivategeschft 

Anders als in unserem Standardkreditgeschft haben wir in der Regel mehr Mglichkeiten, das Kreditrisiko bei 
unseren OTC-Derivaten zu steuern, wenn Vernderungen in den aktuellen Wiederbeschaffungskosten der 
Derivatetransaktionen und das Verhalten unserer Geschftspartner auf die Gefahr hindeuten, dass ausstehende 
Zahlungsverpflichtungen aus den Transaktionen mglicherweise nicht erfllt werden. In diesen Situationen 
sind wir bei den blichen Vertrgen hufig in der Lage, zustzliche Sicherheiten zu erhalten oder die Transaktionen 
beziehungsweise die entsprechende Rahmenvereinbarung kurzfristig zu kndigen. 


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Derivate  Bewertungsanpassung 

Fr OTC-Derivatetransaktionen nehmen wir eine Bewertungsanpassung beim Ausfallrisiko vor, um erwartete 
Verluste im Kreditgeschft abzudecken. Diese Bewertungsanpassung wird an jedem Bilanzstichtag bestimmt 
durch die Bewertung des potenziellen Kreditrisikos gegenber allen Kontrahenten und unter Bercksichtigung 
von gehaltenen Sicherheiten, der sich aus Rahmenvertrgen ergebenden Nettingeffekte, des erwarteten Verlusts 
bei Ausfall und des Kreditrisikos jedes Geschftspartners basierend auf den historischen Ausfllen. 

Die Bewertungsanpassungen beim Ausfallrisiko sind fr einige Monolineversicherer signifikant. Diese Bewertungsanpassungen 
werden auf Basis eines internen Modellansatzes ermittelt, der verschiedene Inputfaktoren 
fr jeden Kontrahenten bercksichtigt. Diese umfassen Marktdaten, die Wahrscheinlichkeit eines Ereigniseintritts 
(entweder Restrukturierung oder Insolvenz), die Beurteilung einer mglichen Glattstellung im Fall einer 
Restrukturierung und auch mgliche Rckflsse im Fall der Restrukturierung oder Insolvenz. In 2010 haben 
wir Bewertungsanpassungen in Hhe von 1,2 Mrd  auf unser Engagement gegenber Monolineversicherern 
vorgenommen, verglichen mit 1,2 Mrd  in 2009. 

Die mit unseren Kunden geschlossenen Rahmenvereinbarungen sehen in der Regel eine breite Palette an 
Standard-oder spezifischen Kndigungsrechten vor, sodass wir bei Ausfllen eines Geschftspartners oder in 
anderen Fllen, die auf eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit hinweisen, schnell reagieren knnen. Fhrt unsere 
Entscheidung, Derivatetransaktionen beziehungsweise die entsprechende Rahmenvereinbarung zu kndigen, 
dazu, dass eine Nettoverpflichtung des Geschftspartners verbleibt, strukturieren wir die Verpflichtung in eine 
nicht derivative Forderung um. Diese wird dann im Rahmen unseres regulren Work-out-Prozesses abgewickelt. 
Infolgedessen weisen wir in der Regel in der Bilanz keine leistungsgestrten Derivate aus. 

Marktrisiko 

Ein Groteil unserer Geschftsaktivitten unterliegt Marktrisiken, das heit dem Risiko, dass sich der Marktwert 
unserer Handels-und Anlagepositionen verndert. Risiken knnen aus nachteiligen nderungen bei Zinsstzen, 
Credit Spreads, Wechselkursen, Aktienkursen, Rohstoffpreisen und anderen relevanten Parametern, 
wie der Marktvolatilitt, entstehen. 

Marktrisiko, welches sich aus der Postbank ergibt, ist ebenfalls bercksichtigt und soweit mglich wird unser 
Risikomethoden-Rahmenwerk angewandt. Jedoch steuert die Deutsche Bank hiermit in keinerlei Hinsicht ein 
Risiko der Postbank. 

Oberstes Ziel von Market Risk Management ist es, sicherzustellen, dass die Geschftseinheiten der Bank das 
Chance-Risiko-Verhltnis optimieren und die Bank nicht unannehmbaren Verlusten ausgesetzt wird. Um dieses 
Ziel zu erreichen, arbeitet Market Risk Management eng mit den Risikonehmern (den Geschftseinheiten) 
und anderen Kontroll-und Supportfunktionen zusammen. Diese Aktivitten sind auf die Deutsche Bank-
Gruppe beschrnkt und schlieen die Postbank aus. 



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Wir unterscheiden zwei grundstzlich verschiedene Arten von Marktrisiken: 

 Das Marktrisiko aus Handelspositionen entsteht in erster Linie durch Marketmaking im Konzernbereich 
Corporate & Investment Bank. Dazu gehrt das Eingehen von Positionen in Schuldtiteln, Aktien, Fremdwhrungen, 
sonstigen Wertpapieren und Rohwaren sowie in entsprechenden Derivaten. 
 Das Marktrisiko aus Nichthandelsaktivitten in verschiedenen Formen: Das Aktienkursnderungsrisiko 
entsteht vorwiegend durch nicht konsolidierte strategische Beteiligungen im Portfolio des Konzernbereichs 
Corporate Investments, Alternative Asset Investments und Aktienvergtungen. Das Zinsrisiko der Nichthandelsaktivitten 
entsteht aus unseren Aktiva und Passiva. Andere Elemente des nicht handelsbezogenen 
Marktrisikos entstehen in Verbindung mit unseren Asset Management-und Fondsaktivitten sowie durch 
Modellrisiken in PBC, GTB und PWM, die sich aus Stressannahmen zum Kundenverhalten in Verbindung 
mit Zinsschwankungen ableiten. Die Postbank klassifiziert das Risiko aus der Modellierung von Einlagen als 
Geschftsrisiko und das Risiko aus ihrer Bausparkasse BHW als Kollektivrisiken whrend die Deutsche 
Bank-Gruppe ohne die Postbank diese Risiken als Teil des Marktrisikos aus Nichthandelsaktivitten ansieht. 
Grundkonzept der Steuerung des handelsbezogenen Marktrisikos innerhalb der Deutsche Bank 
Gruppe (ohne Postbank) 

Unser wichtigstes Instrument zur Steuerung unseres Marktrisikos aus Handelspositionen besteht in der Festlegung 
von Limiten, die jedoch nicht fr die Postbank gelten. Der Vorstand legt, untersttzt von Market Risk 
Management als Teil unserer unabhngigen Legal, Risk & Capital-Funktion, ein konzernweites Value-at-Risk-
Limit sowie ein Risikolimit fr das konomische Kapital fr die Marktrisiken im Handelsbuch fest. Market Risk 
Management teilt dieses Gesamtlimit auf die Geschftsbereiche und einzelne Geschftssparten innerhalb von 
CIB (zum Beispiel Global Rates, Equity, etc.) auf. Grundlage hierfr sind voraussichtliche Geschftsplne und 
Risikoneigung. Innerhalb der einzelnen Geschftssparten knnen die Geschftsleiter geschftsspezifische 
Limite, sogenannte Business Limits, festlegen, indem sie das von Market Risk Management festgelegte Limit 
auf einzelne Portfolios oder geografische Regionen aufteilen. 

Value-at-Risk-Limite und Limite fr das konomische Kapital werden fr das Management aller Arten von 
Marktrisiken auf Gesamtportfolioebene verwendet. Zustzlich wendet Market Risk Management Sensitivittsund 
Konzentrations-/Liquidittslimite als ein weiteres und ergnzendes Instrument zur Steuerung bestimmter 
Portfolios und Risikoarten an. Unterschieden wird zwischen den von Market Risk Management festgelegten 
Limiten und den Business Limits fr Sensitivitten und Konzentration/Liquiditt. In der Praxis handelt es sich 
bei den von Market Risk Management festgelegten Limiten um eine relativ kleine Zahl wesentlicher Limite, die 
fr die Erfassung bestimmter Risikofaktoren erforderlich sind und eher global als nur fr eine bestimmte geografische 
Region oder fr spezifische Portfolios gelten. 

Zur Steuerung ihrer Risikopositionen innerhalb der vorgegebenen Limite wenden die Risikonehmer unterschiedliche 
Manahmen zur Risikominderung an. Dazu zhlen insbesondere: 

 Portfoliomanagement. Risikodiversifikation entsteht in Portfolios, welche aus einer Vielfalt von Positionen 
bestehen. Da einige Positionen voraussichtlich an Wert zunehmen, whrend andere an Wert verlieren, kann 
Diversifikation dazu beitragen, das Gesamtrisikoprofil fr ein bestimmtes Portfolio zu reduzieren. 
 Absicherungsgeschfte (Hedging). Hedging beinhaltet das Eingehen von Positionen in verwandten Wertpapieren, 
einschlielich derivativer Produkte, wie Terminkontrakten, Swaps und Optionen. 
Hedgingaktivitten sind nicht immer ein effektiver Schutz vor Verlusten, da es zwischen dem Sicherungsinstrument 
und der abzusichernden Position Unterschiede bei den Konditionen, spezifischen Merkmalen 
oder anderen Basisrisiken geben kann. 

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In 2010 haben wir weiterhin deutlich in unsere Market Risk Management-Funktion investiert und den Personalstand 
um nahezu 30% erhht. In wesentlichen Forderungsklassen wurde spezifische Expertise in Marktrisikomanagement 
hinzugefgt, die zentralen Teams wurden weiter ausgebaut und eine dedizierte Managementfunktion 
zur Durchfhrung von Vernderungen eingefhrt. 

Grundkonzept der Steuerung des handelsbezogenen Marktrisikos bei der Postbank 

Das Marktrisikomanagement-Rahmenwerk der Postbank-Gruppe basiert auf den folgenden wesentlichen 
Prinzipien: Grundstzlich erfolgt die Steuerung des handelsbezogenen Marktrisikos zentral im Bereich Financial 
Markets der Deutsche Postbank AG, basierend auf separat definierten Risikolimiten fr Deutsche Postbank AG 
und ihre auslndische Tochtergesellschaft Luxemburg. 

Die Gesamtlimite werden vom Gesamtvorstand der Postbank beschlossen und vom Marktrisikokomitee als 
Sublimite den einzelnen operativen Einheiten zugeteilt. Die Allokationsmechanismen fr Marktrisikolimite bei 
der Postbank-Gruppe hneln dem Deutsche Bank-Ansatz des konomischen Kapitals. Die den spezifischen 
Geschftsaktivitten zugewiesenen Risikokapitallimite stellen den Umfang der Marktrisiken dar, der fr die 
Postbank vertrglich und unter Ertragsgesichtspunkten gewnscht ist. 

Auf tglicher Basis berwacht die Postbank die Marktrisiken auf Basis eines Limitsystems, welches auf der 
Value-at-Risk-Methode beruht. Zustzlich hat das Market Risk Committee der Postbank Sensitivittslimite fr 
das Handels-und Bankbuch wie auch fr spezifische Sub-Portfolios definiert. 

Quantitative Risikosteuerungsinstrumente 

Value-at-Risk innerhalb der Deutschen Bank-Gruppe (ohne Postbank) 

Value-at-Risk ist ein quantitatives Ma fr den potenziellen Wertverlust einer Handelsposition aufgrund von 
Marktschwankungen, der ber einen vorgegebenen Zeitraum und mit einem bestimmten Konfidenzniveau 
nicht berschritten wird. 

Unser Value-at-Risk fr die Handelsgeschfte erfolgt auf Basis unseres eigenen internen Value-at-Risk-Modells. 
Im Oktober 1998 hat das Bundesaufsichtsamt fr das Kreditwesen, eines der Vorgngerinstitute der Bundesanstalt 
fr Finanzdienstleistungsaufsicht, unser Value-at-Risk-Modell zur Berechnung des regulatorischen 
Kapitalbedarfs fr das allgemeine und spezifische Marktrisiko genehmigt, dies wird jedoch nicht auf die Postbank 
angewandt. Das Modell wurde seitdem regelmig berarbeitet und die Genehmigung aufrechterhalten. 

Wir berechnen den Value-at-Risk mit einem Konfidenzniveau von 99 % und einer Haltedauer von einem Tag. 
Das bedeutet, wir gehen von einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 100 aus, dass ein Mark-to-Market-Verlust aus 
unseren Handelspositionen mindestens so hoch sein wird wie der berichtete Value-at-Risk-Wert. Fr aufsichtsrechtliche 
Meldezwecke betrgt die Haltedauer zehn Tage. 

Wir verwenden historische Marktdaten, um den Value-at-Risk zu bestimmen. Als Basis dient eine historische 
Beobachtung ber 261 gleich gewichtete Handelstage. Bei der Berechnung wird ein Monte Carlo-Simulationsverfahren 
angewandt, wobei wir davon ausgehen, dass nderungen in den Risikofaktoren einer bestimmten 
Verteilung folgen, zum Beispiel der Normalverteilung oder logarithmischen Normalverteilung. Zur Berechnung 
des aggregierten Value-at-Risk benutzen wir ber denselben 261-Tages-Zeitraum beobachtete Korrelationen 
zwischen den Risikofaktoren. 


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Unser Value-at-Risk-Modell ist auf die Erfassung der folgenden Risikofaktoren ausgerichtet: Zinsstze, Credit 
Spreads, Aktienkurse, Wechselkurse und Rohwarenpreise sowie deren implizite Volatilitten und das allgemeine 
Basisrisiko. Das Modell bercksichtigt sowohl lineare als auch, insbesondere fr Derivate, nicht lineare Einflsse 
der Risikofaktoren auf den Wert eines Portfolios. 

Mithilfe des Value-at-Risk-Ansatzes knnen wir ein konstantes und einheitliches Risikoma auf smtliche 
Handelsgeschfte und Produkte anwenden. Der Value-at-Risk ermglicht einen Vergleich von Risiken in verschiedenen 
Geschftsfeldern sowie die Aggregation und die Verrechnung (Netting) von Positionen in einem 
Portfolio, um Korrelationen und Ausgleichswirkungen zwischen verschiedenen Vermgensklassen zu bercksichtigen. 
Darber hinaus ermglicht er einen Vergleich unseres Marktrisikos sowohl ber bestimmte Zeitrume 
hinweg als auch gegenber unseren tglichen Handelsergebnissen. 

Bei der Verwendung von Value-at-Risk-Schtzungen ist eine Reihe von Faktoren in Betracht zu ziehen. Diese 
beinhalten: 

 Die Verwendung historischer Marktdaten ist unter Umstnden kein guter Indikator fr zuknftige Ereignisse, 
vor allem wenn diese extrem sind. Diese auf die Vergangenheit bezogene Betrachtungsweise kann im Valueat-
Risk zu einer Unterbewertung der Risiken fhren (wie 2008). Sie kann aber auch zu einer berbewertung 
fhren. 
 Annahmen in Bezug auf die Verteilung von nderungen der Risikofaktoren und die Korrelation zwischen 
verschiedenen Risikofaktoren knnen sich als falsch erweisen, insbesondere bei extremen Marktereignissen. 
Es gibt fr den Value-at-Risk keine Standardmethode und die Zugrundelegung anderer Annahmen wrde zu 
anderen Ergebnissen fhren. 
 Die Haltedauer von einem Tag fhrt in Zeiten erhhter Illiquiditt zu einer unvollstndigen Erfassung des 
Marktrisikos, wenn Positionen nicht innerhalb eines Tages geschlossen oder abgesichert werden knnen. 
 Der Value-at-Risk gibt keinen Hinweis auf den potenziellen Verlust jenseits des 99%-Quantils. 
 Das Intradayrisiko wird nicht erfasst. 
 Es kann Risiken in Handelsbchern geben, die unser Value-at-Risk-Modell nicht oder nicht vollstndig einbezieht. 
Wir analysieren fortlaufend potenzielle Schwchen unseres Value-at-Risk-Modells unter Anwendung statistischer 
Verfahren wie Backtesting, bercksichtigen aber auch Erfahrungen aus dem Risikomanagement und 
Einschtzungen von Risikoexperten. Beim Backtesting wird die Prognosegte unserer Value-at-Risk-Berechnungen 
auf Basis der tatschlichen Erfahrungen berprft. Wir vergleichen die hypothetischen tglichen 
Gewinne und Verluste nach der Buy-and-Hold-Annahme (entsprechend den deutschen aufsichtsrechtlichen 
Vorgaben) mit den durch unser Value-at-Risk-Modell prognostizierten Werten. 

Ein Komitee, unter Beteiligung von Market Risk Management, Market Risk Operations, Risk Analytics and 
Instruments, Finance und anderer Bereiche trifft sich vierteljhrlich, um die Backtestingergebnisse fr den 
Konzern und die verschiedenen Geschftsbereiche zu berprfen. Das Komitee analysiert die aufgetretenen 
Ertragsschwankungen und berprft die Prognosegte des Value-at-Risk-Modells. Dies wiederum erlaubt es 
uns, den Prozess der Risikoeinschtzung zu verbessern und anzupassen. 



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Wir sind verpflichtet, unsere eigenen Risikomodelle stndig weiterzuentwickeln, und stellen umfangreiche 
Ressourcen zur berprfung und Verbesserung dieser Modelle bereit. Ein besonderer Fokus wird auf die 
Verbesserung jener Bestandteile des Value-at-Risk-Modells gelegt, die sich auf Bereiche beziehen, in denen in 
der jngeren Vergangenheit Verluste aufgetreten sind. In 2010 wurden die Methoden zur Berechnung des 
Value-at-Risk verbessert, unter anderem durch: 

 Bercksichtigung von Aktiendividendenrisiken 
 Verfeinerte Methode fr Verbriefungspositionen 
 Bercksichtigung des Marktrisikos von Sal. Oppenheim und BHF-BANK. 
Darber hinaus haben wir einen Prozess zur systematischen Erfassung und Evaluierung immaterieller Risiken 
eingefhrt, die derzeit nicht in unserem Value-at-Risk-Modell erfasst werden. 

Value-at-Risk bei der Postbank 

Die Postbank verwendet ebenfalls ein Value-at-Risk-Konzept, um die eingegangenen Marktrisiken zu quantifizieren 
und zu berwachen. Der Value-at-Risk im Handelsbuch wird auf Basis eines Monte Carlo-Simulation 
ermittelt, die heterogene Arten von Marktrisiken in eine einzelne Messung des Risikos berfhrt. Die bercksichtigten 
Risikofaktoren im Value-at-Risk umfassen Zinskurven, Aktienkurse, Fremdwhrungen und Volatilitten 
zusammen mit Risiken, die sich aus Vernderungen von Credit Spreads ergeben. Die Korrelationseffekte 
zwischen den Risikofaktoren werden aus historischen Daten abgeleitet. 

Der Value-at-Risk der Postbank wird derzeit noch nicht in den Value-at-Risk des Deutsche Bank-Konzerns 
konsolidiert. 

konomisches Kapital fr das Marktrisiko

Das konomische Kapital fr Marktrisiko misst die Hhe des bentigten Kapitals, um extreme unerwartete 
Verluste aus unseren Risikopositionen ber einen Zeithorizont von einem Jahr aufzufangen. Extrem bedeutet 
hier, dass das berechnete konomische Kapital mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,98% die innerhalb eines 
Jahres aggregierten unerwarteten Verluste abdeckt. Die Marktrisiken der Postbank sind in unser konomisches 
Kapital aufgenommen worden. 

Wir berechnen das konomische Kapital mithilfe von Stresstests und Szenarioanalysen. Die Stresstests werden 
aus in der Vergangenheit beobachteten gravierenden Marktereignissen abgeleitet. Die aus diesen Stressszenarien 
resultierenden Verluste werden unter Bercksichtigung von Korrelationen aggregiert, die in Krisenzeiten 
beobachtet wurden, um den Anstieg der Korrelationen widerzuspiegeln, der bei einem gravierenden 
Abschwung auftritt. 

Diese Stresstests werden mit subjektiven Einschtzungen angereichert, wenn nur begrenzte historische Daten 
zur Verfgung stehen oder wenn die Beurteilung der Marktentwicklungen zu der Erkenntnis fhrt, dass historische 
Daten ein mangelhafter Indikator fr potenzielle knftige Marktszenarien sind. 

Die Berechnung des konomischen Kapitals fr Marktrisiken aus den Handelsbereichen wird wchentlich 
durchgefhrt. Das Modell bercksichtigt die folgenden Risikofaktoren: Zinsstze, Credit Spreads, Aktienkurse, 
Wechselkurse und Rohstoffpreise. Volatilitt, Kreditkorrelation und allgemeine Basisrisiken werden ebenfalls 
einbezogen. 


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Im Jahresverlauf 2010 haben wir signifikante Methodenverbesserungen fr das konomische Kapitalmodell 
implementiert. Diese beinhalten: 

 Erweiterung der Stresstest um Verbriefungs-und Korrelationsrisiken 
 Verbesserte Granularitt fr Aktiendividenden-und Wertpapierleiherisiken 
 Verbesserte Abdeckung von Basisrisiken 
Die Ergebnisse unserer Stresstests und Berechnungen des konomischen Kapitals sind in ihrer Aussagekraft 
zwangslufig durch die Zahl der durchgefhrten Stresstests und die Tatsache begrenzt, dass nicht alle Downside-
Szenarien vorhergesagt und simuliert werden knnen. Obwohl Worst-Case-Szenarien von unseren Risikomanagern 
nach bestem Ermessen und unter Bercksichtigung extremer historischer Marktbewegungen definiert 
werden, ist es dennoch mglich, dass der Wertverlust aus den Marktrisikopositionen selbst die Schtzungen 
fr unser konomisches Kapital bersteigt. Darber hinaus arbeiten wir fortlaufend an der berprfung und 
Verfeinerung unserer Stresstests, um sicherzustellen, dass wesentliche Risiken erfasst und eventuelle extreme 
Marktvernderungen abgebildet werden. 

Die Postbank fhrt ebenso Szenarioanalysen und Stresstests zustzlich zu ihren Value-at-Risk-Berechnungen 
durch. Die Annahmen, die diesen Stresstests unterliegen, werden auf fortlaufender Basis validiert. 

Value-at-Risk der Handelsbereiche des Konzernbereichs Corporate & Investment Bank 

Die folgende Tabelle zeigt den Value-at-Risk (mit einem Konfidenzniveau von 99% und einer Haltedauer von 
einem Tag) der Handelsbereiche im Konzernbereich Corporate & Investment Bank, ohne Bercksichtigung des 
Value-at-Risks der Postbank. Das handelsbezogene Marktrisiko des Konzerns auerhalb dieser Handelsbereiche 
ohne Bercksichtigung der Postbank ist unwesentlich. Diversifikationseffekt bezeichnet den Effekt, dass 
an einem beliebigen Tag der aggregierte Value-at-Risk niedriger ausfllt als die Summe der Value-at-Risk-Werte 
fr die einzelnen Risikoklassen. Wrde man zur Berechnung des aggregierten Value-at-Risk einfach die Valueat-
Risk-Werte der einzelnen Risikoklassen addieren, so msste davon ausgegangen werden, dass die Verluste 
in allen Risikokategorien gleichzeitig auftreten. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Value-at-Risk der Handelsbereiche 
Zinsrisiko 77,4 111,0 
Aktienkursrisiko 21,3 37,0 
Whrungsrisiko 29,0 23,9 
Rohwarenpreisrisiko 13,3 14,8 
Diversifikationseffekt  70,1  65,7 

Insgesamt 

70,9 

121,0 

Die folgende Tabelle zeigt den maximalen, minimalen und durchschnittlichen Value-at-Risk (mit einem Konfidenzniveau 
von 99 % und einer Haltedauer von einem Tag) der Handelsbereiche im Konzernbereich Corporate & 
Investment Bank nach Risikokategorie fr die angegebenen Zeitrume, jedoch ohne Bercksichtigung der 
Postbank. 

Value-at-Risk der Handelsbereiche Insgesamt Diversifikationseffekt Zinsrisiko Aktienkursrisiko Whrungsrisiko Rohwarenpreisrisiko 
in Mio  

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

Durchschnitt 

95,6 

126,8 

 48,6 
 61,6 
86,8 

117,6 

21,9 

26,9 

22,9 

28,7 

12,7 

15,1 

Maximum 

126,4 

180,1 

 88,5 
 112,3 
113,0 

169,2 

33,6 

47,3 

46,4 

64,4 

21,2 

34,7 

Minimum 

67,5 

91,9 

 26,4 
 35,9 
65,8 

83,2 

13,6 

14,5 

10,8 

11,9 

6,2 

8,5 


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Unser Value-at-Risk fr die Handelsbereiche bewegte sich in einer Bandbreite von  67,5 Mio bis  126,4 Mio. 
Der durchschnittliche Value-at-Risk im Jahr 2010 lag mit 95,6 Mio  um 25% unter dem Vorjahresdurchschnittswert 
von 126,8 Mio . 

Die 2010 verzeichnete Abnahme des durchschnittlichen Value-at-Risk wurde primr getrieben durch geringere 
eingegangene Risiken und niedrigere historische Volatilitten. Zustzlich haben die Handelsbereiche die Weiterentwicklung 
ihres Geschftsmodells fortgefhrt, hin zu geringeren Risikopositionen in illiquiden oder komplexen 
Engagements. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Value-at-Risk des Handelsbuchs der Postbank (mit einem Konfidenzniveau 
von 99% und einer eintgigen Haltedauer). Der Diversifikationseffekt reflektiert den Umstand, dass der gesamte 
Value-at-Risk an einem gegebenen Tag geringer sein wird, als die Summe des Value-at-Risk bezogen auf die 
einzelnen Risikoklassen. Einfache Addition der Zahlen fr die einzelnen Risikoklassen zur Erlangung eines 
aggregierten Value-at-Risk wrde die Annahme zugrundelegen, dass die Verluste in allen Risikokategorien 
gleichzeitig eintreten. 

in Mio  
Insgesamt 
Diversifikationseffekt 
Rohwarenpreisrisiko 
Whrungsrisiko 
Aktienkursrisiko 
Zinsrisiko 
Value31.12.2010 
-at-Risk der Postbank 
1,8 
0,2 
0,0 
 
 0,0 
2,0 
Aufsichtsrechtliches Backtesting des Trading Market Risk 

Beim Backtesting wird die Prognosegte unserer Value-at-Risk-Berechnungen auf Basis der tatschlichen 
Erfahrungen berprft. Wir vergleichen die hypothetischen tglichen Gewinne und Verluste nach der Buy-andHold-
Annahme mit den durch unser Value-at-Risk-Modell prognostizierten Werten. Ein Ausreier ist ein hypothetischer 
Buy-and-Hold-Verlust, der unsere Value-at-Risk-Schtzungen bersteigt. Im Durchschnitt wrden 
wir bei einem Konfidenzniveau von 99% zwei oder drei Ausreier whrend eines beliebigen Jahres erwarten. 
Im Durchschnitt wrden wir bei einem Konfidenzniveau von 99% zwei bis drei Ausreiern pro Jahr erwarten. 
Im Rahmen unseres aufsichtsrechtlichen Backtesting 2010 wurden zwei Ausreier gegenber einem Ausreier 
in 2009 beobachtet. Beide Ausreier wurden Ende Mai im Rahmen erhhter Marktvolatilitt beobachtet. Wir 
sind weiterhin davon berzeugt, dass durch die deutlich verbesserte Methodologie, der Berechnungsparameter 
und Modellgte, die seit den Marktunruhen erzielt wurden, unser Value-at-Risk Modell weiterhin ein angemessenes 
Ma fr unser Trading Market Risk unter normalen Marktbedingungen darstellt. 


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2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Das folgende Schaubild zeigt die tglichen Buy-and-Hold-Handelsergebnisse im Vergleich zum Value-at-Risk 
gegenber dem jeweiligen Vortag. Beide Zahlen werden in Mio  angegeben und umfassen nicht den fr die 
Postbank separat berechneten Value-at-Risk. 

Buy-and-hold Ertrge der Handelsbereiche und Value-at-Risk in 2010 

in Mio  

50 
100 
0 
-100 
-50 
150 
1/10 2/10 3/10 4/10 5/10 6/10 7/10 8/10 9/10 10/10 11/10 12/10 

Buy-and-Hold Ertrge der Handelsbereiche 
Value-at-Risk 


20 

20 

10 

5 

0 

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Finanzbericht 2010 Risikobericht 

Ertrge der Handelsbereiche in 2010 

Das folgende Balkendiagramm zeigt die Verteilung der tatschlichen tglichen Ertrge unserer Handelsbereiche, 
ohne Postbank, im Jahr 2010. Die Balkenhhe gibt die Anzahl der Handelstage an, an denen der auf der horizontalen 
Achse in Mio  angegebene Handelsertrag erzielt wurde. 

Ertrge der Handelsbereiche in 2010 

Tage 


InMio 

-75 bis -70

-70 bis -65

-65 bis -60

-60 bis -55

-55 bis -50

-50 bis -45

-45 bis -40

-40 bis -35

-35 bis -30

-30 bis -25

-25 bis -20

-20 bis -15

-15 bis -10

-10 bis -5

-5 bis 0

0 bis 5

5 bis 10

10 bis 15 

15 bis 20

20 bis 25

25 bis 30

30 bis 35

35 bis 40

40 bis 45

45 bis 50 

50 bis 55

55 bis 60

60 bis 65

65 bis 70

70 bis 75

75 bis 80

80 bis 85

85 bis 90

90 bis 95

95 bis 100100 bis 105105 bis 110110 bis 115115 bis 120120 bis 125125 bis 130130 bis 135135 bis 140140 bis 145145 bis 150150 bis 155155 bis 160160 bis 165 
Grer 165 

ImJahr 2010 erzielten unsere Handelsbereiche an 92% der Handelstage einen positiven Ertrag (versus 91% 
in 2009). 

konomischer Kapitalbedarf fr unser Trading Market Risk

Der aus unseren Handelsbereichen resultierende konomische Kapitalbedarf fr das Marktrisiko betrug 6,4 Mrd  
zum Jahresende 2010 gegenber 4,6 Mrd  zum Jahresende 2009. Das gehandelte Ausfallrisiko stieg um 
1,0 Mrd , in erster Linie aufgrund von Modellverbesserungen und konservativerer Liquidittsannahmen. Das 
Traded Market Risk stieg um 0,8 Mrd , getrieben durch Modellverbesserungen, teilweise ausgeglichen durch 
einen Abbau von Altbestandsportfolios (Legacy Portfolios). Der Beitrag der Postbank zu unserem konomischen 
Kapitalbedarf fr unser Trading Market Risk war minimal. 


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Steuerung des Marktrisikos aus Nichthandelsaktivitten 

Unsere Nontrading Market Risk Management-Teams sind verantwortlich fr eine Anzahl von Marktrisiken, die 
aus verschiedenen Geschftsaktivitten und Initiativen hervorgehen. Aufgrund der Komplexitt und Vielfalt der 
Risiken, die im Bereich Marktrisiko aus Nichthandelsaktivitten abzudecken sind, teilen sich drei Teams die 
Verantwortung fr das Management dieser Risiken: 

 Das Nontrading Market Risk Management-Team innerhalb unserer Market Risk Management-Funktion 
deckt Marktrisiken in PBC, GTB, PWM, Corporate Investments sowie strukturelle Risiken aus Whrungsgeschften, 
Aktienvergtungen und Pensionsverpflichtungen ab. 
 Das Principal Investments-Team innerhalb der Kreditrisikomanagement-Funktion ist auf die Risikoaspekte 
unserer Nichthandelsaktivitten im Bereich Alternative Assets spezialisiert und berprft monatlich das Risikoprofil 
der diesbezglichen Portfolios. 
 Die Asset Management Risk-Einheit innerhalb unserer Kreditrisikomanagement-Funktion konzentriert sich 
auf die Risikoaspekte unseres Asset Management-und Fondsgeschfts. Beachtenswerte Risiken in diesem 
Bereich entstehen beispielsweise aus Erfolgs-und/oder Kapitalgarantien sowie Reputationsrisiken im Zusammenhang 
mit der Verwaltung von Kundengeldern. 
Die Konsolidierung der Postbank im Dezember 2010 hat zu einer signifikanten nderung in unserem Aktienkursrisikoprofil 
aus Nichthandelsaktivitten gefhrt. Frher wurde, einzig basierend auf der Hhe unseres 
Minderheitsanteils, ein Zuschlag fr konomisches Kapital auf unser Strategic Investment Portfolio gerechnet. 
Seit der Konsolidierung, wird das konomische Kapital fr alle Risikokategorien (Kreditrisiko, Marktrisiko auf 
Handels-und Nichthandelsaktivitten, Operationelles Risiko und Allgemeines Geschftsrisiko) fr die gesamte 
Postbank eingerechnet. 

Der berwiegende Teil der Zins-und Whrungsrisiken aus nicht handelsbezogenen Aktiva und Passiva, exklusive 
Postbank, wurde durch interne Absicherungsgeschfte auf Handelsbcher im Konzernbereich Corporate & 
Investment Bank bertragen. Somit wird das Risiko dort auf Value-at-Risk-Basis gesteuert und in unseren 
handelsbezogenen Value-at-Risk-Zahlen wiedergegeben. Hinsichtlich der verbleibenden Risiken, die durch 
diese Absicherungsgeschfte nicht bertragen wurden, werden Whrungsrisiken in der Regel durch whrungskongruente 
Refinanzierungen ausgeglichen, sodass in den Portfolios lediglich Restrisiken verbleiben. Ferner sind 
bei diesen verbleibenden Positionen nur moderate Zinsrisiken vorhanden, die sich aus Fristeninkongruenzen 
zwischen Verbindlichkeiten und Investments ergeben. Im Gegensatz zu diesem Vorgehen fhrt die Postbank 
den berwiegenden Teil der offenen Zinsrisikoposition im Anlagebuch. Obwohl dieses Zinsrisiko fr sich betrachtet 
als materiell einzustufen ist, wird der Einfluss vernachlssigbar, wenn es mit den Risikopositionen der 
Deutschen Bank verbunden wird. 

Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme bezglich des Whrungsrisikos, den wir als strukturelles Whrungsrisiko 
bezeichnen. Diese Risikoposition ergibt sich aus Kapital-und Gewinnrcklagen in Nicht-Euro-Whrungen in 
bestimmten Tochtergesellschaften, vorwiegend in den USA und Grobritannien. Sie reprsentiert den Groteil 
des Whrungsrisikos in unseren Nichthandelsaktivitten. 

Abgesehen von den genannten Risikoarten hat unsere Nontrading Market Risk Management-Funktion auch 
die Aufgabe, andere Risikopositionen zu berwachen und zu steuern, die sich aus der Aktienvergtung und 
Pensionsverpflichtungen ergeben. Sie managt zudem die Risiken aus den Asset Management-Aktivitten, 
insbesondere resultierend aus Garantiefonds. Zudem unterliegen unsere Geschfte in PBC, GTB und PWM 
hinsichtlich der Kundeneinlagen einem Modellrisiko. Dieses Risiko tritt zutage, wenn das Kundenverhalten bei 
Zinsschwankungen substanziell von den historischen Erfahrungswerten abweicht. 



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Das Capital and Risk Committee beaufsichtigt unsere nicht handelsbezogenen Marktrisikopositionen. Das 
Group Investment Committee beurteilt strategische Beteiligungsvorschlge. Je nach Gre der vorgeschlagenen 
strategischen Akquisitionen mssen diese vom Group Investment Committee, vom Vorstand oder sogar 
vom Aufsichtsrat genehmigt werden. Die Entwicklung unserer strategischen Beteiligungen wird vom Group 
Investment Committee regelmig berprft. Mehrere Mitglieder des Capital and Risk Committee gehren 
auch dem Group Investment Committee an, wodurch eine enge Verknpfung der beiden Gremien gewhrleistet 
wird. 

Bewertung des Marktrisikos in unseren Nichthandelsportfolios 

Aufgrund der grundstzlich statischen Eigenschaften dieser Positionen benutzen wir den Value-at-Risk nicht 
als Risikoma fr unsere Nichthandelsportfolios. Stattdessen verwenden wir zur Bewertung des Risikos 
Stresstestverfahren, die fr jede Risikoklasse spezifisch sind und die unter anderem ausgeprgte historische 
Marktbewegungen, die Liquiditt der jeweiligen Anlageklasse und nderungen des Kundenverhaltens im Zusammenhang 
mit Einlagenprodukten bercksichtigen. Diese Bewertung bildet die Grundlage fr die Berechnung 
des konomischen Kapitals, mithilfe dessen wir das Marktrisiko in unseren Nichthandelsportfolios aktiv 
berwachen und steuern. Zum Jahresende 2009 wurden mehrere Verbesserungen bezglich der Abdeckung 
unseres nicht handelsbezogenen Marktrisikoportfolios durch das konomische Kapitalmodell eingefhrt. Im 
Jahr 2010 wurde die Abdeckung des Marktrisikos aus Nichthandelsaktivitten durch konomisches Kapital 
durch Einbeziehung einer Belastung mit konomischem Kapital fr die Pensionsverpflichtungen der Deutschen 
Bank vervollstndigt. 
konomischer Kapitalbedarf fr unsere nicht handelsbezogenen Marktrisikoportfolios 
nach Geschftsbereich 

Die folgende Tabelle zeigt den konomischen Kapitalbedarf fr unsere Nichthandelsportfolios nach Geschftsbereichen 
und schliet den Bedarf an konomischem Kapital fr die Postbank, berechnet auf Basis unserer 
Methodologie, mit ein. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
konomischer Kapitalbedarf fr unsere nicht handelsbezogenen MarkCIB 
trisikoportfolios 
1.351 890 
PCAM 3.524 2.246 
Corporate Investments 1.051 5.043 
Consolidation & Adjustments 814  277 
Insgesamt 6.740 7.902 

Der Anstieg im Bereich CIB um 461 Mio  beruhte auf verschiedenen neuen Investitionen. 

Der berwiegende Teil der nderungen in 2010 ist auf die Konsolidierung der Postbank zurckzufhren, die zu 
einer Verminderung des nicht handelsbezogenen konomischen Kapitals um 3,3 Mrd  fhrte. In diesem Zusammenhang 
wurde der konomische Kapitalbedarf fr die Postbank von Corporate Investments (4,3 Mrd ) 
auf Private & Business Clients (1 Mrd ) bertragen. Zustzlich fhrte die Integration von Sal. Oppenheim zu 
einem Anstieg von 313 Mio  in PCAM. 

Der berwiegende Teil der Consolidation & Adjustment-nderung beruht auf einem Anstieg des strukturellen 
Whrungsrisikos um 625 Mio . 


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Buchwert und konomischer Kapitalbedarf fr unsere nicht handelsbezogenen Marktrisikoportfolios

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und den konomischen Kapitalbedarf separat fr unsere Nichthandelsportfolios. 


Buchwert konomischer Kapitalbedarf 

in Mrd  

31.12.2010 

31.12.2009 

31.12.2010 

31.12.2009 

Nicht handelsbezogene Marktrisikoportfolios 

Strategische Beteiligungen 

1,8 

7,6 

0,6 

4,9 
Wichtigste Unternehmensbeteiligungen1 

0,2 

0,2 

 

 
Sonstige Unternehmensbeteiligungen 

4,4 

0,9 

1,8 

0,2 
darunter: neu integrierte Geschftsbereiche 2,6  1,3  
Alternative Assets 

4,4 

3,8 

1,6 

1,3 
Principal Investments 2,0 2,0 0,7 0,7 
Immobilien 2,3 1,7 0,9 0,6 
Hedgefonds2 0,1 0,1   

Sonstige nichtgehandelte Marktrisiken3 

N/A 

N/A 

2,7 

1,5 

Insgesamt 

10,8 

12,5 

6,7 

7,9 

1 Es bestand ein geringfgiger konomischer Kapitalbedarf in Hhe von 4 Mio  am 31. Dezember 2010 und von 28 Mio  am 31. Dezember 2009. 
2 Es bestand ein geringfgiger konomischer Kapitalbedarf in Hhe von 13 Mio  am 31. Dezember 2010 und von 17 Mio  am 31. Dezember 2009. 
3 N/A gibt an, dass das Risiko mehrheitlich bezogen ist auf auerbilanzielle Positionen oder Verbindlichkeiten. 

Unser konomischer Kapitalbedarf fr diese nicht handelsbezogenen Marktrisikoportfolios belief sich zum 
Jahresende 2010 auf insgesamt 6,7 Mrd  und war damit um 1,2 Mrd  oder 15% niedriger als der konomische 
Kapitalbedarf zum Jahresende 2009. 

 Strategische Beteiligungen. Unser konomischer Kapitalbedarf zum 31. Dezember 2010 in Hhe von 
0,6 Mrd  resultierte hauptschlich aus unseren Beteiligungen an der Hua Xia Bank Company Ltd. sowie 
Abbey Life Assurance Company. 
 Wichtigste Industriebeteiligungen. Unser konomischer Kapitalbedarf zum 31. Dezember 2010 betrug 
4 Mio . Da die meisten dieser wichtigsten Industriebeteiligungen in den Vorjahren veruert wurden, markieren 
die verbleibenden Positionen fr uns kein materielles Risiko mehr. 
 Sonstige Unternehmensbeteiligungen. Unser konomischer Kapitalbedarf fr unsere sonstigen Unternehmensbeteiligungen 
zum Jahresende 2010 belief sich auf 1,8 Mrd . Von dem Anstieg von insgesamt 
1,6 Mrd  entfielen 1,3 Mrd  auf das neu konsolidierte Geschft der Postbank und von Sal. Oppenheim/ 
BHF-BANK. Der konomische Kapitalbedarf wurde an unsere Methodologie fr das konomische Kapital 
angepasst. Neu hinzugerechnet zu dieser Kategorie wurde eine restrukturierte nachrangige Kreditfazilitt 
mit signifikantem Eigenmittelcharakter. Nach Diversifikation entfielen auf diese 253 Mio . 
 Alternative Assets. Unsere Alternative Assets umfassen Principal Investments, Immobilieninvestments (einschlielich 
Mezzanine Debt) sowie kleine Investments in Hedgefonds. Principal Investments setzen sich zusammen 
aus direkten Investments in Private Equity, Mezzanine Debt, kurzfristigen Investments in Financial 
Sponsor Leveraged Buy-out-Fonds, Bridge Capital fr Leveraged Buy-out-Fonds sowie Private-Equitybezogenen 
Geschften. Das Alternative-Asset-Portfolio weist eine gewisse Konzentration bei Infrastruktur-
und Immobilienanlagen auf. Die jngsten Marktentwicklungen haben jedoch die Mglichkeiten zur Reduzierung 
dieses Portfolios limitiert. Dies bleibt dennoch unsere Absicht  vorausgesetzt, gnstige Marktkonditionen 
ermglichen es. 

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 Sonstige nicht handelsbezogene Marktrisiken: 
 Zinsrisiko. Das Zinsrisiko ist hauptschlich getrieben durch die Fristentransformation der vertraglich kurzfristigen 
Einlagen. Die effektive Laufzeit der vertraglich kurzfristigen Einlagen basiert auf beobachtbarem 
Kundenverhalten, der Elastizitt der Einlagen bezglich der Marktzinsstze (DRE), der Volatilitt der Einlagenhhe 
und der eigenen Deutsche Bank Credit Spreads. Der konomische Kapitalbedarf wird abgeleitet 
durch Stressen der Modellannahmen, insbesondere des DER, fr die effektive Laufzeit tglich 
flliger Einlagen. Am 31. Dezember 2010 betrug unser konomischer Kapitalbedarf 435 Mio  und wurde 
hauptschlich durch PBC, unter Einbeziehung der DB Bauspar, getrieben. Verhaltens-und wirtschaftliche 
Profile werden bei der Berechnung der effektiven Laufzeit bercksichtigt, ebenso wie optionale 
Ziehungen in unserem Baufinanzierungsgeschft. 
 Aktienvergtungsrisiken. Risiko aufgrund einer strukturellen Shortposition in Bezug auf den Kurs der 
Deutsche Bank-Aktie aus Restricted Equity Units. Unser konomischer Kapitalbedarf zum 31. Dezember 
2010 betrug minus 272 Mio  auf diversifizierter Basis. Der negative Beitrag zu unserem diversifizierten 
konomischen Kapital leitet sich daraus ab, dass eine Reduzierung unseres Aktienkurses in einem 
Downsideszenario, wie es durch das konomische Kapital dargestellt wird, zu einem verringerten negativen 
Einfluss der Verpflichtungen zur Aktienvergtung auf unser Kapital fhren wrde. 
 Pensionsrisiken. Das Risiko resultierend aus unseren leistungsdefinierten Versorgungszusagen inklusive 
Zinsrisiko und Inflationsrisiko, Kreditmargenrisiko, Aktienkursrisiko und Langlebigkeitsrisiko. Unser konomischer 
Kapitalbedarf, ohne Postbank, betrug 146 Mio  zum 31. Dezember 2010. Der konomische 
Kapitalbedarf auf der Ebene der Deutsche Bank Gruppe fr die Pensionsrisiken der Postbank betrug 
33 Mio . 
 Strukturelle Whrungsrisiken. Unser Whrungsrisiko aus nicht whrungskursgesicherten Kapital und 
Gewinnrcklagen in Nicht-Euro-Whrungen in bestimmten Tochtergesellschaften. Unser konomischer 
Kapitalbedarf auf diversifizierter Basis betrug 927 Mio  zum 31. Dezember 2009. 
 Asset Management-Garantiefonds. Unser konomischer Kapitalbedarf belief sich zum 31. Dezember 
2010 auf 1,4 Mrd . 
In den Gesamtzahlen des konomischen Kapitals fr nichthandelsbezogene Marktrisiken ist gegenwrtig kein 
Diversifikationseffekt zwischen diesen unterschiedlichen Vermgensklassen bercksichtigt, mit Ausnahme von 
Aktienvergtungsprogrammen und strukturellen Whrungsrisiken sowie Risiken aus Pensionsverpflichtungen. 


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Operationelles Risiko 

Organisationsstruktur 

Der Head of Operational Risk & Business Continuity Management fhrt den Vorsitz im Operational Risk Management 
Committee, das ein stndiger Unterausschuss des Risk Executive Committee ist und sich aus den 
Operational Risk Officers unserer Geschftsbereiche und Infrastrukturfunktionen zusammensetzt. Es ist das 
Hauptentscheidungsgremium fr alle Fragen des operationellen Risikomanagements. 

Whrend die Geschftsbereiche und Infrastrukturfunktionen fr das tgliche Management operationeller Risiken 
verantwortlich sind, ist die Operational Risk & Business Continuity Management-Funktion fr die Steuerung 
bereichs-und regionenbergreifender operationeller Risiken sowie Risikokonzentrationen und die einheitliche 
Anwendung der Strategie fr das operationelle Risikomanagement in allen Bereichen der Bank zustndig. Auf 
der Grundlage des nachfolgend dargestellten Business-Partnership-Modells gewhrleisten wir eine enge 
berwachung und ein verstrktes Bewusstsein fr operationelle Risiken. 

Business-Partnership-Modell des Operationellen Risikomanagements 

Unabhngige, zentrale 
ORM-Funktion (ORBCM) 

Strategie 

Berichterstattung 
Zielsetzung 
ORM-Rahmenwerk 
AMA-Kapitalrechnung 

Durchfhrung berwachung 

 In den Geschftsbereichen 
Kontrolle und Verifizierung 

 Tgliches Risikomanagement 
durch: Revision, Compliance, 

 Umsetzung des 
Rechtsabteilung, Finance 
ORM-Rahmenwerks 


und andere 


Geschftsbereichspartner Kontrollgruppen 
Divisionale OR-Teams Funktionale OR-Teams 


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Steuerung unseres operationellen Risikos 

Wir steuern das operationelle Risiko auf Basis eines konzernweiten konsistenten Rahmenwerks, mit dem wir 
unser operationelles Risikoprofil im Vergleich zu unserer Risikoneigung bestimmen und operationelle Risikothemen 
und -konzentrationen systematisch identifizieren, um Manahmen wie auch Prioritten zur Risikominderung 
definieren zu knnen. 

Wir wenden verschiedene Techniken zur effizienten Steuerung des operationellen Risikos an. Einige Beispiele: 

 Wir fhren systematische Risikoanalysen, Ursachenanalysen und Lessons-Learned-Aktivitten bei Ereignissen 
von ber 1 Mio  durch, um risikobehaftete Bereiche festzustellen und angemessene risikomindernde 
Manahmen zu definieren, deren Umsetzung anschlieend berwacht wird. Voraussetzung fr diese 
eingehenden Analysen und die zeitnahe Weitergabe von Informationen ber die Entwicklung operationeller 
Risikoereignisse und ber grere Einzelereignisse an den Konzernvorstand ist die kontinuierliche Erfassung 
smtlicher Verluste ber 10.000 , die aus operationellen Risikoereignissen entstanden sind, in unserem 
db-Incident Reporting System. 
 Wir nutzen systematisch Informationen ber externe Ereignisse in der Bankenbranche, um sicherzustellen, 
dass vergleichbare Vorflle nicht bei uns vorkommen. 
 Wir verwenden Key Risk Indicators (KRI), um unsere Organisation zeitnah auf mgliche bevorstehende 
Probleme aufmerksam zu machen. Sie ermglichen uns die berwachung der Kontrollkultur und des operationellen 
Risikoprofils und lsen risikomindernde Manahmen aus. Im KRI-System erfassen wir Daten auf 
Detailebene. Dies ermglicht die berwachung des geschftlichen Umfelds und die vorausschauende 
Steuerung operationeller Risiken auf Basis von Frhwarnsignalen, die durch die KRIs angezeigt werden. 
Wir erfassen und berwachen wichtige operationelle Risikoindikatoren mit unserem System db-Score. 
 In unserem Risk-and-Control-Self-Assessment-(RCSA-)Prozess, den wir mindestens jhrlich und nach 
einem Bottom-up-Ansatz durchfhren, werden Bereiche mit hohem Risikopotenzial identifiziert und Manahmen 
zur Risikominderung festgelegt. In der Regel werden RCSAs in unserem System db-SAT durchgefhrt. 
Wir fhren regelmig Country Risk Workshops durch, um Risiken zu bewerten, die fr Lnder, in 
denen der Konzern operiert, und fr lokale rechtliche Einheiten spezifisch sind, sowie um entsprechende 
Manahmen zur Risikominderung einzuleiten. 
 Wir fhren Szenarioanalysen durch, um interne und externe Verlustinformationen zu ergnzen und Manahmen 
aus diesen abzuleiten. Desgleichen fhren wir regelmig Stresstests durch, um die Auswirkungen 
von extremen Situationen auf unser Kapital und unsere Gewinn-und Verlustrechnung zu analysieren. 
 Die fr die Geschftsbereiche, die Lnder, in denen der Konzern operiert, und ausgewhlte Infrastrukturgruppen 
regelmig erstellten Berichte ber unser operationelles Risikoprofil werden mit dem Senior Management 
der Abteilung besprochen und diskutiert. Die regelmige berprfung des Risikoprofils ermglicht es 
uns, nderungen des Risikoprofils der Geschftseinheiten sowie Risikokonzentrationen im Konzern frhzeitig 
zu erkennen und entsprechende Korrekturmanahmen einzuleiten. 
 Wir bewerten die Auswirkung von nderungen unseres Risikoprofils zum Beispiel durch neue Produkte, 
Outsourcing und Akquisitionen. 
 Mit unserem System db-Track berwachen wir die Abarbeitung der identifizierten Manahmen zur Risikominderung, 
die ber dieses System identifiziert wurden. 
 Aufgrund des heterogenen Charakters von operationellen Risiken knnen diese in bestimmen Fllen nicht 
vollstndig reduziert werden. In diesen Fllen werden operationelle Risiken dem so niedrig wie wirtschaftlich 
sinnvoll-Prinzip folgend reduziert, wobei die Kosten der Risikominderung den sich ergebenden Vorteilen 
gegenbergestellt und die Restrisiken formell akzeptiert werden. 

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2010 Risikobericht 

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 Wir fhren sogenannte Top-Risk-Analysen durch, in denen die Ergebnisse der vorgenannten Aktivitten 
bercksichtigt werden. Die Top-Risk-Analysen tragen vor allem zum jhrlichen Strategie-und Planungsprozess 
fr das operationelle Risikomanagement bei. Neben der strategischen und taktischen Planung des 
operationellen Risikomanagements legen wir Zielgren fr unser Kapital und unseren erwarteten Verlust 
fest, die im Rahmen unseres vierteljhrlichen Prognoseprozesses regelmig berwacht werden. 
Messung unseres operationellen Risikos 

Im Jahr 2010 haben wir Sal. Oppenheim (auer fr die Teile, die zum Verkauf stehen) und die von der ABN 
AMRO erworbenen Commercial Banking Aktivitten in den Niederlanden sowie das Global Agency Securities 
Lending-Geschft der Dresdner Bank in unseren Prozess zum Management operationeller Risiken mit einbezogen. 
Obwohl die Postbank selbst ihr operationelles Risiko steuert, wurde die Postbank bereits in die Berechnung 
unseres konomischen Kapitals auf einer mit der Methodologie der Deutschen Bank konsistenten 
Basis einbezogen. Begrenzungen der Datenverfgbarkeit knnen jedoch zu Portfolioeffekten fhren, die nicht 
vollstndig abgeschtzt werden knnen und dadurch zu ber-beziehungsweise Unterschtzung fhren knnen. 
Die nachstehende Tabelle zeigt den Bedarf an konomischem Kapital fr operationelle Risiken unserer 
Geschftsbereiche fr die angegebenen Perioden. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 

konomischer Kapitalbedarf (fr operationelle Risiken) 
CIB 2.735 2.822 
PCAM 939 654 
CI 8 17 
Insgesamt 3.682 3.493 

Das konomische Kapital des Konzerns fr operationelle Risiken erhhte sich per 31. Dezember 2010 um 
189 Mio  oder 5% auf 3,7 Mrd . Der insbesondere durch Akquisitionen (Postbank, BHF-BANK, die von der 
ABN AMRO erworbenen Commercial Banking-Aktivitten in den Niederlanden sowie Sal. Oppenheim) erhhte 
Bedarf an konomischem Kapital wurde nur teilweise durch niedrigere Verlusthufigkeiten aufgrund pro-aktiven 
operationellen Risikomanagements ausgeglichen. 

Wir berechnen und messen das konomische und aufsichtsrechtliche Kapital fr operationelle Risiken mittels 
des internen AMA-Modells. Das konomische Kapital wird dabei aus dem 99,98%-Quantil abgeleitet, den 
Geschftsbereichen zugeordnet und zur Performancemessung sowie Ressourcenallokation genutzt und bietet 
einen Anreiz zum Management operationeller Risiken und zur Optimierung des konomischen Kapitalbedarfs. 
Das aufsichtsrechtliche Kapital fr operationelle Risiken basiert auf dem 99,9 %-Quantil. Unsere interne 
Berechnung des AMA-Kapitals basiert auf dem Verlustverteilungsansatz. Bruttoverluste bereinigt um direkte 
Rckerstattungen aus historischen internen und externen Verlustdaten (vom Operational Riskdata eXchange 
Association ORX Konsortium und einer ffentlichen Datenbank) sowie Szenariodaten werden fr die Bewertung 
des Risikoprofils (das heit Verteilung von Verlusthufigkeit und -hhe) genutzt. Anschlieend wird die 
Verteilung von Verlusthufigkeit und Verlusthhe in einer Monte Carlo-Simulation zusammengefhrt, um ber 
einen Zeitraum von einem Jahr Verluste zu prognostizieren. Schlielich werden die risikomindernden Versicherungseffekte 
auf jeden in der Monte Carlo-Simulation generierten Verlust angewandt. Die positiven Effekte aus 
der Korrelation und Diversifikation werden gem aufsichtsrechtlichen Anforderungen auf den Nettoverlust 
angewandt, um eine Verteilung von Nettoverlusten auf Konzernebene zu ermitteln, die erwartete und unerwartete 
Verluste abdeckt. Das Kapital wird anschlieend den Geschftsbereichen zugeordnet und es werden 
sowohl die qualitative Anpassung (QA) als auch der Abzug erwarteter Verluste vorgenommen. 


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2010 Risikobericht 

Die QA spiegelt die Effektivitt und den Erfolg der tglichen Steuerung operationeller Risiken durch KRIs und 
RCSAs wider, die auf das Geschftsumfeld und interne Kontrollfaktoren fokussieren. Die QA wird als prozentuale 
Anpassung an den finalen Kapitalwert angewandt. Dieser Ansatz macht die QA fr das Management der 
Geschftsbereiche erkennbar und gibt Feedback zu deren Risikoprofil und Erfolg bei der Steuerung operationeller 
Risiken. Er schafft damit einen Anreiz fr die Geschftsbereiche, das Management der operationellen 
Risiken in ihren Bereichen kontinuierlich zu verbessern. 

Der erwartete Verlust aus dem operationellen Risiko basiert auf der historischen Verlusterfahrung und Expertenmeinung, 
wobei geschftliche Vernderungen bercksichtigt werden, welche die erwarteten Kosten von operationellen 
Verlusten der Geschftsttigkeit kennzeichnen. Soweit der erwartete Verlust in den Geschftsbereichsplnen 
bercksichtigt wurde, wird dieser vom AMA-Kapitalwert abgezogen. 

Die unerwarteten Verluste fr die Geschftsbereiche (nach QA und erwartetem Verlust) werden zusammengefasst, 
um den AMA-Kapitalwert des Konzerns zu ermitteln. 

Seit dem Geschftsjahr 2008 haben wir die Genehmigung der BaFin fr den Advanced Measurement Approach 
(AMA) aufrechterhalten. Die aufsichtsrechtliche Genehmigung zur Integration der Postbank in unsere Berechnung 
des aufsichtsrechtlichen Kapitals wird unsererseits noch erwartet. 

Unser Stresstestkonzept fr das Operationelle Risikomanagement 

Im Rahmen unseres Stresstestkonzepts sorgen wir dafr, dass operationelle Risiken hinreichenden und angemessenen 
Tests unterzogen werden. Unsere AMA-Methodik beinhaltet bereits Stresstestelemente wie 
externe Daten, die extreme Datenpunkte sowie historische Verlusterfahrung aus mindestens 25 Jahren enthalten. 
Beide Faktoren werden herangezogen, um die Verteilung der Verlusthhe darzustellen. Ergnzend fhren 
wir Sensitivittsanalysen und konzernweite Stresstests einschlielich Reverse Stresstests durch. 

Aufgabe von Corporate Insurance/Deukona 

Fr die Definition der Versicherungsstrategie des Konzerns und die Erstellung der dazugehrigen Konzernrichtlinien 
und Vorschriften zeichnet unser Expertenteam von Corporate Insurance/Deukona (CI/D) verantwortlich. 
CI/D ist fr die Erstellung der Konzernrichtlinie Corporate Insurance verantwortlich, die vom Konzernvorstand 
genehmigt wird. 

CI/D ist fr den Erwerb von Versicherungsschutz und die Verhandlung von Vertragsbedingungen sowie Versicherungsprmien 
verantwortlich. Zu den Aufgaben von CI/D gehrt darber hinaus die Zuordnung von Versicherungsprmien 
auf die Geschftsbereiche. Die Experten von CI/D untersttzen bei der Entwicklung der 
Methode zur Darstellung des Versicherungsschutzes in den Kapitalberechnungen und bei der Ermittlung von 
Parametern, welche die aufsichtsrechtlichen Anforderungen widerspiegeln. Sie validieren die Einstellungen der 
Versicherungsparameter, die im AMA-Modell genutzt werden und liefern relevante Aktualisierungen. CI/D beteiligt 
sich aktiv an den Initiativen der Branche, den Versicherungseffekt in den Ergebnissen der Kapitalberechnungen 
zu reflektieren. 

Wir erwerben Versicherungsschutz, um uns gegen unerwartete und erhebliche unvorhersehbare Verluste 
abzusichern. Die eingesetzten Verfahren zur Feststellung sowie Definition und Schtzung des Versicherungsumfangs 
basieren auf den anerkannten sinnvollsten, aktuellsten und/oder Vergleichsmastbe setzenden 
Versicherungsbedingungen. Die maximale Leistung fr ein versichertes Risiko bercksichtigt die Verlsslichkeit 
des Versicherers und das Kosten-Nutzen-Verhltnis, insbesondere in Fllen, in denen der Versicherungsmarkt 
versucht, den Versicherungsschutz mithilfe von einschrnkenden/eingrenzenden Formulierungen in 
Versicherungsvertrgen und spezifischen Ausschlussklauseln einzuschrnken. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Wir betreiben eine Reihe von eigenen Versicherungsunternehmen, die sowohl Erst-als auch Rckversicherer 
sind. Die Versicherungsvertrge werden jedoch erst dann zur Modellierung/Berechnung der versicherungsbezogenen 
Verringerung von Kapitalanforderungen fr das operationelle Risiko herangezogen, wenn das Risiko 
am externen Versicherungsmarkt rckversichert ist. 

Das regulatorische Kapital beinhaltete eine Reduzierung aufgrund von Versicherungsdeckung in Hhe von 
467 Mio . Aktuell werden auer Versicherungen keine anderen Risikotransfertechniken im AMA-Modell bercksichtigt. 


CI/D whlt die Versicherungspartner unter strenger Einhaltung aufsichtsrechtlicher Anforderungen gem der 
Solvabilittsverordnung und der Empfehlung des Fachgremiums Operationelle Risiken zur Bercksichtigung 
von Versicherungen im fortgeschrittenen Messansatz. Das Versicherungsportfolio sowie CI/D-Aktivitten werden 
von Group Audit regelmig geprft. 

Operationelle Risiken der Postbank 

Der Ansatz der Postbank bezglich des Managements operationeller Risiken ist weitgehend mit dem Ansatz 
der Deutschen Bank vergleichbar. Der Vorstand der Postbank ist alleinverantwortlich fr das Management, die 
Kontrolle und die berwachung der operationellen Risiken. Das Operational Risk Committee (ORK), das vom 
Vorstand der Postbank eingesetzt wurde, definiert die Strategie und das Rahmenwerk zur berwachung operationeller 
Risiken. Das tgliche Management operationeller Risiken liegt in der Verantwortung der einzelnen 
Geschftseinheiten der Postbank. Strategische Parameter zum Management operationeller Risiken, sowohl 
qualitative als auch quantitative, sind Teil der Gesamtstrategie. 

Innerhalb der Postbank wurde der Bedarf an konomischem Kapital fr operationelle Risiken sowohl fr die 
Postbank als Ganzes als auch fr die vier Geschftsbereiche individuell unter Nutzung eines internen Kapitalmodells 
zur Berechnung der Kapitalanforderungen fr operationelle Risiken bestimmt. Die Postbank hat fr ihr 
AMA-Modell im Dezember 2010 die Genehmigung der BaFin erhalten. 

Im Rahmen der Konsolidierung der Postbank wurde der Bedarf an konomischem Kapital fr operationelle 
Risiken unter Nutzung der Deutsche Bank Methodik zur Berechnung des konomischen Kapitals fr operationelle 
Risiken neu berechnet. Diese Berechnung basiert auf zusammengefassten Daten der Deutsche Bank 
Gruppe und der Postbank. Das Ergebnis dieser Berechnung wird in diesem Bericht in aggregierter Form im 
Kapitel Gesamtrisikoposition wiedergegeben. 

Liquidittsrisiko Deutsche Bank-Konzern (ohne Postbank) 

Das Liquidittsrisikomanagement stellt sicher, dass wir stets in der Lage sind, unsere Zahlungsverpflichtungen 
zeitgerecht zu erfllen. Im Jahr 2010 hat unser Liquidittsrisikomanagement einen wichtigen Beitrag zur Sicherung 
der Liquiditt und zum Management einer soliden Finanzierungsstruktur geleistet. 

Konzept des Liquidittsrisikomanagements 

Der Vorstand legt die Liquidittsrisikostrategie fest, die im Besonderen die Risikotoleranz fr Liquidittsrisiken 
enthlt, die von der Treasury und dem Capital and Risk Committee vorgeschlagen wird. Mindestens einmal im 
Jahr berprft und genehmigt der Vorstand die gruppenweiten Limite zur Messung und Kontrolle von Liquidittsrisiken 
sowie den langfristigen Refinanzierungs-und Emissionsplan. 



Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Wie in der Liquidittsrisikostrategie dargelegt, ist unsere Treasury-Funktion fr die Steuerung des Liquidittsund 
Refinanzierungsrisikos der Deutschen Bank weltweit verantwortlich. Aufgabe des Liquidittsrisikomanagements 
ist es, die Liquidittsrisikoposition der Gruppe zu identifizieren, zu messen und zu steuern. Treasury 
berichtet die Liquiditts-und Refinanzierungslage der Bank mindestens wchentlich im Rahmen der Liquidity 
Scorecard an den Vorstand. Unser Liquidittsrisikomanagement beginnt regelmig mit der Steuerung der 
tglichen Zahlungen, der Planung erwarteter Cashflows und der Sicherstellung unseres Zugangs zu Zentralbanken 
(operative Liquiditt). Anschlieend folgt das taktische Liquidittsrisikomanagement, das sich mit dem 
Zugang zu besicherten und unbesicherten Marktfinanzierungquellen beschftigt. Schlielich findet im Rahmen 
der strategischen Komponente das Aufstellen eines Flligkeitenprofils smtlicher Aktiva und Passiva in unserer 
Bilanz (Liquidittsablaufbilanz) sowie die Festlegung unserer Emissionsstrategie statt. 

Unser cashflowbezogenes Reportingsystem liefert tgliche Liquidittsrisikoinformationen fr das globale und 
regionale Management. 

Stresstests und Szenarioanalysen spielen in unserem Konzept des Liquidittsrisikomanagements eine zentrale 
Rolle. Hierzu gehrt auch eine Bewertung der Liquiditt der Aktiva, das heit der Liquidittseigenschaften 
unseres Bestands an Vermgenswerten, unter verschiedenen Stressszenarien, sowie die Analyse von bedingten 
Zahlungsverpflichtungen aus auerbilanziellen Verpflichtungen. Die monatlichen Stresstestergebnisse 
dienen dazu, unsere kurzfristigen Wholesale-Refinanzierungslimite (sowohl fr unbesicherte als auch fr besicherte 
Refinanzierung) festzulegen, und somit sicherzustellen, dass die Bank innerhalb der generellen Liquidittsrisikotoleranz 
des Vorstands bleibt. 

Kurzfristige Liquiditt und Refinanzierung ber den Wholesalemarkt 

Unser gruppenweites Reportingsystem verfolgt alle vertraglichen Cashflows aus der Refinanzierung ber den 
Wholesalemarkt auf tglicher Basis ber eine Zeitspanne von 12 Monaten. Das System erfasst smtliche 
Cashflows sowohl aus unseren unbesicherten als auch aus unseren besicherten Finanzierungstransaktionen. 
Die Limite fr eine Refinanzierung ber den Wholesalemarkt, die von den Ergebnissen unserer Stresstests 
abgeleitet und vom Vorstand genehmigt werden, stellen unsere Maximaltoleranz fr Liquidittsrisiken dar. 
Diese Limite werden auf die globalen Nettoabflsse angewandt und tglich berwacht. Unsere Liquidittsreserven 
stellen die primren Gegensteuerungsmanahmen fr Stress in den kurzfristigen Wholesale Refinanzierungsmrkten 
dar. Auf Ebene der rechtlichen Einheiten knnen wo es zweckmig und angemessen 
erscheint einzelne Liquidittsabflusslimits gesetzt werden, die ein breiteres Spektrum an Cashflows begrenzen. 

Unbesicherte Finanzierungsmittel 

Die Aufnahme unbesicherter Finanzierungsmittel ist nur in begrenztem Umfang mglich. Unbesicherte Finanzierungsmittel 
setzen sich zusammen aus allen externen am Markt aufgenommenen Verbindlichkeiten, unabhngig 
von Instrument, Whrung oder Laufzeit. Die unbesicherten Finanzierungsmittel werden auf regionaler 
Basis erfasst und in einem globalen Bericht zusammengefhrt. Im Rahmen der Liquidittsrisikostrategie genehmigt 
der Vorstand Limite, um unseren Zugang zu unbesicherten Finanzierungsmitteln zu attraktiven Konditionen 
zu sichern. 

Diversifikation der Finanzierungsmittel 

Die Diversifikation unseres Refinanzierungsprofils nach Anlegerkategorien, Regionen, Produkten und Instrumenten 
ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Liquidittsrisikomanagements. Unsere Kernfinanzierungsmittel 
stammen von Privatkunden, langfristigen Kapitalmarktinvestoren und den Kunden von Transaction Banking. 
Andere Kundeneinlagen sowie Geldaufnahmen von anderen Banken sind weitere Finanzierungsquellen. 


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2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Letztere werden primr zur Finanzierung der liquiden Aktiva eingesetzt. Um die weitgehende Diversifizierung 
der Refinanzierungsmittel sicherzustellen, halten wir eine Pfandbrieflizenz die uns die Emission von Hypothekenpfandbriefen 
ermglicht. 

In 2010 haben wir unseren Schwerpunkt weiterhin auf den Ausbau unserer stabilen Kernfinanzierungsquellen 
gesetzt, und die Nutzung der kurzfristigen diskretionren Wholesalerefinanzierung dessen ungeachtet auf 
einem relativ niedrigen Niveau gehalten. Der Anteil der diskretionren Wholesalerefinanzierung ist ber verschiedene 
Produkte (zum Beispiel CD, CP sowie Termin, Call-und Tagesgelder) sowie Laufzeiten diversifiziert. 
Die Akquisition der Postbank erhhte deutlich das Volumen der stabilsten Refinanzierungsmittel. Der Status 
der Postbank als regulierte Bank und gelistetes Unternehmen, kann unseren Zugang zu dieser Liquiditt einschrnken. 


Das Gesamtvolumen an diskretionrer Wholesalerefinanzierung und besicherter Refinanzierung schwankte 
zwischen den Berichtszeitpunkten basierend auf den zugrunde liegenden Geschftsaktivitten. Die hheren 
Volumen, vor allem in der besicherten Refinanzierung sind grtenteils durch hhere kundenbezogene Wertpapierfinanzierungsgeschfte 
sowie einen Anstieg der Handelsbestnde zwischen den Quartalsenden getrieben. 
Der Anstieg innerhalb der diskretionren Wholesalerefinanzierungen im Jahr 2010 reflektierte im Wesentlichen 
den Anstieg in Geldanlagen und liquiden Handelsaktiva im Konzernbereich Corporate Banking & 
Securities. 

Um eine ungewollte Abhngigkeit von diesen kurzfristigen Refinanzierungsquellen zu vermeiden und ein 
gesundes Refinanzierungsprofiel am kurzen Ende sicherzustellen, das im Einklang mit der definierten Risikotoleranz 
steht, haben wir Limite (ber die Zeitachse) fr diese Finanzierungsquellen implementiert, die von 
der Stresstestanalyse abgeleitet sind. 



Deutsche Bank 
01  Lagebericht 

Finanzbericht 2010 
Risikobericht 

Die folgende Grafik zeigt die Zusammensetzung unserer externen Finanzierungsquellen (auf konsolidierter 
Basis unter Bercksichtigung der Postbank, die separat in der Grafik ausgewiesen ist), die zur Liquidittsrisikoposition 
zum 31. Dezember 2010 und zum 31. Dezember 2009 beitragen. Sie sind jeweils in Mrd  sowie als 
prozentualer Anteil an den externen Finanzierungsquellen insgesamt dargestellt. 

Zusammensetzung externer Finanzierungsquellen 

in Mrd  

300 

225 

150 

75 

0 

169 
120 108 
97 
29 
196 
153 
118 
51 
165 
26 
100 
21% 21% 26% 20% 12% 13% 10% 15% 10% 7% 19% 21% 3% 3% 
180 
164 
42 
111 
11 
7 
6 
Kapitalmarkt-Privatkunden Transaktions Sonstige Diskretionre Besicherte Refinan-Finanzierungsemissionen 
Banking Kunden* Wholesale zierung und vehikel** 
und Eigenkapital Refinanzierung Shortpositionen 

am 31. Dezember 2010: 

Deutsche Bank 897 Mrd ,

 Postbank 178 Mrd : gesamt 1.075 Mrd ; 
am 31. Dezember 2009: 

gesamt 777 Mrd  

* 
Sonstige Kunden enthlt treuhnderische, sich selbst finanzierende Strukturen (zum Beispiel X-Markets), Margen/Barguthaben aus dem Prime 
Brokerage-Geschft (netto). 
** Enthlt ABCP-Conduits. 
Hinweis: Abgleich zur Bilanzsumme: Derivatie & Abwicklungssalden 706 Mrd  (620 Mrd ), Hinzurechnung Nettingeffekte fr Margin & Prime Brokerage 
Barsalden (auf Nettobasis) 61 Mrd  (51 Mrd ), sonstige nicht der Refinanzierung dienende Verbindlichkeiten 63 Mrd  (53 Mrd ), jeweils 
zum 31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009; Betrge knnen aufgrund Rundungen Summenabweichungen ergeben. 

Liquidittsablaufbilanz 

In die Liquidittsablaufbilanz (Funding Matrix) stellen wir alle fr das Refinanzierungsprofil relevanten Aktiva 
und Passiva nach ihrer Laufzeit in Zeitbnder ein. Da handelbare Wertpapiere in der Regel liquider sind, als 
ihre vertraglichen Laufzeiten erkennen lassen, haben wir individuelle Liquidittsprofile erstellt, die deren relativen 
Liquidittswert zeigen. Aktiva und Passiva aus dem Retail Banking, die blicherweise unabhngig von den 
geltenden Kapitalmarktbedingungen erneuert oder verlngert werden (Immobilienfinanzierungen und Retaileinlagen), 
ordnen wir entsprechend der erwarteten Prolongation bestimmten Zeitbndern zu. Wholesaleprodukte 
stellen wir entsprechend ihren vertraglichen Laufzeiten ein. 

Die Liquidittsablaufbilanz zeigt fr jedes Zeitband einen berschuss beziehungsweise Fehlbestand an Finanzierungsmitteln 
und ermglicht die Steuerung offener Liquidittspositionen. Die Liquidittsablaufbilanz bildet 
zusammen mit der strategischen Liquidittsplanung, die das Angebot und die Nachfrage nach Refinanzierungsmitteln 
ber alle Geschftsbereiche hinweg prognostiziert, eine wichtige Grundlage fr unseren jhrlichen 
Emissionsplan. Nach Genehmigung durch das Capital and Risk Committee und den Vorstand werden unsere 



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Emissionsziele nach Laufzeit, Volumen und Instrument festlegt. Per Jahresende 2010 haben wir in allen jhrlichen 
Laufzeitbndern der Liquidittsablaufbilanz (Jahr 2  10) berschsse ausgewiesen. 

Insgesamt hat Treasury im Jahr 2010 Kapitalmarktinstrumente in Hhe von etwa 22,9 Mrd  begeben, 3,9 Mrd  
mehr, als im ursprnglichen Emissionsplan vorgesehen. 

Fr Informationen bezglich des Laufzeitprofils unserer langfristigen Verbindlichkeiten verweisen wir auf Note 30 
Langfristige Verbindlichkeiten und hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities) des Konzernabschlusses. 


Transfer Pricing 

Wir unterhalten ein Transfer-Pricing-Konzept, das fr alle Geschftsbereiche bindend ist. Somit wird sicherstellt, 
dass die Preise (i) fr Aktiva im Einklang mit deren zugrunde liegendem Liquidittsrisiko, (ii) fr Passiva im 
Einklang mit deren Liquidittswert und (iii) fr bedingte Zahlungsverpflichtungen im Einklang mit den Kosten fr 
die Bereitstellung von ausreichenden Liquidittsreserven gestellt werden, die bentigt werden, um die unerwarteten 
Zahlungsrisiken abzudecken. 

In diesem Transfer-Pricing-Konzept allokieren wir die Refinanzierungs- und Liquidittskosten und Beitrge an 
alle Geschftsbereiche und setzen im Rahmen der Liquidittsrisikorichtlinien finanzielle Anreize. Transferpreise 
unterliegen den Laufzeitaufschlgen in Abhngigkeit der Marktbedingungen. Die Liquidittsprmien werden 
von Treasury festgelegt und in einem segregierten Liquidittskonto ausgewiesen. Das Treasury-Liquidittskonto 
spiegelt die aggregierten langfristigen Liquidittskosten wider. Die Steuerung und Kostenallokation des Liquidittskontos 
ist die wichtigste Stellgre fr die Transferpreis-Refinanzierungskosten in der Deutschen Bank. 


Stresstests und Szenarioanalysen 

Wir verwenden Stresstests und Szenarioanalysen zur Untersuchung des Einflusses von pltzlich auftretenden 
Stressereignissen auf unsere Liquidittsposition. Diese Szenarien beruhen entweder auf historischen Ereignissen 
(wie dem Brsencrash des Jahres 1987, dem US-amerikanischen Liquidittsengpass von 1990 und den Terrorangriffen 
des 11. September 2001), auf Fallstudien von Liquidittskrisen oder auf hypothetischen Modellen. 

Diese Szenarien bercksichtigen auch neue Treiber des Liquidittsrisikos, die sich aus der letzten Finanzmarktkrise 
ergeben haben: lnger anhaltende Disfunktionalitt des Geldmarkts, Ablehnung von Sicherheiten, eingeschrnkte 
Fungibilitt von Whrungen, nicht absetzbare Syndizierungen, und sonstige systemische Nebenwirkungseffekte. 
Die Szenario-Typen umfassen institutsspezifische Ereignisse (zum Beispiel Bonittsherabsetzung), 
marktbedingte Ereignisse (zum Beispiel systemisches Marktschockszenario) sowie die Kombination 
beider Ereignisse. Dieses Szenario analysiert ein systemisches Marktschockszenario in Kombination mit einer 
mehrstufigen Bonittsherabsetzung. 

Bei jedem dieser Szenarien wird angenommen, dass alle fllig werdenden Forderungen an Kunden vollstndig 
prolongiert und refinanziert werden mssen, wobei die Prolongation der Verbindlichkeiten teilweise eingeschrnkt 
ist und somit eine Finanzierungslcke entsteht. Darber hinaus analysieren wir den potenziellen Refinanzierungsbedarf 
aus auerbilanziellen Verbindlichkeiten (zum Beispiel Ziehungen unter Kreditfazilitten und gestiegene 
Besicherungsanforderungen), die unter Stress entstehen knnen. Danach werden die notwendigen Schritte 
bestimmt, um den Nettobedarf an Finanzierungsmitteln auszugleichen. Die Gegenmanahmen beinhalten den 
Bestand an unbesicherten Vermgenswerten in den Geschftsbereichen, die verfgbaren liquiden Zahlungsmittel 
(die zustzlich zu den liquiden Zahlungsmitteln vorhanden sind, die integraler Bestandteil der Clearing- 
und Settlement-Aktivitten sind), sowie die strategische Liquidittsreserve. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Die Analyse der Liquiditt der Aktiva ist daher ein integraler Bestandteil von Stresstests, mithilfe derer wir die 
Volumina und Verbuchungsorte unseres konsolidierten Bestands an ohne Sicherheiten refinanzierten liquiden 
Aktiva bestimmen, die wir zur Generierung von Liquiditt ber besicherte Finanzierungstransaktionen einsetzen 
knnen. Die Wertpapierbestnde setzen sich aus einer breiten Palette unterschiedlicher Wertpapierklassen 
zusammen. Zunchst trennen wir in jedem Bestand die illiquiden von den liquiden Wertpapieren. Anschlieend 
werden den liquiden Wertpapierklassen Liquidittswerte zugeordnet. Die Liquiditt dieser Aktiva ist ein entscheidender 
Schutz vor kurzfristigen Liquidittsengpssen. 

Darber hinaus hlt die Bank vorwiegend mit Zentralbanken umfangreiche liquide Mittel, die zustzlich zu den 
erforderlichen Reserven zur Untersttzung ihrer Clearingaktivitten in Euro, US-Dollar und anderen Whrungen 
weltweit vorgehalten werden. 

Als separate Gegensteuerungsmanahme unterhalten wir eine spezielle strategische Liquidittsreserve in 
Form hochliquider und zentralbankfhiger Wertpapiere in den fhrenden Weltwhrungen zur Untersttzung 
unseres Liquidittsprofils fr den Fall potenziell sich verschlechternder Marktbedingungen. Das Volumen 
dieser strategischen Liquidittsreserve ist eine Funktion der erwarteten Stresstestergebnisse. Die Gre und 
Komposition unterliegen der regelmigen berprfung durch den Konzernvorstand. 

Die kurzfristig liquidesten Bestandteile mit der hchsten Qualitt innerhalb der oben beschriebenen drei Kategorien 
werden aggregiert und separat als Liquidittsreserven identifiziert. Diese Liquidittsreserven beinhalten 
freie liquide Zahlungsmittel, hochliquide Staatsanleihen und andere zentralbankfhige Aktiva. Zum 31. Dezember 
2010 berstiegen unsere Liquidittsreserven ein Volumen von 145 Mrd . 

Stresstests sind vollstndig in unser Liquidittsrisikomanagement-Konzept integriert. Wir verfolgen unsere vertraglich 
vereinbarten Zahlungsstrme pro Whrung und Produkt ber einen achtwchigen Zeitraum (welchen 
wir als die kritischste Zeitspanne in einer Liquidittskrise einschtzen) und wenden den jeweiligen Stressfall 
auf alle potenziellen Treiber der Risiken aus bilanziellen und auerbilanziellen Produkten an. ber den achtwchigen 
Zeitraum hinaus bis zu zwlf Monate analysieren wir quartalsweise die Auswirkungen einer erweiterten 
Stressperiode, zusammen mit Gegensteuerungsmanahmen, die eine Vernderung des Geschftsmodells 
beinhalten knnen. Die Stresstests des Liquidittsrisikos liefern die Basis fr unsere vom Vorstand genehmigten 
Notfallrefinanzierungsplne. 

Unsere Stresstestanalysen geben Aufschluss darber, ob wir unter kritischen Umstnden gengend Liquiditt 
aufbringen knnten, und liefern wichtige Informationen fr die Festlegung unserer angestrebten Liquidittsrisikoposition. 
Wir fhren die Analyse monatlich durch. Die nachstehende bersicht veranschaulicht diese 
angewandten Stresstestergebnisse zum 31. Dezember 2010. Fr jedes Szenario zeigt sie unsere kumulative 
Finanzierungslcke ber einen achtwchigen Zeitraum nach Eintritt des auslsenden Ereignisses, die Liquiditt, 
die wir zur Schlieung der Lcke htten aufbringen knnen, sowie die resultierende Nettoliquidittsposition. 

Szenario 

Netto 
in Mrd  Finanzierungslcke1 Positionsschlieung2 Liquidittsposition 
Systemisches Marktrisiko 50 164 114 
Emerging Markets 14 169 155 
Ereignisschock 15 138 123 
Operationelles Risiko (DB-spezifisch) 12 167 155 
Ratingherabstufung um eine Stufe (DB-spezifisch) 33 169 136 
Ratingherabstufung auf A-2/P-2 (DB-spezifisch) 
Kombiniert3 
135 
142 
186 
173 
51 
31 

1 Finanzierungslcke verursacht durch eingeschrnkte Prolongation der Verbindlichkeiten und weitere erwartete Abflsse. 
2 Liquidittsgenerierung durch Gegensteuerung. 
3 Kombinierter Effekt aus systemischen Marktrisiken und Herabstufung auf A-2/P-2. 



Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Angesichts der wachsenden Bedeutung des Liquidittsmanagements im Finanzsektor betrachten wir es als 
wichtigen Beitrag zur Finanzstabilitt, liquidittsrisikobezogene Themen mit Zentralbanken, Aufsichtsbehrden, 
Ratingagenturen und Marktteilnehmern zu diskutieren. Wir sind in einer Reihe von Liquidittsarbeitsgruppen 
engagiert und beteiligen uns an Initiativen zur Schaffung eines Branchenstandards zur angemessenen Bewertung 
und Steuerung des Liquidittsrisikos bei Finanzdienstleistern. Neben der internen Liquidittssteuerung 
unterliegt die Liquiditt deutscher Banken den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes sowie den Vorschriften 
der Bundesanstalt fr Finanzdienstleistungsaufsicht. Wir halten alle anwendbaren Liquidittsbestimmungen ein. 

Liquidittsrisiko  Postbank 

Die operative Liquidittsrisikosteuerung erfolgt grundstzlich zentral im Ressort Financial Markets der Deutschen 
Postbank AG. Die BHW Bausparkasse AG, die auslndischen Tochtergesellschaften in New York und Luxemburg 
sowie die Niederlassung London steuern ihre Risiken eigenstndig im Rahmen konzernweit einheitlicher 
Verfahren und Prozesse. Im Liquidittsnotfall besteht eine eindeutige Verantwortung und Weisungsbefugnis 
des Liquidittsnotfall-Krisengremiums gegenber smtlichen Bestandsverantwortlichen der Postbank sowie 
den Bestandsverantwortlichen der Tochtergesellschaften und Auslandsniederlassungen. 

Der Postbank-Konzern hat in der bergreifenden Risikostrategie unter anderem die Grundlagen fr den Umgang 
mit Liquidittsrisiken definiert. Aufgabe des Liquidittsmanagements ist es, die jederzeitige Zahlungsfhigkeit 
der Postbank nicht nur unter Normalbedingungen, sondern auch in Stresssituationen zu gewhrleisten. Die 
Postbank verfgt aufgrund ihrer geschftspolitischen Ausrichtung als Retail-Bank ber eine breite Refinanzierungsbasis 
im Kundengeschft und weist daher nur eine vergleichsweise geringe Abhngigkeit vom Geld-und 
Kapitalmarkt auf. Fr den Fall eines unerwarteten Liquidittsabflusses wird ein erheblicher Bestand an freien 
EZB-fhigen Wertpapieren vorgehalten, der kurzfristig zur Liquidittsbeschaffung genutzt werden kann. Zur 
weiteren Diversifikation der Refinanzierungsbasis besitzt die Postbank die Pfandbrieflizenz zur Emission von 
ffentlichen Pfandbriefen und Hypothekenpfandbriefen. 

In der Postbank analysiert der Bereich Markt Risiko Controlling geschftstglich den Liquidittsstatus des 
Postbank-Konzerns auf Basis von Liquidittsablaufbilanzen und Cashflow-Prognosen anhand dessen die 
operative Steuerung erfolgt. Darber hinaus basiert die Steuerung neben einer regelmigen konzernweiten 
Liquiditts-und Emissionsplanung auf einer Reihe von weitergehenden Analysen der Liquidittssteuerung 
sowie regelmigen Stresstests. Basierend auf den Stresstestergebnissen ist die Postbank der Auffassung, 
dass die Liquidittsposition solide ist. Dies ist nicht zuletzt das Ergebnis eines Anstiegs der Kundeneinlagen 
und des erheblichen Bestandes an EZB-fhigen Wertpapieren. 



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Finanzbericht 2010 
Risikobericht 

Flligkeitsanalyse finanzieller Verpflichtungen 

Die folgenden Tabellen zeigen eine Flligkeitsanalyse der frhestmglichen undiskontierten vertraglichen 
Cashflows finanzieller Verpflichtungen zum 31. Dezember 2010 beziehungsweise 31. Dezember 2009. 

Mehr als Mehr als 
3 Monate bis 1 Jahr bis Mehr als 
in Mio  Tglich fllig Bis 3 Monate 1 Jahr 5 Jahre 5 Jahre 
Unverzinsliche Einlagen 

89.068 

 

 

 

 
Verzinsliche Einlagen 

120.154 

233.469 

32.564 

35.430 

23.299 
Handelspassiva1 
68.859 

 

 

 

 
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten1 

647.171 

 

 

 

 
Zum Fair Value klassifizierte finanzielle Verpflichtungen 

32.332 

101.163 

8.474 

8.056 

3.736 
Investmentvertrge2 
 

572 

888 

1.367 

5.071 
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, die 
die Anforderungen fr Hedge Accounting erfllen3 
852 

141 

256 

1.113 

4.257 
Verbindlichkeiten aus bertragenen Zentralbankeinlagen 
4.456 

1.848 

 

 

 
Verbindlichkeiten aus Wertpapierpensionsgeschften (Repos) 

2.384 

14.570 

3.056 
1.585 
23 
Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen 

3.024 
54 

 

 

198 
Sonstige kurzfristige Geldaufnahmen 

49.904 
13.439 
1.495 
 

 
Langfristige Verbindlichkeiten 

1.695 
11.647 
16.879 
80.713 
58.153 
Hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities) 
 

 

2.434 
4.481 
5.335 
Sonstige Finanzpassiva 
119.693 
6.160 
268 

516 

22 
Unwiderrufliche Kreditzusagen 

100.273 
 

 

 

 
Finanzgarantien 

28.941 
 

 

 

 

Insgesamt4 
1.268.806 383.063 66.314 133.261 100.094 

1 
Handelspassiva und Derivatebestnde, die die Anforderungen fr Hedge Accounting nicht erfllen, werden zum Fair Value ausgewiesen. Der Konzern hlt dies fr 
die geeignete Darstellung der Cashflows, die zur Zahlung anstnden, wenn diese Positionen geschlossen werden mssten. Handels-und Derivatebestnde, die die 
Anforderungen fr Hedge Accounting nicht erfllen, werden der Kategorie tglich fllig zugeordnet, da dies nach Meinung des Managements am besten die Kurzfristigkeit 
der Handelsaktivitten widerspiegelt. Dagegen kann sich die vertragliche Laufzeit dieser Kontrakte auf deutlich lngere Zeitrume ausdehnen. 

2 
Aufgrund der Vertragsbedingungen entspricht bei diesen Investmentvertrgen der Rckkaufswert dem Fair Value. Siehe Note 39 Versicherungs-und 
Investmentvertrge fr nhere Informationen zu diesen Vertrgen. 

3 
Fr das Hedge Accounting designierte Derivate sind mit ihrem Fair Value verzeichnet und werden in dem Zeitraum dargestellt, in dem die Absicherung in unserer 
Erwartung auslaufen wird. 

4 
Die Betrge in der Tabelle stimmen nicht mit den Betrgen in der Konzernbilanz berein, da es sich um undiskontierte Cashflows handelt. Diese Analyse stellt ein 
Worst-Case-Szenario fr den Konzern dar, wenn alle Verbindlichkeiten frher als erwartet zurckzuzahlen sind. Wir halten die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches 
Ereignis eintritt, fr gering. Zinszahlungsstrme sind in der Tabelle nicht bercksichtigt. 


Deutsche Bank 
01  Lagebericht 

Finanzbericht 2010 
Risikobericht 

Mehr als Mehr als 
3 Monate bis 1 Jahr bis Mehr als 
in Mio  Tglich fllig Bis 3 Monate 1 Jahr 5 Jahre 5 Jahre 

Unverzinsliche Einlagen 

51.731 

 

 

 

 
Verzinsliche Einlagen 

117.960 

126.598 

14.649 

21.362 

11.987 
Handelspassiva1 
64.501 

 

 

 

 
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten1 

576.973 

 

 

 

 
Zum Fair Value klassifizierte finanzielle Verpflichtungen 

64.920 

33.785 

4.806 

5.797 

4.826 
Investmentvertrge2 
 

514 

806 

1.247 

4.710 
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, die 
die Anforderungen fr Hedge Accounting erfllen3 
946 

 

10 

392 

2.455 
Verbindlichkeiten aus bertragenen Zentralbankeinlagen 
3.824 

1.884 

 

 

 
Verbindlichkeiten aus Wertpapierpensionsgeschften (Repos) 

1.349 

38.292 

104 

37 

5 
Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen 

5.028 

54 

16 

 

466 
Sonstige kurzfristige Geldaufnahmen 

24.830 
17.370 
632 

 

 
Langfristige Verbindlichkeiten 

1.856 
2.044 
20.373 
67.837 
41.011 
Hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities) 
 

 

746 

3.991 
5.840 
Sonstige Finanzpassiva 
120.731 
6.705 
375 

233 

60 
Unwiderrufliche Kreditzusagen 

63.662 
 

 

 

 
Finanzgarantien 

21.719 
 

 

 

 

Insgesamt4 

1.120.030 
227.246 
42.517 
100.896 
71.360 
1 
Handelspassiva und Derivatebestnde, die die Anforderungen fr Hedge Accounting nicht erfllen, werden zum Fair Value ausgewiesen. Der Konzern hlt dies fr 
die geeignete Darstellung der Cashflows, die zur Zahlung anstnden, wenn diese Positionen geschlossen werden mssten. Handels-und Derivatebestnde, die die 
Anforderungen fr Hedge Accounting nicht erfllen, werden der Kategorie tglich fllig zugeordnet, da dies nach Meinung des Managements am besten die Kurzfristigkeit 
der Handelsaktivitten widerspiegelt. Dagegen kann sich die vertragliche Laufzeit dieser Kontrakte auf deutlich lngere Zeitrume ausdehnen. 

2 Aufgrund der Vertragsbedingungen entspricht bei diesen Investmentvertrgen der Rckkaufswert dem Fair Value. Siehe Note 39 Versicherungs-und Investmentvertrge 
fr nhere Informationen zu diesen Vertrgen. 
3 Fr das Hedge Accounting designierte Derivate sind mit ihrem Fair Value verzeichnet und werden in dem Zeitraum dargestellt, in dem die Absicherung in unserer 
Erwartung auslaufen wird. 

4 
Die Betrge in der Tabelle stimmen nicht mit den Betrgen in der Konzernbilanz berein, da es sich um undiskontierte Cashflows handelt. Diese Analyse stellt ein 
Worst-Case-Szenario fr den Konzern dar, wenn alle Verbindlichkeiten frher als erwartet zurckzuzahlen sind. Wir halten die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches 
Ereignis eintritt, fr gering. Zinszahlungsstrme sind in der Tabelle nicht bercksichtigt. 

Kapitalmanagement 

Unsere Treasury-Funktion managt das Kapital konzernweit sowie lokal in jeder Region, mit Ausnahme der 
Postbank. Die Allokation von Finanzressourcen im Allgemeinen und Kapital im Besonderen hat zum Ziel, profitable 
Geschftsbereiche zu untersttzen, die den grtmglichen positiven Effekt auf unsere Rentabilitt und 
unseren Shareholder Value aufweisen. Aus diesem Grund ordnet unsere Treasury-Funktion den Geschftsbereichen 
das Kapital in regelmigen Abstnden neu zu. 

Treasury implementiert unsere Kapitalstrategie, die durch das Capital and Risk Committee entwickelt und vom 
Vorstand genehmigt wird. Dies umfasst auch die Emission und den Rckkauf von Aktien. Es ist unser Ziel, stets 
eine solide Kapitalisierung vorzuweisen. Kapitalnachfrage und -angebot werden permanent berwacht und, falls 
notwendig, angepasst, um den Kapitalbedarf unter verschiedenen Aspekten abzudecken. Dazu gehren das 
ausgewiesene Buchkapital nach IFRS, das aufsichtsrechtliche Kapital sowie das konomische Kapital. Seit 
Oktober 2008 liegt die Zielgre des Konzerns fr die Tier-1-Kapitalquote weiterhin bei oder ber 10%. 



Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

Die Allokation des Kapitals, die Festlegung unseres Finanzierungsplans und hnliche Fragen werden vom 
Capital and Risk Committee errtert. 

Regionale Kapitalplne, die den Kapitalbedarf der Filialen und Tochtergesellschaften abdecken, werden halbjhrlich 
erstellt und dem Group Investment Committee vorgelegt. Die meisten unserer Tochtergesellschaften 
unterliegen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen. Lokale Asset and Liability Committees 
sorgen fr die Einhaltung dieser Anforderungen unter Fhrung regionaler Treasury-Teams. Ferner stellen sie 
die Einhaltung weiterer Anforderungen sicher wie beispielsweise Ausschttungsbegrenzungen fr die Dividende 
an die Deutsche Bank AG oder Begrenzungen des Kreditvolumens von Tochtergesellschaften an ihre Muttergesellschaft. 
Bei der Entwicklung, Umsetzung und Prfung des Kapitals und der Liquiditt des Konzerns 
werden solche gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen bercksichtigt. 

Am 6. Oktober 2010 schloss die Deutsche Bank AG eine Kapitalerhhung aus genehmigtem Kapital gegen 
Bareinlagen ab. Insgesamt wurden 308,6 Millionen neue registrierte nennwertlose Stammaktien ausgegeben, 
die zu einem Bruttoemissionserls in Hhe von 10,2 Mrd  fhrten. Der Nettoemissionserls betrug 10,1 Mrd  
(nach Abzug der Aufwendungen von annhernd 0,1 Mrd  nach Steuern) und wurde vorwiegend zur Abdeckung 
des Kapitalbedarfs fr die Konsolidierung der Postbank sowie ergnzend zur Erhhung des bestehenden 
Kapitals verwendet. 

Treasury fhrt den Rckkauf von Aktien durch. Zum 1. Januar 2010 betrug der Bestand an zurckgekauften 
Aktien in Treasury 0,6 Millionen. Die ordentliche Hauptversammlung 2009 erteilte dem Vorstand die Ermchtigung, 
bis zu 62,1 Millionen Aktien bis Ende Oktober 2010 zurckzukaufen. In der Zeit vom 1. Januar 2010 bis 
zur ordentlichen Hauptversammlung 2010 wurden 11,1 Millionen Aktien (2% der emittierten Aktien) zurckgekauft. 
Davon wurden 10,6 Millionen Aktien zu Aktienvergtungszwecken eingesetzt. Zur ordentlichen Hauptversammlung 
2010 am 27. Mai 2010 betrug der Bestand an zurckgekauften Aktien in Treasury 1,0 Millionen. 
Die ordentliche Hauptversammlung 2010 erteilte dem Vorstand die Ermchtigung, bis zu 62,1 Millionen Aktien 
bis Ende November 2014 zurckzukaufen. Davon knnen 31,0 Millionen ber den Einsatz von Derivaten erworben 
werden. Whrend des Zeitraums von der Hauptversammlung 2010 bis zum 31. Dezember 2010 wurden 
18,8 Millionen Aktien zurckgekauft, davon 0,5 Millionen ber verkaufte Put-Optionen, die von der Gegenpartei 
zum Flligkeitstermin ausgebt wurden. 9,8 Millionen Aktien der insgesamt 18,8 Millionen zurckgekauften 
Aktien wurden in 2010 zu Aktienvergtungszwecken und 9,0 Millionen Aktien zur Erhhung unseres Treasury-
Bestands fr zuknftige aktienbasierte Vergtungsplne verwendet. Zum 31. Dezember 2010 betrug der Bestand 
an zurckgekauften Aktien in Treasury 10,0 Millionen. 

Das insgesamt ausstehende hybride Tier-1-Kapital (im Wesentlichen nicht kumulative Vorzugsanteile, Non-
Cumulative Trust Preferred Securities) belief sich am 31. Dezember 2010 auf 12,6 Mrd , verglichen mit 
10,6 Mrd  zum 31. Dezember 2009. Dieser Anstieg war im Wesentlichen auf die Konsolidierung von 1,6 Mrd  
durch die Postbank emittiertem hybridem Kapital sowie auf Whrungskurseffekte auf unser in US-Dollar begebenes 
hybrides Tier-1-Kapital infolge des Anstiegs des US-Dollars zurckzufhren. Im ersten Halbjahr 2010 
hat der Konzern durch die Aufstockung einer ausstehenden Emission hybrides Tier-1-Kapital in Hhe von 
0,1 Mrd  begeben. 

In 2010 hat der Konzern nachrangiges Tier-2-Kapital in Hhe von 1,2 Mrd  begeben (anrechenbare nachrangige 
Verbindlichkeiten). Die Konsolidierung von durch die Postbank begebenem Tier-2-Kapital erhhte das 
nachrangige Tier-2-Kapital um 2,2 Mrd  und das Genussscheinkapital um 1,2 Mrd . Das Genussscheinkapital 
betrug nach der Konsolidierung 1,2 Mrd  und war vor der Konsolidierung der Postbank null. Die anrechenbaren 
nachrangigen Verbindlichkeiten beliefen sich am 31. Dezember 2010 auf 10,7 Mrd , verglichen mit 7,1 Mrd  


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

zum 31. Dezember 2009. Die kumulativen Vorzugsanteile betrugen 0,3 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 
waren unverndert gegenber dem Vorjahresende. 

Kapitalmanagement der Postbank

Entsprechend managed die Postbank ihr Kapital im Rahmen einer kontinuierlichen berwachung des verfgbaren 
und bentigten Kapitals. Bei der Steuerung des Kapitals im Rahmen des Risikotragfhigkeitskonzepts 
stellen die regulatorischen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung und die konomische Kapitalanforderungen 
gleichberechtigte Zielgren dar. Die Allokation des Kapitals wird auf Basis einer Mehrjahresplanung 
vom Gesamtvorstand beschlossen. 

Der Kapitalbedarf (regulatorisch und konomisch) wird permanent berwacht, um das verfgbare Kapital ntigenfalls 
anzupassen. Hierfr werden laufend auf Basis geplanter Entwicklungen von Geschftsvolumen und 
Ergebnissen sowie Erwartungen von Vernderungen der Risikoparameter Prognosen des Kapitalbedarfs erstellt 
und fortgeschrieben. Das operative Management der Eigenkapitalquoten im Rahmen der vom Gesamtvorstand 
verabschiedeten Vorgaben erfolgt durch Steuerung des Bestands-und Neugeschfts, die Emission 
von Tier-1-oder Tier-2 Anleihen oder durch den Abschluss von Transaktionen am Kapitalmarkt, die sich entlastend 
auf den Eigenkapitalbedarf auswirken. 

Bilanzmanagement 

Wir steuern unsere Bilanz auf konsolidierter Gruppenebene (exklusive Postbank) und gegebenenfalls in den 
einzelnen Regionen auf lokaler Basis. Bei der Allokation von Finanzressourcen steht die Untersttzung profitabler 
Geschftsbereiche, die den grtmglichen positiven Effekt auf unsere Rentabilitt und unseren Shareholder 
Value aufweisen, im Vordergrund. Unsere Bilanzmanagementfunktion hat das Mandat zur berwachung 
und Analyse von Bilanzentwicklungen sowie zur Beobachtung bestimmter vom Markt wahrgenommener Bilanzkennzahlen. 
Auf dieser Basis initiieren wir Diskussionen und Managemententscheidungen des Capital and 
Risk Committee. Wir beobachten die Entwicklungen der Bilanz nach IFRS, fokussieren unser Bilanzmanagement 
jedoch in erster Linie auf angepasste Werte, auf deren Basis die Relation der angepassten Bilanzsumme 
zum angepassten Eigenkapital (Leverage Ratio) gem Zielgrendefinition bestimmt wird. 

Die Postbank betreibt ebenfalls ein an der Geschftsstrategie ausgerichtetes wertorientiertes Finanzmanagement, 
das das Bilanzmanagement umfasst. 

Auf konsolidierter Basis am 31. Dezember 2010 war unsere Leverage Ratio gem Zielgrendefinition mit 23 
auf dem gleichen Stand wie zum 31. Dezember 2009, und damit unter unserer Zielgre von 25. Die Auswirkungen 
unserer Akquisitionen auf unser gesamtes Forderungsvolumen wurden hierbei vollstndig durch den 
Effekt unserer Kapitalerhhung auf das zugrunde liegende Eigenkapital kompensiert. Unsere Leverage Ratio 
berechnet auf Basis der gesamten IFRS-Aktiva im Vergleich zum gesamten IFRS-Eigenkapital betrug 38 zum 

31. Dezember 2010. Dies entspricht einem leichten Rckgang gegenber 40 zum Jahresende 2009. 

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2010 Risikobericht 

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Gesamtrisikoposition 

Zur Ermittlung unserer (nicht aufsichtsrechtlichen) Gesamtrisikoposition ziehen wir in der Regel Diversifikationseffekte 
zwischen den Risikoklassen in Betracht. Eine Ausnahme ist das Geschftsrisiko, welches wir durch 
einfache Addition hinzuzhlen. 

Die folgende Tabelle zeigt unsere Gesamtrisikoposition zum 31. Dezember 2010 und zum 31. Dezember 2009, 
gemessen am konomischen Kapital, das fr Kredit-, Markt-, Geschfts-und operationelle Risiken berechnet 
wird. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
konomischer Kapitalbedarf 
Kreditrisiko 12.785 7.453 
Marktrisiko 13.160 12.515 
Marktrisiko aus Handelspositionen 6.420 4.613 
Marktrisiko aus Nichthandelspositionen 6.740 7.902 
Operationelles Risiko 3.682 3.493 
Diversifikationseffekte zwischen Kredit-, Markt-und operationellem Risiko  3.534  3.166 
Zwischensumme Kredit-, Markt-und operationelle Risiken 26.093 20.295 
Geschftsrisiko 1.085 501 
konomischer Kapitalbedarf insgesamt 27.178 20.796 

Zum 31. Dezember 2010 betrug unser gesamter konomischer Kapitalbedarf 27,2 Mrd , was einem Anstieg 
um 6,4 Mrd  (31 %) gegenber den 20,8 Mrd  an konomischem Kapitalbedarf zum 31. Dezember 2009 
entspricht. Die Erhhung des konomischen Kapitals reflektierte die Effekte aus den Akquisitionen der Postbank, 
von Sal. Oppenheim/BHF-BANK und bestimmter Teile des niederlndischen Firmenkundengeschfts 
von ABN AMRO, aus erhhten Risikopositionen sowie aus nderungen aufgrund verschiedener Verfeinerungen 
der Modelle fr das Kreditrisiko und das Marktrisiko. 

Zum 31. Dezember 2010 entfielen 4,6 Mrd  des konomischen Kapitals auf die Postbank, das auf Basis einer 
mit der Deutschen Bank konsistenten Methodik berechnet wurde. Einschrnkungen bezglich der Verfgbarkeit 
von Daten knnen zu Effekten auf Ebene des Gesamtportfolios fhren, die nicht vollstndig abgeschtzt 
wurden und somit zu einer ber-beziehungsweise Unterschtzung des konomischen Kapitals fhren. Zum 

31. Dezember 2009 entfielen 4,2 Mrd  des konomischen Kapitals auf die Postbank. 
Der konomische Kapitalbedarf fr das Kreditrisiko betrug 12,8 Mrd  zum 31. Dezember 2010. Der Anstieg 
um 5,3 Mrd  (72%) war im Wesentlichen auf die Akquisitionen zurckzufhren. Die Konsolidierung der Postbank 
sowie von Sal. Oppenheim/BHF-BANK und bestimmter Teile des niederlndischen Firmenkundengeschfts 
von ABN AMRO erhhte den konomischen Kapitalbedarf um 3,7 Mrd . Die brigen nderungen waren auf 
erhhte Risikopositionen, den Einfluss der regelmigen Neukalibrierung der Kreditrisikoparameter sowie 
weitere Verfeinerungen des Kreditrisikomodells zurckzufhren. 

Der konomische Kapitalbedarf fr das gesamte Marktrisiko stieg um 645 Mio  (5 %) auf 13,2 Mrd  zum 

31. Dezember 2010. Dieser Anstieg reflektierte unser Marktrisiko aus Handelspositionen, das sich um 1,8 Mrd  
(39%) erhhte, und spiegelte im Wesentlichen Methodennderungen wider. Der Rckgang des konomischen 
Kapitalbedarfs aus Nichthandelspositionen um 1,2 Mrd  (minus 15%) ist vor allem durch die Eliminierung 
unserer bisherigen Minderheitsbeteiligung an der Postbank im Zuge der Konsolidierung der Postbank begrndet, 
das mit 3,3 Mrd  zum Rckgang beitrug. Demgegenber fhrten Vernderungen in anderen Nichthandelsmarktrisiken 
zu einem Anstieg von 1,8 Mrd  sowie die Akquisition von Sal. Oppenheim/BHF-BANK zu weiteren 
313 Mio . 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Risikobericht 

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2010 Risikobericht 

Der Anstieg des konomischen Kapitals fr das operationelle Risiko zum 31. Dezember 2010 um 189 Mio  
(5%) auf 3,7 Mrd  reflektierte vollstndig den Effekt aus den Akquisitionen. 

Der konomische Kapitalbedarf fr das allgemeine Geschftsrisiko, bestehend aus dem strategischen Risiko 
und einer Steuerrisikokomponente, betrug 1,1 Mrd  zum 31. Dezember 2010. Die Erhhung des konomischen 
Kapitalbedarfs fr das Strategische Risiko um 450 Mio  resultierte hauptschlich aus der Akquisition der Postbank, 
welche 400 Mio  zum Anstieg beitrug. 

Der Diversifikationseffekt des konomischen Kapitalbedarfs ber das Kredit-, Markt-und operationelle Risiko 
hinweg stieg zum 31. Dezember 2010 um 368 Mio  (12 %). 

Die nachstehende Tabelle zeigt den konomischen Kapitalbedarf unserer Geschftssegmente zum 31. Dezember 
2010. 

in Mio  31.12.2010 31.12.2009 
Corporate & Investment Bank 16.119 11.974 
Corporate Banking & Securities 14.828 11.242 
GTB 1.291 732 
Private Clients and Asset Management 9.394 4.434 
Asset and Wealth Management 2.717 1.878 
Private & Business Clients 6.677 2.556 
Corporate Investments 902 4.641 
Consolidation & Adjustments 762  253 

konomischer Kapitalbedarf insgesamt 27.178 20.796 

Die zuknftige Allokation des konomischen Kapitals kann sich im Zeitablauf durch eine Verfeinerung unserer 
Methoden zur Risikomessung verndern. 

Eine von uns verwendete primre Messgre zur Ermittlung unserer Risikotragfhigkeit ist das Verhltnis des 
Active Book Equity zum konomischen Kapital (siehe vorhergehende Tabelle) zuzglich Goodwill und immaterieller 
Vermgenswerte (42,8 Mrd  zum 31. Dezember 2010 und 31,0 Mrd  zum 31. Dezember 2009). Das 
Active Book Equity, das sich zum 31. Dezember 2010 auf 48,4 Mrd  und zum 31. Dezember 2009 auf 36,4 Mrd  
belief, wird ermittelt, in dem das den Deutsche Bank-Aktionren zurechenbare Eigenkapital um unrealisierte 
Gewinne/Verluste aus zur Veruerung verfgbaren finanziellen Vermgenswerten und aus Cashflow Hedges, 
sowie um abgegrenzte zuknftige Dividenden bereinigt wird (fr weitere Informationen siehe Note 36 Aufsichtsrechtliches 
Kapital). Eine Quote von mehr als 100% besttigt, dass dasActive Book Equity die zuvor genannten 
Risikopositionen angemessen bersteigt. Diese Quote betrug 113 % zum 31. Dezember 2010 im Vergleich mit 
118% zum 31. Dezember 2009, da Effekte auf das konomische Kapital und den Goodwill aus der Akquisition 
der Deutsche Postbank AG, von Sal. Oppenheim/BHF-BANK und bestimmter Teile des niederlndischen Firmenkundengeschfts 
von ABN AMRO die Erhhungen des Active Book Equity, im Wesentlichen beruhend auf der 
Kapitalerhhung, Gewinnrcklagen und Effekten aus Whrungskursnderungen, mehr als kompensierten. 


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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 


Allgemeine Informationen 

Das Management der Deutschen Bank und ihrer konsolidierten Tochtergesellschaften ist fr die Einrichtung, 
Anwendung und Weiterentwicklung eines angemessenen internen Kontrollsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess 
(IKSRL) verantwortlich. Unser rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem 
steht unter der Aufsicht unseres Vorstandsvorsitzenden und unseres Chief Financial Officer. Es soll hinreichende 
Sicherheit darber gewhren, dass die Aufstellung des Konzernabschlusses im Einklang mit den International 
Financial Reporting Standards (IFRS) steht und die externe Finanzberichterstattung zuverlssig ist. 
Unser IKSRL umfasst dabei alle diejenigen Kontrollen und Prozesse, die zur Vermeidung und Entdeckung von 
Fehlern im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht eingerichtet wurden. 

Risiken im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess 

Die Hauptrisiken im Rechnungslegungsprozess bestehen darin, dass Abschlsse aufgrund unbeabsichtigter 
Fehler oder vorstzlichen Handelns (Betrug) nicht ein den tatschlichen Verhltnissen entsprechendes Bild der 
Vermgens-, Finanz-und Ertragslage vermitteln oder dass ihre Verffentlichung versptet erfolgt. Diese Risiken 
knnen dazu fhren, dass das Vertrauen der Investoren oder die Reputation der Bank beeintrchtigt wird. 
Darber hinaus knnen sie Sanktionen wie zum Beispiel Interventionen der Bankenaufsicht nach sich ziehen. 
Die Rechnungslegung vermittelt kein den tatschlichen Verhltnissen entsprechendes Bild der Vermgens-, 
Finanz-und Ertragslage, wenn in den Abschlssen enthaltene Zahlen oder Anhangangaben wesentlich von 
den korrekten Angaben abweichen. Abweichungen werden als wesentlich eingestuft, wenn sie einzeln oder 
insgesamt die auf Basis der Abschlsse getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen der Abschlussadressaten 
beeinflussen knnten. 

Das Management des Konzerns hat das IKSRL eingerichtet, um diese Risiken zu begrenzen. Ein solches 
System kann aber nur eine angemessene und keine absolute Sicherheit darber bieten, dass die Abschlsse 
frei von Fehlern sind. Die Ausgestaltung unseres Kontrollsystems basiert auf dem Rahmenwerk fr interne 
Kontrollsysteme des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO). COSO 
empfiehlt die Festlegung von spezifischen Zielen, die die Konzeption eines Kontrollsystems frdern und die 
berwachung seiner Wirksamkeit ermglichen. Im Rahmen der Einrichtung des internen Kontrollsystems hat 
das Management die nachstehenden Ziele fr das IKSRL festgelegt: 

 Existenz  Bilanzierte Vermgenswerte und Verbindlichkeiten sind vorhanden und die erfassten Transaktionen 
wurden auch durchgefhrt. 
 Vollstndigkeit  Smtliche Transaktionen wurden erfasst und alle Kontensalden sind in den Abschlssen 
bercksichtigt. 
 Bewertung  Vermgenswerte, Verbindlichkeiten und Transaktionen sind mit dem zutreffenden Wert in den 
Finanzberichten ausgewiesen. 
 Rechte, Verpflichtungen und Eigentum  Wirtschaftliches Eigentum an Vermgenswerten oder bestehende 
Verpflichtungen werden zutreffend als Vermgenswerte beziehungsweise Verbindlichkeiten abgebildet. 
 Darstellung und Berichterstattung  Der Ausweis, die Prsentation und Gliederung sowie die Anhang-
angaben der Finanzberichte entsprechen den gesetzlichen Anforderungen. 
 Sicherung von Vermgenswerten  Nicht autorisierte Kufe, Nutzung oder Verkufe von Vermgenswerten 
werden verhindert oder zeitnah festgestellt. 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

Wie jedes interne Kontrollsystem kann das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem unabhngig 
davon, wie sorgfltig es ausgestaltet ist und betrieben wird, nur eine hinreichende, jedoch keine absolute Sicherheit 
bezglich des Erreichens der entsprechenden Ziele geben. Im Rahmen des IKSRL durchgefhrte Kontrollen, 
Prozesse oder eingerichtete Systeme knnen daher Fehler oder Betrugsflle nicht vollstndig ausschlieen. 
Darber hinaus ist bei der Einrichtung eines IKSRL die Wirtschaftlichkeit zu beachten, das heit, der Nutzen 
eines Kontrollsystems soll in einem angemessenen Verhltnis zu den anfallenden Kosten stehen. 

Organisation des internen Kontrollsystems 

In das interne Kontrollsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess eingebundene 
Funktionen 

Da die Fhrung der Handelsbcher die Grundlage fr die Abschlsse bildet, sind die Kontrollen im Rahmen 
des IKSRL von den Geschftsbereichen und Infrastrukturfunktionen durchzufhren, die an den Prozessen und 
Kontrollen zur Erstellung der Handelsbcher beteiligt sind. Die Ausfhrung des rechnungslegungsbezogenen 
internen Kontrollsystems obliegt berwiegend den Mitarbeitern aus den Funktionen Finance, Group Technology 
and Operations, Legal, Risk & Capital sowie Tax. 

Finance ist dabei als eine von den Geschftsbereichen unabhngige Funktion fr die regelmige Erstellung 
der Abschlsse verantwortlich. Die Verantwortlichkeiten im Rahmen des Kontrollprozesses sind im Bereich 
Finance wie folgt unterteilt: 

 Fr bestimmte Geschftsbereiche oder Konzerngesellschaften zustndige Mitarbeiter von Finance stellen 
durch Validierungs-und Kontrollmanahmen sicher, dass die Finanzdaten den Qualittsanforderungen entsprechen. 
Durch ihre spezifischen Kenntnisse ber den betreffenden Geschftsbereich, die Infrastrukturfunktion 
oder die Konzerngesellschaft sind sie in der Lage, eventuelle Schwchen in der Finanzberichterstattung 
dieser Bereiche zu identifizieren. Darber hinaus validieren sie Bewertungsanpassungen und 
andere auf Schtzungen basierende Bewertungen. Sie berprfen ferner die Durchfhrung von Kontrollen 
ber einzelne Transaktionen und Kontensalden. Fr die betreffende Gesellschaft beziehungsweise den Geschftsbereich 
verantwortliche Mitarbeiter stimmen ihre jeweiligen Sichtweisen miteinander ab und zeichnen 
die Einzelabschlsse der Gesellschaften frei. 
 Group Reporting verantwortet die Konzernberichterstattung, einschlielich der Erstellung konzernweiter 
Finanz-und Managementinformationen, Plandaten und Plananpassungen sowie der Risikoberichterstattung. 
Group Reporting legt den Zeitplan fr die Berichterstattung fest, aggregiert die Einzelabschlsse der Gesellschaften, 
fhrt Konsolidierungsmanahmen durch, eliminiert konzerninterne Transaktionen und berwacht 
die ordnungsgeme Umsetzung und Genehmigung von Korrekturprozessen. Kommentare der 
Geschftsleitung, von Mitgliedern des SOx and Disclosure Steering Committee und von externen Beratern 
zu Inhalt und Darstellung werden von Group Reporting bei der Erstellung der Konzernberichte bercksichtigt 
und verarbeitet. 
 Die Accounting Policy and Advisory Group (APAG) ist fr die Erarbeitung der konzernweiten Bilanzierungsrichtlinien 
auf Basis der internationalen Rechnungslegungsstandards sowie fr deren einheitliche 
Anwendung im Konzern zustndig. APAG bert Finance sowie die Geschftsbereiche, insbesondere in 
Bilanzierungsfragen, und stellt sicher, dass bank-und transaktionsspezifische Bilanzierungsfragen zeitnah 
gelst werden. 
 Die Global Valuation Oversight Group (GVO) sowie Bewertungsexperten fr die einzelnen Geschftsbereiche 
sind fr die Entwicklung von Richtlinien und Mindeststandards fr die Bewertung sowie die 
Durchfhrung von Bewertungskontrollen verantwortlich. Ferner prfen und beurteilen sie Ergebnisse von 
Bewertungskontrollen und fungieren als zentrale Ansprechpartner fr Bewertungsfragen externer Dritter 
(wie Aufsichtsbehrden und Wirtschaftsprfer). 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

Der operative Betrieb des IKSRL wird durch Group Technology and Operations, Legal, Risk & Capital und 
Group Tax untersttzt. Obwohl diese Funktionen nicht direkt an der Aufstellung des Abschlusses beteiligt sind, 
leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Kontrolle der Finanzinformationen: 

 Group Technology and Operations (GTO) besttigt die Transaktionen mit unseren Kontrahenten und ist 
sowohl fr die interne als auch externe Abstimmung von Finanzinformationen zwischen Systemen, Depot-
und Brsengeschften zustndig. GTO wickelt fr den Konzern die zum Abschluss von Transaktionen notwendigen 
Zahlungen ab und ist fr die Abstimmung der Nostrokonten verantwortlich. 
 Legal, Risk & Capital (LRC) ist fr die Entwicklung von Richtlinien und Standards fr das Kredit-, Markt-
und operationelle Risikomanagement zustndig. LRC ermittelt die Notwendigkeit beziehungsweise berprft 
die Angemessenheit etwaiger Wertberichtigungen und Rckstellungen fr Kreditrisiken und operationelle 
Risiken. Die Rechtsabteilung ist fr das Management und die Identifizierung von Rechtsrisiken verantwortlich. 
Darber hinaus bestimmt die Rechtsabteilung den Ansatz und die Hhe etwaiger Rckstellungen 
fr Rechtsrisiken. 
 Group Tax ist mit Untersttzung von Finance fr die korrekte Berechnung ertragsteuerbezogener Finanzdaten 
verantwortlich. Dies umfasst die Bewertung und Planung von laufenden und latenten Steuern sowie 
die Erhebung steuerlich relevanter Informationen. Group Tax berwacht die Ertragsteuerposition und die 
Rckstellungen fr Steuerrisiken. 
Kontrollen zur Minimierung des Risikos von Fehlern in der Rechnungslegung 

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst eine Vielzahl von internen Kontrollen und 
Prozessen, die das Risiko von Fehlern in den Abschlssen minimieren sollen. Hierzu zhlen unter anderem 
Kontrollen, die: 

 fortlaufend oder permanent erfolgen, wie beispielsweise Kontrollen zur Einhaltung von internen Richtlinien 
und Anweisungen oder zur Funktionstrennung; 
 regelmig durchgefhrt werden, wie beispielsweise die Kontrollen im Rahmen der jhrlichen Abschlusserstellung; 
 der Fehlervermeidung oder nachtrglichen Fehlerfeststellung dienen; 
 direkte oder indirekte Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Kontrollen, die indirekte Auswirkungen 
auf den Konzernabschluss haben, sind unter anderem allgemeine IT-Kontrollen, zum Beispiel Kontrollen 
ber den Zugang zu und die Einfhrung von EDV-Systemen. Zu den Kontrollen mit direkten Auswirkungen 
zhlt beispielsweise die Verifizierung einer spezifischen Bilanzposition; 
 automatisierte und/oder manuelle Komponenten umfassen. Automatisierte Kontrollen sind in einen Kontrollprozess 
eingebunden wie zum Beispiel eine im System hinterlegte Funktionstrennung, automatisierte Datenschnittstellen, 
die die Vollstndigkeit und Richtigkeit von Eingabedaten sicherstellen. Manuelle interne 
Kontrollen, wie die Genehmigung von Transaktionen, werden von einem Mitarbeiter oder einem Team 
durchgefhrt. 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

Die sich daraus ergebende Gesamtheit individueller Kontrollen umfasst alle nachfolgenden Aspekte des IKSRL: 

 Erstellung und Anwendung von Bilanzierungsrichtlinien. Sicherstellung einer weltweit konsistenten Berichterstattung 
ber die Geschftsaktivitten des Konzerns und der entsprechenden Berichterstattung im Einklang 
mit genehmigten Bilanzierungsrichtlinien. 
 Referenzdaten. Kontrollen der fr das Hauptbuch, die bilanziellen und auerbilanziellen Positionen sowie 
fr die Produkte bentigten Referenzdaten. 
 Transaktionsgenehmigung, -erfassung und -besttigung. Kontrollen, die die Vollstndigkeit und Richtigkeit 
erfasster Transaktionen sowie deren ordnungsgeme Genehmigung sicherstellen. Dazu zhlt die Kontrolle 
von Transaktionsbesttigungen, die von und an Kontrahenten gesendet werden, um zu gewhrleisten, dass 
die Transaktionsdaten extern besttigt sind. 
 Kontrollen externer und interner Abstimmungen. Abstimmungen erfolgen zwischen relevanten Systemen fr 
alle Geschfte, Transaktionen, Positionen oder relevante Parameter. Im Rahmen externer Abstimmungen 
werden unter anderem die Nostrokonten, Depot-und Brsengeschfte geprft. 
 Bewertung, einschlielich unabhngiger Bewertungskontrollen. Finance fhrt mindestens einmal im Monat 
Bewertungskontrollen durch, um sich von der Angemessenheit der Bewertung durch das Front Office zu 
berzeugen. Die Ergebnisse dieser Bewertungskontrollen werden durch die vom Front Office unabhngige 
Global Valuation Oversight Group geprft und einmal pro Monat im Valuation Control Oversight Committee 
beurteilt. Bewertungsspezialisten fr einen Geschftsbereich befassen sich insbesondere mit Bewertungsanstzen 
und -methoden fr verschiedene Klassen von Vermgenswerten und fhren unabhngige Bewertungskontrollen 
fr komplexe Derivate und strukturierte Produkte durch. 
 Steuerberechnung. Diese Kontrollen stellen sicher, dass die Berechnungen der Steuern ordnungsgem 
durchgefhrt werden und Steuerpositionen im Abschluss korrekt erfasst sind. 
 Bewertungsanpassungen und andere Schtzungen. Kontrollprozesse, die sicherstellen sollen, dass Bewertungsanpassungen 
und auf Schtzungen basierende Anpassungen autorisiert wurden und gem den genehmigten 
Richtlinien berichtet werden. 
 Nachweis von Bilanzposten. Um die Vollstndigkeit von Bilanzposten zu garantieren, sind die zugrunde 
liegenden Salden auf den Hauptbuchkonten nachzuweisen. 
 Konsolidierungskontrollen und andere Kontrollen im Rahmen der Abschlusserstellung. Zum Meldestichtag 
bermitteln alle Geschftsbereiche und Regionen ihre Finanzdaten zwecks Konsolidierung an den Konzern. 
Konsolidierungskontrollen umfassen die Validierung von Buchungen zur Eliminierung von konzerninternen 
Transaktionen. Bei den Kontrollen im Rahmen der Abschlusserstellung werden die Prozesse zum Abschluss 
von Hauptbuchkonten am Monatsende und Korrekturbuchungen berprft. 
 Berichterstattung und Darstellung. Bearbeitung und Zertifizierung von Checklisten zu den Offenlegungspflichten. 
Der vom Vorstand aufgestellte Konzernabschluss und -lagebericht unterliegt der berprfung und 
Genehmigung durch den Aufsichtsrat und dessen Prfungsausschuss. 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

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2010 Internes Kontrollsystem bezogen auf die Rechnungslegung 

berwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems 

Der Konzernvorstand berprft jedes Jahr die Angemessenheit und Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen 
internen Kontrollsystems. Diese Prfung beinhaltet nicht die internen Kontrollen der Deutschen Postbank 
AG. Die Deutsche Postbank AG wurde zum 3. Dezember 2010 erstmalig in den Konzernabschluss der 
Deutschen Bank AG einbezogen. Diese berwachung umfasst die Bewertung sowohl der Wirksamkeit des 
Kontrollumfelds als auch der einzelnen Kontrollen und schliet folgende Faktoren ein: 

 Das Risiko eines Fehlers in einer der im Abschluss ausgewiesenen Positionen unter Bercksichtigung von 
Faktoren wie Wesentlichkeit und Fehleranflligkeit dieser Position; 
 Die Fehleranflligkeit der Kontrolle unter Bercksichtigung von Faktoren wie Automatisierungsgrad, Komplexitt, 
Risiko der Auerkraftsetzung durch das Management, Kompetenz der Mitarbeiter und Grad der erforderlichen 
subjektiven Beurteilung. 
Diese Faktoren bestimmen in ihrer Gesamtheit Art und Umfang der Nachweise, die das Management bentigt, 
um zu beurteilen, ob das eingerichtete IKSRL wirksam ist oder nicht. Die Nachweise selbst ergeben sich entweder 
aus im normalen Geschftsbetrieb verankerten Prozessen oder aus Prozessen, die speziell fr die 
Beurteilung der Wirksamkeit des IKSRL eingerichtet wurden. Daneben sind Informationen aus anderen Quellen 
eine wichtige Komponente der Managementbewertung, da sie dem Management Kontrollmngel aufzeigen 
oder die Kontrollergebnisse besttigen knnen. Zu diesen Informationsquellen gehren: 

 Berichte von der Konzernrevision; 
 Berichte zu Prfungen, die von Aufsichtsbehrden oder in deren Auftrag durchgefhrt wurden; 
 Berichte externer Prfer; 
 Berichte, die in Auftrag gegeben wurden, um die Wirksamkeit von an Dritte ausgelagerten Prozessen zu 
beurteilen. 
Die vom Management durchgefhrte fokussierte berprfung mit der oben angesprochenen Ausnahme und 
die Informationen aus anderen Quellen fhrten im Geschftsjahr 2010 zu der Feststellung, dass das IKSRL 
geeignet ist und die Kontrollen wirksam sind. 

Zur Gewhrleistung der Funktionalitt des IKSRL erfolgt zustzlich eine Aufbau-und Funktionsprfung der 
Kontrollen im Rahmen regelmiger oder eigens zu diesem Zweck von der Konzernrevision durchgefhrten 
risikoorientierten Prfungen. Fr alle von der Konzernrevision durchgefhrten Prfungen werden Berichte mit 
zusammengefassten Prfungsergebnissen erstellt. Diese Berichte werden zusammen mit den Ergebnissen 
weiterer Prfungshandlungen der Konzernrevision dem Management zur Kenntnisnahme vorgelegt, um dieses 
bei der jhrlichen Beurteilung der operativen Funktionalitt des IKSRL zu untersttzen. 


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2010 Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 

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2010 Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 

Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 


Zusammensetzung des Gezeichneten Kapitals 

Zum 31. Dezember 2010 betrug das Grundkapital der Deutschen Bank AG 2.379.519.078,40 , eingeteilt in 

929.499.640 Stammaktien ohne Nennwert. Die Aktien sind voll eingezahlt und in Form von Namensaktien 
begeben. Jede Aktie gewhrt eine Stimme. 
Beschrnkungen, die Stimmrechte oder die bertragung von Aktien betreffen 

In den Fllen des  136 AktG ist das Stimmrecht aus den betroffenen Aktien von Gesetzes wegen ausgeschlossen. 
Soweit die Bank zum 31. Dezember 2010 Eigene Aktien in ihrem Bestand hielt, konnten daraus 
gem  71b AktG keine Rechte ausgebt werden. Sonstige Beschrnkungen, die Stimmrechte oder die 
bertragung von Aktien betreffen, sind uns nicht bekannt. 

Beteiligungen am Kapital, die mehr als 10% der Stimmrechte berschreiten 

Nach dem Wertpapierhandelsgesetz muss jeder Anleger, der durch Erwerb, Veruerung oder auf sonstige 
Weise bestimmte Anteile an Stimmrechten erreicht, berschreitet oder unterschreitet, dies uns und der Bundesanstalt 
fr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) anzeigen. Der niedrigste Schwellenwert fr diese Anzeigepflicht 
betrgt 3%. Uns sind hiernach keine direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital bekannt, die 10% 
der Stimmrechte erreichen oder berschreiten. 

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen 

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, wurden nicht ausgegeben. 

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind 
und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausben 

Die Arbeitnehmer, die Aktien der Deutschen Bank halten, ben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionre nach 
Magabe der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus. 

Bestimmungen ber die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern 

Nach dem Aktiengesetz ( 84 AktG) und der Satzung der Deutschen Bank ( 6) werden die Mitglieder des 
Vorstands vom Aufsichtsrat bestellt. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat bestimmt. Nach 
der Satzung besteht der Vorstand mindestens aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied 
zum Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Vorstandsmitglieder drfen fr hchstens fnf Jahre bestellt 
werden. Eine wiederholte Bestellung oder Verlngerung der Amtszeit, jeweils fr hchstens fnf Jahre, ist 
zulssig. Nach dem Mitbestimmungsgesetz ( 31) ist fr die Bestellung von Vorstandsmitgliedern eine Mehrheit 
von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder des Aufsichtsrats erforderlich. Kommt hiernach eine Bestellung 
nicht zustande, so hat der Vermittlungsausschuss innerhalb eines Monats dem Aufsichtsrat einen Vorschlag fr 
die Bestellung zu machen. Der Aufsichtsrat bestellt dann die Mitglieder des Vorstands mit der Mehrheit der 
Stimmen seiner Mitglieder. Kommt auch hiernach eine Bestellung nicht zustande, so hat bei einer erneuten 
Abstimmung der Aufsichtsratsvorsitzende zwei Stimmen. In dringenden Fllen hat das Amtsgericht Frankfurt 
am Main auf Antrag eines Beteiligten ein fehlendes Vorstandsmitglied zu bestellen ( 85 AktG). 

Nach dem Kreditwesengesetz muss der Bundesanstalt fr Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen 
Bundesbank vor der beabsichtigten Bestellung von Vorstandsmitgliedern nachgewiesen werden, dass diese in 
ausreichendem Mae theoretische und praktische Kenntnisse in den Geschften der Bank sowie Leitungserfahrung 
haben ( 24 Absatz 1 Nr. 1, 33 Absatz 2 KWG). 


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2010 Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 

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Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands 
widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Solche Grnde sind namentlich grobe Pflichtverletzung, 
Unfhigkeit zur ordnungsgemen Geschftsfhrung oder Vertrauensentzug durch die Hauptversammlung  
es sei denn, dass das Vertrauen aus offensichtlich unsachlichen Grnden entzogen worden ist. 

Die BaFin kann einen Sonderbeauftragten bestellen und diesem die Wahrnehmung der Aufgaben und Befugnisse 
einzelner Mitglieder des Vorstands bertragen, wenn diese Mitglieder nicht zuverlssig sind oder nicht 
die erforderliche fachliche Eignung haben oder wenn das Kreditinstitut nicht mehr ber die erforderliche Anzahl 
von Vorstandsmitgliedern verfgt. Wenn Mitglieder des Vorstands nicht zuverlssig sind oder nicht die erforderliche 
Sachkunde besitzen oder wenn ihnen wesentliche Verste gegen die Grundstze einer ordnungsgemen 
Geschftsfhrung verborgen geblieben sind oder sie festgestellte Verste nicht beseitigt haben, kann die 
BaFin dem Sonderbeauftragten die Aufgaben und Befugnisse des Vorstands insgesamt bertragen. In allen 
diesen Fllen ruhen die Aufgaben und Befugnisse des Vorstands oder der betroffenen Vorstandsmitglieder 
( 45c Absatz 1 bis 3 KWG). 

Besteht Gefahr fr die Erfllung der Verpflichtungen eines Kreditinstituts gegenber seinen Glubigern oder 
der begrndete Verdacht, dass eine wirksame Aufsicht ber das Kreditinstitut nicht mglich ist, kann die BaFin 
zur Abwendung dieser Gefahr einstweilige Manahmen treffen. Sie kann dabei auch Mitgliedern des Vorstands 
die Ausbung ihrer Ttigkeit untersagen oder beschrnken ( 46 Absatz 1 KWG). In diesem Fall hat das Amtsgericht 
Frankfurt am Main auf Antrag der BaFin die erforderlichen Vorstandsmitglieder zu bestellen, wenn infolge 
der Untersagung der Vorstand nicht mehr ber die fr die Fhrung der Geschfte erforderliche Anzahl von Mitgliedern 
verfgt ( 46 Absatz 2 KWG). 

Bestimmungen ber die nderung der Satzung

Jede nderung der Satzung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung ( 179 AktG). Die Befugnis zu 
nderungen, die nur die Fassung betreffen, wie zum Beispiel nderungen des Grundkapitals infolge Ausnutzung 
von genehmigtem Kapital ist in der Satzung der Deutschen Bank dem Aufsichtsrat bertragen worden 
( 20 Absatz 3). Die Beschlsse der Hauptversammlung werden gem der Satzung mit einfacher Stimmenmehrheit 
und, soweit eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Kapitalmehrheit gefasst, falls nicht das 
Gesetz oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreibt ( 20 Absatz 1). Satzungsnderungen werden 
mit der Eintragung in das Handelsregister wirksam ( 181 Absatz 3 AktG). 

Befugnis des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurckzukaufen 

Der Vorstand ist derzeit nicht ermchtigt, das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Geld-oder 
Sacheinlagen zu erhhen. 

Von der Hauptversammlung am 29. Mai 2008 wurde der Vorstand ermchtigt, bis zum 30. April 2013 einmalig 
oder mehrmals auf den Inhaber oder Namen lautende Genussscheine, denen Inhaberoptionsrechte beigefgt 
sind oder die mit einem Wandlungsrecht fr den Inhaber verbunden werden knnen, sowie Options-und/oder 
Wandelschuldverschreibungen zu begeben. Zu diesem Zweck wurde das Grundkapital um bis zu 150.000.000  
bedingt erhht. Dieses bedingte Kapital wurde am 25. Juni 2009 mit der Eintragung ins Handelsregister wirksam. 

Von der Hauptversammlung am 26. Mai 2009 wurde der Vorstand ermchtigt, bis zum 30. April 2014 einmalig 
oder mehrmals auf den Inhaber oder Namen lautende Genussscheine, denen Inhaberoptionsrechte beigefgt 
oder die mit einem Wandlungsrecht fr den Inhaber verbunden werden knnen, sowie Options-und/oder 
Wandelschuldverschreibungen zu begeben. Zu diesem Zweck wurde das Grundkapital um bis zu 256.000.000  
bedingt erhht. Dieses bedingte Kapital wurde am 9. September 2009 mit der Eintragung ins Handelsregister 
wirksam. 


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2010 Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 

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Von der Hauptversammlung am 27. Mai 2010 wurde der Vorstand ermchtigt, bis zum 30. April 2015 einmalig 
oder mehrmals auf den Inhaber oder Namen lautende Genussscheine, denen Inhaberoptionsrechte beigefgt 
oder die mit einem Wandlungsrecht fr den Inhaber verbunden werden knnen, sowie Options-und/oder Wandelschuldverschreibungen 
zu begeben. Zu diesem Zweck wurde das Grundkapital um bis zu 230.400.000  
bedingt erhht. Dieses bedingte Kapital wurde am 13. September 2010 mit der Eintragung ins Handelsregister 
wirksam. 

Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 27. Mai 2010 nach  71 Absatz 1 Nr. 7 AktG ermchtigt, 
bis zum 30. November 2014 zum Zweck des Wertpapierhandels Eigene Aktien zu Preisen, die den Mittelwert 
der Aktienkurse (Schlussauktionspreise der Deutsche Bank-Aktie im Xetra-Handel beziehungsweise in einem 
vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbrse) an den jeweils drei vorangehenden 
Brsentagen nicht um mehr als 10% ber-beziehungsweise unterschreiten, zu kaufen und zu verkaufen. 
Dabei darf der Bestand der zu diesem Zweck erworbenen Aktien am Ende keines Tages 5% des Grundkapitals 
der Deutschen Bank AG bersteigen. 

Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 27. Mai 2010 nach  71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermchtigt, 
bis zum 30. November 2014 Eigene Aktien bis zu 10% des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Zusammen 
mit den fr Handelszwecke und aus anderen Grnden erworbenen Eigenen Aktien, die sich jeweils im Besitz 
der Gesellschaft befinden oder ihr nach  71a ff. AktG zuzurechnen sind, drfen die aufgrund dieser Ermchtigung 
erworbenenAktien zu keinem Zeitpunkt 10% des Grundkapitals der Gesellschaft bersteigen. Der Erwerb 
darf ber die Brse oder mittels eines an alle Aktionre gerichteten ffentlichen Kaufangebots erfolgen. Der 
Gegenwert fr den Erwerb der Aktien (ohne Erwerbsnebenkosten) darf bei Erwerb ber die Brse den Mittelwert 
der Aktienkurse (Schlussauktionspreise der Deutsche Bank-Aktie im Xetra-Handel beziehungsweise in 
einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbrse) an den letzten drei Handelstagen 
vor der Verpflichtung zum Erwerb nicht um mehr als 10% ber-beziehungsweise unterschreiten. Bei einem 
ffentlichen Kaufangebot darf er den Mittelwert der Aktienkurse (Schlussauktionspreise der Deutsche Bank-
Aktie im Xetra-Handel beziehungsweise in einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbrse) 
an den letzten drei Handelstagen vor dem Tag der Verffentlichung des Angebots nicht um mehr 
als 10% ber-oder unterschreiten. Sollte bei einem ffentlichen Kaufangebot das Volumen der angebotenen 
Aktien das vorgesehene Rckkaufvolumen berschreiten, muss die Annahme im Verhltnis der jeweils angebotenen 
Aktien erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stckzahlen bis zu 50 Stck zum Erwerb 
angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionr kann vorgesehen werden. 

Der Vorstand wurde auch ermchtigt, eine Veruerung der erworbenen Aktien sowie etwa aufgrund vorangehender 
Ermchtigungen nach  71 Absatz 1 Nr. 8 AktG erworbener Aktien in anderer Weise als ber die Brse 
oder durch Angebot an alle Aktionre vorzunehmen, soweit dies gegen Sachleistung unter Ausschluss des 
Bezugsrechts der Aktionre zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben. 
Darber hinaus wurde der Vorstand ermchtigt, bei einer Veruerung solcher Eigener Aktien durch 
Angebot an alle Aktionre den Inhabern der von der Gesellschaft ausgegebenen Optionsrechte, Wandelschuldverschreibungen 
und Wandelgenussrechte ein Bezugsrecht auf die Aktien in dem Umfang zu gewhren, wie es 
ihnen nach Ausbung des Options-beziehungsweise Wandlungsrechts zustehen wrde. Fr diese Flle und in 
diesem Umfang wurde das Bezugsrecht der Aktionre ausgeschlossen. 

Der Vorstand wurde weiter unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionre ermchtigt, solche Eigenen 
Aktien als Belegschaftsaktien an Mitarbeiter und Pensionre der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen 
auszugeben oder zur Bedienung von Optionsrechten beziehungsweise Erwerbsrechten oder Erwerbspflichten 
auf Aktien der Gesellschaft zu verwenden, die Mitarbeitern oder Organmitgliedern der Gesellschaft 
und verbundener Unternehmen eingerumt wurden. 


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2010 Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 

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Ferner wurde der Vorstand ermchtigt, unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionre solche Eigenen 
Aktien an Dritte gegen Barzahlung zu veruern, wenn der Kaufpreis den Brsenpreis der Aktien zum Zeitpunkt 
der Veruerung nicht wesentlich unterschreitet. Von dieser Ermchtigung darf nur Gebrauch gemacht 
werden, wenn sichergestellt ist, dass die Zahl der aufgrund dieser Ermchtigung veruerten Aktien zusammen 
zum Zeitpunkt der Ausbung der Ermchtigung 10% des vorhandenen Grundkapitals der Gesellschaft 
nicht bersteigt. Auf die Hchstgrenze von 10 % des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die whrend der 
Laufzeit dieser Ermchtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in direkter oder indirekter Anwendung des 
 186 Absatz 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veruert werden. Ebenfalls anzurechnen sind Aktien, die zur 
Bedienung von Options-und/oder Wandlungsrechten aus Wandel-oder Optionsschuldverschreibungen oder 
-genussrechten auszugeben sind, sofern diese Schuldverschreibungen oder Genussrechte whrend der Laufzeit 
dieser Ermchtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung des  186 Absatz 3 
Satz 4 AktG ausgegeben werden. 

Der Vorstand wurde weiter ermchtigt, aufgrund dieser Ermchtigung erworbene Aktien einzuziehen, ohne 
dass die Durchfhrung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. 

Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 27. Mai 2010 ergnzend ermchtigt, den Aktienerwerb 
unter der beschlossenen Ermchtigung auch unter Einsatz von Put-oder Call-Optionen oder Terminkaufvertrgen 
durchzufhren. Die Gesellschaft kann danach auf physische Belieferung gerichtete Put-Optionen an 
Dritte verkaufen und Call-Optionen von Dritten kaufen, wenn durch die Optionsbedingungen sichergestellt ist, 
dass diese nur mit Aktien beliefert werden, die ihrerseits unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes 
erworben wurden. Alle Aktienerwerbe unter Einsatz von Put-oder Call-Optionen sind dabei auf Aktien im 
Umfang von hchstens 5 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung ber diese 
Ermchtigung vorhandenen Grundkapitals beschrnkt. Die Laufzeiten der Optionen mssen sptestens am 

30. November 2014 enden. 
Der bei Ausbung der Put-Optionen beziehungsweise bei Flligkeit des Terminkaufs zu zahlende Kaufpreis je 
Aktie darf den Mittelwert der Aktienkurse (Schlussauktionspreise der Deutsche Bank-Aktie im Xetra-Handel 
beziehungsweise in einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbrse) an den letzten 
drei Handelstagen vor Abschluss des betreffenden Optionsgeschfts nicht um mehr als 10 % ber-oder 
unterschreiten, jeweils ohne Erwerbsnebenkosten, aber unter Bercksichtigung der erhaltenen beziehungsweise 
gezahlten Optionsprmie. Eine Ausbung der Call-Optionen darf nur erfolgen, wenn der zu zahlende 
Kaufpreis den Mittelwert der Aktienkurse (Schlussauktionspreise der Deutsche Bank-Aktie im Xetra-Handel 
beziehungsweise in einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbrse) an den letzten 
drei Handelstagen vor Abschluss des betreffenden Optionsgeschfts nicht um mehr als 10 % ber-oder 
unterschreitet. 

Fr die Veruerung und Einziehung von Aktien, die unter Einsatz von Derivaten erworben wurden, gelten die 
von der Hauptversammlung festgesetzten allgemeinen Regeln. 

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge einesbernahmeangebots stehen

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines bernahmeangebots 
stehen, wurden nicht getroffen. 


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2010 Angaben nach  315 Absatz 4 HGB und erluternder Bericht 

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Entschdigungsvereinbarungen fr den Fall eines bernahmeangebots 

Sofern ein Mitglied des Vorstands im Rahmen eines Kontrollerwerbs ausscheidet, erhlt es eine einmalige 
Vergtung ausgezahlt, die im nachfolgenden Vergtungsbericht nher dargestellt ist. 

Sofern das Anstellungsverhltnis bestimmter Fhrungskrfte mit globaler oder strategisch bedeutender Verantwortung 
im Rahmen eines Kontrollerwerbs innerhalb einer definierten Frist beendet wird, ohne dass ein 
von den Fhrungskrften zu vertretender Grund vorliegt, oder diese Fhrungskrfte ihr Anstellungsverhltnis 
kndigen, weil das Unternehmen bestimmte Manahmen ergriffen hat, die zu einer Einschrnkung der Verantwortlichkeiten 
fhren, steht den Fhrungskrften eine Abfindungszahlung zu. Die Berechnung der Abfindung 
bemisst sich grundstzlich nach dem 1,5-bis 2,5-Fachen der letzten Jahresgesamtvergtung (Grundgehalt 
und variable  bar und aktienbasierte  Vergtung) vor dem Kontrollerwerb. Dabei findet die Entwicklung der 
Gesamtvergtung in den drei Kalenderjahren vor dem Kontrollerwerb entsprechende Bercksichtigung. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Vergtungsbericht 


Der Vergtungsbericht erlutert die Grundzge, die auf die Festlegung der Vergtung von Vorstand und Aufsichtsrat 
der Deutschen Bank AG Anwendung finden, sowie Hhe und Struktur der Vorstands-und Aufsichtsratsvergtung. 
Der Vergtungsbericht richtet sich nach den Vorgaben des  314 Absatz 1 Nr. 6 HGB, des 
Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) 17 Berichterstattung ber die Vergtung der Organmitglieder 
sowie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. 

Grundzge des Vergtungssystems fr die Mitglieder des Vorstands 

Zustndigkeit 

Die Entscheidungen ber das Vergtungssystem einschlielich der wesentlichen Vertragselemente sowie die 
Festsetzung der Bezge der Vorstandsmitglieder werden seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Angemessenheit 
der Vorstandsvergtung (VorstAG) am 5. August 2009 vom Aufsichtsrat als Plenum getroffen. Der 
Prsidialausschuss des Aufsichtsrats nimmt dabei eine wichtige beratende Funktion wahr und bereitet die 
Beschlussfassungen des Aufsichtsrats vor. 

Grundstze 

Das Vergtungssystem bercksichtigt die gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben. Der Aufsichtsrat hat sich 
bereits 2009 intensiv mit den Neuerungen des VorstAG befasst und die Anstellungsvertrge der Vorstandsmitglieder 
entsprechend angepasst. In jngster Zeit wurden eingehend die zum 13. Oktober 2010 in Kraft getretenen 
Vorschriften der Instituts-Vergtungsverordnung (InstitutsVergV) sowie deren Auswirkungen auf das 
geltende Vergtungssystem geprft. Die Anstellungsvertrge der Vorstandsmitglieder wurden entsprechend 
modifiziert und die variable Vergtung fr 2010 bereits auf Basis dieser neuen Anforderungen festgelegt. 

Zentrale Kriterien der Ausgestaltung der Vergtungsstruktur fr die Vorstandsmitglieder sind die Angemessenheit 
und Nachhaltigkeit, verbunden mit dem Ziel, Anreize zur Eingehung unverhltnismig hoher Risiken zu 
vermeiden. Hierzu ist eine Obergrenze fr das Verhltnis von fixer zu variabler Vergtung festzulegen. Gleichzeitig 
ist die variable Vergtung jedoch so zu bemessen, dass sie die Vorstandsmitglieder wirksam motiviert, 
die in den Strategien der Bank niedergelegten Ziele zu erreichen und damit zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung 
beizutragen. Die Vergtung fr den Vorstand wird anhand mehrerer Kriterien festgelegt. Dazu 
zhlen der Gesamterfolg der Deutschen Bank AG sowie die relative Performance der Deutschen Bank-Aktie 
gegenber ausgewhlten Vergleichsinstituten. Ferner werden auch Risikoaspekte, Kapitalkosten, Erfolgsbeitrge 
der jeweiligen Organisationseinheit sowie individuelle Erfolgsbeitrge der Vorstandsmitglieder, die anhand 
finanzieller wie nichtfinanzieller Parameter bemessen werden, bercksichtigt. Die variablen Bezge-Komponenten 
werden unter Bercksichtigung von mehrjhrigen Bemessungsgrundlagen festgesetzt. 

Die Vergtungsstruktur der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat regelmig berprft und erforderlichenfalls 
angepasst. Der Aufsichtsrat bedient sich dabei  ebenso wie fr die Festlegung der variablen Vergtung  
auch der Expertise externer unabhngiger Vergtungs-und Rechtsberater. 


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2010 Vergtungsbericht 

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2010 Vergtungsbericht 

Vergtungsstruktur 

Die Vergtungsstruktur ist in den Anstellungsvertrgen mit den Vorstandsmitgliedern geregelt und sieht erfolgsunabhngige 
sowie erfolgsabhngige Komponenten vor. 

Erfolgsunabhngige Komponenten 

Bei den erfolgsunabhngigen Komponenten handelt es sich in erster Linie um das Grundgehalt. Darber hinaus 
zhlen hierzu die sonstigen Leistungen. 

Das Grundgehalt eines ordentlichen Vorstandsmitglieds betrgt 1.150.000  brutto pro Jahr, das des Vorstandsvorsitzenden 
1.650.000  brutto pro Jahr. Die Grundgehlter werden jeweils in gleichen monatlichen Raten 
ausgezahlt und wurden das letzte Mal zum 1. Januar 2010 angepasst. 

Die sonstigen Leistungen umfassen den geldwerten Vorteil von Sachbezgen wie Firmenwagen und Fahrergestellung, 
Versicherungsprmien, geschftsbezogene Reprsentationsaufwendungen und Sicherheitsmanahmen, 
inklusive der gegebenenfalls hierauf bernommenen Steuern, sowie steuerpflichtige Aufwandserstattungen. 


Erfolgsabhngige Komponenten (Variable Vergtung) 

Hierzu zhlen der Bonus und der Long-Term Performance Award (LTPA). Vorstandsmitgliedern, die fr den 
Konzernbereich CIB verantwortlich sind, wird zustzlich noch eine bereichsbezogene Vergtungskomponente 
(Division Incentive) gewhrt. 

Der Bonus, fr den eine individuelle Zielgre (ordentliches Vorstandsmitglied 1.150.000 , Vorstandsvorsitzender 
4.000.000 ) definiert ist, setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, die eine mehrjhrige Bemessungsgrundlage 
haben und deren Hhe jeweils anhand der hlftigen Zielgre und einem Faktor berechnet wird. Der 
eine Faktor wird von dem zweijhrigen Durchschnitt der erreichten Eigenkapitalrendite im Vergleich zu der jeweils 
geplanten Eigenkapitalrendite bestimmt. Der zweite Faktor bestimmt sich nach dem zweijhrigen Durchschnitt 
der erreichten Eigenkapitalrendite, an dessen Hhe ein vorab bestimmter Multiplikator geknpft ist. Fr das 
Geschftsjahr 2010 wird fr den zweiten Faktor nur die Eigenkapitalrendite fr das Jahr 2010 bercksichtigt, da 
fr das Vorjahr noch keine entsprechende Messgre vertraglich festgelegt worden war. Bei der Bestimmung 
der den Faktoren zugrunde liegenden Eigenkapitalrendite bleiben auerordentliche Effekte unbercksichtigt. Fr 
den so berechneten Bonus besteht eine Obergrenze (Cap) von 150% der Zielgre. Bei Unterschreiten bestimmter 
vorab definierter Untergrenzen entfllt die Zahlung eines Bonus. Insbesondere zur Bercksichtigung 
individueller Erfolgsbeitrge sowie risikobezogener Faktoren kann der rechnerisch ermittelte Betrag um bis zu 
50% erhht oder gekrzt werden. Maximal kann der Bonus demnach 225% der Zielgre betragen. 

Der LTPA basiert auf der Performance der Deutschen Bank-Aktie. Er wird  bezogen auf einen Dreijahreszeitraum 
 aus dem Verhltnis der Aktienrendite der Bank zum entsprechenden Durchschnittswert der Aktienrenditen 
einer ausgewhlten Vergleichsgruppe von sechs fhrenden Banken berechnet. Von diesen stammen zwei 
aus dem Euro-Raum, zwei aus dem europischen Nicht-Euro-Raum sowie zwei weitere aus den USA (Euro-
Raum: Banco Santander und BNP Paribas; europischer Nicht-Euro-Raum: Barclays und Credit Suisse; USA: 
Goldman Sachs und J.P. Morgan Chase). Ausgehend von einer individuellen Zielgre (ordentliches Vorstandsmitglied 
2.175.000 , Vorstandsvorsitzender 4.800.000 ) und abgeleitet aus der erreichten relativen Aktienrendite, 
bestimmt sich der auszuzahlende Betrag des LTPA fr die Vorstandsmitglieder. Fr den Fall einer 
berperformance existiert eine Obergrenze in Hhe von 125% der Zielgre. Sofern die beschriebene Aktienrendite 
der Bank geringer als der entsprechende Durchschnitt der Vergleichsgruppe ist, vermindert sich die 
Auszahlung des LTPA berproportional. Unterschreitet das vorbeschriebene Verhltnis einen definierten Mindestwert, 
entfllt eine Auszahlung vollstndig. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Die Hhe des Division Incentive wird unter Bercksichtigung des individuellen Erfolgsbeitrags des berechtigten 
Vorstandsmitglieds und des Erfolgs des Konzernbereichs CIB (gemessen zum Beispiel am Ergebnis vor Steuern), 
auch im Verhltnis zum Wettbewerb und zu den gesetzten Zielen, sowie anhand von Risikoaspekten (gemessen 
zum Beispiel an der Entwicklung der risikogewichteten Aktiva oder des Value-at-Risk) festgelegt. 

Langfristige Anreizwirkung 

Mindestens 60% der variablen Vergtung (Bonus, LTPA und gegebenenfalls Division Incentive) werden aufgeschoben 
gewhrt, das heit ber einen lngeren Zurckbehaltungszeitraum gestreckt, und knnen, solange 
sie zurckbehalten sind, verfallen. Mindestens 50% der aufgeschobenen Vergtung werden dabei als aktienbasierte 
Vergtung (Restricted Equity Awards) gewhrt. Der endgltige Wert der Restricted Equity Awards 
bestimmt sich nach dem Wert der Deutschen Bank-Aktie bei Zuteilung. Der Teil der aufgeschobenen Vergtung, 
der nicht aktienbasiert gewhrt wird, wird als aufgeschobene Barvergtung (Restricted Incentive Awards) vergeben. 


Sowohl die Restricted Equity Awards als auch die Restricted Incentive Awards werden in vier gleichen Tranchen, 
beginnend etwa eineinhalb Jahre nach Vergabe und dann im Abstand von jeweils einem Jahr, damit insgesamt 
ber einen Zeitraum von etwa viereinhalb Jahren gestreckt, unverfallbar. Alle zurckbehaltenen Vergtungskomponenten 
(Restricted Equity Awards und Restricted Incentive Awards) erzielen eine langfristige Anreizwirkung, 
da sie bis zu deren Unverfallbarkeit bestimmten Verfallbedingungen unterliegen. Die Awards knnen 
bei einem negativen Ergebnis des Konzerns, aber auch bei individuellem Fehlverhalten (zum Beispiel bei 
Versto gegen Regularien) oder individuellen negativen Erfolgsbeitrgen verfallen. Den Mitgliedern des 
Vorstands ist es nicht gestattet, die Risikoorientierung der aufgeschobenen Vergtungskomponenten mit Absicherungsgeschften 
oder anderen Gegenmanahmen einzuschrnken oder aufzuheben. 

Haltefristen (Retention Periods) 

Die einzelnen Tranchen der Restricted Equity Awards sind im Anschluss an den Eintritt der Unverfallbarkeit 
zustzlich noch mit einer weiteren Haltefrist versehen, nach deren Verstreichen frhestens ber die jeweilige 
Tranche verfgt werden darf. Die Haltefrist der ersten Tranche der Restricted Equity Awards, die nach etwa 
eineinhalb Jahren unverfallbar wird, betrgt drei Jahre, die Haltefrist der zweiten Tranche, die nach etwa zweieinhalb 
Jahren unverfallbar wird, betrgt zwei Jahre und die Haltefrist der dritten und vierten Tranche, die nach 
etwa dreieinhalb beziehungsweise viereinhalb Jahren unverfallbar werden, betrgt jeweils ein Jahr. Demzufolge 
knnen die Vorstandsmitglieder ber die ersten drei Tranchen der Restricted Equity Awards erst etwa viereinhalb 
Jahre nach der Gewhrung und ber die vierte Tranche sogar erst nach etwa fnfeinhalb Jahren verfgen. 
Die Restricted Equity Awards unterliegen nicht nur bis zur Unverfallbarkeit, sondern auch whrend der 
Haltefristen der Kursentwicklung der Deutschen Bank-Aktie und hngen damit von einer nachhaltigen Wertentwicklung 
ab. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

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2010 Vergtungsbericht 

Von dem Teil der variablen Vergtung, der sofort unverfallbar ist, also maximal 40 % der Summe aller variablen 
Vergtungskomponenten, werden maximal 50 % sofort bar ausgezahlt und wiederum mindestens 50 % als 
aktienbasierte Vergtung in Form von Equity Upfront Awards gewhrt. Die Equity Upfront Awards unterliegen, 
im Gegensatz zu den Restricted Equity Awards, keinen Verfallbedingungen; sie sind jedoch mit einer Haltefrist 
von drei Jahren versehen, nach deren Verstreichen erst ber die Awards verfgt werden darf. Sie unterliegen 
in dieser Zeit durch die Bindung an die Entwicklung der Deutschen Bank-Aktie ebenfalls der nachhaltigen 
Wertentwicklung. 

Die Gewhrung der Restricted Equity Awards sowie der Equity Upfront Awards erfolgt auf Basis des DB Equity 
Plan, die Gewhrung der Restricted Incentive Awards auf Basis des DB Restricted Incentive Plan. Weitere 
Informationen zu dem DB Equity Plan und dem DB Restricted Incentive Plan sind in Note 32 Aktienbasierte 
Vergtung und Note 33 Leistungen an Arbeitnehmer des Konzernabschlusses enthalten. 

Begrenzungen 

Im Fall auergewhnlicher Entwicklungen ist die Gesamtvergtung jedes Vorstandsmitglieds einschlielich 
aller variablen Komponenten auf einen Maximalbetrag begrenzt. Eine Auszahlung variabler Vergtungsbestandteile 
erfolgt nicht, wenn die Bundesanstalt fr Finanzdienstleistungsaufsicht die Auszahlung variabler 
Vergtungsbestandteile im Einklang mit bestehenden gesetzlichen Regelungen untersagt beziehungsweise 
einschrnkt. 

Vorstehend wurde die Vergtungsstruktur fr das Geschftsjahr 2010 dargestellt. Die Vergtungsstruktur fr 
das Geschftsjahr 2009 unterscheidet sich davon in einzelnen Aspekten und wurde in der letztjhrigen Verffentlichung 
beschrieben. Fr die Vergtung fr das Geschftsjahr 2009 galt unter anderem, dass fr die Bemessung 
des Bonus die tatschlich erreichte Eigenkapitalrendite im Vergleich zu einer vorab festgelegten 
Plangre relevant war, dass fr den damaligen MTI der Durchschnittswert der Aktienrendite auf der Basis 
eines Zweijahreszeitraums errechnet wurde, dass der Zurckbehaltungszeitraum fr die Restricted Equity 
Awards und die Restricted Incentive Awards jeweils knapp unter vier Jahren lag, wobei die Restricted Equity 
Awards berwiegend als Einmaltranche im November 2013 (der verbleibende geringere Teil in neun gleichen 
Tranchen) und die Restricted Incentive Awards in drei gleichen Tranchen fllig wurden, und dass es zudem 
keine zustzlichen Haltefristen gab. 

Bezge der Mitglieder des Vorstands 

Die Mitglieder des Vorstands erhielten fr das Geschftsjahr 2010 fr ihre Vorstandsttigkeit Bezge in Hhe 
von insgesamt 32.434.836  (2009: 34.174.619 ). Davon betrafen 9.412.500  (2009: 5.950.000 ) das Grundgehalt, 
17.816.227  (2009: 18.637.350 ) erfolgsabhngige Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und 

5.206.109  (2009: 9.587.269 ) erfolgsabhngige Komponenten ohne langfristige Anreizwirkung. Hinzu kommen 
sonstige Leistungen in Hhe von insgesamt 795.338  (2009: 849.346 ), sodass sich fr die Vorstandsmitglieder 
Gesamtbezge in Hhe von insgesamt 33.230.174  (2009: 35.023.965 ) ergeben. Die einzelnen 
Vorstandsmitglieder erhielten fr die Jahre 2010 und 2009 die nachstehenden Bezge fr ihre Ttigkeit im 
Vorstand. 

Deutsche Bank 
01  Lagebericht 

Finanzbericht 2010 
Vergtungsbericht 

Erfolgs-
unabhngige 
Mitglieder des Vorstands Komponenten Erfolgsabhngige Komponenten 
ohne langfristige 
Anreizwirkung1 mit langfristiger Anreizwirkung 
Restricted Equity 
Award(s) 
Equity Upfront (zurckbehalten 
in  Grundgehalt 
Award(s) (mit 
Haltefrist)2 
mit zustzlicher 
Haltefrist)2 Summe 
Dr. Josef Ackermann 2010 1.650.000 1.034.322 1.086.038 2.534.089 6.304.449 
2009 1.150.000 1.575.000  4.747.500 7.472.500 
Dr. Hugo Bnziger 2010 1.150.000 523.428 549.599 824.399 3.047.426 
2009 800.000 1.231.425  1.657.500 3.688.925 
Michael Cohrs3 2010 862.500 577.533 606.410 1.350.943 3.397.386 
2009 600.000 905.428  1.546.575 3.052.003 
Jrgen Fitschen4 2010 1.150.000 507.790 533.180 799.770 2.990.740 
2009 600.000 923.569  1.243.125 2.766.694 
Anshuman Jain4 2010 1.150.000 992.752 1.042.390 4.367.413 7.552.555 
2009 600.000 1.565.428  4.884.525 7.049.953 
Stefan Krause 2010 1.150.000 539.066 566.019 849.029 3.104.114 
2009 800.000 1.231.425  1.657.500 3.688.925 
Hermann-Josef Lamberti 2010 1.150.000 507.790 533.180 799.770 2.990.740 
2009 800.000 1.231.425  1.657.500 3.688.925 
Rainer Neske4 2010 1.150.000 523.428 549.599 824.399 3.047.426 
2009 600.000 923.569  1.243.125 2.766.694 
Summe 2010 9.412.500 5.206.109 5.466.415 12.349.812 32.434.836 
Summe 2009 5.950.000 9.587.269  18.637.350 34.174.619 

1 Unmittelbar ausgezahlt. 

2 
Die Anzahl der im Jahr 2011 fr das Geschftsjahr 2010 den Mitgliedern des Vorstands in Form von Equity Upfront Awards (EUA) und Restricted Equity Awards (REA) 
gewhrten Aktienanwartschaften wurde mittels Division der jeweiligen Eurobetrge durch den Betrag von 44,42 , dem Xetra-Schlusskurs der Deutschen Bank-Aktie 
am 2. Februar 2011, ermittelt. Hieraus ergab sich die folgende Anzahl gewhrter Aktienanwartschaften (gerundet): Herr Dr. Ackermann: 24.449 EUA und 57.048 REA, 
Herr Dr. Bnziger: 12.372 EUA und 18.559 REA, Herr Cohrs: 13.651 EUA und 30.412 REA, Herr Fitschen: 12.003 EUA und 18.004 REA, Herr Jain: 23.466 EUA und 

98.320 REA, Herr Krause: 12.742 EUA und 19.113 REA, Herr Lamberti: 12.003 EUA und 18.004 REA und Herr Neske: 12.372 EUA und 18.559 REA. 
3 
Mitglied des Vorstands vom 1. April 2009 bis zum 30. September 2010. Aufgrund steuerrechtlicher Bestimmungen in den USA, denen Herr Cohrs unterliegt, wurden 
bei seinem Ausscheiden alle fr das Geschftsjahr 2009 vergebenen Awards fllig gestellt, unmittelbar versteuert und dann mit dem Netto-Euro-Betrag in ein 
zugunsten der Bank gesperrtes Konto und mit der Netto-Aktien-Anzahl in ein zugunsten der Bank gesperrtes Depot eingebucht. Dort unterliegen sie den 
Auszahlungs-und Verfallbedingungen, die bereits zuvor fr die Awards ohne die vorzeitige Flligkeit gegolten haben. Dieses Verfahren gilt entsprechend auch fr die 
fr die Ttigkeit im Geschftsjahr 2010 zugesagten Awards. 

4 Mitglied des Vorstands seit 1. April 2009. 

Im Februar 2011 wurden den Vorstandsmitgliedern fr ihre Leistung im Geschftsjahr 2010 insgesamt 401.077 
Aktien in Form von Restricted Equity Awards und Equity Upfront Awards gewhrt (2009: 405.349 Aktien nur in 
Form von Restricted Equity Awards). 

Nach dem Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 17 sind Ansprche aus hinausgeschobener Barvergtung, 
die Bedingungen unterliegen, nicht mit der Zusage, sondern erst im Geschftsjahr der Gewhrung (das heit 
bedingungsfreie Auszahlung) in die Gesamtbezge einzubeziehen. Dies wurde auch bei der jetzigen Darstellung 
der letztjhrigen Vergtungsdaten entsprechend bercksichtigt. 

Mit Bedingungen versehene hinausgeschobene Barvergtungen wurden den Mitgliedern des Vorstands fr 
das Geschftsjahr 2010 als Restricted Incentive Awards in Hhe von insgesamt 12.349.812  zugesagt. Sie 
werden dem jeweiligen Vorstandsmitglied ab August 2012 in jeweils vier gleichen jhrlichen Tranchen gewhrt, 
die in folgender Gesamthhe zugesagt wurden: Herrn Dr. Ackermann 2.534.089 , Herrn Dr. Bnziger 824.399 , 
Herrn Cohrs 1.350.943  (Verfahrensweise wie oben unter Funote 3 der Tabelle beschrieben), Herrn Fitschen 

799.770 , Herrn Jain 4.367.413 , Herrn Krause 849.029 , Herrn Lamberti 799.770  und Herrn Neske 
824.399 . 

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2010 Vergtungsbericht 

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2010 Vergtungsbericht 

Fr das Geschftsjahr 2009 wurden den Mitgliedern des Vorstands insgesamt Restricted Incentive Awards in 
Hhe von insgesamt 3.955.007  zugesagt, die dem jeweiligen Vorstandsmitglied ab Februar 2011 in jeweils 
drei gleichen jhrlichen Tranchen gewhrt werden und in folgender Gesamthhe zugesagt wurden: Herrn 
Dr. Ackermann 1.925.000 , Herrn Dr. Bnziger 268.575 , Herrn Cohrs 130.210  (Verfahrensweise wie oben 
unter Funote 3 der Tabelle beschrieben), Herrn Fitschen 201.431 , Herrn Jain 691.210 , Herrn Krause 

268.575 , Herrn Lamberti 268.575  und Herrn Neske 201.431 . 
Die folgende Tabelle zeigt die sonstigen erfolgsunabhngigen Leistungen fr die Geschftsjahre 2010 
und 2009. 

Mitglieder des Vorstands Sonstige Leistungen 
in  2010 2009 
Dr. Josef Ackermann 148.723 154.030 
Dr. Hugo Bnziger 
Michael Cohrs1 
54.833 
56.218 
51.388 
39.661 
Jrgen Fitschen2 
Anshuman Jain2 
130.171 
77.671 
131.111 
52.697 
Stefan Krause 136.953 58.267 
Hermann-Josef Lamberti 91.505 102.123 
Rainer Neske2 99.264 260.069 

Insgesamt 

795.338 

849.346 

1 Mitglied des Vorstands vom 1. April 2009 bis zum 30. September 2010. 
2 Mitglied des Vorstands seit 1. April 2009. 

Aus Mandaten fr konzerneigene Gesellschaften erhalten die Mitglieder des Vorstands keine Vergtung. 

Alters-/bergangsleistungen 

Die Mitglieder des Vorstands haben eine beitragsorientierte Versorgungszusage. Im Rahmen dieses beitragsorientierten 
Pensionsplans wurde fr jedes Vorstandsmitglied nach Berufung in den Vorstand ein persnliches 
Versorgungskonto eingerichtet, in das jedes Jahr ein Versorgungsbaustein eingestellt wird. Der Versorgungsbaustein 
wird mit einem individuellen Beitragssatz auf Basis des Grundgehalts sowie des Bonus bis zu einer 
Obergrenze errechnet und enthlt durch einen altersabhngigen Faktor eine Vorabverzinsung von durchschnittlich 
6% pro Jahr bis zum Alter von 60. Ab dem Alter von 61 wird das Versorgungskonto jhrlich mit 6% 
bis zum Pensionierungszeitpunkt verzinst. Die jhrlichen Versorgungsbausteine bilden zusammen das Versorgungskapital, 
das im Versorgungsfall zur Verfgung steht. Die Versorgungsleistung kann unter bestimmten 
Bedingungen auch vor Eintritt eines der Regel-Versorgungsflle (Altersgrenze, Invaliditt oder Tod) fllig werden. 
Die Versorgungsanwartschaft ist von Beginn an unverfallbar. Vorstandsmitglieder, die einen Division 
Incentive erhalten, nehmen an diesem Plan nicht teil. 

Aufgrund frherer vertraglicher Regelungen gibt es fr einzelne Vorstandsmitglieder noch zustzliche Ansprche: 

Den Herren Dr. Ackermann und Lamberti steht unter bestimmten Voraussetzungen nach ihrem Ausscheiden 
aus dem Vorstand jeweils ein zustzliches monatliches Ruhegeld von 29.400  aus einer frheren Pensionszusage 
zu. 

Den Herren Dr. Ackermann, Dr. Bnziger und Lamberti steht unter bestimmten Voraussetzungen fr die Dauer 
von sechs Monaten eine bergangszahlung zu. Ausgenommen ist beispielsweise der Fall, dass das Vorstandsmitglied 
durch sein Verschulden einen Grund zur fristlosen Entlassung gibt. Die bergangszahlung, die 
ein Vorstandsmitglied fr diesen Zeitraum von sechs Monaten erhalten htte, wenn es zum 31. Dezember 2010 
oder zum 31. Dezember 2009 aus dem Vorstand ausgeschieden wre, belief sich fr Herrn Dr. Ackermann auf 

2.825.000  sowie fr Herrn Dr. Bnziger und Herrn Lamberti auf jeweils 1.150.000 . 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

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2010 Vergtungsbericht 

Sofern Herr Dr. Ackermann und Herr Lamberti nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausscheiden, steht 
ihnen unter bestimmten Voraussetzungen im Anschluss an die sechsmonatige bergangszeit die Zahlung von 
zunchst 75% und dann 50% der Summe aus Grundgehalt und Bonus (letzte Zielgre) fr die Dauer von 
jeweils 24 Monaten zu. Die bergangszahlung endet sptestens sechs Monate nach Ablauf der Hauptversammlung 
des Jahres, in dem das Vorstandsmitglied das Alter von 65 erreicht. 

Die folgende Tabelle zeigt die jhrlichen Zufhrungsbetrge zu den Rckstellungen fr Altersleistungen und 
bergangszahlungen fr die Jahre 2010 und 2009 sowie die entsprechende Verpflichtungshhe jeweils zum 

31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009 fr die einzelnen Mitglieder des Vorstands. Die unterschiedliche 
Hhe der Betrge resultiert aus der unterschiedlichen Dauer der Vorstandsttigkeit, den jeweiligen altersabhngigen 
Faktoren, den unterschiedlichen Beitragsstzen sowie den individuellen versorgungsfhigen Bezgen 
und den vorher beschriebenen weiteren individuellen Ansprchen. 
Mitglieder des Vorstands1 

Zu den Rckstellungen fr 
Altersleistungen und 
bergangszahlungen 
Barwert der Verpflichtung am 
Ende des Geschftsjahres aus 
in  
zugefhrter Betrag im 
Geschftsjahr 
zugesagten Altersleistungen 
und bergangszahlungen 

Dr. Josef Ackermann 2010 1.263.161 13.236.187 
2009 3 11.973.026 
Dr. Hugo Bnziger 2010 670.727 2.161.491 
2009 342.949 1.490.764 
Jrgen Fitschen2 2010 244.364 307.348 
2009 62.984 62.984 
Stefan Krause 2010 550.405 825.181 
2009 166.891 274.776 
Hermann-Josef Lamberti 2010 1.223.474 11.177.275 
2009 2.488.164 9.953.801 
Rainer Neske2 2010 461.013 575.398 
2009 114.385 114.385 

1 Andere Mitglieder des Vorstands erhielten keine Zusagen auf entsprechende Leistungen nach ihrer Bestellung in den Vorstand. 
2 Mitglied des Vorstands seit 1. April 2009. 
3 Im Geschftsjahr 2009 war keine Zufhrung erforderlich. 


Sonstige Leistungen fr den Fall des vorzeitigen Ausscheidens 

Die Vorstandsmitglieder haben bei vorzeitiger Beendigung der Bestellung auf Veranlassung der Bank, ohne 
dass diese berechtigt ist, die Bestellung aus wichtigem Grund zu widerrufen oder den Anstellungsvertrag fristlos 
zu kndigen, grundstzlich Anspruch auf eine Abfindung. Diese beluft sich in der Regel auf den jeweils 
niedrigeren Betrag von zwei Jahresvergtungen beziehungsweise der Vergtung fr die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags 
(als Basis fr die Berechnung der Vergtung dient die Jahresvergtung fr das vorangegangene 
Geschftsjahr). 

Sofern Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit einem Kontrollerwerb ausscheiden, haben sie unter bestimmten 
Voraussetzungen grundstzlich ebenfalls Anspruch auf eine Abfindung. Diese betrgt in der Regel 
den jeweils niedrigeren Betrag von drei Jahresvergtungen beziehungsweise der Vergtung fr die Restlaufzeit 
des Anstellungsvertrags. Als Basis fr die Berechnung der Vergtung dient die Jahresvergtung fr das 
vorangegangene Geschftsjahr. 

Die Festlegung einer Abfindung in den vorgenannten Fllen erfolgt nach billigem Ermessen durch den Aufsichtsrat. 
Die Auszahlung der Abfindung erfolgt grundstzlich in zwei Raten, wobei die zweite Rate bis zur 
Flligkeit bestimmten Verfallregelungen unterliegt. 


Deutsche Bank 
01  Lagebericht 

Finanzbericht 2010 
Vergtungsbericht 

Aufwand fr Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 

In der folgenden Tabelle wird der in den jeweiligen Geschftsjahren gebuchte Aufwand fr die fr die Vorstandsttigkeit 
gewhrten Vergtungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung dargestellt. 

Mitglieder des Vorstands Aufgewandter Betrag 
in  

2010 

2009 

Dr. Josef Ackermann 2.822.092 2.013.402 
Dr. Hugo Bnziger 
Michael Cohrs1,2 
710.357 
1.610.543 
810.967 
 
Jrgen Fitschen2,3 
Anshuman Jain2,3 
399.153 
2.227.846 
 
 
Stefan Krause2 529.864  
Hermann-Josef Lamberti 729.448 902.559 
Rainer Neske2,3 399.153  

1 Mitglied des Vorstands vom 1. April 2009 bis zum 30. September 2010. 
2 Vergtungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung fr Vorstandsttigkeit wurden vor dem Jahr 2009 nicht gewhrt. 
3 Mitglied des Vorstands seit 1. April 2009. 


Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands 

Am 18. Februar 2011 beziehungsweise 19. Februar 2010 hielten die derzeitigen Vorstandsmitglieder die folgende 

Anzahl an Aktien und Aktienanwartschaften. 
Mitglieder des Vorstands 
Dr. Josef Ackermann 2011 
2010 
Anzahl Aktien 
560.589 
355.474 
Anzahl 
Aktienanwartschaften1 
259.596 
197.260 

Dr. Hugo Bnziger 2011 
2010 
55.531 
36.116 
100.520 
89.402 
Jrgen Fitschen 2011 
2010 
169.008 
98.339 
92.671 
86.747 
Anshuman Jain 2011 
2010 
457.192 
338.717 
414.906 
433.046 

Stefan Krause 

2011 

 

71.363 

2010  36.049 

Hermann-Josef Lamberti 2011 125.291 98.626 
2010 97.740 78.190 
Rainer Neske 2011 60.509 90.875 
2010 42.547 75.395 
Insgesamt 2011 1.428.120 1.128.5572 
Insgesamt 2010 968.933 996.089 

1 
Einschlielich der Aktienanwartschaften von Herrn Fitschen, Herrn Jain und Herrn Neske, die diese jeweils im Zusammenhang mit dem vor der Bestellung zum 
Vorstand bestehenden Anstellungsverhltnis erhalten haben. Die in der Tabelle erfassten Aktienanwartschaften haben unterschiedliche Unverfallbarkeits-und 
Zuteilungsdaten. Die letzten Aktienanwartschaften werden im August 2016 zugeteilt. 

2 Davon 89.904 unverfallbar. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Die durch die im September 2010 vorgenommene Kapitalerhhung eingetretenen wirtschaftlichen Nachteile fr 
die Inhaber von Aktienanwartschaften wurden durch die Vergabe von zustzlichen Aktienanwartschaften ausgeglichen. 
Hierzu erhielt jedes im September 2010 bestellte Vorstandsmitglied auf seine per 21. September 2010 
ausstehenden Aktienanwartschaften zustzlich rund 9,59%Aktienanwartschaften gleicherAusstattung (in Summe 
fr alle Vorstandsmitglieder zusammen 76.767 Aktienanwartschaften). Die entsprechenden Aktienanwartschaften 
sind in der Anzahl der in der obigen Tabelle fr 2011 genannten Aktienanwartschaften enthalten. 

Die derzeitigen Mitglieder des Vorstands hielten zum 18. Februar 2011 insgesamt 1.428.120 Aktien, was rund 
0,16% der an diesem Stichtag ausgegebenen Aktien entsprach. Zum 19. Februar 2010 hielten sie insgesamt 

968.933 Aktien, was rund 0,16% der an diesem Stichtag ausgegebenen Aktien entsprach. 
Die Anzahl der den im Geschftsjahr 2010 ttigen Mitgliedern des Vorstands in diesem Geschftsjahr aus in 
frheren Jahren gewhrten Aktienanwartschaften zugeteilten Aktien betrug 726.208. 

Weitere Informationen zu den zugrunde liegenden Plnen der in der vorstehenden Tabelle aufgefhrten Aktienanwartschaften 
sind in Note 32 Aktienbasierte Vergtungen des Konzernabschlusses enthalten. 

Grundzge des Vergtungssystems fr die Mitglieder des Aufsichtsrats 

Die Vergtung des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt, die bei Bedarf durch die Hauptversammlung angepasst 
werden kann. Neue Vergtungsregelungen wurden zuletzt in der Hauptversammlung am 24. Mai 2007 
beschlossen. Danach gelten die folgenden Regelungen: 

Die Vergtung besteht aus einer festen Vergtung in Hhe von 60.000  pro Jahr und einem dividendenabhngigen 
Bonus in Hhe von 100  pro Jahr je 0,01  ausgeschttete Dividende, die 1,00  je Aktie bersteigt. Die 
Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ferner eine auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene jhrliche 
Vergtung. Diese Vergtung betrgt 100  fr jede 0,01 , um die der Durchschnitt der im Finanzbericht der 
Gesellschaft im Einklang mit den jeweils anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften fr den Konzern ausgewiesenen 
Ergebnisse je Aktie (verwssert) aus dem Jahresberschuss nach Steuern fr die letzten drei abgelaufenen 
Geschftsjahre den Betrag von 4,00  bersteigt. 

Diese Betrge erhhen sich um 100% je Mitgliedschaft in einem Ausschuss des Aufsichtsrats. Fr den Vorsitz 
in einem Ausschuss betrgt der Erhhungssatz 200%. Beides gilt nicht fr den nach  27 Absatz 3 MitbestG 
gebildeten Ausschuss. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhlt das Vierfache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache 
der Gesamtvergtung eines ordentlichen Mitglieds. Fr den Aufsichtsratsvorsitzenden stellt dies gleichzeitig 
die Obergrenze dar. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ein Sitzungsgeld in Hhe von 1.000  fr jede 
Sitzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschsse, an der sie teilnehmen. Darber hinaus werden die Mitglieder 
des Aufsichtsrats in unserem Interesse in angemessener Hhe in eine von der Deutschen Bank abgeschlossene 
Vermgensschaden-Haftpflichtversicherung einbezogen, soweit eine solche besteht. Die Prmien hierfr 
werden von der Bank entrichtet. 

Wir erstatten den Mitgliedern des Aufsichtsrats smtliche Barauslagen sowie etwaige Umsatzsteueraufwendungen 
(derzeit 19 %), die ihnen in Verbindung mit ihren Aufgaben als Mitglied des Aufsichtsrats entstehen. Die bei der 
Deutschen Bank angestellten Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrats erhalten auerdem ihre Mitarbeiter



Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Vergtungsbericht 

vergtung. Die Vergtung fr Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nicht whrend des ganzen Geschftsjahres 
angehren, wird im Verhltnis zur Amtsdauer bercksichtigt, wobei eine Aufrundung auf volle 
Monate erfolgt. 

Die Mitglieder des Nominierungsausschusses, der sich im Anschluss an die Hauptversammlung 2008 konstituiert 
hat, haben wie schon in den Vorjahren auf smtliche Vergtungen fr den Nominierungsausschuss fr 2009 
und die Folgejahre, einschlielich des Sitzungsgelds, verzichtet. 

Vergtung der Mitglieder des Aufsichtsrats fr das Geschftsjahr 2010 

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ihre Vergtung nach Ablauf des jeweiligen Geschftsjahres. Im Januar 
2011 haben wir jedem Aufsichtsratsmitglied fr seine Ttigkeit im Jahr 2010 die feste Vergtung und die Sitzungsgelder 
berwiesen. Zustzlich erhlt grundstzlich jedes Aufsichtsratsmitglied nach der Hauptversammlung im 
Mai 2011 fr seine Ttigkeit im Jahr 2010 die an unseren langfristigen Unternehmenserfolg geknpfte Vergtung 
sowie die dividendenabhngige Vergtung. Unter der Annahme, dass die Hauptversammlung im Mai 2011 der 
vorgeschlagenen Dividende von 0,75  pro Aktie zustimmen wird, erhlt der Aufsichtsrat keine variable Vergtung 
fr 2010. Die Gesamtvergtung betrgt demzufolge 2.453.000  (2009: 2.561.316 ). 

Die individuelle Vergtung der Mitglieder des Aufsichtsrats fr das Geschftsjahr 2010 setzt sich wie folgt zusammen 
(ohne gesetzliche Umsatzsteuer). 

Mitglieder des Aufsichtsrats Vergtung fr das Geschftsjahr 2010 Vergtung fr das Geschftsjahr 2009 

Sitzungs-

Sitzungs


in  

Fest 

Variabel 

geld 

Insgesamt 

Fest 

Variabel 

geld 

Insgesamt 

Dr. Clemens Brsig 

240.000 

 

31.000 

271.000 

240.000 

13.733 

28.000 

281.733 

Karin Ruck 

210.000 

 

25.000 

235.000 

210.000 

12.017 

23.000 

245.017 

Wolfgang Bhr 60.000  9.000 69.000 60.000 3.433 7.000 70.433 
Dr. Karl-Gerhard Eick 180.000  13.000 193.000 180.000 10.300 16.000 206.300 
Heidrun Frster1 70.000  14.000 84.000 120.000 6.867 14.000 140.867 

Alfred Herling 

85.000 

 

12.000 

97.000 

60.000 

3.433 

7.000 

70.433 

Gerd Herzberg 

60.000 

 

9.000 

69.000 

60.000 

3.433 

7.000 

70.433 

Sir Peter Job 

180.000 

 

14.000 

194.000 

180.000 

10.300 

22.000 

212.300 

Prof. Dr. Henning Kagermann 120.000  13.000 133.000 120.000 6.867 12.000 138.867 
Peter Kazmierczak2 30.000  3.000 33.000     
Martina Klee 60.000  9.000 69.000 60.000 3.433 7.000 70.433 

Suzanne Labarge 

120.000 

 

13.000 

133.000 

120.000 

6.867 

12.000 

138.867 

Maurice Lvy 

60.000 

 

7.000 

67.000 

60.000 

3.433 

6.000 

69.433 

Henriette Mark 

120.000 

 

15.000 

135.000 

120.000 

6.867 

16.000 

142.867 

Gabriele Platscher 

60.000 

 

9.000 

69.000 

60.000 

3.433 

7.000 

70.433 

Dr. Theo Siegert 

120.000 

 

12.000 

132.000 

120.000 

6.867 

12.000 

138.867 

Dr. Johannes Teyssen 

60.000 

 

8.000 

68.000 

60.000 

3.433 

7.000 

70.433 

Marlehn Thieme 

120.000 

 

13.000 

133.000 

120.000 

6.867 

15.000 

141.867 

Tilman Todenhfer 

120.000 

 

18.000 

138.000 

120.000 

6.867 

14.000 

140.867 

Stefan Viertel3 

25.000 

 

2.000 

27.000 

 

 

 

 

Werner Wenning 
Leo Wunderlich4 
60.000 
30.000 
 
 
8.000 
6.000 
68.000 
36.000 
60.000 
60.000 
3.433 
3.433 
7.000 
7.000 
70.433 
70.433 
Insgesamt 2.190.000  263.000 2.453.000 2.190.000 125.316 246.000 2.561.316 

1 Mitglied bis 31. Juli 2010. 
2 Mitglied seit 1. Juli 2010. 
3 Mitglied seit 1. August 2010. 
4 Mitglied bis 30. Juni 2010. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 


Mitarbeiter und soziale Verantwortung 

Mitarbeiter 

Zum 31. Dezember 2010 beschftigte die Bank insgesamt 102.062 Mitarbeiter, verglichen mit 77.053 zum 

31. Dezember 2009. Wir berechnen unsere Mitarbeiterzahlen auf Basis von Vollzeitkrften, das heit, Teilzeitkrfte 
sind in diesen Zahlen entsprechend der vereinbarten Arbeitszeit anteilig enthalten. 
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Anzahl unserer Vollzeitkrfte zum 31. Dezember 2010, 2009 und 2008. 

Mitarbeiter1 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 
Deutschland 49.265 27.321 27.942 
Europa (ohne Deutschland), Mittlerer Osten und Afrika 23.806 22.031 23.073 
Asien/Pazifik 
Nordamerika2,3 
17.779 
10.811 
16.518 
10.815 
17.120 
11.947 
Mittel-und Sdamerika 401 368 374 
Mitarbeiter insgesamt3 102.062 77.053 80.456 

1 Vollzeitkrfte. In 2010 wurden die Mitarbeiter von Kasachstan, die zuvor in Asien/Pazifik ausgewiesen wurden, der Region Europa (ohne Deutschland, Mittlerer Osten 

und Afrika zugeordnet; die Angaben fr 2009 (6 Mitarbeiter) und 2008 (6 Mitarbeiter) wurden rckwirkend angepasst. 
2 Vorwiegend USA. 
3 Die nominelle Zahl der Beschftigten von The Cosmopolitan of Las Vegas betrgt 4.147 zum 31. Dezember 2010 und umfasst Vollzeit-und Teilzeitbeschftigte und 

ist nicht Teil der Vollzeitkrfte. 

Die Zahl unserer Mitarbeiter stieg 2010 um 25.009 oder 32,5%. Diese Entwicklung beruht auf folgenden Faktoren: 

 Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzernbereich Corporate & Investment Bank stieg um 1.752. Dies ist grtenteils 
auf den Kauf von Teilen von ABN AMRO in den Niederlanden zurckzufhren (1.195). Darber hinaus 
erhhte sich im Bereich Markets der Personalbestand um 374 Mitarbeiter vor dem Hintergrund der Erholung 
an den internationalen Finanzmrkten. 
 Die Anzahl unserer Mitarbeiter in Private Clients and Asset Management stieg um 21.973 vor allem aufgrund 
der Akquisitionen der Deutschen Postbank in Deutschland (20.361) und der Sal. Oppenheim-Gruppe (2.910 
per Jahresende 2010). 
 Im Bereich Infrastruktur erhhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in unseren globalen Service Centern, insbesondere 
in Indien, auf den Philippinen, in Birmingham (U.K.) und in Jacksonville (US) um rund 1.200 Mitarbeiter. 
In unseren brigen Infrastrukturbereichen blieb der Personalbestand insgesamt auf Vorjahresniveau. 
Der Commitment-Index, der die Verbundenheit unserer Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber misst und der seit 
mehr als 10 Jahren durch ein unabhngiges Institut konzernweit auf anonymer Basis erhoben wird, lag 2010 
bei 74 weiter auf hohem Niveau. Das ist der zweithchste Wert der Messreihe und Ausdruck der weiterhin 
starken Identifikation mit der Deutschen Bank und der ausgeprgten Bereitschaft zur Leistung. In der leichten 
Abschwchung gegenber dem vorangegangenen Rekordwert von 77 (2009) spiegelt sich vor allem die Entspannung 
beziehungsweise Normalisierung nach berwindung der Finanzkrise wider. 

Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhltnisses 

Wir bieten eine Reihe von Plnen fr Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhltnisses an. Zustzlich zu 
beitragsdefinierten Plnen gibt es Plne, die in der Rechnungslegung als leistungsdefinierte Plne gelten. 

Unser global koordinierter Rechnungslegungsprozess umfasst leistungsdefinierte Plne mit einer Verpflichtungshhe 
im Sinne der Defined Benefit Obligation (DBO) von mehr als 2 Mio . Die Bewertungen durch lokale 
Aktuare in den einzelnen Lndern werden von unserem globalen Aktuar nachgeprft. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Durch die Anwendung globaler Grundstze zur Festlegung der konomischen und demografischen Bewertungsparameter 
stellen wir sicher, dass diese gem den Grundstzen der bestmglichen Einschtzung und Planfortfhrung 
unvoreingenommen gewhlt und aufeinander abgestimmt sind. 

Eine weiter gehende Errterung unserer Plne fr Leistungen an Mitarbeiter ist in den Erluterungen des Finanzberichts 
unter Note 33 Leistungen an Arbeitnehmer zu finden. 

Gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility) 

Soziales Kapital schaffen 

Als einer der Hauptinitiatoren und Erstunterzeichner hat sich die Deutsche Bank im November 2010 dem 
Leitbild fr verantwortliches Handeln in der Wirtschaft verpflichtet, das 21 deutsche Unternehmen ins Leben 
gerufen haben. Damit wollen wir die gesellschaftliche Verantwortung noch strker in unsere Geschftspolitik 
und unsere Geschftsprozesse integrieren und sie bei allen Entscheidungen gebhrend bercksichtigen. 

Gesellschaftliches Engagement bedeutet fr uns mehr, als Geld zu geben: Wir wollen soziales Kapital schaffen 

 zu unserem eigenen Wohl. Im Berichtsjahr haben sich Bank und Mitarbeiter bei einer Vielzahl gesellschaftlicher 
Projekte im In-und Ausland eingesetzt. Fr Bildung, Soziales, Kunst & Musik sowie das ehrenamtliche 
Engagement unserer Mitarbeiter haben wir mit fast 100 Mio   mehr als je zuvor  aufgewendet. 
Nachhaltigkeit: Zukunftsfhigkeit sichern 

Die Deutsche Bank setzt das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Soziales und 
Unternehmensfhrung konsequent um. Auf dem Weg zur vollstndigen Klimaneutralitt all unserer betrieblichen 
Aktivitten ab 2013 haben wir unser CO2 -Reduktionsziel fr 2010 planmig erreicht. Unsere Unternehmenszentrale 
in Frankfurt am Main, die nach einer dreijhrigen Modernisierung zu einem der umweltfreundlichsten 
Hochhuser der Welt geworden ist, konnten wir zur Jahreswende 2010/2011 wieder beziehen. 
Die internen Richtlinien fr unser Risikomanagement haben wir um einen Green Filter erweitert, mit dem wir 
die CO2 -Auswirkungen von Transaktionen in unsere geschftlichen Entscheidungen einbeziehen. Die hohe 
Bedeutung, die wir der Nachhaltigkeit beimessen, belegen auch unsere langjhrige Mitgliedschaft beim UN 
Global Compact und die Unterzeichnung der Principles for Responsible Investment (PRI) der Vereinten Nationen. 

Tragfhige und nachhaltige Wirtschaftskonzepte fr Metropolenregionen standen 2010 im Mittelpunkt des 
Global Metro Summit der Alfred Herrhausen Gesellschaft. Die Konferenz erweiterte unser bereits seit 2005 
etabliertes Urban-Age-Netzwerk, in dem internationale Experten die Herausforderungen von Megametropolen 
diskutieren. 

Bildung: Talente frdern 

Nicht die Begabung, sondern die Herkunft entscheidet vielfach auch heute noch ber den persnlichen Bildungserfolg. 
Die Deutsche Bank engagiert sich weltweit fr mehr Chancen-und Leistungsgerechtigkeit. Mit 
der 2010 gestarteten Initiative FairTalent untersttzen wir sozial benachteiligte Kinder durch einen ganzheitlichen 
individuellen Frderplan. Auch Mitarbeiter der Deutschen Bank begleiten als Mentoren das Programm. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Gesellschaftliche und soziale Verantwortung 

Um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren, hat die Deutsche Bank an der 
Bocconi Universitt in Mailand und an der Luxembourg School of Finance je einen Lehrstuhl fr Finanzen 
geschaffen. Im House of Finance der Goethe-Universitt Frankfurt haben wir eine neue Stiftungsprofessur 
ermglicht. Gleichzeitig haben wir unsere Untersttzung fr die European School of Management and Technology 
in Berlin deutlich ausgebaut. 

Soziales: Chancen erffnen 

Die Deutsche Bank hat 2010 erfolgreich den Eye Fund aufgelegt, einen innovativen Investmentfonds ber 
14,5 Mio US-Dollar, der Anschubfinanzierungen fr den Ausbau von Augenkliniken in armen Weltregionen 
leistet. Mit Krediten und Investitionen haben wir die Verbesserung der Infrastruktur in einkommensschwachen 
Gemeinden in den USA untersttzt. Dafr erhielten wir von der US-Notenbank zum 19. Mal in Folge das Prdikat 
outstanding. 

Das Jahr 2010 wurde von mehreren Naturkatastrophen berschattet, darunter Erdbeben in Haiti und Chile 
sowie die Flut in Pakistan. Die Deutsche Bank, ihre Stiftungen, Kunden und Mitarbeiter haben zusammen 
mehr als 5 Mio  fr die Opfer zur Verfgung gestellt. Wo immer mglich, untersttzen unsere Mitarbeiter die 
Hilfsaktionen vor Ort und erfllen damit unseren Anspruch, mehr als Geld zu geben. 

Kunst und Musik: Kreativitt entwickeln 

Jnger und internationaler als je zuvor prsentiert sich die Sammlung Deutsche Bank in der modernisierten 
Unternehmenszentrale in Frankfurt am Main. Rund 1.500 Kunstwerke von 100 Knstlern aus ber 40 Lndern 
laden zu einer Entdeckungsreise durch die zeitgenssische globale Kunstszene ein. Unser kontinuierliches 
Engagement fr Kunst am Arbeitsplatz an weltweit ber 900 Standorten wurde 2010 mit dem Art & Work 
Award ausgezeichnet. 

Die in Kenia geborene und in New York lebende Knstlerin Wangechi Mutu war 2010 als erste Knstlerin des 
Jahres mit einer Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim, Berlin, vertreten. Mit dieser neuen Auszeichnung 
wollen wir gezielt junge Knstler frdern. 

Eine exklusive Partnerschaft verbindet die Deutsche Bank seit Langem mit den Berliner Philharmonikern. 2010 
besuchte das Orchester erstmals Australien und realisierte dort ein Zukunft@BPhil-Projekt. Zukunft@BPhil 
fhrt Kinder und Jugendliche ber Workshops und Tanzprojekte an klassische Musik heran und erffnet ihnen 
neue, kreative Erfahrungsrume. Weltweit haben seit 2002 ber 18.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. 

Ehrenamtliche Ttigkeit: Engagement beweisen 

Im Berichtsjahr haben sich weltweit mehr als 17.000 unserer Mitarbeiter in ber 3.000 Projekten fr die Gesellschaft 
engagiert. Die Deutsche Bank untersttzt diesen ehrenamtlichen Einsatz durch Spenden oder bezahlte 
Freistellung. 

Das Programm Partners in Leadership, in dem Fhrungskrfte der Deutschen Bank Schulleiter zu Managementthemen 
beraten, wurde mit dem European Employee Volunteering Award  Deutschland ausgezeichnet. 
In Grobritannien haben wir im Rahmen der Initiative Charity of the Year 2010 die Rekordsumme von 1 Mio GBP 
fr das Programm AfriKids zur Verfgung gestellt. 

Weitere Informationen zu unserem gesellschaftlichen Engagement finden Sie in dem Bericht Gesellschaftliche 
Verantwortung 2010 und unter www.deutsche-bank.de/csr. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Ausblick 


Die Weltwirtschaft 

Die durch eine V-Form charakterisierte Erholung in wichtigen Industrie-und vor allem Schwellenlndern ist 
etwa seit dem Herbst 2010 beendet, als der Einfluss der Sonderfaktoren nachlie und sich das Wachstum 
normalisierte. Zudem haben einige Lnder, insbesondere in der Peripherie der Eurozone, eine restriktivere 
Fiskalpolitik begonnen und viele andere werden im Verlauf des Jahres 2011 folgen. Das Gleiche gilt auch fr 
die Geldpolitik. Einige Lnder haben die geldpolitische Kehrtwende schon vollzogen, wie beispielsweise Australien, 
Norwegen, China und viele andere Schwellenlnder. Die Europische Zentralbank drfte den Ausstieg 
aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik etwa zur Jahresmitte einleiten und die amerikanische Notenbank knnte 
gegen Jahresende folgen. Das Wachstum der Weltwirtschaft drfte sich daher im laufenden Jahr auf rund 4,25% 
abschwchen. Damit wrde das globale Wachstum allerdings noch merklich ber dem Durchschnitt der letzten 
drei Jahrzehnte liegen. Die Risiken fr das Wachstum in den USA haben sich zuletzt angesichts besserer 
Konjunkturindikatoren merklich verringert. Die amerikanische Wirtschaft knnte im laufenden Jahr um rund 
3,75% zulegen. Ein ausgewogeneres und langfristig tragbares Wachstum von rund 8% nach 9,5% in 2010 
erwarten wir fr die asiatischen Schwellenlnder. 

Risiken fr die Weltwirtschaft knnten sich aus der auergewhnlichen Situation der Geld-und Fiskalpolitik 
infolge der Krise ergeben. Ein reibungsloser Ausstieg aus der stark expansiven Geld-und Fiskalpolitik wre 
zwar wnschenswert, um Inflationsrisiken zu begegnen, stellt allerdings eine groe Herausforderung dar, solange 
groe Unsicherheiten ber die zugrunde liegende wirtschaftliche Situation, die Stabilitt einzelner Bereiche 
des Finanzsystems und die Reaktionen der Mrkte auf konkrete Ausstiegsmanahmen bestehen. Die 
Kreditwrdigkeit einzelner Staaten knnte weiter ein Thema sein, sollte es den Regierungen nicht gelingen, die 
Finanzmrkte zu berzeugen, dass sie ihre Staatshaushalte langfristig stabilisieren knnen. Eine Verschrfung 
der Schuldenkrise in einzelnen Eurolndern knnte zudem zu einer Destabilisierung der Bankensysteme fhren, 
was den Kurswechsel in der Geldpolitik erheblich belasten wrde. In China und einigen anderen Schwellenlndern 
besteht die Gefahr, dass es zu Preisblasen im Immobiliensektor oder aber auch zu einer generellen 
Beschleunigung der Inflation kommt. Diese Faktoren knnten Verwerfungen an den Finanzmrkten zur Folge 
haben, die wiederum die Geschwindigkeit der weltweiten Konjunkturerholung schwchen wrden. 

In den Industrielndern drften die noch immer nicht ausgelasteten Produktionskapazitten den Preisauftrieb 
in Grenzen halten, der vor allem aus der Verteuerung von Energie und Nahrungsmitteln resultiert. In den USA 
erwarten wir 2011 einen Anstieg der Inflationsrate auf gut 2%. Auch in der Eurozone drfte sich der Preisanstieg 
von 1,6% auf 2,25% beschleunigen, teilweise bedingt durch krftige Steuererhhungen in den Peripherielndern. 


Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone drfte sich 2011 auf knapp 1,5 % verlangsamen, wobei sich hier 
weiterhin eine uneinheitliche Entwicklung zeigt. Whrend die Wirtschaften Griechenlands und Portugals im 
laufenden Jahr mit Blick auf die drastischen Konsolidierungsmanahmen wohl schrumpfen werden und die 
Spaniens und Irlands mehr oder weniger stagnieren, drfte Deutschland unter den greren Eurolndern mit 
2,5% erneut das hchste Wachstum aufweisen und weiter mehr als die relevante Potenzialrate wachsen. Dabei 
drfte der private Konsum um fast 1,5% expandieren, nachdem er in den vergangenen Jahren nahezu stagnierte. 
Die Arbeitslosigkeit wird sich in Deutschland voraussichtlich weiter zurckbilden. Die Zahl der Arbeitslosen 
knnte im Jahresdurchschnitt 2011 unter die 3-Millionen-Grenze sinken und die Arbeitslosenquote in Richtung 7% 
fallen, nach 7,7% in 2010. Die krftige Konjunktur sowie die Wirkungen des Sparpakets drften dafr sorgen, 
dass das gesamtstaatliche Budgetdefizit in Deutschland schon im laufenden Jahr unter die Maastrichter 3%Marke 
fllt. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Fr Deutschland gehen wir 2011 von einem Preisanstieg von 2% aus, nach 1,1% in 2010. Steigende Nahrungsmittelpreise 
stellen insbesondere fr einige Schwellenlnder ein Risiko fr die Inflation dar, da der Anteil von 
Nahrungsmitteln am Warenkorb dort hher ist als in den Industrielndern. 

Fr 2012 erwarten wir eine leichte Erhhung des Wachstums der Weltwirtschaft um circa 0,25 Prozentpunkte 
auf 4,5% wobei alle wesentlichen Regionen einen Zuwachs verzeichnen drften. Unter den Industrielndern 
drfte Japan den grten Aufschwung erleben, whrend sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft Richtung 
Potenzialrate verlangsamen drfte. In den Schwellenlndern drfte das Wirtschaftswachstum in Asien 
und Lateinamerika im Vergleich zu 2011 mehr oder weniger unverndert bleiben, aber in den EMEA-Lndern 
leicht strker sein. 

Nach der diesjhrigen, durch Energie-und Nahrungsmittelpreise verursachten Spitze erwarten wir fr 2012 
eine leicht verringerte Inflationsrate. Die Industrielnder drften, mit Ausnahme von Japan, ihre Geld-und 
Fiskalpolitik weiter verschrfen. In den Schwellenlndern sollte sich mit Blick auf die aktivere Politik in 2010 
und 2011 die Geldpolitik 2012 im Allgemeinen nicht deutlich verndern. 

Die Bankenbranche 

Die Banken stehen 2011 und 2012 weltweit vor entscheidenden Weichenstellungen. Zum einen liegt ihr Fokus 
auf der weiteren Steigerung von Ertrgen und Profitabilitt im neuen makrokonomischen Umfeld bei gleichzeitiger 
Wahrung der Kostendisziplin. Zum anderen mssen sich die Institute auf die Einfhrung einer Vielzahl 
neuer regulatorischer Bestimmungen vorbereiten, die teilweise substanzielle Anpassungen der Geschftsmodelle 
erfordern werden. 

Im Kreditgeschft mit privaten Haushalten und Unternehmen drfte sich die bereits abzeichnende Erholung 
fortsetzen. Angesichts auch weiterhin niedriger Zinsen und besserer Einkommens-beziehungsweise Ertragsperspektiven 
knnte die Risikoneigung zunehmen und das Kreditvolumen erstmals seit der Finanzkrise wieder 
nennenswert ansteigen. Gleichzeitig bleibt das Wachstumspotenzial begrenzt, da der Privatsektor in vielen 
Lndern weiterhin stark verschuldet ist und sich bei einer beginnenden Zinsnormalisierung die Schuldendienstzahlungen 
wieder erhhen werden. Zudem drfte eine immer noch recht hohe Arbeitslosigkeit in einer Reihe 
von Lndern auf die Kreditnachfrage drcken. 

Das Einlagengeschft wird voraussichtlich von mehreren gegenlufigen Entwicklungen geprgt sein. Zum einen 
steigt aufgrund der ber die nchsten Jahre umzusetzenden Liquiditts-und Refinanzierungsbestimmungen 
unter Basel III die Bedeutung stabiler Finanzierungsquellen fr Banken, deren Nachfrage nach Einlagen des 
Privatsektors damit zunehmen drfte. Zum anderen sinkt mit einem anhaltenden Wirtschaftsaufschwung und 
einem steigenden Inflationsrisiko die Attraktivitt dieser stabilen, aber wenig rentablen Anlageform fr Privathaushalte 
und Unternehmen. Das Resultat drften in jedem Fall hhere Kosten der Einlagenfinanzierung fr 
Banken sein. 

Die vorstehend beschriebenen Faktoren sollten auch fr die Entwicklung der Vermgensverwaltung in den 
nchsten beiden Jahren ausschlaggebend sein: Die bessere gesamtwirtschaftliche Lage mit hheren Einkommen 
und fallender Arbeitslosigkeit, steigende Bewertungen und eine zunehmende Risikobereitschaft 
drften zu wachsenden Mittelzuflssen fhren und diese wiederum selbst einen positiven Effekt auf die Bewertungen 
haben. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

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2010 Ausblick 

Im Gegensatz dazu werden die Einnahmen und Gewinne im Investment Banking vorerst wahrscheinlich unter 
Druck bleiben, auch wenn die Kundenaktivitten relativ gnstig sein drften. Die Konsolidierung der Anbieter 
ist trotz der Finanzkrise bislang kaum vorangekommen. Im Gegenteil haben manche Marktteilnehmer nach 
dem Ende der Krise wieder in einen Ausbau ihrer Kapazitten investiert und sorgen fr einen intensiven Wettbewerb. 
Darber hinaus hat sich die Kostenbasis der Institute nicht zuletzt aufgrund regulatorischer Vorgaben 
in Richtung einer weniger flexiblen Struktur und eines hheren Fixkostenanteils verschoben, der die Banken 
anflliger fr eine volatile Ertragsentwicklung macht. Hinzu kommen die von Banken wie Aufsehern und Gesetzgebern 
befrwortete Rckfhrung des Eigenhandels und eine Konzentration auf das Auftragsgeschft fr 
Kunden. Schlielich werden die unter Basel 2,5 und Basel III zusammengefassten neuen Regulierungen zweifelsohne 
zu hheren (Kapital-) Kosten, niedrigeren Margen (etwa im Derivategeschft) und hheren Hrden fr 
Verbriefungen fhren und die Volumina in bestimmten Marktsegmenten deutlich verringern. 

Auch der generelle Marktausblick fr das Kapitalmarktgeschft ist gemischt. Obwohl das Geschft mit Fremdkapitalemissionen 
bei Finanzinstituten und Firmenkunden stark sein drfte, bestehen erhebliche Risiken einer 
Verschlechterung insbesondere im High-Yield-Segment. Auf der anderen Seite drften sich Eigenkapitalplatzierungen 
weiterhin auf einem hohen Niveau halten und Firmen ihre Fusions-und bernahmeaktivitten deutlich 
intensivieren. 

Globale Risiken fr die Bankenbranche ergeben sich vor allem aus einer unerwartet schwachen Erholung der 
Weltwirtschaft von der Finanz-und Wirtschaftskrise, einem mglichen Ausfall eines staatlichen Schuldners und 
einer bermig kostenintensiven und international zersplitterten neuen Regulierung. Im letzteren Fall geht es 
nicht nur um eine mglichst einheitliche Einfhrung der neuen Baseler Regelungen, sondern auch um klare 
Vorgaben mit Blick auf bessere Abwicklungsmglichkeiten fr gescheiterte Finanzinstitute sowie die Vermeidung 
von diskriminierenden spezifischen Bankenabgaben. 

Der Deutsche Bank-Konzern 

Das Management der Deutschen Bank hat eine Reihe von Manahmen ergriffen, damit die Bank gut aufgestellt 
ist und die sich nach der Krise ergebenden Geschftsmglichkeiten nutzt. Wir haben Fortschritte bei allen 
vier Elementen der Phase 4 unserer Management-Agenda gemacht und somit sind die Grundlagen fr das 
Erreichen der Ziele fr 2011 gegeben. Insbesondere in den Unternehmensbereichen von CIB haben wir die 
Integration der Investmentbank weiter vorangetrieben, was im Jahr 2011 zu einer Entlastung von 0,5 Mrd  
netto fhren sollte. Auerdem haben wir mit der bernahme des Firmenkundengeschfts von ABN AMRO 
unsere Marktprsenz in den Niederlanden vergrert. Diese Fortschritte wurden unter Wahrung unserer 
Risikodisziplin erreicht. Im Konzernbereich PCAM haben wir mit der bernahme der Postbank unsere fhrende 
Position im Heimatmarkt gefestigt, sowie den Erwerb von Sal. Oppenheim und die Restrukturierung unseres 
Asset Management-Geschfts abgeschlossen. Zwischenzeitlich haben wir unsere Geschftsplattform in Asien, 
wo wir in allen unseren Kerngeschftsfeldern bereits gut positioniert sind, weiter ausgebaut und uns entschieden, 
unseren Anteil an der Hua Xia Bank zu erhhen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf unsere Performance 
sowie die Verbesserung unserer Effizienz und der Verantwortlichkeiten durch unser Programm zur Komplexittsreduktion. 
Dieses Programm wurde auf den Weg gebracht, um Ende 2011 sicherzustellen, dass beginnend 2012 
Effizienzgewinne in Hhe von 1 Mrd  pro Jahr erzielt werden knnen. Im Jahr 2011 drfte das Programm zu 
einer Entlastung von 0,6 Mrd  netto fhren. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Der sich verndernde Wettbewerb und ein strengeres aufsichtsrechtliches Umfeld werden die Deutsche Bank, 
ebenso wie vergleichbare Institute des Bankensektors, weiterhin beeinflussen. Die Auswirkung eventueller 
Bankenabgaben, die derzeit in einigen Lndern diskutiert werden, kann noch nicht mit hinreichender Genauigkeit 
prognostiziert werden. Wir werden die Diskussionen mit Gesetzgebern und Aufsichtsbehrden weiter konstruktiv 
begleiten und einen global abgestimmten Ansatz untersttzen. Nachdem wir erfolgreich unser bilanzielles 
und regulatorisches Kapital erhht haben, fhlen wir uns gut mit Eigenkapital ausgestattet. Wir gehen davon 
aus, dass wir die neuen Kapitalanforderungen gem Basel III, die bis 2019 umgesetzt werden sollen, bereits 
ab 2013 erfllen werden. Die Eigenkapitalausstattung sowie die Risikomanagement-und Bilanzeffizienz werden 
weiterhin eine wichtige Rolle als Differenzierungsfaktoren im Wettbewerb spielen. Die Deutsche Bank wird 
eine ausgewogene Dividendenpolitik beibehalten, die auch diese Faktoren bercksichtigt. 

Als Teil der Phase 4 der Deutsche Bank-Management-Agenda setzten wir ein Ziel von 10 Mrd  fr den Jahresberschuss 
vor Steuern aus unseren Kerngeschftsbereichen CIB und PCAM. Die Zielerreichung hngt von 
der erfolgreichen Umsetzung des Programms zur Komplexittsreduktion, der Integration der Investmentbank 
sowie von bestimmten Faktoren hinsichtlich des Wettbewerbsumfelds ab. Diese Faktoren beinhalten neben 
einer anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Erholung das Ausbleiben weiterer Marktverwerfungen und eine 
Normalisierung bei der Bewertung von Vermgenswerten. Whrend die Zinsstze auf dem derzeitigen niedrigen 
Niveau verbleiben drften, erwarten wir einen Anstieg des globalen Provisionsaufkommens und der Margen 
auf Vorkrisenniveau. Weitere Faktoren und die Beitrge der einzelnen Geschftsbereiche zum Gesamtziel sind 
den unten stehenden Abschnitten zu entnehmen. 

Unser Konzernbereich Corporate Investments, der nicht in unser Ziel fr 2011 einbezogen ist, hat die Managementverantwortung 
fr bestimmte Vermgenswerte, die von anderen Geschftsbereichen bertragen wurden. 
Dieser Bereich ist den Chancen und Risiken des wirtschaftlichen Umfelds, in dem diese Firmen agieren, sowie 
dem Aktienkursnderungsrisiko nicht konsolidierter Beteiligungen ausgesetzt. 

ber 2011 hinaus sollten wir von unserer starken Aufstellung als Marktfhrer im Heimatmarkt und als weltweit 
agierende Investmentbank weiter profitieren. Die neue Deutsche Bank wird mit einer erwarteten Tier-1-Kernkapitalquote 
von mehr als 8 % eine gute Kapitalausstattung aufweisen. Wir erwarten auerdem eine ausgeglichenere 
Verteilung unserer Gewinne mit 40% des Vorsteuerergebnisses aus unserem klassischen Bankgeschft 
in PCAM und GTB und eine hhere operative Effizienz mit einer Aufwand-Ertrag-Relation um 65%. 

Corporate Banking & Securities 

Im Investment Banking wird das Umfeld 2011 und 2012 wahrscheinlich relativ gnstig bleiben, obwohl die 
anhaltende Unsicherheit ber die Folgen der regulatorischen Reformen und der Schuldenkrise sich auf die 
Geschftsaktivitt in diesem Bereich auswirken drfte. Dennoch sollten die Aktivitten an den Kapitalmrkten, 
insbesondere in den Schwellenlndern, stabil bleiben. Das Provisionsaufkommen in Corporate Finance wird 
sich 2011 und 2012 voraussichtlich weiter erholen, da die Unternehmen solide Bilanzen vorweisen knnen und 
Unternehmen im High-Yield-Segment und Finanzinstitute weiterhin Anleihen ausgeben. Die Handelsvolumina 
sollten stabil bleiben und mglicherweise ansteigen, wenn das Vertrauen der Anleger wieder wchst. Auerdem 
drfte die Zentralisierung des Clearings von OTC-Derivaten die Anzahl der Transaktionen in diesen Produkten 
ebenfalls ansteigen lassen. Nach signifikanter Normalisierung auf ein niedrigeres Niveau in den letzten 
zwei Jahren sollten die Margen stabil bleiben, knnten aber auch steigen, falls regulatorische Reformen den 
Zugang zur Branche einschrnken. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Corporate Banking & Securities (CB&S) drfte von der weiteren Integration der Investmentbank profitieren. 
Diese wird uns helfen, unseren Firmenkunden fr eine breite Produktpalette einen besseren Service anzubieten, 
Doppelaktivitten im Front Office und in den Supportfunktionen zu vermeiden und die Zusammenarbeit 
zwischen allen Geschftsbereichen, einschlielich Global Transaction Banking, zu verbessern. Unser Schwerpunkt 
wird weiterhin auf einer guten Effizienz der Vermgenswerte und einem sorgfltigen Management der 
Risikopositionen liegen, insbesondere derjenigen, die durch das sich verndernde regulatorische Umfeld in 
den kommenden zwei Jahren beeinflusst werden. 

Im Bereich Sales & Trading werden die Ertrge im kundenbezogenen Geschft, unter anderem mit Devisen-, 
Geldmarkt-und Zinsprodukten und im Aktienkassageschft, durch die weltweit zunehmenden Marktaktivitten 
untersttzt. Wir erwarten, dass wir weiterhin hohe Ertrge erzielen knnen, da wir bei diesen Produkten eine 
fhrende Position im kundenbezogenen Geschft einnehmen. Ferner gehen wir davon aus, dass wir von unseren 
kontinuierlichen Investitionen in den elektronischen Handel und in Plattformen mit direktem Marktzugang 
profitieren werden. Da wir unseren strategischen Schwerpunkt auf die Prime Finance-Plattform gelegt haben, 
konnten wir in diesem Bereich die Marktfhrerschaft erringen. Der Handel mit Anleihen aus Schwellenlndern 
und das Rohstoffgeschft bleiben die wichtigsten Wachstumsfelder, da die Nachfrage nach diesen Produkten 
steigt. Wir haben den Handel mit Kreditprodukten und das Geschft mit Aktienderivaten nach erheblichen 
Verlusten whrend der Krise neu ausgerichtet und den Schwerpunkt auf den kundenbezogenen Handel und 
Lsungen mit angemessener Risikoneigung und Ressourcennutzung gelegt. Nach der Einstellung des designierten 
Eigenhandels mit Kreditprodukten in 2009 haben wir uns 2010 aus dem designierten Aktieneigenhandel 
zurckgezogen. In der vor Kurzem integrierten Corporate & Investment Bank wird unsere einzigartige 
anlageklassenbergreifende Strukturierungsgruppe eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Sales & 
Trading-Produkten sowie von Lsungen fr Firmen-und institutionelle Kunden spielen. 

Unter der Voraussetzung, dass das gesamtwirtschaftliche Umfeld stabil bleibt, wird das Provisionsaufkommen 
in Corporate Finance ansteigen. Wir erwarten hohe Volumina bei den Anleiheemissionen von Finanzinstituten 
und Unternehmen, da diese weiterhin einen hohen Refinanzierungsbedarf haben und die gnstigen Marktbedingungen 
nutzen wollen, um Akquisitionen zu finanzieren. Bei den Aktienemissionen erwarten wir aufgrund 
der geplanten Brsengnge, des Wachstums in Asien und der anhaltenden Rekapitalisierung der Finanzinstitute 
ebenfalls hohe Volumina. Die M&A-Aktivitten drften zunehmen, da wir eine zyklische Erholung durchlaufen 
und Firmenkunden sich neu positionieren. Die Deutsche Bank ist bestrebt, von diesen Trends zu profitieren 
und auf der zunehmenden Dynamik im Geschftsbereich Corporate Finance aufzubauen, der 2010 sein Ziel 
erreicht hat, gemessen am Provisionsaufkommen, zu den besten fnf zu gehren (Quelle: Dealogic). 

Auf der Grundlage der vorgenannten Annahmen verfolgt CB&S das Ziel, im Jahr 2011 ein Ergebnis vor Steuern 
von 6,4 Mrd  zu erreichen. Diese Prognose unterliegt unter anderem dem Risiko niedrigerer Margen und der 
Fluktuation von wichtigen Fachkrften aufgrund gesteigerten Wettbewerbs, des Risikos geringerer Volumina 
und der anhaltenden Unsicherheit eines sich verndernden regulatorischen Umfelds und dessen potenzieller 
Auswirkungen, einschlielich hherer Kosten oder Kapitalanforderungen. Eine massive Vernderung des 
gesamtwirtschaftlichen Umfelds htte ebenfalls Auswirkungen auf die Emittenten-und Anlegeraktivitt. Obwohl 
bereits Fortschritte bei der weiteren Integration der Investmentbank erzielt wurden, wrde ein Ausbleiben des 
erfolgreichen Abschlusses dieses Programms zu geringeren Ertrags-und Kostensynergien fhren. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

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2010 Ausblick 

Global Transaction Banking 

Die Entwicklung im globalen Transaction Banking drfte in den nchsten zwei Jahren durch negative wie positive 
Faktoren beeinflusst werden. Das niedrige Zinsniveau, das die meisten Mrkte 2009 und 2010 geprgt hat, 
drfte die Zinsertrge auch kurzfristig weiter belasten, whrend die anhaltende Erholung des globalen BIP, der 
Volumina im internationalen Handel, im grenzberschreitenden Zahlungsverkehr und bei Kapitalmanahmen 
der Unternehmen die oben genannte Entwicklung teilweise kompensieren sollte. Eine erneute Rezession mit 
zwei Talsohlen wrde die Wachstumsprognosen jedoch gefhrden. Auerdem stellt die neue Basel-Regulierung 
eine Herausforderung fr die gesamte Bankenbranche dar. 

Das beschriebene schwierige Marktumfeld drfte sich ebenfalls auf Global Transaction Banking auswirken. 
Durch das anhaltende profitable Wachstum und die Ausweitung der Kundenbasis in den vergangenen Jahren 
sowie aufgrund der fhrenden Position in wichtigen Mrkten ist Global Transaction Banking gut aufgestellt, um 
auch unter schwierigen Bedingungen neue Kunden zu gewinnen. Der Bereich legt seinen Schwerpunkt auf die 
Vertiefung seiner Geschftsbeziehungen mit komplexen Unternehmen und institutionellen Kunden in bestehenden 
Regionen und das verstrkte Wachstum des Geschfts in Asien. Zustzlich wurden Initiativen ergriffen, 
um unseren Ertragsmix noch ausgewogener zu gestalten und dadurch die Abhngigkeit vom Zinsniveau zu 
reduzieren. Die erfolgreiche Konsolidierung von Teilen des Firmenkundengeschfts von ABN AMRO in den 
Niederlanden in 2010 wird die Position von Global Transaction Banking in Europa weiter strken, da der Bereich 
einen zweiten Heimatmarkt fr Firmenkunden aufbauen, seine Kundenbetreuung intensivieren und komplementre 
Produkte anbieten kann. Der Bereich erwartet, von Synergien aus der Integration der Aktivitten im 
Corporate and Investment Banking zu profitieren. Als Teil der Integration wird die engere Zusammenarbeit mit 
anderen Bereichen der Corporate & Investment Bank sicherstellen, dass eine grere Zahl von Kunden die 
Dienstleistungen von Global Transaction Banking in Anspruch nehmen kann. 

Global Transaction Banking ist gut aufgestellt, um seinen Beitrag zum Konzernziel fr 2011 und 2012 zu leisten, 
und verfolgt auf der Grundlage der vorgenannten Annahmen das Ziel, im Jahr 2011 ein Ergebnis vor Steuern 
von 1,0 Mrd  zu erreichen. 

Asset and Wealth Management 

Der Ausblick fr das Vermgensverwaltungsgeschft wird 2011 und 2012 durch verschiedene Faktoren beeinflusst. 
Die Erholung der Aktienmrkte, die Ende 2009 einsetzte und sich 2010 beschleunigte, drfte, sofern sie 
in den kommenden zwei Jahren anhlt, zu einer Zunahme der Ertrge aus erfolgs-und volumenabhngigen 
Provisionen beitragen. Das Bestreben der Marktteilnehmer, die Verluste der vergangenen Jahre wieder auszugleichen, 
drfte das Anlegerinteresse an Multi-Asset-Produkten, alternativen Anlagen und Aktienprodukten 
stimulieren. Ferner sollten die ersten Anzeichen einer umfassenden Erholung des Immobilienmarkts auch im 
Laufe der kommenden zwei Jahre die Aussichten fr alternative Anlagen verbessern. Langfristige Trends, einschlielich 
der anhaltenden Verschiebung der Abhngigkeit von staatlichen Rentenversicherungssystemen hin 
zu privat finanzierter Altersvorsorge, des demografischen Wandels in den entwickelten Volkswirtschaften und 
des steigenden Wohlstands in Schwellenlndern, werden sich ebenfalls positiv auf die Ertrge auswirken und 
in den kommenden zwei Jahren neue Mglichkeiten fr Geschfte mit Vermgensanlagen schaffen. Allerdings 
knnten die Ertrge kurzfristig unter Druck geraten, falls die Mrkte wieder volatiler werden und die Flucht der 
Kunden in liquide Mittel oder einfachere Produkte mit niedrigeren Provisionsertrgen anhlt. 

Der Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) der Deutschen Bank ist auch weiterhin ein 
fhrender und gut diversifizierter Dienstleister mit globaler Prsenz, der dank seiner starken Position von den 
genannten Marktindikatoren profitieren sollte. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Der Unternehmensbereich AWM besteht aus den Geschftsbereichen Asset Management und Private Wealth 
Management. 

Der Geschftsbereich Asset Management (AM) hat mit seiner 2008 begonnenen und 2009 sowie 2010 fortgesetzten 
Restrukturierung der Geschftsplattform sowie seinen Bemhungen um Kosteneffizienz und Umsatzrentabilitt 
seine Fhigkeit gestrkt, die verbesserte Kapitalmarktlage und das Wirtschaftswachstum zu nutzen und 
das Risiko von Schwankungen an den Mrkten beziehungsweise eines verstrkten Anlegerinteresses an Rentenfonds 
und anderen Produkten mit niedrigen Provisionsertrgen aufzufangen. Darber hinaus ist der Geschftsbereich 
AM gut aufgestellt, um von den vorgenannten langfristigen Branchentrends profitieren zu knnen. 

Der Geschftsbereich Private Wealth Management (PWM) wird voraussichtlich 2011 bis 2012 von wachsenden 
Mrkten im Vermgensverwaltungsgeschft profitieren und seinen Marktanteil in einem fragmentierten wettbewerbsintensiven 
Umfeld halten oder sogar steigern knnen. Angesichts der Tatsache, dass die Invested Assets 
zum Jahresende 2010 das Vorkrisenniveau berstiegen hatten, ist es das Ziel von PWM, mittelfristig hauptschlich 
durch die Beschaffung von Vermgenswerten und Allokationsverlagerungen zu wachsen. Die grundlegende 
wirtschaftliche Erholung in den vergangenen Monaten zeigt jedoch erhebliche Divergenzen zwischen Regionen 
und Mrkten. In der Eurozone wird PWM dank seiner beiden starken Marken Deutsche Bank und Sal. Oppenheim 
von seiner fhrenden Position im Heimatmarkt profitieren. Die Wachstumsstrategie in der Region Asien/ 
Pazifik ist an der Management-Agenda der Deutschen Bank ausgerichtet, wonach organisches Wachstum 
durch Neueinstellungen und eine intensive Kooperation mit CIB erreicht werden soll. Dank des Geschftsmodells 
von PWM, das insbesondere auf Schwellenmrkte fokussiert, knnen Herausforderungen in etablierten Mrkten, 
der strengere Regulierungsrahmen und das zunehmend schwierige politische Umfeld ausgeglichen werden. Die 
Fiskalpolitik wird einen entscheidenden Einfluss auf die Finanzmrkte im Jahr 2011 haben. Die Regionen Nord-
und Sdamerika sowie Grobritannien werden weiterhin ein solides Wachstum erzielen, whrend die restliche 
Eurozone (mit Ausnahme des Heimatmarkts) weitere Abflsse von Invested Assets verzeichnen drfte. 

Der Trend im Anlageverhalten der Kunden hin zu einfacheren Produkten mit niedrigeren Provisionsertrgen 
und zu Produkten mit Kapitalgarantien wurde 2010 besttigt und eine kurzfristige Umkehr dieser Situation fr 
PWM ist unwahrscheinlich. Unwgbarkeiten im Euro-und US-Dollar-Raum hinsichtlich erwarteter nachhaltiger 
Kundenertrge werden sich auf das Ergebnis von PWM im Segment der sehr vermgenden Kunden auswirken. 
Der Schwerpunkt auf das Segment der sehr vermgenden Kunden und der Key Clients wird das Ergebnis 
aufgrund der intensiven Nutzung bestehender Plattformen im Deutsche Bank-Konzern und der engen Zusammenarbeit 
mit Corporate & Investment Bank (CIB) erheblich beeinflussen. Fr alle Kundensegmente wird PWM 
einen flexibleren Vermgensallokationsprozess bereitstellen, um auf neue Chancen vorbereitet zu sein, aber 
auch um Risiken zu begrenzen. Durch die Implementierung einer globalen Plattform, die in regionalen Mrkten 
Beratung und diskretionres Portfolio-Management anbietet, wird PWM kundenorientierte Bereiche untersttzen 
und Empfehlungen des Group Investment Committee (GIC) umsetzen. Diese Anpassungen werden zu 
einer Verringerung der Komplexitt und Verbesserung der Effizienz beitragen. Margenverbesserungen werden 
ausschlielich fr selektive Produkte erwartet. Der Zuwachs an Invested Assets durch sehr vermgende Kunden 
und Key Clients wird zusammen mit Effizienz-und Produktivittsverbesserungen die wichtigsten Treiber 
fr den Geschftserfolg darstellen. 

Die Integration von Sal. Oppenheim und deren Positionierung innerhalb des Deutsche Bank-Konzerns wurden 
2010 erfolgreich abgeschlossen und drften sich ab 2011 positiv auf die Ertrge auswirken. 


Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Deutsche Bank 01  Lagebericht 
2010 Ausblick 

Die beschriebene Entwicklung, insbesondere die hohen Nettozuflsse an neuen Vermgenswerten und das 
gesteigerte Aktivgeschft mit verbessertem Risikoprofil und einem Schwerpunkt auf operativer Effizienz, sollten 
die Kostenbasis von PWM verndern und so das Erreichen des Ziels von 0,4 Mrd  als Ergebnis vor Steuern 
ermglichen. 

Auf der Grundlage der vorgenannten Annahmen verfolgt der Unternehmensbereich Asset and Wealth 
Management im Jahr 2011 das Ziel, ein Ergebnis vor Steuern in Hhe von 1 Mrd  zu erreichen. 

Private & Business Clients 

Der Erfolg im Privat-und Firmenkundengeschft basiert auf einem soliden Geschftsmodell mit einer fhrenden 
Stellung in unserem Heimatmarkt Deutschland, einer starken Positionierung in anderen wichtigen europischen 
Mrkten und Wachstumsoptionen in den asiatischen Kernmrkten. Dank unserer hervorragenden 
Angebotspalette im Beratungsgeschft sollten wir in Deutschland Marktanteile durch Gewinnung neuer Kunden 
und Volumensteigerung erzielen knnen, insbesondere im risikoarmen Hypothekengeschft. Auf der Kostenseite 
sollten positive Ergebnisse aus dem im Jahr 2009 gestarteten Effizienzprogramm realisiert werden. Zudem 
wird die Akquisition der Postbank eine wichtige Sule im deutschen Markt schaffen, durch die wir 
wesentliche Synergien generieren knnen. 

Das profitable europische Geschft von PBC wollen wir mittels unserer Strke im Beratungsgeschft auf 
vermgende Kunden in wohlhabenden Regionen ausrichten. Die Erweiterung unseres Filialnetzes in Indien 
und die Erhhung unserer Beteiligung an der Hua Xia Bank in China auf 19,99% werden die Chancen auf 
starkes Wachstum in Asien noch verbessern. 

PBC wird 2011 und 2012 weiterhin mit Unsicherheiten in seinem Geschftsumfeld rechnen mssen, insbesondere 
im Hinblick auf die Entwicklung bei Anlageprodukten, obgleich sich diese 2010 weiter stabilisiert haben. 
Aus makrokonomischer Sicht ist der Ausblick fr das BIP-Wachstum im Heimatmarkt fr 2011 und 2012 generell 
positiv, jedoch knnte ein starker Rckgang des Wirtschaftswachstums zu einer hheren Arbeitslosenquote 
und einer steigenden Risikovorsorge im Kreditgeschft fhren. Anhaltend niedrige Zinsen knnten 2011 
die Ertrge in PBC ebenfalls weiterhin beeintrchtigen. 

Zu den knftigen Prioritten von PBC gehrt es, innerhalb einer Zeitspanne von fnf Jahren Ertrags-und 
Kostensynergien zwischen der Deutschen Bank und der Postbank zu realisieren. Die Generierung von Synergien 
hat sich bisher sehr gnstig entwickelt. Gleichwohl bestehen die oben genannten wirtschaftlich begrndeten 
Risiken auch fr die Kooperation zwischen der Deutschen Bank und der Postbank. Bezglich der Kosten 
besteht das Risiko, dass Synergien nicht oder spter als prognostiziert realisiert werden knnen. Auerdem 
besteht das Risiko, dass die mit der Schaffung der Synergien verbundenen Kosten hher als prognostiziert 
sind. Diese Risiken werden durch eine stndige Neubewertung der Synergiemanahmen gem dem Bottomup-
Ansatz sowie durch berwachung und Bericht an das Senior Management gemindert. 

Auf der Grundlage der vorgenannten Annahmen, unter Einbeziehung der Postbank und mit hheren Beitrgen 
der Hua Xia Bank verfolgt PBC im Jahr 2011 das Ziel ein Ergebnis vor Steuern von 1,6 Mrd  zu 
erreichen. Nach erfolgreicher vollstndiger Integration der Postbank strebt PBC ein Ergebnis vor Steuern 
von 3 Mrdan. 


